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Vollständige Version anzeigen : kein Empfänger



ex.pression
15.10.2004, 21:56
kein Empfänger.
wo bist du! der den ich so lange suche! den ich riechen
kann aber nicht sehen? ich bekomme dich nicht aus der nase.
So oft ich auch schon an anderem gerochen habe, riecht nichts nach dir. Auch wenn ich im bett liege, ist es
als haette ich mich an dich gerieben.
Wie in der Nacht in der wir schweisgebadet aufeinanderlagen und ein kuss so lange dauerte dass er noch heute mir den Kopf verbrennt.
In mir ist es still.
Ich starre mit weit aufgerissenen augen das Weinregal an, ich sehe hindurch.
Einen Moment war ich in der Ewigkeit versunken, in der Leichtigkeit des
Todes in der ich in meinem Gedanken Versinke und in der unendlichen Stille
schwebend meine runden
drehe.
Immer und immer wieder.
Immer und immer wieder.
Immer und immer wieder. bis mich der leiseste ton aus der ferne, das
klirren von von zwei aufeinanderprallenden Weinfalschen, wie ein Stromschlag
mit nassen Händen, zürück vor das weinregal peitscht.
Da stehe ich nun und starre es an.
Das Weinregal.
Eine Flasche Wein sollte ich mitbringen, darum bin ich
hier. Mittlerweile habe ich nichtmal mehr eine Hand dafuer frei.
Einen Wein!
Was fuer einen?
Das Weinregal.
Ich hasse es!
Warum um Gottes Willen steht hier ein Weinregal, das 2 meter in die Höhe ragt und 6 meter in die
Länge und eimal um die Ecke geht.
Und warum steht auf der hälfte der Flaschen Bordeaux, wobei doch jeder eine andere Farbe hat.
Bordeaux na klar!
Ich bin doch nicht doof.
Ich wiess was das ist aber,warum um himmels willen wollte sie einen wein haben.
Warum nicht einfach Bier?
Davon gibt es nur eines, das gut ist.
Ich sehe zum Regal mit dem Bier, aber nichtmal das gute Bier haben sie im Angebot. was ist das fuer ein Saftladen!
Gut, ich werde mich für den Wein mit dem schönsten Etiektt entscheiden, wobei ich
genau weiss, dass der letzte mit dem schönen Etikett wohl auch der wiederlichste war und
nach einem halben glass, geöffnet im Kühlschrank seiner verdunstung
entgegenhoffte bis er dann eine woche später im ausguss des Waschbeckens
landete und heute davon nur noch die schöne Falsche in meinem Buchregal steht, weil sie so
schön anzusehen ist.
Aber wie scheusslich war doch der geschmack, ich mag
nicht mehr daran denken.
Ich laufe hin und her und komme mir langsam etwas peinlich vor so
nichtswissend wie ich das Regal auf und absehe. Man muss sich auch peinlich
vorkommen wenn mitlerweile schon 3 Leute an einem vorbeigingen und sich
gezielt einen Wein aus dem Regal griffen und dur Kasse schwebten.
Es ist grauenvoll. Ich werde diesen mit der schönen Schrift auf der schönen
Flasche nehmen und wenn er nicht schmeckt hatte ich wenigsten einen Wein
gekauft, und gut ist.
Das Weinreagal, ist aber nicht das schlimste in diesem Saftladen hier.
Das Schlimmste von allem ist die Schlange an der Kasse, die sich genauso in die Länge zieht wie dieses mit Flaschen aus Bordeaux volgestopfte Regal.
Ich starre schon wieder.
Es ist unglaublich wie oft ich zum starren komme.
So unglaublich. Still.
Denke ich gerade etwas oder starre ich nur. Was starre ich eigentlich an?
Ich stehe in der Schlange und starre die Kassierin an.
Ich starre.
Ich starre durch sie hindurch wie durch das mit Weinflaschen vollgestopfte Weinregal und stehe da wie der halbgetrunkene und ungeliebte Wein im Kühlschrank, wartend auf jemanden der Ihn auch seines Inhalts wegen mag.
Wieder ein Ton.
Als wäre ich starr in meiner Gestalt aber in Gedanken am Leben.
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Das sind ein paar Zeilen aus einem Buch das ich vorhabe zu schreiben. Es handelt von Stille. Ich habe mir hier so einige Beiträge von Euch durchgelesen und dacht mir ich möchte euch dazu etwas schreiben.
Ich möchte Euch sagen, denkt nicht so viel über denn Sinn Eures Lebens nach und nicht so viel darüber was Ihr tun müsst um perfekt zu werden. Denn das werdet Ihr nie denn wir sind Menschen.
Genies den Raum um Euch in den Ihr geboren seid und genies Euch selbst in diesem Raum. Setzt Euch mal an einen Kreisverkehr, beobachtet die Reklame wie sie aufleuchtet, die Autos die an Euch vorbeifahren und trink dabei einen Karamelcafe von Starbuchs. Macht das vielleicht mit einem freund und zählt mit Ihm die Wolken die an Euch vorbeiziehen ... genisse den Raum um dich und benutze was dir gegeben ist um den Raum zu erfassen. Erlebe die unglaubliche schönheit und Farbenpracht dieser Welt ... geh an einen Ort an dem du dich wohlfühlst wenn du jetzt unzufrieden bist nimm dir den Raum in den Du geboren bist und verweile in den natürlichen Zustand aus dem alles entsatanden ist ... in der Stille ... quäle dich nicht selbst mit der Isolierung von dieser Welt sondern nimm sie in dich auf denn du steckst in ihr ... " die welle ist das meer " und nehme Teil an dieser Welt ... nehme Teil an dieser Welt um zu überleben und anderen das überleben zu sichern, und wenn du stark genug bist nehme auch Teil an der Veränderung dieser Welt.

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