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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Netzschamane und andere



SoDooME
27.05.2010, 18:39
da sagt der schamane in mir. der der das netz auswirft :

Heile dich Selbst !

Heile, heile kleiner Mann,
was ich nicht erreichen kann.

Ich bin der kleine Mann,
der nicht heilen kann.

Ich kann dir nichts versprechen,
das wäre ein Verbrechen .

Ich kann dir nur raten !
dich selbst zu finden ,
sprenge ab deine Rinden .

Das hervorkommt der lichte Kern,
das hatt ich gern .

Sprenge ab deine Dunkelheit ,
das sie dich befreit ,
das du streben kannst dem Licht empor.
das du nicht nachtrauerst , was ich velor.

Sei wie ein Kind .
Sei wie ein Blatt im Wind, das ich dich wiederfind .

Das Kind in mir .
das rat ich dir .

Das Kind in dir.
das rat ich mir.

Das sich befruchten unsere Seelen ,
das sie nicht länger im Feuer schwelen.

Denn in der Hitze der Gefechte
ist dir jedes Mittel das Gerechte ?

SoDooME
27.05.2010, 18:44
Kampfgeschrei

Kämpfe, kämpfe kleiner Mann
weil um des Kämpens willen keiner kann
weil um des Kämpens willen
spiel das Spiel
ist es dir auch zuviel

Gruntze, gruntze kleiner Freund
weil um des Gruntzens willen keiner schäumd
weil um des Gruntzens willen
spiel das Spiel
ist es dir auch zuviel

Schrei, schreie großer Mann
weil um des Schreiens willen jeder kann
weil um des Schreiens willen
träum den Traum
mal dir auch kaum

Mal, male deinen Traum
weil um des Malens willen träumt keiner kaum
weil um des Malens willen
keiner es kann
das Gedicht mal dir was dran

Schreibe, schreiben großer Philosoph
weil um des schreibens willen bist du nicht doof
weil um des schreibens willen
sei
das Essay schreib ganz frei.

Freiheit!

SoDooME
31.05.2010, 14:28
Der Krieger in mir antwortet wiederum :

müder soldat

müde kehrt der krieger heim
lässt sich hernieder meditierend
beine verschränkt zum schneidersitz
sein haupt ist hoch erhoben
doch in seinen augen spiegelt sich
das wilde morden ganzer horden

grosse schwarze kinderaugen
ein kleiner junge schaut ihn an
der krieger fragt zaghaft den kleinen was wohl sein name sei
der kleine mann lächelt
verrät seinen namen
schaut mit seinen auglein staunend
das blutige schlachtwerkzeug an

eine träne des vertrauens
sammelt sich im auge des soldaten
erkennen schleicht sich in seine züge
ein lächeln seine blutigen lippen
öffnen sich zu einem lachen
schön seinen namen zu hören
quellen aus ihnen hervor

das schwarze haar
ihre braune augen
ihr vertrautes lächeln
ein duft des vertrautem
erwecken ihn aus seinem schlaf
sein blick beginnt zu wandern
kleine kinderhände stellen
ein spielzeug nebenher
neben das blutig schlachtmesser

Schamarinenna