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Shay
22.04.2004, 21:40
Hallo zusammen,
wie sieht es mit Euch aus - wie viel Krieger des Lichts seid Ihr? Ich meine damit: wie offen tragt Ihr Eure Haltung, wie sprecht Ihr darüber, wie fühlt Ihr Euch (selbstbewusst, zweifelnd, überzeugt, wackelig)?
Welche Reaktionen schlagen Euch entgegen?
Ich sag Euch, warum ich frage: Ich betrachte die Bezeichnung "Krieger des Lichts" zunächst als "Auszeichnung", weiter aber auch als Bürde und Aufgabe. Ich kann nicht guten Gewissens sagen, dass ich ein Krieger sei, vielmehr, dass ich danach strebe, einer zu werden. dabei geht es mir nicht darum, das Handbuch auswendig zu kennen, sondern mit mir selbst den guten Kampf zu führen, und den, das weiß ich, vergesse ich allzu gerne im Chaos des Alltags. Momentan habe ich wieder eine Schlacht mit mir aufgenommen: ich rauche seit vorgestern nicht mehr. Und wer einmal mit rauchen aufgehört hat, weiß, dass das durchaus ziemlich schwer ist. Ich selbst habe 14 Jahre geraucht und dabei 3x versucht, es sein zu lassen.
Wie dem auch sei, ich bin ein zweifelnder Thomas, ich zweifle vor allem an mir und versuche mit mir zu kämpfen. Und Ihr?

Freue mich auf Antworten!

Ich grüße Euch:

Shay

karmah
25.04.2004, 14:16
Hi Shay,
---Wie dem auch sei, ich bin ein zweifelnder Thomas, ich zweifle vor allem an mir und versuche mit mir zu kämpfen. Und Ihr?---
Das ist schon ein Normalzustand bei mir, dass ich mich andauernd verwerfe. Und zwar meine Meinung über Dinge.
Im Alltag bin ich momentan zu einem grossen Teil vorsichtig, ich kann nur Wahrnehmen wenn ich zuhöre und mich nicht zu sehr in den Vordergrund dränge.
Es ist für mich nicht der passende Begriff zu sagen, ich sei ein "Krieger des Lichts". Ich kann das auch nur als passenster Begriff unter wenigen bezeichnen.Eben sich an den guten Weg zu halten, sich nicht runterziehen zu lassen von Menschen die sich keine Mühe geben wollen und das kraftvoll ausstrahlen-dagegen anzugehen ist schwierig und dem standzuhalten ebenso.
Hinzu kommt, dass man oft ausgenutzt wird, in eine Falle tappt, weil man missverstanden wird.Ein Schweigen, was dazu gedacht ist, den anderen ernst zu nehmen usw. wird reflektiert als wäre man nicht ganz richtig im KOpf und so weiter.
Also Verunsicherung kommt schon hoch bei mir, aber durch den KOntakt zu Freunden und meiner selbst, kann diese Verunsicherung aufgeklärt werden und ist daher eine Mahnung und nichts weiter.Eine Mahnung gefestigter zu werden, damit Schlenker vermieden werden können.
Offen reden über Magie und so kann ich abraten.Zumindest in der Öffentlichkeit-da bleibe ich ganz sachlich.Nur zu Freunden spreche ich meine tiefen unausgeklügelten Theorien aus, weil ich deren Antworten und Meinungen schätze und sie mir guttuen, denn diese menschen kennen mich, erkennen mich, haben mich zu erkennen.Ein ineinander Eingreifen, was sehr viel Zeit braucht.
Durch den philosophischen Begriff "Krieger des Lichts" kommen in mir auch die reinsten , aus der Kindheit entstammenden Phantasien hoch.Ich kann mir mit Metaphern besser den Stress abbauen, wenn ich mich zum Beispiel in einen Wald setze und mit mir selber im Gespräch bin, lasse ich die Bäume zu mir sprechen, versuche die Ausstrahlung der Bäume, ihre Gedanken so wahr zu nehmen wie nur möglich um meine eigenen zu beruhigen, zu klären.
Metaphern wie Fackelträger in einer dunklen Zeit und viele mehr sind zu finden.Menschen die den Weltenschmerz auf den Schultern zu tragen scheinen-das überfordert sein zu korrieren und Stück für Stück seine Kraft anzuwenden, Erfahrungen mehrmals wiederholt auswerten bis sie nicht nur aus der eigenen menschlichen Subjektivtät erkannt sind, sondern so wahr und objektiv wie möglich sind-es ist multibel und doch nicht-ein andauerndes Zwiegespräch mit dem Weltengeist, dem Ursprung, dem Leben zur Unterstützung des Inneren Einsamen und Unreifen.
Und es gibt eben auch nicht vorgeschriebene WEge, also jeder hat da denke ich seine inneren eigenen Wege-ein Zauberer sagte zu mir, dass ein Krieger immer verkleidet ist.Als Krankenschwester, als KFZler wie auch immer-manche wissen gar nichts von solch einer Art des Austauschs und doch sind sie Krieger des Lichts.
Alles Liebe zu Dir und Deinem kleinen Mann!
Karmah

Sylphe
26.04.2004, 19:55
Grüßt euch,
hier bin ich wieder :)

Ich habe erkannt, dass jeder Tag ein neuer Anfang sein kann .
Zu Erkennen, sich entwickeln, das ist auch von Tag zu Tag wieder auf ein Neues zu gehen, deshalb seid froh, wenn ihr immer wieder neue Erfahrungen macht und Neues lernt, an euch erkennt, euch von Altem verabschieden könnt, Neues gewinnt, Fehler einseht oder den Fehler schon zum 100000 mal macht, an Verhaltensmustern festhängt, weil sie Sicherheit geben. Das Erkenn ist das wichtige und immer ein für mich ein Zeichen, dass ich auf dem richtigen Weg bin, natürlich gibt es auch immer Zweifel, das ist ganz normal, menschlich.
Ich habe auch versucht letztes Jahr aufzuhören zu rauchen, 8 Monate habe ich es geschafft und habe mir dann, unter 5 Rauchern, an einem "lustigen Abend" unter Alkohol, wieder eine angesteckt. Im Moment halte ich es so, dass ich das Rauchen reduziert habe..ich zwinge mich nicht dazu es zu lassen und somit komme ich ganz gut klar, ich habe jetzt 3 Wochen keine mehr geraucht, aber wenn ich morgen denke ich müsste, dann kann ich.
Aber da braucht jeder sein eigenes Rezept.
Wichtig ist hinzuschauen, hinzuhören, seine innere Stimme suchen, nicht so viel mit dem Kopf zu machen.
Ich denke zu viel, das ist zu meinem Hobby geworden und ich brauche Kontrolle über mich und um mich herum...ich arbeite an mir.

Ich habe gestern eine schöne Geschichte gehört...sie handelte von einem Mann, in dessen Straße, ein neues Geschäft aufgemacht hat.
Neugierig, was man in diesem Laden kaufen kann ging er am Tag der Öffnung hin.
Gott stand in dem Geschäft und sagt:" Ich grüße dich was möchtest du?"
Der Mann, konnte es gar nicht glauben und vor lauter Aufregung fing er an was er gerne haben möchte:
"Also, zuerst einmal möchte ich Liebe.

Geborgenheit, Zuwendung
jaaaa
und dann möchte ich noch Glück und Freude, Frieden auf Erden.
Achso und dann möchte ich das natürlich nicht nur für mich alleine, sondern für aaalle Menschen, Tiere und Pflanzen auf dieser Welt."

Gott schaute ihn an und sagte: "Ich glaube du verwechselst da was, bei mir gibt es keine Früchte zu kaufen, sondern nur die Samen."


Krieger des Lichts, ich finde es schön und wichtig, dass Menschen die an sich arbeiten möchten
und mit offen Augen durchs Leben gehn sich finden.
Das ist sehr wichtig, das ist wie ein "schulter klopfen" ein, ja du bist schon richtig, lass dich nicht irren, hört auf deine innere Stimme, lass dir nichts vorgaukeln oder vorkauen nur weil es vielleicht im Moment so aussieht, als sei es der einfachere Weg und es ist doch ohnehin schon so schwer, oder weil es alle andern machen, ist es ja nicht so schlimm, so wie die 5 Kollegen die mir 5 Stunden den Rauch um die Nase geblasen haben und viele andere Beispiele....

Macht nicht so viel mit dem Kopf und versucht mehr wahrzunehmen über eure Sinne.und dann steckt eure Grenzen..
.das hilft mir, wobei ich im Grenzen stecken mich auch noch üben muss.

liebe Gedanken zu euch

~Sylphe~

Shay
27.04.2004, 10:50
Hallo Sylphe,

diese kleine humorige Geschichte ist gut. Sie erinnert mich an etwas, das P.C. im Handbuch geschrieben hatte, nämlich an die zwei Arten des Betens. Und hier habe wir eindeutig die erste Art, nämlich quasi eine Warenbestellung. Schade, das ist leider die häufigste, selbst innerhalb der anerkannten Kirchen - die meisten Menschen glauben, Gott sei ein versandhandel und das Gebet die Bestellhotline. Und wenns dann nicht klappt, wird die RMA-Hotline angerufen, Gott wird beschimpft, was soll ich denn noch tun??? und die Leute glauben, dass Gott es schon liefern wird.
Komisch, auf den Gedanken, dass man zu seinem Glück (und dem der anderen) selbst was tun muss, kommt wohl keiner. Dabei heißt es doch: Dein Wille geschehe! Ohne die Verantwortung für mein Tun abwälzen zu wollen, aber es geschieht doch nur das, was Gott will und zulässt. Warum er das tut, bleibt uns undurchsichtig, aber er hat seinen Grund.
Naja. Meine Gedanken...

Gruß: Shay

RA
30.04.2004, 12:16
Hallo ihr Lieben,

Ihr seid echt toll!!
Bis jetzt habe ich keine Zeit mir alle Beiträge anzulesen, und ich bin sehr begeistert von Euch.
Es ist schön zu sehen, dass es so wunderbaren Menschen gibt. Es lohnt sich dann weiter zu leben und zu kämpfen.
Rauchen ist mir auch bekannt. Ich habe vor 7 Jahren aufgehört und freue mich jeden Tag, dass ich nicht mehr rauche.
Es ist keine leichte Sache anzuhören. Und es ist auch keine Schande eine Niederlage zu akzeptieren - Dafür gibt zwei Siege - sagt ein Krieger das Lichts.
Aufstehen und weiter machen. Wenn wir als Kinder, nicht jedes Mal aufgestander wären, hätten wir heute nicht gehen können.
Gratulation für den Mut zu versuchen aufzuhören. Ich glaube, man nimmt ein anderen Anlauf um weiter zu springen. Viel Kraft und Mut wünsche ich Euch.
Ihr schafft das.

Zum Thema Krieger des Lichts sehe ich so:Ein Krieger des Lichts ist ein Mensch. Jeder Mensch ist ein Krieger des Lichts, nur manche wissen das und manche wissen das nicht - und wollen momentan nichts davon wissen. Es ist O.K.
Und das mit den Aufgaben sehe ich auch so wie du Shay. Es ist, so wie alles im Leben, nicht nur ein Privileg, sondern auch eine Pflicht.

Freuen wir uns, dass wir das Licht und die Schönheit der Welt sehen können..

Liebe, Licht, Leben
Ra

Thorson
04.05.2004, 09:25
Der Edle hat einen dauerenden Sinn in seinem Weg und so kommt die Welt zur fertigen Bildung.

aus dem I Ging

karmah
04.05.2004, 09:43
Ja, ich denke auch, dass Gott uns schult. Wir wachsen und das nicht nur mit unserem Allgemeinwissen, L*
Sylphe und ich unterhielten uns darüber, in wie fern verstorbene an unserer Seite sind, ob die Kraft (auch Erinnerung an diesen Menschen) die ein Mensch in einem hinterlässt, nur als Spiegelung weiterlebt, oder ob die Seele des Wesen immer mit einem ist und agiert-
Und als ich so nachdachte und erzählte, dass ich nicht weiss ob wir uns wiedersehen nach dem Tod , aber daran fest glaube, sagte ich, dass dieses Wiederspühren wohl soviel Energie explodieren lassen müsste, weil man ja als Mensch eine Fassade halten kann, aber als reiner Geist, reine Kraft alles zugänglich ist, und man sich sozusagen dann umeinanderwirbeln befühlt und durch die Wahrheit solch eine Kraft zustande kommt, dass es einer Sternengeburt gleicht.Also solch eine Energie aufeinanderprallt und so viel Liebe und WAhrheit, Leben- hehe, das kann doch sein? woher kommt denn die kraft, die Sterne mache? Wer weiss?Es wäre ja nicht neues, die Legende von dem DRachen , der als Sternenbild weiterlebt, oder bei den alten Ägyptern, dass Pharaonen in Sternen leben, Isis etc.
Auf alle Fälle bin ich, auch wenn ich Lebende Mencshen wie Tote vermisse, gelassen, weil sie immer da sind, immer bei mir-ich habe da einfach keinen Druck, Zeitdruck von wegen"ich hab höchstens so und soviele JAhre zu leben, ich muss denjenigen finden welcher..)Ich fühle mich vereint mit den Wesen, auch ohne mit ihnen körperlich in >KOntakt zu stehen.
Alles Liebe an Euch !
KArmah

Sylphe
04.05.2004, 10:37
Guten Morgen ihr Lieben,

also eigentlich bin ich unter anderem auf dieses Thema gekommen, salopp ausgedrückt " sind Verstorbene noch unter uns ", weil ich erkannt habe, dass ich bis jetzt immer das "Göttliche" um mich herum gesucht habe, also gefunden habe ich es nur in ganz wenigen Menschen, Tieren aber hautsächlich in der Natur.
Wenn ich auf einer Wiese sitze und mir eine Blüte betrachte mit all ihren Einzelheiten und eine Biene landet auf ihr und trinkt von ihrem Nektar.
Da hab ich das Göttliche, das "eins sein"
Basierend auf diesem Gedanke sind auch Verstorbene, also Menschen die mir sehr am Herz liegen um mich herum, als Engel oder wie auch immer, allerdings macht mir der Gedanke auch manchmal Angst.

Vor ein paar Tagen habe ich das erste mal in meinem Leben meditiert. Ich konnte das nie, weil ich mich nicht "gehen lassen" konnte, es überkam mich jedes mal eine Angst, was sich durch schnelleren Herzschlag ausdrückte und dann habe ich es abgebrochen.
Ja, und vor ein paar Tagen habe ich mit mehren Leuten zusammen meditiert, nur ganz kurz, die Meditation wurde von einer Frau geleitet die dazu sprach.
Na ja, auf jeden Fall habe ich da zum ersten Mal meditiert, die Angst war auch kurz da , aber ich konnte mich dann schnell von ihr lösen und vertrauen gewinnen.
Mein Problem ist es, dass ich Angst habe "Kontrolle" über mich zu verlieren, das hängt alles damit zusammen.

Ja, warum ich das so schreibe ist, weil ich jetzt auf einmal erkannt habe, dass ich das Göttliche in mir finde kann , oder vielleicht besser gesagt, AUCH in mir finden kann und das ist ein ganz neuer Weg für mich.
Hehe, vielleicht denkt ihr, na wo hat die denn gelebt, hinterm Mond oder was ? Das ist ja nix neues und findet man überall wieder.
Sicher wusste ich davon und habe auch Bücher über Meditation und und und, aber ich habe es nun mal jetzt erst erahnen können was es heißt und bedeutet, es war nun mal meine erste Meditation :)


Noch zu dir karmah , die Explosion von der dus schreibst, das kann ich mir vorstellen, wobei ich sagen muss, nach meinem Gefühl, ist es bei mir eher so, dass das alles ganz zart abläuft, in einer unendlichen Ruhe und einem unendlichen Frieden, also nix mit Explosion und so, hihi
Aber da gebe ich dir ganz recht, solche gewaltigen Energien die da aufeinander treffen, das gibt es ja, nur kann ich das in mir nicht finden oder erahnen.
Wer weiß was alles noch vor mir liegt
*lächel*
Ich geh nun mal raus in die Natur ein wenig Laufen,
einen wunderschönen Tag wünsche ich euch,
alles Liebe,
~Sylphe~

karmah
04.05.2004, 13:30
:-)

Shay
04.05.2004, 17:38
@Sylphe

Hmmm... Meditation.... Ich muss gestehen, dass ich in dieser Richtung reichlich erfahrungslos bin. Okay, Meditation im Sinne von autogenem Training habe ich vor Jahren schonmal mitgemacht, aber das hatte nun echt keinen spirituellen Hintergrund. Ich muss dazu sagen, dass ich mich in spirituellen Dingen auch ungerne fallenlasse, will heißen, mir fehlt da das Vertrauen zu mir unbekannten Menschen.Wie oft habe ich schon Berichte von Menschen gehört, die dabei umwerfende Erfahrungen gemacht haben. Nur kann ich nicht zu irgendwem hingehen und sagen: Lass uns meditieren!
Mein Interesse an einer geistig-geistlichen Meditation ist groß, aber wo finde ich die dafür geeigneten Menschen?

Vor sechs Jahren habe ich Bekannte in der Schweiz besucht, deren Morgengebet im Grunde eine tiefe Meditation ist. Ich habe es einmal mitgebracht, war aber von den Eindrücken, die diese Menschen und ihre Umgebung auf mich ausübten, so abgelenkt, dass ich quasi nichts zustande brachte.

Zuhause alleine zu meditieren fällt mir sehr schwer, da meine Frau eigentlich immer irgendwie anwesend ist und zu solchen Dingen keinen rechten Zugang findet. Und mich still ins Schlafzimmer zu setzen um es endlich mal auszuprobieren, bringe ich auch nicht fertig, zu stark ist da ihre Gegenwart.

Ist also etwas schwierig für mich, da einen sinnvollen Anfang zu finden.

*lg* Shay

roy_leo
06.05.2004, 20:23
ich weiss nicht, ob das jetzt passend ist. aber ich denke, unsere sinn-suche, unsere spiritualität und unser "krieger des lichts-sein", sollte oder darf kein leistungssport sein.

wir sind durch unsere umwelt (oder unseren zeitgeist) auf erfolg getrimmt. fragt mal meinen chef, der erklärts euch : ) lassen wir diesen erfolgsdruck nicht in unser "krieger des lichts-sein" einzug halten.

liebe grüsse
leo_roy

Sylphe
07.05.2004, 09:44
ja, da hast du so recht leo_roy,
leider nicht immer einfach wenn man auch so erzogen wurde, immer eine "Leistung" zu erbingen.
Seit Dienstag liege ich mit einem Hexenschuß im Bett .....ich glaube man braucht weiter dazu nichts zu sagen.
Trotzdem fällt es mir schwer das anzunehmen und nicht zu verfluchen *g*

Wünsch euch allen ein schönes Wochenende,
~Sylphe~

Shay
07.05.2004, 10:29
Hallo & Guten Morgen, Ihr Lieben!

@ Sylphe: Au wei, Hexenschuss ist grausig, da kann ich Lieder von singen. Mit Ehepartner, Katze und Kind kann ich mir Hexenschuss eigentlich nicht leisten, aber ab und zu "gönne" ich mir dann doch einen. So alle 1-1 1/2 Jahre... ;) Also, ich wünsche Dir von Herzen gute Besserung! Tu Dir einen Gefallen, gehe alles etwas langsamer an, dann hast Du länger Ruhe!

@Leo_Roy: Moin Leo! Keine Sorge, Dein Beitrag war durchaus passend; nur sehe ich selbst bei dem Versuch zu meditieren keinen Leistungsdruck, sondern vielmehr die fehlende Ruhe. Zum Meditieren muss ich mich konzentrieren, ohne gehts nicht (sonst täte ich es abends auf dem Nachhauseweg auf der Autobahn ;) ). Ich kann mich aber nicht konzentrieren, wenn ich die Anwesendheit meiner Frau im Hintergrund spüre, die solche Sachen (Meditation im Allgemeinen und sprituelles im besonderen) mit einem gewissen Misstrauen beobachtet. Da ist dann einfach Schluss mit meiner Konzentration und ich hock mich dann doch zu meiner Frau vor die verdammte Glotze (ab heute nicht mehr, ich werde mich aufs Fahrrad setzen und was für meine Figüre tun). Nee, gegen Leistungsdruck hab ich jahrelang erfolgreich gekämpft, der macht mir nix mehr ;)

*lg* Shay

RA
07.05.2004, 13:05
Hallo Ihr alle,

Lieber Shay, ich sehe die geschichte mir der Meditation ein bisschen anderes.
Ich glaube, wenn du dich am Fahrad setzt und fährst auch eine Art Meditation ist. Leider wird meiner Meinung nach, immer die Meditation in Verbindung mit gerade, lange, stilll sitzten(oder Schneirsitzt) im zusammenhang gebracht.
Ich habe Jahre lang so meditiert und habe im Moment keine Lust auf das. Ich gehe aber in der Fruh eine halbe Stunde und fühle mich wesentlich besser, wie nach eine passive Meditation. Ich glaube, ich bin eher ein aktiver Typ und diese Abreagieren ist auch eine Art ruhig werden.
Wenn du Lust hast auch etwas anderes zu meditieren, empfehele ich dir das Buch "Universum § Co" von Bärbel Mohr. Sie ist auch keine, die traditionel meditiert und außerdem ist das Buch(eigentlich alle ihre Bücher) sehr humorvoll und aufbauend.

Du kannst auch eine Pause machen beim Nachhause fahren, auf einem Parkplatz und im Auto sitzten bleiben, bequem,Fenster aufmachen um frische Luft zu bekommen, die Augen zu und 10 Minuten, einfach dich auf dem Atem konzentrieren.
Eine kurze, sehr wirksame Meditation, mit der du sofort in dem Alfazustand kommst ist folgende: Du beginnst mit der Zahl 50 und sagst (im Gedanken) 5 Mal OM. Dann zählst abwärts bis 40 und sagst 4 Mal OM, und so weiter bis zum 0, wo ein langen OM sagst. Im Normalfall bis du danach ganz ruhig und wenn du öfters machst genügend manchmal 1-2 Minuten. Meine Meinung nach ist viel wirksamer oft eine kurze Meditation im Laufe des Tages, als eine ganz lange einmal am Tag.

Aber auch wenn du nichts machst kommst du auch zu dem Sieg, weil du einfach dich mit dir beschäftigst und dich weiterentwickelst willst und das ist eine ganz große Sache.
Alles Liebe und Gute
Ra
.
Merkmal großer Menschen ist, dass sie an andere weit geringere Anforderungen stellen als an sich selbst.
Marie von Ebner – Eschenbach

Shay
07.05.2004, 13:28
RA, Du könntest Recht haben. Ich denke, das werde ich mal auf diese Art versuchen. Ich glaube, in manchen Dingen hänge ich einfach noch in alten Denkmustern fest. Aber dafür sind wir ja Krieger: So etwas zu erkennen und uns selbst zu ändern, wo es nötig ist.

Danke für den Tipp!

*lg* Shay

Lao-Tse
24.08.2004, 07:15
Ich glaube und bekenne mich dazu. werde ich gefragt, woran/an wen ich glaube, dann sage ich in diesem kulturkreis gott. woanders könnte es jawe oder allah sein.

die bezeichnung ist für die menschen wichtig. aber nicht für den glaubenden. er weiß, dass alle(s) zusammenhäng(en|t) und die bezeichnung nicht den schöpfer ausmacht.

das bekenntnis zum glauben kam erst nachdem ich mich zu mir bekannte. voll und ganz, ohne wenn und aber und mich erkannte. hinzu kamen erlebnisse, welche mir zeigten, dass mein glaube/wille(?) wirklich die realität beinflußt und der schöpfer zeigte mir, dass "wunder" passieren, dass der glaube sie eintreten läßt.

lao-tse

Suchender
24.08.2004, 10:19
Hallo,


ich habe (oder mache es mir) damit relativ leicht.
Mein Taufname ist: "Marcus" -Dem Kriegsgotte Mars geweiht-
und daraus mache ich auch keinen Hehl. Sprich jeder der mich
kennt weis das ich jederzeit für einen guten "Kampf" (Wortgefecht/Diskussion)
zu haben bin und mir auch schwer tue still zu sein wenn "Ungerechtigkeit"
geschieht.
Manche nennen mich deswegen einen "Paragrahpenreiter/Erbsenzähler/
Haarspalter" aber darüber sehe ich hinweg mit der Bemerkung:
"Wo wäre die Welt ohne solche wie mich!"

Also kurzum ich Lebe und praktiziere den alten Spruch:
"Nomen est omen"
Denn mein Name war scheinbar eine innere Eingebung meiner Eltern ;)

Allerdings tue ich mir ehrlich gesagt auch recht schwer mich selbst als
"Krieger des Lichtes" zu bezeichnen, deswegen lasse ich den Zusatz
"des Lichtes" eigentlich weg.

Gruß
Suchender

Sonja
16.02.2006, 22:59
Hast du einen Wald zuhause oder irgendein Stückchen Natur wo du alleine sein kannst? Bäume umarmen ist sehr tröstlich. Sie erzählen wunderbare Geschichten und sind erstklassige Zuhörer. Und wenn du lange genug einfach nur lauschst kommen Tiere und flüstern dir Antworten auf deine Fragen zu und du kehrst zurück in die Zivilisation gereinigt und in Harmonie mit dir selbst und deinem Umfeld.

Traumtreibstoff-Lieferant
24.04.2006, 16:16
Ich bin ein Krieger des Lichts weil :
ich für die die ich liebe durchs Feuer gehe.
ich mein Herz auf der Zunge trage.
ich die Menschen so liebe wie sie sind und es mir egal ist was sie sind ( erfolg macht uns nicht zu besseren Menschen )
ich das Leben und die Welt liebe.
die Liebe das größte für mich ist.
meine freunde flügel haben.
ich jeden Tag an mir arbeite.
ich weiß daß nichts nur schwarz oder weiß ist.
ich heulen könnte wenn ich die Nachrichten und all das sinnlose Leiden sehe.
ich versuche meine kleine Welt zu verbessern- Sociallifesupport.
usw. usw....
Muß jetzt leider Schluß machen, der Alltag klopft an die Tür.

Shay
25.04.2006, 13:56
Wow... exakt nach 2 Jahren bestehens dieses Threads kommt wieder eine Antwort! Und dann auch noch aus der Stadt, die für fünf Jahre sowas wie mein Zuhause war (wo kommst'n her? Elberfeld? Barmen? Wichlinghausen? Ronsdorf? Cronenberg?)...

Okay, BTT: Warum zeichnet das Herz-auf-der-Zunge-tragen einen Krieger aus? Ich für meinen Teil finde Diplomatie und Zurückhaltung oftmals mindestens genauso schwierig und wichtig, wie sich direkt auszusprechen und klare Worte zu finden...
Ganz sicher: die Dinge beim Namen zu nennen und den Mund aufzumachen, wenn was nicht in Ordnung ist - das sind wichtige Eigenschaften, die man nie aus den Augen verlieren darf. Aber ich halte es für genauso wichtig, im entscheidenen Moment auch mal zu schweigen, um eine Situation nicht zu verschlimmern oder einem anderen keinen Schaden zuzufügen.

Oder wie denkt Ihr darüber? :cool:

Traumtreibstoff-Lieferant
25.04.2006, 16:00
Hallo Shay!
Ich komm aus Vohwinkel ( von Fuchswinkel )
Ich meinte damit nicht daß ich immer meinen Mund aufmache, egal ob's andere verletzt oder nicht. Ich meinte damit daß ich kein Problem damit habe meine guten Gefühle zu zeigen, jemandem zu sagen daß ich ihn liebe und was er mir bedeutet ( egal welchen Geschlechts ), mich in den Augen anderer vielleicht zum Depp zu machen. Viele Menschen behalten so was lieber für sich und es gibt Dinge die müssen einfach mal gesagt werden, auch wenn's jeder weiß. Ich bin auch kein Mensch der immer auf sein Recht besteht, ich schlucke ganz viele Sachen einfach runter und denk mir: wir sind alle ' ' nur Menschen' ' und machen nunmal Fehler.
Ich versuche ganz einfach alle negativen Emotionen abzuschütteln, alles was einen nicht weiter bringt sondern eher bremst.Das gilt für mein Umfeld und auch für mich selbst, mein Selbstwertgefühl war zeitweise richtig besch. . .Du hast nichts, Du kannst nichts und DU BIST NIchts. Da gab es sogar Formen von Selbstbestrafung- I've hurt myself in many ways. Also nicht physisch.
Ich muß zu meiner Schande gestehen, daß ich mich eher verirrt habe als gewollt zu diesem Thema zu gelangen, irgendwie blick ich hier noch nicht ganz durch, ich hab auch schon mehrere Aw's geschrieben die ich nicht senden konnte, warum auch immer. Bin nun mal kein Elektronik- Schamane;)
Das mit meinem Wohnort ist zum Beispiel auch so eine Sache : Ganz viele Leute heulen rum daß W'tal Langweilig wäre, nichts los usw. und gehen nach D'dorf oder weiß der Henker und da denke ich mir jedesmal: ja, Leute weil ihr nichts dagegen tut sondern lieber abhaut und weil es zu viele von eurer Sorte gibt passiert auch nichts. Kein Lokal-Patriotismus.Wir sind nicht Opfer sondern Schöpfer unserer Welt!
Euer Traumtreibstoff- Lieferant

Shay
25.04.2006, 17:08
Ah... Vohwinkel... ich hab während meines Studiums an der BUGH (SoWi) zwischen Unterbarmen und Elberfeld, also genau am Haspel, gewohnt. Naja, was Du über Wuppertal schreibst, kann ich nur zum Teil bestätigen. Ganz sicher ist, dass Wuppertal eine Universitätsstadt ist, die keine Studentenkultur besitzt, also völlig anders, als Köln oder Heidelberg oder Tübingen. Da leben rund 18.000 Studenten in der Stadt, aber ab 18.00 Uhr siehst und hörst Du nix mehr von ihnen :rolleyes: ...
Was ich an W'tal immer genial fand, war die Infrastruktur. Quasi zu jeder Tages- und Nachtzeit überall hin zu kommen, wo immer Du hin willst, sei es mit Bus, Bahn oder Schwebebahn, das hat schon was...
Großer Nachteil (aber vielleicht hat der sich ja durch die neue Kanalisation endlich geändert) war für mich immer der unerträgliche Gestank im Sommer. Das hat mir regelmäßig die Lust an dieser eigentlich sehr interessanten Stadt verdorben.

Egal wie - irgendwie fand ichs dort immer recht lustig...

Also, lass es Dir gut gehen - ich freue mich auf Deine Beiträge hier... und mit dem Computerschamanentum - dem lässt sih auch abhelfen ;)

Ich bin Wasser
28.04.2008, 01:24
Erich kästner war ein sehr kluger Mann!!!

Ich sag im Leben nicht das ich ein Krieger des Lichtes bin.
Ich entscheide mich von Tag zu Tag neu und hoffe positiv abzuschneiden.
Abrechnen mit mir tu ich in der letzten Lebenssekunde und da möcht ich ein Plus sehn.

Es ist keine Bürde es ist ein Weg, für sich!
So wie es ein Weg für mich ist meine Krankheit zu besiegen,
so hab ich mich für diesen Weg entschieden

Ah ich kämpfe wie Feuer manchmal, und sitz dann immer da und mach mir sorgen. Eines Tages werd ich reifer sein. und das mal lassen.

Rauchen, mein Laster ich hoffe das ich einfach Glück habe, und die alte dame hat mir das versprochen, dann werd ich einfach losslassen können

Christian

P,s. such dir jemanden an den du Glauben willst, und teste deinen Glauben


Hallo zusammen,
wie sieht es mit Euch aus - wie viel Krieger des Lichts seid Ihr? Ich meine damit: wie offen tragt Ihr Eure Haltung, wie sprecht Ihr darüber, wie fühlt Ihr Euch (selbstbewusst, zweifelnd, überzeugt, wackelig)?
Welche Reaktionen schlagen Euch entgegen?
Ich sag Euch, warum ich frage: Ich betrachte die Bezeichnung "Krieger des Lichts" zunächst als "Auszeichnung", weiter aber auch als Bürde und Aufgabe. Ich kann nicht guten Gewissens sagen, dass ich ein Krieger sei, vielmehr, dass ich danach strebe, einer zu werden. dabei geht es mir nicht darum, das Handbuch auswendig zu kennen, sondern mit mir selbst den guten Kampf zu führen, und den, das weiß ich, vergesse ich allzu gerne im Chaos des Alltags. Momentan habe ich wieder eine Schlacht mit mir aufgenommen: ich rauche seit vorgestern nicht mehr. Und wer einmal mit rauchen aufgehört hat, weiß, dass das durchaus ziemlich schwer ist. Ich selbst habe 14 Jahre geraucht und dabei 3x versucht, es sein zu lassen.
Wie dem auch sei, ich bin ein zweifelnder Thomas, ich zweifle vor allem an mir und versuche mit mir zu kämpfen. Und Ihr?

Freue mich auf Antworten!

Ich grüße Euch:

Shay