Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zeit zum Aufwachen
An alle Krieger,
es ist schön endlich auf ein paar Gleichgesinnte zu treffen. Ich hatte es in dieser Partygesellschaft schon fast aufgegeben und nicht mehr daran geglaubt, dass es noch Menschen gibt, die nicht nur für sich selbst, sondern für das Leben an sich kämpfen wollen. Trösten konnte mich dann nur Thomas D (der größte Krieger, den ich kenne): „du hast Millionen Legionen hinter dir“, „solang sich diese Welt noch dreht, werdet ihr meine Stimme hören und immer wieder Menschen treffen, die aufs Leben schwören“. Und auch wenn ich dieses Forum als einen Anfang wirklich mehr als schätzen kann, muss ich aber doch fragen: Und was weiter? Soll es nur bei diesem spirituellen Gedankenaustausch, diesem „wir wissen Bescheid und plaudern über die Welt“ bleiben (was nicht unbedingt schlecht ist, denn es gibt auch mir immer wieder Hoffnung und hilft mir in finsteren Zeiten, doch wirklich was bewegen tut es nicht) oder soll es mehr werden (Thomas D: „der Krieger erwacht, er wurde über Nacht zum Krieger gemacht, macht sich bereit, hat sich gedacht, wir haben die längste Zeit, Zeit mit Warten verbracht, Zeit mit Worten verbracht, es uns gemütlich gemacht“), dass wir unserer Verantwortung als „Aufgewachte“ gerecht werden und eine Mentalität, einen Gedanken verbreiten, der in der breiten Masse nicht auf Ablehnung stoßen wird (denn wie riesig sind die Umsätze von Büchern, die zum Beispiel „Glück“ thematisieren, und wie unzufrieden sind alle mit der derzeitigen Lage der Welt). Ok, das klingt alles sehr realitätsfremd und utopisch und könnte an meinem jungen Tatendrang liegen, aber ich glaube uns wurde eine Chance aber halt auch eine Verantwortung gegeben. Und falls ihr denkt, der will eine zentrale Bewegung anzetteln, liegt ihr falsch (ganz im Gegenteil: ist nicht jeder von uns froh an etwas Ursprünglichem und Gott sei dank noch nicht Vermarktetem und Floskalisiertem teilzuhaben), ich will lediglich, dass wir unser Potenzial nutzen (oder wie Thomas D es sagte: „und dennoch sagt er nicht komm mit mir, er fragt nach deinem Traum, fragt warum bist du hier?“) und nicht mit dem Wort „Krieger“ um uns werfen, denn aufgrund der semantischen Wortbedeutung würden sich zwar viel mehr dafür interessieren (denn letztendlich ist er mit Stärke, Kraft und Kampf verbunden), aber bei vielen würde der wahre Gedanke (Thomas D: „sie kämpfen für das Leben, Krieger sind deswegen hier“) verloren gehen. Ich denke da zum Beispiel nur an Rapper, die sich den Namen Bushido oder Warrior geben. Ein genaues Rezept hab ich an dieser Stelle auch noch nicht (deswegen wende ich mich auch an euch) und zum richtigen Kampf bin ich auch noch nicht bereit (dazu bin ich einfach noch zu unerfahren: und einen Krieger schickt man ja auch nicht in den Kampf, dem man noch nicht beigebracht hat mit dem Schwert zu kämpfen), doch eines kann ich sagen: es ist immer verbindend sich für die Probleme anderer zu öffnen und besonders ein Satz muss dabei eine zentrale Rolle spielen, da ich ihn persönlich erst einmal in meinem Leben wirklich ernst gemeint gehört habe... Spannung steigt...: „Bist du glücklich?“
Also ab an die Tastatur und Meinungen/Vorschläge äußern!
PS: Wie ihr schon gemerkt hab, hab ich öfters mal zu Zitaten von Thomas D gegriffen. Wer sich bisher nur an Coelho orientiert hat, dem kann ich nur zu Thomas D „Lektionen in Demut“ raten. Den meisten müsste er aber bekannt sein, da ich ihn auch schon hier im Forum gelesen habe!
Ich kenne den Thomas D noch nicht so...Muss wohl die Lieder noch besorgen
( ist das der von den fantastischen 4 ? *grübelt* )
Was deine frage betrifft...
es wird mehr geben/werden...
z.b sind die meisten in diesem Forum Deutsche...evtl einige aus deiner nähe?
vileicht trefft ihr euch ja mal?
Samen beginnen zu sprissen und entwicklen sich, geduld
nu ja, ich denke auch es ist höchste zeit
reflektor falke von thomas D is auch noch sehr empfehlenswert denk ich
mfg michael
Hallo an alle!
Ja Phoenix, ThomasD ist einer von den Fantas, der hat echt super tiefgründige Texte, kann ich nur empfehlen! Zb: "Der Krieger" oder "Millionen Legionen" usw. wie eben schon von Falke oben erwähnt!
Habt ihr den öfter ein Treffen in der Schweiz?
Ich hoffe ich finde hier auch auf Leute aus Wien und umgebung um mal ein Treffen zu orangieren!
mglg
susanne
Dache ich doch das es der ist... (",)
Ne ich bin wohl der einzige Schweizer hier im Forum *grinst*
Deshalb noch kein Treffen
gruss phönix
Reisender
09.11.2004, 10:36
Hi Falke,
sicher ist es besser zu tun als zu reden. Aber wer nur tut, ohne zu reden, verarmt doch ein wenig, oder?
Ich denke, für einen Krieger ist der Austausch wichtig (eben hier oder iom direkten Kreis)...
Suchender
10.11.2004, 09:08
Hallo Falke,
auch ich hoffe seit einiger Zeit das die Phase des "Erwachens" nun
in den nächsten Schritt geht. Das aus dem inneren Erwachen nun das
Erwachen kommt zu der Phase, in der der Krieger auch zu seinem
Gedankengut steht und den Kampf auch in der Öffentlichkeit aufnimmt.
Sprich den Mut bekommt sich den Gefahren zu stellen.
Aber es gibt mir neuen Mut und Zuversicht zu sehen das auch andere
und immer mehr die selben Gedanken haben.
Gruß
Suchender
Hi Suchender!
ganz bewußt provokant:
Welches Gedankengut!
Kampf gegen/für wen?
welche Gefahren?
mfG DINO
Suchender
10.11.2004, 14:43
Hallo Dino,
leider wäre eine ausführliche Antwort Rahmensprengend und
deswegen versuche ich kurz und nur in Stichworten zu antworten.
Gedankengut (Einstellung):
Die Lehren die ein jeder von uns schon für sich aus seinen Aufgaben
gezogen hat. Das Verständniss. Die Offenheit. Die Toleranz.
Kampf gegen wen:
Gegen alle "Mächte" welche anderen Menschen ein Leben aufzwingen
wollen ohne ihnen die freie Entscheidung zu gewähren.
Gegen Manipulation und Aufhetzung. Gegen Haß und Gewalt.
Kampf für wen:
Alle welche sich frei für Offenheit und Toleranz entschieden haben.
Für alle welche Hilfe suchen oder bedürfen.
Welche Gefahren:
Die hier auch schon erwähnten Gefahren der Unterwanderung und des
Missbrauchs der "Bewegung" (anderes Wort fällt mir jetzt nicht ein) durch
genau solche "Mächte" die der Feind sind.
Die Gefahr belächelt zu werden oder für verrückt gehalten zu werden,
zum "Seltsamen Aussenseiter" abgestempelt zu werden, in eine Schublade
gesteckt zu werden mit Sekten usw. welche eigentlich die andere Seite
darstellen. Die Gefahr der Diffamierung und alles anhängende.
So, falls noch Fragen offen sind immer her damit.
Wie gesagt, sind nur Stichpunkte und mir würde noch vieles dazu
einfallen. Aber ich denke Ihr hier versteht alle was ich meine, denn
wer sonst ausser Ihr ?
Gruß
Suchender
Hi Sichender!
Das war bewußt provokant!
Danke das du ausgesprochen hast was viele von uns denken. (ich zumindest)
es steckt vieles in einem drinnen aber man bringt es nciht immer raus.
AL DINO
PS: Ich glaube das wir noch ein interessanter Thread! :) ;) ;)
@falke
du meinst dass wir etwas tun müssen
da fällt mir schon wieder ein liedertext ein: söhne mannheims
kümmer dich um dein leben
und dann kümer dich um uns
schäden können wir beheben
das ist nicht die kunst
wir müssen was bewegen
sonst bewegt sich nichtS
aber was?
ich glaube das jeder in seinem eigenen einflußbereich etwas positives bewegen kann. den zeitpunkt wo wir etwas gemeinsam unternehmen müssen werde wir schon erkennen.
LG DINO
Reisender
12.11.2004, 05:53
@Dino: So sehe ich das auch. Jeder kämpft an seinem Platz und stellt im Guten Kampf fest, dass er einen Bruder hat, der ihm den Rücken freihält. Wer einen Bruder hat, hat einen sicheren Rücken (sagen jedenfalls die Kosaken;-)
@dino: aber gibts da nicht auch den spruch von den 2 grössten fehlern des kriegers?
1 vor der zeit zu handeln
2 den richtigen moment zu verpassen
wenn einige meinen den zeitpunkt erkannt zu haben, dann wird er für diejenigen gekommen sein
PS ich denken um das "aber was?" rauszufinden, kommen wir nicht an einem treffen vorbei.
Hallo Leute,
danke für alle bisher eingebrachten Meinungen!
Allerdings sprachen viele von euch von dem sogenannten richtigen Zeitpunkt und wie jenen erkennen?
Nun, was wäre wenn dieses Forum der richtige Zeitpunkt ist, sozusagen die elektronische Welt uns den vielleicht zu mehr führenden Gedankenaustausch ermöglicht. Denn sein wir mal ehrlich, erst hier fällt es uns leicht über Themen des Herzens zu reden und niemand von uns hätte auf der Strasse einen Gleichgesinnten erkannt, geschweige denn angesprochen.
Und auch wenn wir noch relativ wenige (anscheinend 75) sind, seht es mal so: Guevara schaffte es mit 82 Gleichgesinnten die kubanische Regierung zu stürzen!
Gleichzeitig wollte ich meinen Gedankenansatz noch mal in die richtige Richtung führen: nehmen wir mal an der richtige Zeitpunkt sei da, wie wollen wir jetzt vorgehen? Im Grunde genommen Ansätze des Faustschen Problems: wieviel lesen, lernen, diskutieren und wieviel handeln, verändern, leben (aktiv vs passiv). Sozusagen den richtigen Ausgleich finden und mit welchen Mitteln vorgehen?
Gespannt auf Meinungen!
Ich denke es handelt sich hierbei um keinen kampf im eigentlichen sinne, sondern eherum eine lebensphilosophie.
der kampf findet bei einem selber statt, jeden morgen wenn man zur arbeit geht,die art,menschen und tiere in seinem umfeld zu behandeln, den inneren schweinehund jeden tag aufs neue zu überwinden, indem man sich dieses oder jenes spitzfindige kommentar verkneift, oder über gewisse dinge einfach hinwegsieht und kein drama daraus macht. Dass man seinen Ärger nicht auf den nächsten abwälzt, der einem begegnet. Sein Leben auf eine Weise zu leben, dass man am Ende mit sich selbst zufrieden sein kann
Ich glaube nicht nur dass es ein kampf gegen den alltag ist, sonder ein kampf für die liebe ist.
zuerst müssen wir diesen kampf mit uns selbst austragen bis die liebe siegt. und dann können wir diese "lehre" weitertragen. beschränkt durch die möglichkeiten des einzelnen.
aber man darf keinem etwas aufzwingen, so wie es viele religionen, kirchen getan haben, ganz getreu dem lied
"und er kämpft um die anderen aus ihrem Traum zu wecken
weil er weiß daß in ihnen viele kleine Krieger stecken
und dennoch sagt er nicht komm mit mir
er fragt nach Deinem Traum fragt warum bist Du hier
"
LG DINO
Reisender
16.11.2004, 05:54
So ähnlich sehe ich das auch. Oft fällt einem bei dem Thema Kampf immer ein "Kampf GEGEN etwas..." selten, dass FÜR etwas gekämpft werden muss. Ein Feindbild ist einfacher zu projezieren als ein Ziel, das mühsam erreicht werden muss.
WohlfühlManager
17.11.2004, 03:33
DINO postete
den zeitpunkt wo wir etwas gemeinsam unternehmen müssen werde wir schon erkennen. geht euch das eigentlich auch so, dass ihr phasen habt, wo unglaublich und unheimlich viel passiert, wo sich dinge, menschen, ideen wie wahnsinnig vernetzen - und dann wird es wieder ganz still, nichts scheint sich zu bewegen...
oder geht das nur mir so, weil ich andauernd wieder einschlafe?
waren die vorhergegangenen zeitpunkt einfach noch nicht die richtigen, oder habe ich einfach nur den zug verpasst gehabt?
Es ist interessant dass jeder eine andere ansicht hat, (und das ist auch gut so) aber alle sind hier (wissen es) und glauben an ähnliche dinge, also sollten wir das finden was wir gemeinsam glauben!
mfG DINO
Falke postete
Denn sein wir mal ehrlich, erst hier fällt es uns leicht über Themen des Herzens zu reden und niemand von uns hätte auf der Strasse einen Gleichgesinnten erkannt, geschweige denn angesprochen. Ich glaube schon viele erkannt zu haben, man erkennt sie an dem feuer in den augen, an dem positiven, (ich kann es jetzt nicht anders ausdrücken)
aber wie ansprechen? bist du auch ein krieger des lichts? wenn er es noch nicht weiss, was ein KDL ist (wissen wir es überhaupt) dann wird er dich für verrückt halten!
auch wenn er weiss das du mit ihm seelenverwandt bist!
Hallo Falke
Es ist schon einige Zeit vergangen, seit ich das letzte mal dieses Forum besuchte.
Für mich ist es außerordentlich spannend zu beobachten, mit was für Inhalten sich Mitglieder an dieses Forum wenden. Eigentlich sind alle die hier eine neue Rubrik eröffnen Suchende. Suchende nach Lösungen für persönliche Fragen und Anliegen, aber auch Suchende nach Personen mit gleichen Wegen und anvisierten Zielen.
Was mir immer wieder auffällt, wie schnell sich die anfänglich in einem Thread gestellte Frage, ich möchte nicht sagen auflöst, aber doch so etwas wie verschwindet und immer wieder heran geholt werden muss.
Ich bin sicher, das hat damit zu tun, dass jeder von uns ein anderes Bild in sich trägt von der Fragestellung und dadurch zu einer anderen Einschätzung kommt.
Mir ist ganz wichtig zu betonen, dass jeder „Kampf“, wenn wir dieses Wort überhaupt verwenden wollen, besser wäre Auseinandersetzung, den ein Krieger des Lichtes führt, immer zuerst in uns stattfindet. Wir können niemals andere Menschen überzeugen und die Welt „verändern“ ohne die große Weltenauseinandersetzung erst in uns in Bewegung gesetzt zu haben. Leider wird in diesem Forum viel zuviel darüber geschrieben, wie große Meister zu bestimmten Entwicklungen sich geäußert haben. Ich will das nicht als negative Tatsache wegwischen, denn die Meister haben uns sehr wohl etwas zu sagen, aber wir können nur für andere wegweisend sein, wenn wir authentisch sind in den Aussagen, d.h. es fehlt an selbst erlebten Wegbeschreibungen, speziell denjenigen eines bewussten Umganges mit den positiven und negativen Alltagserscheinungen und des eigenen inneren Pfades.
Ein Krieger des Lichts zu sein, ist eine Frage an mein Bewusstsein der Welt gegenüber.
Diese Auseinandersetzung in mir und mit meiner Person der Welt gegenüber kann sofort beginnen. Da brauche ich überhaupt keine Schulung durch die großen Meister, die können helfen den Weg in etwas größeren Schritten zu beginnen, aber tun kann nur ich es und bei meinem Tun bestimme ich mit meiner Einstellung und Motivation maßgeblich das Tempo. Das heißt die Rezepte der Meister sind nur dann wirkungsvoll, wenn ich oder Du sie tust.
Also, das ist meine Frage: Was machst Du konkret, um Dich Krieger des Lichts nennen zu können? Was heißt für Dich aufwachen?
Gruß Sateeju
Hallo an euch alle,
Hallo Sateeju,
Danke für dein Beitrag, endlich wieder ein Thema, zu dem ich mich auch äußern möchte.
Ich stimme dich völlig zu in allem, was du da schreibst.
Es ist auch meine Überzeugung, dass die Auseinandersetzung mit der Welt, eigenlich eine Auseinanderstetzung mit uns selber und in unseren Inneren ist.
Ich bin überzeugt, dass die Realität nichts Anderes ist, als unsere innere Welt, die uns in dieser Form begegnet.
Was die Wege betrifft, wie ein jeder zu Erleuchtung erlangt, die sind sehr verschieden.
Ich sehe die Erleuchtung auch als etwas ganz Simples, einfach sein.Ich glaube, dass das Leben einfach ist. Wir komplizieren es, durch unsere Urteile, Vorurteile, Emotionen.
Wenn uns gelingt, meiner Meinung nach, völlig urteilfrei zu leben(ein Vergleich ist auch automatisch ein Urteil), im Hier und Jetzt, einfach sein, dann sind wir erleuchtet.
Nicht zu urteilen heißt auch, unsere Akzeptanzlevel zu erweitern und zu wissen, dass es alles, aber wirklich alles möglich ist. Und wenn wir akzeptieren, dass es etwas möglich ist, machen wir, meiner Meinung nach auch möglich.
Was konkret jetzt für Übungen dazu mache, um wieder zum Thema zurück zu kommen. Ich mache eine Übung, es nennt sich Bewusstsein + Energie=Realität, und kommt vom Ramtha.
ZUr Information www.ramtha.com.
Es hilft mir im Fokus zu bleiben was eigenlich nichts Anderes ist, was die Nebenübungen auch sind(Übrigens, das Homepage ist sehr interessant), nur in andere Form.
Im Fokus bleiben heißt, deine Ziele zu verfolgen, ohne Verbissenheit, und zu versuchen das Unbekannte bekannt zu machen, was meine Meinung nach auch unseren Sinn für dasein ist.
Ich, persönlich, glaube, dass es wirklich egal ist, was man macht. hauptsache, man macht etwas und versucht sich mit sich selber auseinander setzen.
Ich danke euch für eure Mühe meine Zeilen zu lesen und freue mich, dass es euch gibt.
Ich hole mir immer wieder hier im Forum ein Impuls.
Danke euch.
Alles LIebe
Ra
Steinwulk
05.12.2004, 13:27
Lieber Sateeju, liebe Ra,
ich würde bezüglich der Frage, was Meister taten bzw. was man selber tun sollte noch ein wenig weiter gehen:
Ist es nicht schon ein wichtiger Schritt, sich einer Idee, einer Stimmung oder einer Schwingung zugehörig zu fühlen?
Sich damit ganz oder teilweise identifizieren zu können? Sich dabei gut zu fühlen?
Darf man ruhigen Gewissens im Glauben sein, dass sich weitere Möglichkeiten von selbst auftun?
Für mich habe ich festgestellt: Wenn ich versuche, etwas zu tun um etwas zu erreichen, stellt sich das Ergebnis nur schwer bzw. gar nicht in dem gewünschten Ausmaß ein.
Es erzeugt lediglich einen gewissen Druck, einem Anhaften an Resultaten, anstatt dem reinen Tun mit Freude zu begegnen. Sei es auf spiritueller Ebene oder im ganz alltäglichen Leben. Wenn ich etwas mit Freude bin oder tue, ist es meines Erachtens nach sogar unwahrscheinlich in diesem Sein oder Tun nicht erfolgreich zu sein. Es ist sozusagen das Fundament aller weiteren Schritte. Die Basis, wo Energien gesammelt werden um sie zu geeigneter Zeit dem weiteren Tun zuzuführen. So entsteht für jeden von uns ein eigener Weg, vielfältig und verschieden wie die Schneeflocken, jedoch geprägt von von dem Gedanken des Miteinanders und der Zufriedenheit.
Sollten wir uns nicht frei machen von dem Gedanken, dass wir irgendetwas tun müssen um irgendwohin zu kommen?
Wie denkt Ihr darüber
Steinwulk
Lieber Steinwulk
Das ist sehr interessant, was du schreibst.
Ich glaube, dass es wichtig ist ein Ziel zu haben. Unbedingt.
Sonst bewegt man sich in irgendeine Richtung, nicht in die gewünschte Richtung.
Das Ziel im Auge behalten, aber nicht der Weg zum Ziel versuchen zu bestimmen, sondern der Weg frei lassen.
Ein Beispiel, um klarer zu sein:
Ich möchte Milionen Euro besitzen. Es ist wichtig, mir das zu wünschen, aber nicht verbissen, dieses Ziel verfolgen, und vorallem nicht versuchen zu bestimmen, auf welchem Weg ich die Millionen bekommen. Wenn ich nur an einem Lottogewinn denke, dann habe ich alle anderen Möglichkeiten ausgeschlossen. Die Art und Weise, wie ich das Ziel erreiche muss frei sein, um das Ziel zu erreichen. Das ist meine Erfahurung.
Anders Beispiel: Ich möchte die große Liebe erleben. Dann setze ich mir das als Ziel und lebe mein Leben weiter. Ich kann nicht bestimmen, wie ich diese Person ich kennenlerne, wer sie ist, und wann das passiert.
Was ich sagen kann ist, je schneller das passiert, desto besser habe ich die Energie frei gelassen.
Das ist, natürlich, meine persönliche Meinung.
Ein gutes Buch in diese Richtung ist "Bestellungen beim Universum", oder "universum und Co" beiden von Bärbel Mohr. Ich denke,die meisten von euch kennt die Bücher schon. Sie erklärt sehr schön, locker und vorallem klar und deutlich, wie es funktioniert und weilche Fehler man immer wieder macht.
Allerdings,das, was du Steinwulk sagst, mit der Freude ist sicher so. Je mehr Freude, man im Leben hat, und aus dieser Zustand sich etwas wünscht, umso besser funktioniert das Ganze.
Freude bedeutet kein Mangel Und wenn man aus Mangel bestellt, macht man Druck und die Energie fließt nicht frei.
Man kann wirklich alles bekommen, man muss nur fließen lassen.
Es klingt sehr abgehoben, ich glaube aber, dass es so ist.
Nicht das ihr jetzt glaubt, ich bekomme alles. Allerdings, je lockerer ich bin, desto besser funktioniert die Bestellung.
Ich wünsche euch, dass ihr alles, dss bekommt, was ihr euch wünscht.
Alles Liebe
Ramona
Guten morgen Steinwulk und Ra
Danke für Eure Gedanken.
Ich glaube, dass Ziele nicht zu erreichen sind, indem man „nur“ positiv das Motiv hereinholt. Grundsätzlich bin ich schon auch der Überzeugung, dass das stimmt.
Im Leben erfahre ich aber immer wieder, dass selbst wenn ich ganz gelassen mir ein Ziel vornehme, dass dann immer wieder Engpässe, Berge und Täler auf dem Weg auftauchen. Da kann mir durchaus auch die Freude am vorgenommenen Weg verloren gehen. Nadelöhre sozusagen, die mir dann sagen; eigentlich ist doch alles viel zu anstrengend. Stehe ich an so einem Nadelöhr, ist das aber nicht ein mir kurzzeitig angebotener Ausweg, sondern ein Angebot zum Aufwachen. Da werde ich in meinem so schön angelegten Fluss gebremst, scheinbar grundlos und ohne mein zutun. Das Nadelöhr ist aber nun mal da.
Hier bin ich nun der Ansicht, dass ich durchaus gefordert bin und etwas dafür tun muss, damit das Ziel erreicht werden kann. Damit meine ich nicht, mit dem Kopf durch die Wand, sondern Aufwachen, denn das Nadelöhr ist dafür da, dass ich nur noch das mitnehme, was hindurch passt und zum Ziel führt. Es könnte aber sein, dass ich dadurch sehr geliebte Gewohnheiten über Bord werfen muss. Und vielleicht ist das dann tatsächlich, oberflächlich betrachtet, ein Krampf. Es gibt also auch Willensanstrengungen um weniger zu haben und damit vielleicht mehr zu erreichen. Ist das verständlich?
Eine schöne Woche wünscht Euch
Sateeju
Steinwulk
06.12.2004, 11:30
Auch von mir einen guten Morgen,
Liebe Ra, ich stimme mit Dir überein, dass es wichtig ist, Ziele zu haben. Ein Ziel zu haben bedeutet, sich zu entscheiden, was einem dienlich ist. Es ist ein sehr wichtiger Schritt denn damit drückst Du aus wer oder was Du in Bezug auf eine Sache darstellst bzw. wer oder was Du bist.
In Sateejus Frage ist das Ziel aber schon gegeben. „Was machst Du konkret, um Dich Krieger des Lichts nennen zu können?“ Dem geht natürlich das Ziel voraus, Krieger des Lichts zu sein.
Und in diesem Fall glaube ich, dass man es sein kann ohne tun zu müssen. Das tun ist der nächste Schritt, ohne Frage. Schon Jesus sagte: Wovon das Herz voll ist, geht der Mund über. Wichtig ist aber, dass man nicht tut um etwas zu sein. Man ist und dadurch tut man. Wenn Du nicht bist, entscheide Dich zu sein. Mit dieser Entscheidung (etwas anderes zu sein als man ist) akzeptiert man automatisch das was man ist. Man kann es anschauen, es segnen und als etwas ansehen, was nicht länger dienlich ist.
Meines Erachtens ist die hervorragendste Eigenschaft der Meister die, dass sie tun was sie sind. Und zwar immer. Ihr Sein und Ihr Handeln ist das Ergebnis einer bewussten Entscheidung.
Lieber Sateeju, nur das Motiv hereinzuholen, ist wahrscheinlich nicht ausreichend, ein Ziel zu erreichen. Es ist, wie bereits geschrieben, vielmehr ein bewusste Entscheidung, die zum Ziel führt. Deine Signatur ist bezeichnend für das Thema!
Und nehmen wir Deine Frage noch einmal als Beispiel: „Was machst Du konkret, um Dich Krieger des Lichts nennen zu können?“ Dem können genau genommen zwei Ziele vorausgehen: Zum einen, Krieger des Licht zu sein – zum anderen Krieger des Lichts sein zu wollen. Diese kleine Spitzfindigkeit ist nicht bloß Wortklauberei.
Wenn Du Dich dazu entscheidest, Krieger des Lichts zu sein, dann wirst Du es sein. Lautet die Entscheidung, es sein zu wollen – nun, dann wirst Du es wollen. Das ist ein großer Unterschied.
Der Zusammenhang zwischen unseren Gedanken und unserer Realität beschäftigt mich seit längerer Zeit. In diesem Zusammenhang beginnt eine Logik, die der gesamten Schöpfung innewohnt. Das von RA empfohlene Buch „Bestellungen beim Universum“ gibt durchaus einen Einblick in dieses wunderbare Thema.
Daher empfinde ich das Leben keinesfalls als Kampf. Und Nadelöhre sind meines Erachtens auch nur deshalb da, weil sie einer minderen Vorstellung meiner Selbst entspringen. Das hat mit unserer Herkunft, unserer Religion und unserer Gesellschaft zu tun.
Es ist jetzt auch schon nicht mehr Morgen, und der Tag wartet mit anderen Aufgaben auf mich. Aber ich würde mich sehr freuen, über dieses Thema weiter zu diskutieren.
Alles Liebe
Steinwulk
Krieger des Lichts zu sein? nicht etwa zu werden.
KDL bedeutet für mich vor allem den ehrlichen, geraden direkten weg zu gehen. seine seele von allem unreinen, was einen belastet zu befreien!
meine beste Zeit hatte ich immer wenn ich alleine war. frei von allen gedanken die ienn ablenken. Das ist sicher auch eine schwierige Aufgabe die man (ich) noch lernen muß.
Neben einem "normalen" Leben ein Leben dal KDL zu leben.
Da kommt uns aber die philosophische Frage auf was ist ein normales Leben.
:):):):):):):):):):):):):):):):):):):):):):):):):)
AL DINO
Steinwulk
06.12.2004, 19:45
Lieber Dino,
wenn wir alle so wären, wie Du beschreibst, hätten wir den Weg eines Kiegers des Lichts doch schon hinter uns. Denkst Du nicht?
Die hoffnungsvolle Aussage des Buches ist für mich die, dass keine Vorraussetzungen nötig sind als nur die eine. Nämlich sich dazu entscheiden Krieger des Lichts zu sein. Und wenn es mal nicht klappt, habe wir noch einen Versuch, und noch einen, und noch einen, und... ... so weiter.
Das ist Hoffnung.
Nicht mit sich zu hadern, weil man gewisse Voraussetzungen nicht erfüllt - und sie ohnen steinigen Weg dorthin auch nie erfüllen kann. Das lassen uns die Religionen wissen. Das hat soooo einen Bart.
Und ein Leben neben dem normalen Leben? Wozu? Sein oder nicht sein, entweder, oder! Ob allein oder in Gemeinschaft bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Die Herausforderung eines Lebens in Gemeinschaft ist natürlich größer, keine Frage. Aber Lieben lässts sich nun mal am besten in Gemeinschaft!
Zu Deiner philosophischen Frage: Normales Leben wäre nur möglich, wenn wir unserem Leben einer Norm unterziehen, was Gott bewahren möge.
Liebe Grüße an alle
Steinwulk
Hallo Ihr Lieben,
Danke an euch alle, für die Beteiligung an diesem Thema. Es sind ganz spannende Meinungen.
Lieber Steinwulk, ich stimme dir völlig zu.
Das hast du alles perfekt formuliert.
Vorallem es ist faszinierend, die Beschreibung von einem Meister. Genau so sehe ich das auch.
Danke.
Ihr seit eine Bereicherung und Balsam auf der Seele.
Alles Gute und Liebe euch alle
Ra
Mhmmm!
Das ist wieder so eine Definitionssache. Wann ist man krieger des Lichts?
ich meine, dass man vielelicht die ideale eines KDL innehat aber das man erst zu KDL wird wenn man eine Art "Meisterprüfung" besteht!
Aber das ist eine ansichtssache!
LG Dino
Steinwulk
07.12.2004, 18:50
Hallo Ihr Krieger!
Liebe Ra, danke für Deine Worte. Wir begeben uns auf ein Terrain, in dem wir nicht auf rationale Erfahrungen zurückgreifen können. Wir lassen uns von unserem Gefühl leiten. Dünnes Eis, wenn man verlernt hat, die Sprache der Seele zu verstehen. Es ist schön zu hören, dass andere ähnlich empfinden.
Lieber Dino, wann ist man Krieger des Lichts? Wenn wir uns entscheiden einer zu sein. Wer sonst könnte sich anmaßen diese Entscheidung über einen anderen oder für einen anderen zu fällen? Wenn Du es allerdings für Dich als dienlich erachtest, gewisse Ideale vorauszusetzen, dann wird Dich daran niemand hindern können.
Und muss man erst Meister sein, bevor man Krieger des Lichts ist? Das käme mir vor, wie wenn man zuerst Doktor sein müsste, um Medizin studieren zu können.
Eine „Meisterprüfung“ im klassischen Sinne kann ich mir auch nur schwer vorstellen, da ein Meister wohl kaum einen anderen prüfen wird. Es ist ihm einfach nicht daran gelegen. Und wer sonst sollte einen Meister prüfen? In sämtlichen weltlichen Gremien wären alle Meister durchgefallen. Zu faul, zu abgedreht, unrasiert, lasterhaft, lange Haare oder was weiß ich. Und auch der Meister selbst wird sich nie die Frage stellen, ob er Meister ist, weil er sich schon dazu entschieden hat. Er ist die Antwort.
Die einzig mögliche Prüfungskommission bist demnach nur Du selbst. Und das auch nur für Dich. Wenn es der höchsten Vorstellung von Dir selbst entspricht, ein Krieger des Lichts zu sein, was hält Dich davon ab? Wie Du richtig schreibst: Es ist Ansichtssache! Ausschließlich Deine.
Aus dem KdL, Epilog:
„So weiß der Krieger des Lichts ebenfalls, dass alles, was ihn umgibt, seine Siege, seine Niederlagen, seine Begeisterung und seine Mutlosigkeit -, Teil des Guten Kampfes ist.“
Demnach müssten wir doch schon längst Krieger des Lichts sein. Niederlagen und Mutlosigkeit gehören dazu.
Sind wir es doch einfach, lieber Dino. Sei nicht so streng mit Dir!
Steinwulk
Hallo Ihr alle,
Ihr Lieben seit großartig.
Lieber Dino, ich glaube auch, dass wir immer KDL sind.
Für mich sind das alle Menschen, die auf dem Weg sind, mit sich selber auseinander setzten.
Ich sehe das Buch von Coelho, als ein Buch über Mensch sein, mit Stärken und Schwächen.
Und zu dir, lieber Steinwulk, stimme ich wieder voll zu.
Was ist ein Meister?
Wie du schön sagst, wahrscheinlich weiß ein Meister nicht, dass er ein Meister ist. Sonst müsste er sich vergleichen, und im Vergleich ist ein Urteil und eiin Meister, urteilt, meiner Meinung nach nicht.
Ich glaube, dass es in unsere Gesellschaft viel zu viel Konkurenzdenken gibt. Bin ich besser, klüger, schöner, höher, weiter.etc,...wie der andere. Das ist Polarität. Und in Polarität bin ich nicht frei. Ich lasse damit das Leben nicht fließen. Ich URTEILE.
Und ich gehe noch weiter und sage, wir sind alle MEISTER , Meister unser eigenen Leben, und das ist nicht einfach zu meistern. Wir sind alle einzigartig und einfach anderes,wie die Anderen.
Wir sind alle Götter, KInder Gottes, Krieger des Lichts, wie du schön sagst:
mit unsere Siege und Niederlagen. Sie gehören einfach zu uns, und wir sollen das lieben.
Wir sind.
Und das genügt.
Alles Liebe
Ra
Liebe Ra, Lieber Steinwulk!
Ich danke Euch für Eure Worte. Ihr habt beide recht. Auch wenn ich mich wiederhole. Man weiss so viele Dinge und braucht aber manchmal einen aussenstehenden der das in einem hervorruft.
Ra: Ich glaube auch das wir alle ein Teil Gottes (Götter) Wir haben alle die macht über unser Leben, und können Gutes vollbringen!
AL und nochmals Vielen Dank
DINO
Steinwulk
11.12.2004, 18:12
Lieber Dino,
auch ich danke Dir sehr für die Ehrlichkeit Deiner Worte!
So wie ich die Dinge verstehe, kann man weder Recht noch Unrecht haben mit dem, was man ist, denkt oder tut. Man ist, denkt oder tut etwas, weil es einer gewissen Vorstellung von einem selbst entspricht. Somit ist es angemessen. Aber die Vorstellung von uns selbst unterliegt einer ständigen Veränderung hin zum Wachstum (hoffentlich). Daher ist es für alle von uns immer wieder nötig, das, was wir sind, denken und tun mit unserer neuen Vorstellung von uns selbst in Einklang zu bringen. Dass wir etwas, was uns nicht mehr dienlich ist, als solches erkennen und es ablegen.
Ein solches Vorgehen ist in unserer Gesellschaft aber nicht hoch angesehen. Im Gegenteil: In unserer Gesellschaft ist man hoch angesehen, wenn das, was man heute sagt, möglichst lang Bestand hat. Das bringt uns viel zu oft dazu, an unserem Denken, Sagen und Handeln festzuhalten, obwohl es längst nicht mehr der Vorstellung von uns selbst entspricht. Und das macht die Sache kompliziert. Winston Churchill machte z.B. ein wohltuende Ausnahme als er sagte: "Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern?" Obwohl er damit Größe bezeugte, legten es ihm viel als Schwäche aus.
Aus welchem Grund also, sollten wir uns mit etwas geringerem zufrieden geben, als mit der höchsten Vorstellung von uns selbst?
Liebe Grüße,
Steinwulk.
Hallo Ihr LIeben,
Lieber Steinwulk,
Großartig, was du da schreibst. Ehrlich. Vom ganzem Herzen danke.
Deine Worte bringen mir auf einem Thema, das mich zu Zeit sehr beschäftigt.
Das Thema "Endgültigkeit".
Obwohl es wahrscheinlich so ausschaut, wie es kein Bezug zu deine Zeilen hätte, hat das sehr wohl.
Weil in unsere Gesellschaft, nur das zällt, was lange Dauer hat(wie du schön schreibst), sehen wir die Sachen oft, als entweder - oder.
Das ist oft ein Thema von mir, dass ich alles so endgültig sehe.
Oft habe ich auch Angst eine Entscheidung zu treffen, weil ich dann wieder Angst habe, ich darf meine Meinung nicht ändern, sie muss bis Ende meines Lebens fix bleiben.
Vieles in meinem Leben habe ich deswegen nicht ausprobiert, weil ich einfach Angst gehabt habe, die anderen könnten mich als unzuverlässig, unanständig, was auch immer, abstempeln,wenn ich jetzt meine Meinung ändere.
Wenn man sich, aber, in diese Falle befangen lässt, fühlt man sich oft ohnmächtig, weil man sich, halt, durch eine Meinung, festgelegt hat.
Es ist nichts endgültig. Absolut nichts.
Nichts ist entweder - oder, sondern alles ist sowohl als auch.
Es tut gut zu merken, man kann jeder Zeit seine Meinung ändern. Und wir sollen das nicht scheuen, wenn die Meinung nicht mehr unsere jetztige Situation entpricht. Das ist Veränderung.
Und das Leben ist Veränderung. Und die Veränderung ist Wachstum. Und Wachstum ist Verständnis. Und Verständniss ist Liebe.
Und das ist unser Ziel.
Ich danke Euch.
Alles LIebe
Ra
WohlfühlManager postete
[quote]DINO postete
den zeitpunkt wo wir etwas gemeinsam unternehmen müssen werde wir schon erkennen. geht euch das eigentlich auch so, dass ihr phasen habt, wo unglaublich und unheimlich viel passiert, wo sich dinge, menschen, ideen wie wahnsinnig vernetzen - und dann wird es wieder ganz still, nichts scheint sich zu bewegen...
Hallo WohlfühlManager,
ja, allerdings-den der Zeitpunkt ist jetzt-wenn du willst ;-)
Ích denke allerdings jeder muß erstmal seinen ureigenen Weg gehen, seinen Platz in der Welt/im Universum finden.Ich rede nicht vom einsamem "Kriegertum",man findet streckenweise meistens Wegbegleiter, allerdings müßen wir uns selbst erstmal verstehen, bevor wir ausziehen, die Welt zu retten ;-) (nix anderes vermitteln ja auch Paulo Coelhos Bücher).
Im Übrigen ist dass was du da beschreibst, die Phasen in denen alles so richtig ins Rollen kommt ein typisches Zeitphänomen! Ich kann dir wärmstens ans Herz legen das Buch: "die Prophezeihungen der Celestine zu lesen". Da geht es eben darum.Vermeintliche Zufälle, Intuitionen, Träume, führen uns zu Erkenntnissen über uns selbst, über andere Menschen, über die Beschaffenheit der Welt und unsere individuellle Lebensaufgabe, die wir zu erfüllen haben.
Liebe und lichte Grüße, INDIGO
WohlfühlManager
07.03.2005, 13:50
hallo indigo!
njoa, die celestine-prophezeiungen hab ich nach meiner ersten intensiv-synchronizitätsphase gelesen. erst vor kurzem habe ich da mal wieder reingeschaut und arbeite nun ordentlich an dem thema "kontrolldramaturgie" - wahrscheinlich auch noch länger, ich rutsch einfach immer wieder rein, das ist zurzeit mein heftigster kampf zwischen licht und dunkelheit...
Habt ihr alle auch schön brav vor eurer Haustür gekehrt, bevor ihr die Welt bekehren wollt ?
Hallo takezo
Provokation ist gut, wenn darin ein Ausweg aus der Erstarrung ersichtlich ist.
Zitate allerdings zementieren die Situation zusätzlich, da Du Dich damit nicht selbst zeigst und Dich hinter einer allgemeingültign Aussage verbirgst.
Gruß Sateeju
Welches Zitat sprichst du da jetzt genau an ?
Wenn's um meine Frage geht, naja sie war einfach bewusst provokant um die ernsthaftigkeit der leute zu testen.
Sorry, wollte niemanden zu nahe tretten, songtexte sind ja was feines, philosophien sind inspirationen und glaube was kostbares. Aber findet ihr nicht das dieser "Zeitpunkt" allgegenwärtig ist und man seine augen nur zu öffnen braucht, "Some poeple say the devil is mistyrios thing, i say the devil walks in men" - Tracy Chapman (oh sorry, wieder ein zitat). Was ich meinte ist, dass der kampf doch schon längst begonnen hat und ich ihn in mir, in meinem Umfeld führe.
Peace leute ....
Hi nochmal's
Ich möchte mich gern noch entschuldigen und in demut üben, sollten meine postings zu harsch bzw. agressiv wirken.
Hab jetzt eine 90 min. meditation hinter mir, hab mir grad meine postings nochmal durchgelesen und festgestellt das sie recht schroff wirken könnten.
Sorry, sind nicht so gemeint.
Ich grüss euch alle :-)
An takezo
In dem Beitrag 38 sah Deine "Signaturaussage" so aus, als wäre es ein bewusst gesetztes Zitat, deshalb mein Hinweis.
Deine Provokationen und Inhalte sind in Ordnung, dafür brauchst Du Dich nicht zu entschuldigen.
Sateeju
Ok, wäre das auch geklärt
So'n forum is halt interaktiv, kann leicht passieren dass man da missverstanden wird ; )
Frater AS
08.11.2006, 14:45
Hallo Zusammen!
Aus diesen Beiträgen entnehme ich einen enormen Tatendrang der Krieger des Lichts. Es besteht kein Zweifel das wir etwas verändern wollen. Aber es muss Schritt für Schritt erfolgen.
Seht euch um. In eurem engeren Bekanntenkreis ist sicherlich jemand, der schon lange darauf wartet, dass man ihm ohne Vorurteil und mit Überhäufung von guten Ratschlägen zuhört. Einfach nur zuhören. Bringt diesen Menschen dazu seine eigene Wahrheit zu erfahren und anzunehmen. Dies stellt den Krieger oftmals auf eine Geduldsprobe. Kämpft um die Liebe dieses Menschen.
Bringt ihr einen Menschen zum Licht, wird jeder einzelne von euch um vieles reicher und ihr verändert somit die ganze Welt. (Schmetterlings Flügelschlag
löst am anderen Ende der Welt ein Erdbeben aus...)
Nun Krieger, auf in den Kampf. Schaut euch um, es gibt vieles, wofür es sich zu kämpfen lohnt.
Liebe, Licht, Leben
Frater AS
Hallo Frater,
bist Du Dir sicher, dass alles Schritt für Schritt erfolgen muss? Ich habe so das Bauchgefühl, dass sich momentan die Welt Schritt für Schritt auf einen hässlichen Abgrund zubewegt. Schritt für Schritt bekommen wir happenweise immer neue Knüppel vor die Füße geworfen, Steuern und Abgaben werden erhöht, neue Gesetze machen uns das Leben schwer, Schritt für Schritt breiten sich in Deutschland und anderswo die Neonazis aus, Schritt für Schritt werden Arbeitnehmerrechte verkauft und verraten... und dann sollen wir nur Schritt für Schritt voran gehen und uns von diesem Zug der Schlechtigkeit überrollen lassen?
Nee, ich stimme da grade so gar nicht mit Dir überein. Ich glaube, die Wirkung wäre größer, wenn wir alle deutlich mit dem Fuß aufstampfen würden und sagen würden "Halt! Stop! Bis hier und nicht weiter!"
Aber dazu müsste man seine Stimme erheben, sich bemerkbar machen, aus der Masse herausragen, und das ist den meisten Menschen zu unbequem. Man müsste Risiken auf sich nehmen, und das ist den meisten zu gefährlich. Man müsste Position beziehen, und das ist den meisten unangenehm.
Frater AS
10.11.2006, 09:27
Hallo Shay!
Was unternimmst du dagegen? Wie soll diese Revolution aussehen?
Gewaltloser Wiederstand (Gandhi)?
Es ist in den letzten Jahren sehr viel passiert. Politiker haben viel bewegt, vielleicht zu schnell? Öffnung des Osten - Grosse Taten ? Nun müssen wir mit den Konsequenzen leben - ist vielleicht eine Chance - bringt allerdings nicht nur Vorteile.
Alle haben gejubelt und im Freudentaumel übersehen das durch die Öffnung des Osten auch unsere Gesellschaft sich ändern muss, sich jeder einzelne auf die neuen Gegebenheiten einstellen muss. Das ist die Arbeit des Kriegers, glaubt er am Ziel zu sein sollte er oder muss seinen Nächsten dazu anhalten den "Guten Kampf " zu kämpfen und dieser wieder seinen Nächsten usw.....
Dann wird sich allmählich ein Netz der Liebe über die Welt ausbreiten und wir werden erkennen dass wir alle Brüder sind, die alle aus einer Quelle stammen
und eins sind. Das zu erkämpfen ist der Aufgabe des KDL.
Liebe, Licht, Leben
Ooooh, das ist die Einladung ein neues Thema aufzumachen... :)
Ich frage mich nämlich derzeit auch so manches, bzw. habe in der dieser Richtung einen "neuen Denkanstoß".
--> Entwicklung
Wäre toll, wenn Ihr da weiter schreiben/diskutieren würdet.
Hallo Frater,
ja, das mit einer gewaltfreien Revolution à la Gandhi klingt sicher gut. Besser aber wäre es, den Menschen die tatsächlichen Missstände erst einmal klar zu machen.
Ein großer Teil der Menschen läuft mit dem unguten Gefühl herum, irgendwas würde nicht stimmen. Da wir aber von den Medien systematisch so vollgelullt werden, dass wir nicht mehr klar denken können, kommen wir bei der Frage, was denn da nicht stimmt, nicht weiter. Vor allem aber haben wir uns daran gewöhnt, uns daheim hinzusetzen und zu jammern, jeder still für sich. Kaum einer investiert heute noch die Energie, die es braucht, um deutlich zu werden, zu protestieren, zu demonstrieren und somit zu kämpfen. Die Menschen warten darauf, dass eine Partei mit Messiaskomplex daher kommt und alle aus dem Schlamassel holt.
Die kleinen Schritte werden missverstanden als die Schritte zum Kühlschrank und zurück, die Gedanken zu diesem Thema beschränken sich auf ein depressives "Was kann ich denn da alleine tun?".
Siddartha
10.11.2006, 17:43
Lieber Falke
Tolle Rede Mann.
Thomas D. ist ein Poet der heutigen Zeit.
Er hat seine Wahrheit wie auch wir unsere Wahrheiten haben.
Die Reime entstehen ja auf Grund einiger Erfahrungen, die jeder im laufe seines Lebens sammelt.
Meiner Meinung nach gibt es auf diesem Planeten genaus so viele Wahrheiten wie Menschen auf selbigem.
Unsere "persönlichen Wahrheiten" überschneiden sich nur in manchen Punkten.
Ich kann nicht zu allem was D. von sich gibt ja und amen sagen, aber vieles kommt meiner Wahrheit sehr nahe.
Ich glaube, wenn jemand seinen Weg mit Rücksicht auf die Liebe durchzieht, ist er am Richtigen.
hang loose hombre
Ich reaktiviere dieses Thema einfach mal wieder. Bitte seht Euch die nachfolgenden Zitate mal an:
...Seinem Vorstand hat das Unternehmen für das vergangene Geschäftsjahr beinahe doppelt so viel bezahlt wie ein Jahr zuvor. Die Bezüge des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2005/06 (31. Juli) seien auf 45,2 Millionen von 26,0 Millionen Euro gestiegen, teilte Porsche mit. Darin enthalten seien erfolgsabhängige Zahlungen von 40,1 (Vorjahr 20,7) Millionen Euro. Für Pensionszusagen an die Vorstandsmitglieder bildete Porsche zudem Rückstellungen von 26,5 (Vorjahr 27,7) Millionen Euro.
...
Der Porsche-Vorstand besteht aus sechs Mitgliedern. Mitte des Jahres war Vertriebsvorstand Hans Riedel ausgeschieden und wurde ab November von Klaus Berning ersetzt. Vom Einzelausweis der Gehälter hatte sich Porsche von seinen Aktionären befreien lassen.
und:
... In Deutschland ist fast jeder Achte arm oder lebt an der Grenze zur Armut. Betroffen waren im Jahr 2004 rund 10,6 Millionen Menschen, darunter 1,7 Millionen Kinder unter 16 Jahren. Dies ergab eine am Dienstag veröffentlichte Erhebung des Statistischen Bundesamts. Danach sind wesentlich mehr Ostdeutsche von Armut bedroht als Westdeutsche: In den neuen Ländern sind es 17 Prozent der Bevölkerung, in der alten Bundesrepublik nur 12 Prozent.
...
Armutsriskio Arbeitslosigkeit
Als Kriterium für eine Armutsgefährdung gilt, dass Personen weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung haben, also weniger als 856 Euro monatlich. Für eine Familie mit zwei Kindern liegt die Obergrenze bei 1.798 Euro. "Armutsrisiken sind vor allem Arbeitslosigkeit und fehlende Bildungsabschlüsse", sagte der Vizepräsident des Amts, Walter Rademacher, in Berlin. Vier von zehn Arbeitslosen sind armutsgefährdet, ebenso ein Viertel der Menschen ohne abgeschlossene Schul- oder Berufsausbildung, aber nur fünf Prozent der Erwerbstätigen.
Es ist allerhöchste Zeit zum Aufwachen!
Traumtreibstoff-Lieferant
08.12.2006, 15:38
Hallo,ihr Lieben.
Länger nicht mehr hier gewesen weil die letzten Male hier nicht viel passiert ist, aber wie ich sehe hat sich einiges getan.Hab mir alles zu diesem Thema durchgelesen-schöne Ansichten und Formulierungen,Hut ab!
Tja,aber was tun?Oder auch: wie die Gemeinschaft vergrößern, Leute aktivieren und erst zum Nachdenken und dann zum Handeln bewegen?
Oder erstmal sich selbst?
Ich habe wirklich darüber nach gedacht Ehrenamtliche Arbeit zu leisten,finde ich eine tolle Sache.Aber da ich Vollzeit arbeite und sonst noch einiges um die Ohren habe, denke ich mir: wo soll ich da noch die Zeit her nehmen?Und schwupps! ist es bei dem Gedanken geblieben.( Bis jetzt )Hat einer von euch Erfahrungen damit gemacht?Also, mit Ehrenamtl. Arbeit, meine ich und nicht ,, den Arsch nicht hochkriegen ''.;) ,, denn wenn iht etwas ändern wollt, fangt bei euch an ''um auch mal wieder zu ziteren.
Also, Gemeinschaft vergrößern dürfte doch gar nicht so schwer sein, nutzen wir das Netz.Der schwerere Teil dürfte es sein Leute zum Handeln zu bewegen, es ist nun mal so das Menschen erst ihren Allerwertesten bewegen wenn es um ihren Wohlstand geht.Für andere,schwächere Einstehen und selbst keinen Vorteil zu haben ist doch blöd.
Außerdem sind wir Deutschen noch nie ein Revolutionäres Völkchen gewesen, bis auf einen Bauernaufstand in grauer Vorzeit.
Guckt euch die Franzosen an, wenn denen was stinkt gibt's Randale.Ist vielleicht nicht die beste Form des Protestes aber es passiert etwas.
Ich stelle mir da eher einen stillen Aufstand vor, obwohl ich schon sagen muß das es mir in letzter immer mehr gefallen würde ein paar Anzugträger an ihren Schlipsen aufzuhängen.( Hoffentlich habe ich jetzt nicht Morgen die Bullen vor der Tür stehen :D .Aber keine Panik da ich ja keine Ego-shooter spiele bin ich ja geistig völlig gesund,haha.)Dazu muß ich ja direkt meinen Senf dazu geben, ich finde es wirklich allerliebst was unsere Politiker tun um unsere Jugend zu schützen.Solange sie unseren Kindern beibringen daß man als Politiker, Prominenter oder einfach nur Geldsack Lügen und betrügen kann ohne mit den Strafen rechnen zu müssen, die den Normalo auf jeden Fall treffen würden und das man richtig Scheiße bauen kann und trotzdem noch dicke Kohle kriegt, seinen Job nicht verliert oder halt im nächsten Vorstand sitzt, ja solange braucht man sich eigentlich keine Gedanken über Rauchen in Film und Fernsehen und Gewaltspiele zu machen.Ihr merkt es vielleicht schon, aber um es deutlich zu sagen - ich hab' die Schnauze voll !
So,jetzt schließe ich meine kleine politische Ecke erstmal,sorry bin irgendwie abgeschweift. Und nach philosophieren ist mir momentan auch nicht, auch ein Grund meiner Abwesenheit.Aber ich denke ich komm' jetzt wieder öfter und hoffentlich bald mit besserer Laune.
Tritt auf dein Elend dann stehst du höher.
Mehr Geld für den Party-Banker
Er galt als Deutschlands höchstbezahlter Beamter, ließ sich zu Amtszeiten ins Luxus-Hotel einladen. Nun wollte Ex-Bundesbankpräsident Ernst Welteke eine höhere Pension, 8000 Euro monatlich reichten nicht. Das Gericht gab ihm Recht - teilweise.
Ex-Bundesbankpräsident Ernst Welteke hat mit seiner Klage auf höhere Pension einen Teilerfolg errungen. Das Frankfurter Verwaltungsgericht entschied, dass die Bundesbank Weltekes Pension von derzeit 8000 Euro monatlich um rund 20 Prozent aufstocken muss. Ursprünglich hatte der Top-Banker laut Medienberichten sogar zu 24 000 Euro, also das Dreifache, gefordert. Die zweite Klage gegen das Land Hessen wiesen die Richter dagegen komplett ab, teilte ein Gerichtssprecher mit
Strittig war die Frage, ob die Bundesbank Weltekes langjährige Mitgliedschaft im Landtag von 1974 bis 1995 bei der Berechnung der Pension berücksichtigen muss. Das hessische Abgeordnetengesetz regelt, dass Volksvertreter keine Versorgungsleistungen mehr erhalten, wenn sie anderweitig ausreichend abgesichert sind. Deshalb zahlt das Land Hessen Welteke bislang keine Pension - zurecht, wie die Richter befanden.
Zweieinhalb Jahre ist es her, dass der oberste Notenbanker Deutschlands nach der "Adlon-Affäre" um Gratisübernachtungen in dem Berliner Luxushotel zurücktreten musste. Seitdem kämpft der 64-Jährige um eine Erhöhung seiner Pension.
Höheres Gehalt als Bundeskanzler
Einst galt Welteke als der höchstbezahlte Beamte Deutschlands, der mit angeblich 300 000 Euro Jahresgehalt noch mehr als der Bundeskanzler verdiente. Die genaue Summe gab die Bundesbank nie bekannt. Der "Bild-Zeitung" hatte der Top-Banker nach seinem erzwungenen Rücktritt zu seinen künftigen Bezügen im Juli 2004 gesagt: "Ich weiß, dass sich 8000 Euro für einen normalen Rentner toll anhört." Der Betrag sei aber erstens brutto und zweitens habe er seine erste Frau großzügig abgesichert und unterstütze seine Söhne im Studium. "Wenn ich dann noch Miete und die üblichen Versicherungen bezahlt habe, ist das Geld fast weg", zitierte die Zeitung Welteke.
Armer Herr Welteke... :(
:)
Dann sei ma froh, dass du nicht das ließt, was alles hinter verborgenen Türen so abläuft... :D
Mich stört sowas nicht - was geht der mich an? Was geht die Öffentlichkeit das ansich an?
Der schwerere Teil dürfte es sein Leute zum Handeln zu bewegen, es ist nun mal so das Menschen erst ihren Allerwertesten bewegen wenn es um ihren Wohlstand geht.Für andere,schwächere Einstehen und selbst keinen Vorteil zu haben ist doch blöd.
Außerdem sind wir Deutschen noch nie ein Revolutionäres Völkchen gewesen, bis auf einen Bauernaufstand in grauer Vorzeit.
Guckt euch die Franzosen an, wenn denen was stinkt gibt's Randale.Ist vielleicht nicht die beste Form des Protestes aber es passiert etwas.
Hey, schön dass Du wieder aufgetaucht bist!
Leider hast Du ziemlich Recht - die Deutschen sind leider nichts anderes als Schafe. Ich sag das mal so krass, denn in aller Regel lassen sie sich tatsächlich völlig widerstandslos zur Schlachtbank führen. Erst waren es Könige und Kaiser, die das ausprobiert haben. Harter Aufschlag im 1. Weltkrieg. Dann war es Adolf H. und seine braune Meute. Harter Aufschlag in Weltkrieg 2. Dann durften sich Amerikaner, Engländer, Franzosen, Sowjets hier austoben (naja gut - angesichts der Lage damals hält man dann tatsächlich mal besser die Klappe...). Dann kam Kohl, dann Schröderchen, jetzt Jungfrau "Habt-mich-alle-lieb" Merkel - irgendwie habe ich den Eindruck, wir drehen uns schon wieder auf der abwärts gerichteten Spirale in irgendein fürchterliches Chaos. Und was tun unsere lieben Landsleute? Nüscht! Garnüscht! Wäre ja auch mit Engagement verbunden... pfui-brrrrr....
Lange Zeit habe ich auch etwas neidisch nach Westen geschaut; in der Tat, in Frankreich scheint man etwas streitlustiger zu sein (ob das mit der Abstammung diverser Gallier zusammenhängt?) - Aber ob man das Anzünden von Bussen und Straßenbahnen als legitimes Mittel zum Protest ansehen kann, wage ich dann doch zu bezweifeln.
Sicher ist jedoch: wenn die Franzosen was nicht wollen, läuft nix mehr in der Grande Nation. Und das ist für mich als Deutschen schon sehr beeindruckend...
:)
Dann sei ma froh, dass du nicht das ließt, was alles hinter verborgenen Türen so abläuft... :D
Mich stört sowas nicht - was geht der mich an? Was geht die Öffentlichkeit das ansich an?
Ich kann Dir sagen, was solche Typen uns angehen: 'ne ganze Menge! Solche Geldsäcke bezahlen wir mit unseren Steuern = mit unserer Arbeitskraft = mit unserer Gesundheit! :money: :money: :money: Und - ganz ehrlich - ich habe keinen Bock, mit meiner Gesundheit für einen zu bezahlen, der sich an anderen schamlos bereichert...
Hallo, so viel auf einmal was mir zu diesem Thema durch den KOpf schießt...
Wulki:
"Es erzeugt lediglich einen gewissen Druck, einem Anhaften an Resultaten, anstatt dem reinen Tun mit Freude zu begegnen. Sei es auf spiritueller Ebene oder im ganz alltäglichen Leben. Wenn ich etwas mit Freude bin oder tue, ist es meines Erachtens nach sogar unwahrscheinlich in diesem Sein oder Tun nicht erfolgreich zu sein. Es ist sozusagen das Fundament aller weiteren Schritte. Die Basis, wo Energien gesammelt werden um sie zu geeigneter Zeit dem weiteren Tun zuzuführen. So entsteht für jeden von uns ein eigener Weg, vielfältig und verschieden wie die Schneeflocken, jedoch geprägt von von dem Gedanken des Miteinanders und der Zufriedenheit.
Sollten wir uns nicht frei machen von dem Gedanken, dass wir irgendetwas tun müssen um irgendwohin zu kommen?"
Wie denkt Ihr darüber"
Genau den gleichen Gedanken hatte ich gestern auch als ich mal wieder voll im Planen und Organisieren meines Lebens war und mein Kopf so gar nicht zur Ruhe kommen wollte und die Ziele und Wünsche die ich noch einplanen wollte, überhand nahmen. Da dachte ich plötzlich, wäre es nicht besser nicht mehr zu wollen!? Geschehen zu lassen, nicht von Event zu Event zu hasten sondern stehen zu bleiben und zu warten. Hasten wir denn nicht deswegen so und sind ständig auf der Flucht vor dem Moment der kommt wenn wir verharren und aufhören zu wünschen. Doch schwer ist es aufzugeben die Hetzjagd nach der ultimativen Erleuchtung, gefunden hätte sie uns vielleicht schon wenn wir gewagt hätten still zu werden und das Unvorhersehbare und unplanbare zuzulassen und sich dafür Zeit zu nehmen.
Auf die Frage wie unsere Entwicklung nun fortschreiten soll, kann ich nur sagen daß ich auch keine Lust habe ein, sich im Viereck fortbewegender Ichling zu werden oder zu bleiben sondern gemeinsam mit euch und allen anderen Interessierten da draussen, neue Utopien und Haltungen zu entwickeln in einer desillusionierten, entwurzelten, identifikations- und haltlosen deutschen Gesellschaft ohne festen Glauben, fehlenden Ideologien und Tradtionen.
Wir sind gefragt uns in Foren, Netzwerken und Diskussionen zusammenzufinden und über die Zukunft zu debattieren über alle Gesellschaftsklassen und -schichten, Schulbildungen und Lebensstilen hinweg. Sich auzutauschen über die unterschiedlichsten nebeneinander existierenden Lebensweisen und die Frage klären, was für uns überhaupt ein gelingendes Leben ist. Laßt uns in einer Wischi-Waschi-Spaßgesellschaft wieder Werte schaffen und ein neues Konzept erstellen, daß Halt gibt, uns und den Generationen die da folgen werden.
Und damit wären wir dann bestimmt noch eine gute Weile ganz schön beschäftigt. Oder?
Sonja
namaste
Wir sind auch ein teil dieser "wischi-waschi-spassgesellschaft" und ich finde es manchmal auch entspannend, mich treiben zu lassen, nicht über das handeln nachzudenken, wir sind was wir sind und sollten dies nicht verläugnen, auch habe ich auf einer spassparty ( naja, ein goafestival ist für mich mehr als nur eine grosse party, es ist ein ruhepunkt, ein energiesammelbecken, ein schmelztigel der kulturen, eine erfahrung) die hauptrolle im kino meines herzens kennengelernt. es geht für mich einfach darum was man aus einer situation macht. wenn man es aus der budhistischen ecke betrachtet kann man es auch so sehen: "Alles leben ist leid". Für viele menschen ist dies eine ernüchterne wahrheit, etwas schlechtes, doch für einige ist dies auch etwas gutes, so hat man die möglichkeit seinem leben mehr inhalt zu geben indem man das leid um einen selbst herum zu lindern versucht. menschen zum lachen, lächeln bringt. sie aus ihrer realität für eine kurze zeit entführt und in eine andere welt mitnimmt.
aber zurück zum thema :)
Freimachen von was? Wir brauchen unsere Jobs um unsere Standards zu halten. Jeder von uns hat einen Traum, zumindest hab ich noch keinen getroffen der dies nicht hat. Einige wollen eine Familie, Kinder, ein Haus, whatever, ich will eine kleine Strandbar im Süden von Indien. Und so hat jeder ein mehr oder weniger nahes oder fernes Ziel. Ich finde es nicht richtig nur auf sein Ziel hinzuarbeiten. Wenn man es im Herzen trägt wird man es auch erreichen. Doch wie schon die Werbung sagt, der weg ist das Ziel. Es wäre ein verlorenes Leben wenn man alles andere ausser acht lässt und sich nur auf eine Sache konzentriert. Ich versuche den Moment zu geniesen, einzutauchen in die Illusionen und Realitäten anderer, sie zu verändern, sie dazu zu bewegen alles aus einer anderen Sicht zu betrachten. Glaubst du wir sollten der kommenenden Generation etwas vorschreiben? Ich respektiere zwar die Ansichten meiner Eltern, doch teile ich sie nur bedingt. Mag sein das ich etwas offener bin als sie sich dies wünschen, aber es ist im endeffekt meine entscheidung ob ich so bin wie ich bin oder anderes, jeder Mensch sollte für sich selber erfahren und lernen wo sein platz in der Welt ist, wir können ihn lenken, ihn beeinflussen, doch sollte er trotzdem ohne zwang seine eigene entscheidung treffen können. Die gesellschaft verändern kann jeder, man muss es halt im kleinen tun, bei den Menschen die man jeden Tag trifft, ihnen ein Lächeln entlocken und Ihr tag und auch deiner werden schöner sein. So kann man der folgenden Generation höchstens als kleines Vorbild dienen so wie meine Eltern mir als Vorbild gedient haben und es geschaft haben in dieser welt schon seit über 38 Jahren verheiratet zu sein und immer noch glücklich zu sein. Und ein Vorbild ist immer beschäftigt, sozusagen ein permanenter Krieger des Lichts ohne es zu wissen ;)
btw.... hallo, erster eintrag ;)
...rett´ ich die Welt mit deiner Liebe in mir... (guter Song)
Hallo, herzlich willkommen hier!
Also wenn Spaßpartys so positive Ergebnisse und Erlebnisse zum Resultat haben bin ich natürlich auch dabei!! Als alter und überzeugter Open-Air-Besucher weiß ich auch von was du sprichst. Nur habe ich mir halt letztens zwischendurch so gedacht, wie es wohl wäre, wenn ich inmitten meines Planens und Handelns, jetzt plötzlich einfach mal stehen bleiben würde und die komplett andere Richtung ginge oder einfach mal, ohne Plan sozusagen, zu sehen was kommt.
So wie es sich anhört, hast du schon einen sehr guten Mittelweg zwischen "den Monment geniessen" und "seinem Ziel, Traum folgen" gefunden.
Nein, ich glaube nicht daß wir den kommenden Generationen etwas vorschreiben sollten aber wir sollten ihnen einen Halt geben und etwas an das sie konstant glauben können. Deine Eltern haben das bei dir, so wie es sich anhört, sehr gut gemacht. Aber das sind eher die Ausnahmen.
Manche meiner Freunde und Bekannten betrachten mich auch als Vorbild aber ich für mich selbst bin immer noch nicht so ganz zufrieden damit.
Aber so ist das eben, es ist immer schwerer sich selbst zu lieben als die anderen zu lieben. Für mich jedenfalls.
Liebe Grüße und mach weiter so,
Sonja
:) naja, das mit dem mittelweg hab ich auch noch nicht so ganz drauf, zumindest kostets zeitenweise doch recht viel energie, ich versuch einfach das beste aus allem zu machen. Ich hatte auch so eine Zeit (hmm, irgendwie komm ich mir jetz alt vor :) ) in der ich mich nur treiben lies, keine ziele hatte und einfach nur so dahin gelebt hab. nur hab ich dann wieder mal sophies welt gelesen und allein die suche nach etwas mehr sinn im dasein bringt einem schon wieder weiter und das treiben hörte von alleine auf. Die Partys sind ja auch meistens Treffpunkte für freunde die ich schon länger nicht mehr gesehn hab, und so verliert man sich weniger leicht aus den augen, da man doch nicht jede woche quer durch österreich touren kann nur um freunde zu treffen, obwohl, eigentlich hab ich eh urlaub seit heut *g*. und bei denen vom ausland ists noch schwerer, da sind solche seltenen grossevents wie sonnenklang, boomfestival usw ein hit da man dort alte und neue bekannte trifft.
Aber andererseits stimmts schon das dies wahrscheinliche nicht viele so sehen, einige schon, andere fahren halt aus anderen Motiven (ob die jetzt gut oder schlecht sind will ich garnit beurteilen) auf solche festivals. Aber vieleicht wachen sie ja genau in einer solchen situation auf und sehen auch abseits solcher partys die schönen dinge und machen sich weniger stress. Das ist eher das Hauptproblem unserer Gesellschaft. Jeder hat immer viel zu tun, weils als "in" angesehen ist wenn man erfolgreich ist, und wer erfolgreich ist hat immer viel zu tun. Die leute beeilen sich um mehr zeit zu haben, doch wenn sie diese mal haben sind sie zu ausgebrannt um etwas zu unternehmen. Es werden alle möglichen maschinen und geräte gebaut um dinge noch schneller und besser zu machen, doch im prinzip hilft das alles nichts gegen den stress den man sich in den meisten fällen selber macht und der einen dann belastet. Manchmal muss man einfach zu sich selber "shanti" sagen, man braucht ja nicht stehen zu bleiben, sondern einfach nur etwas langsamer werden um energie zu sammeln damit man später wieder genug power für alles mögliche hat.
liebe grüsse
Ich kann Dir sagen, was solche Typen uns angehen: 'ne ganze Menge! Solche Geldsäcke bezahlen wir mit unseren Steuern = mit unserer Arbeitskraft = mit unserer Gesundheit! :money: :money: :money: Und - ganz ehrlich - ich habe keinen Bock, mit meiner Gesundheit für einen zu bezahlen, der sich an anderen schamlos bereichert...
Sorry, habe derzeit bissel viel um die Ohren...aber mal kurz:
DU hast immer die Wahl, wenn dir was nicht paßt, kannst du gehen. Mit "meinem" Geld wird noch viel mehr gemacht - ich brauche keine Bundeswehr und Auslandeinsätze und was weiß ich viewiel neue Panzer. Das nur mal, weil ich weiß, worauf die Hinaus willst - aber zum Beispiel von dem Guten Mann - wo zahlst du seine Rente - Hallo? Die Bank ist ein Wirtschaftunternehmen und bildet, wie jede andere Firma auch, Rentenrücklagen, die aus diesem Topf bezahlt werden.
Das ist doch wieder so ein -sorry- in meinen Augen Käse Meinungesmache, "allgemeine Haudrauf Stimmung". Das ist in meinen Augen völliger Humbug und völliger Käse. Da wird auf der anderen Seite auch über Piloten geschimpft, weil die ein ähnliches Einkommen haben und auch noch mehr wollen.
Das ist doch alles scheißegal. Was tangiert uns/mich/dich das?
Bist du nicht jemand, der Religiös ist? Steht nicht in den 10 Geboten sowas wie "Du sollst nicht begehren deines Nächsten Hab und Gut"?
Warum kann man das nicht wertfrei sehen?
Nein, weil es verwerflich ist 8000 Euro im Monat zu verdienen...
?
Verstehe immer noch nicht.
Hey, ein Gruß an unseren Neuen:
mithos ! :)
Mal von hier aus... ;)
es ist doch nicht verwerflich 8000/monat zu verdienen, ich kenn jemanden, der kommt da beinahe hin (brutto) und weis das er dafür auch einen hohen preis zu zahlen hat, er sieht seine beiden töchter und seine frau nur alle 2 monate mal für ein paar tage weil er einfach immer unterwegs sein muss und 12 stunden tage für ihn normal sind.
hmm, bundeswehr, bundesheer, im allgemeinen, vom kriegerischen her, mag ichs nicht, doch würde ich meinen grundwehrdienst jederzeit wieder machen, auch sind die zivilen einsatzmöglichkeiten recht gross wenn mal wieder ein hochwasser kommt, oder sonst eine naturkatastrophe (was in den letzten jahren ja immer häufiger auftrit) über uns herrollt. hatte keine leichte ausbildung aber es war doch eine erfahrung die mein leben irgendwie berreichert hat, naja, bis auf die wacheinsätze an der burgenländischen grenze mit den ganzen mücken und der a....kälte und dem schlafmangel :)
ich denk man muss nicht religiös, oder christ sein um gewisse ethikvorstellungen zu haben.
ein PS Wort noch zu Shay:
Du bist doch überzeugter Wähler ist mir eingefallen - wie kommst du dann überhaupt dazu dich zu beschwehren...? Ah ja richtig, damit keine andere sinnlose Partei mehr stimmen bekommt...? Was war dann nochmal anders...? Ich habs vergessen.... :D
@mithos
Prinzipiel versuche ich nicht zu urteilen, ich denke, es ist nur wichtig sich wirklich BEWUßT zu machen, was man da tut, bzw. für was man sich entscheidet. Ich finde es schade, wenn man sich als Grundwehrdienst nur dafür entscheidet, weil es kürzer ist (na ja, zu meiner Zeit war das noch so) - heute ist das gar nicht mehr, oder?
Du sprichst von Ethik. Das ist gut. Im gleichen Atemzug willst du sagen, dass es sinnvoll ist an der "Waffe zu dienen" ? Nicht wirklich, oder? Wenn man Sandsäcke Schichten möchte, kann man sich freiwillig melden oder zum THW gehen, oder ähnliches - weiß leider nicht, wie das in Österreich heißt... . Wenn man sich für die Bundeswehr entscheidet, muss einem auch klar sein, dass man irgendwo in einem fremden Land für irgendeinen Scheißdreck einen Kugel in den Kopf bekommt, oder einen völlig fremden MENSCHEN erschießen "muss" - völlig sinnlos, völlig katastrophal, absolut krank, mit einer kranken Wirkung bis heute und noch lange Zeit in die Zukunft. Der Krieg endete nicht 1945 (um mal nur von unserem zu sprechen), nein, er lebt heute noch weiter. Viele kehrte physisch zurück, aber sind noch heute gefangen und geben diese schreckliche Grausamkeit unbewußt an ihre Kinder weiter und diese an ihre und diese an ihre und diese....
Die Hölle.
Mehr fällt mir dazu nicht ein.
Und nahezu jedem wurde es bewußt - bewußt "was tue ich hier?".
Heute, "lange" Zeit danach, sieht man das kaum mehr. Man geht halt zur Bundeswehr, weil das alle so machen, oder so erwartet wird. Ich würde mir wünschen, das die Jungendlichen, jungen Männer sich ganz bewußt machen, dass sie JA sagen, wenn sie den Grundwehrdienst leisten. JA für den Einsatz, sollte es zum Kriegesfall kommen. JA sagen, um ein Stück Land zu kämpfen, einen anderen zu töten, JA sagen, weil es irgendwelche Hirnverbrannten Scheißköpfe befehlen, weil irgendwo das Öl knapp wird (oder sagen wir besser der Preis zu hoch wurde) FREIWILLIG JA sagen durch eine perverse Hölle zu gehen, die ihr leben für immer ruinieren/traumatisieren wird. Und nicht nur das eigene, sondern jedes auf welches sie Einfluß haben. JA sagen zu Gewalt, JA sagen zum Töten als Zweck der Mittel. Ja zum Glauben an die Waffe sagen, JA sagen zum Glauben an das Gute in Bedrohung.
KLAR muss einfach sein, das es nicht um Kirmis geht!
In meinen Augen und in meinem Leben kann das nicht sein. Doch ich verurteile niemanden, der sagt, "das ist mein Ding". Wichtig ist mir nur, dass es bewußt ist. Ich bin wütend, wenn ich höre, dass sich welche "ins Hemd machen", wenn Sie sich freiwillig dazu entschieden haben und es ernst werden soll, weil es einfach nur von Dummheit jener zeugt. So gesehen bei Einsätzen, die befohlen wurden und der Bereicht sollte vermutlich Mitleid für die Soldaten erzeugen. Mitleid nur mit deren Dummheit, aber sie konnten scheinbar nicht anders. Auch von daher muss man es wertfrei sehen - was sehr schwer ist, wenn man wütend ist.
Aufwachen. VORHER Aufwachen, das ist wichtig, aber nicht jedem gegönnt. Wir sprechen hier auch von Wohlstandländern wie Deutschland oder Österreich, in anderen Ländern, wo die Menschen anders nicht überleben können, mag der Beweggrund nochmals anders zu sehen sein. Aber nicht bei uns. Sorry.
Seid mir nicht böse, ich bin im Moment sehr sauer, ich möchte hier auch niemanden persönlich angreifen - also bitte entschuldigt, wenn meine Wortwahl nicht sehr schonend ist.
Es wird in meine Augen viel zu leichtsinnig mit wirklich elementaren Sachen umgegangen. Da regt sich jemand auf, weil ein anderer 8.000 Euro verdient, aber das unsere Jugend, die einen elementaren Evolutionschritt macht, nicht genügend aufgeklärt wird, mit der Realität was Krieg WIRKLICH bedeutet, das wird schlichtweg so hingenommen.
HALLO??? Jemand da?
Wäre das nicht mal ein Bericht? Statt dieser Kack 8000 Euro Sache, die Jugend aufklären, was in Gefangenenlagnern so abgeht, mit Hände abhaken und Nachts Kameraden aus der Zelle holen und erschießen? Wäre hier mal nicht interessant zu erfahren, was das für ein Signal wäre, wenn sich in einem Jahrgang nur 3 Leute noch freiwillig melden?
Wenn man sich mal Gedanken macht, regt man sich nicht über so eine Scheiße auf, sondern darüber, wie wir ständig von dieser Scheiße beeinflußt werden und wie dieser Dreck unsere Gedanken permanent kontrolliert. Ihr wollt aussteigen in dem ihr Schreit "der kann doch keine 8000 euro verdienen und bekommt immer noch nicht genug"
Bin ich komplett verstrahlt, oder was blicke ich nicht? Hergott, hört auf für diese Blätter Geld aus zu geben. Ob ich mit einem Cent oder einer Millionen Euro ins Grab steige ist doch scheiß egal. Erhebt euch doch aus diesem Dreck. Es geht um Zwischenmenschliches, um eine gute Zeit auf dieser Erde, um Liebe, um euch, um Erkennen, dass wir tatsächlich alle miteinander Verbunden sind, um Evolution, um nichts sonst.
Krieg - Geld - Kacke.
Danke, dass ich mich mal wieder auskotzen durfte. Ich finde es eine interessante Parallel zu Shay, der die Leute aufrütteln will. Jeder kann nur so, wie er kann und wie er sieht. So ist das.
PS: Auch eine schwere Lektion für mich - es bringt nichts in den Kampf zu gehen, gleich welcher Art, denn das läßt und unflexibel werden - obwohl wir doch denken "der andere müßte das doch jetzt langsam mal kapieren"
Hallo Tobi,
ich seh den Grundwehrdienst aus einer etwas anderen Perspektive als Du. Falls es jemals zur diskusion gestanden wäre, wirklich zu kämpfen, irgendein land (welches mir zwar von der Natur her gut gefällt, bei dessen gesellschaft es mir aber im grossen und ganzen kalt den rücken hinunter läuft) zu verteidigen, wäre ich zum Zivildienst gegangen. Doch ist die Welt, Österreich, Kärnten, und alles was ist, ist nunmal so wie es ist. Das Bundesheer hat mir viel beigebracht, es hat mich auf eine gewisse art Bescheidenheit gelehrt, mit 250 € im Monat ists nicht leicht, speziell wenn man in einer Tourismusgegend lebt. Man kann nicht mehr tun und lassen was man will. Man hat Verpflichtungen, seinen Vorgesetzten, seinen Untergebenen und sich selbst gegenüber. Doch war da auch eine schöne seite. Lange wandertouren in den Tiroler alpen, klettern, sicher man muss es mögen, und in der lage sein es zu geniessen, auch im Burgenland wars nicht so schlecht (guter Wein, freundliche leute), bis auf die Wachdienste halt :). Wahrscheinlich ists in Deutschland anders und man kann zu einem Auslandseinsatz geschickt werden, in Österreich kann kein Grundwehrdiener dazu gezwungen werden. Der Zivildienst mag auch eine gute sache sein, doch einige meiner Freunde machten ihn und was ich da gesehn und erzählt bekommen habe hat mein bild von Zivis einfach abgewertet. Auf 10 Zivis kommen wahrscheinlich 2 die wirklich jemanden helfen wollen, oder eine Art motivation in ihren Job stecken. die restlichen sind nur an abseilen, schlafen, sich drücken, zeit herumbringen interessiert. Mag sein das es anders ist, doch mir ist es so vorgekommen.
Man kann nie von jemanden verlangen das er etwas "kapiert", wenns soweit ist, und die Basis stimmt, damit meine ich deine erlbnisse, erfahrungen usw., wird er es aus deinem Blickwinkel sehen können. Doch wenn er diese Basis nicht hat wir er sich dabei schwer tun. Was es ausmacht ist seine Motivation , die Basis deiner Denkweise sozusagen, verstehen zu wollen.
As-Salamu Alaykum
frohes Fest
mi
Jemand sagte mal zu mir "Du kannst die Welt nicht retten."
Ich wollte da und Sprüche wie "Jeder muss vor seiner eigenen Haustür kehren." nicht hören. Es tut weh, weil ich weiß, dass das nicht genug ist. zu viele tun noch nicht mal das und zu wenige tun mehr.
Aber auch ich bin eine von denen die zu oft nur über all das nachdenken und mit den wenigen mit denen man drüber reden kann redet. Ich habe hier und da versucht mit etwas anzufangen, auch mal etwas zu tun. Aber dann erschien es mir immer als zu wenig und ich hörte wieder auf - was falsch ist. Aber ich versuche wohl immer noch das zu suchen wo ich wirklich hingehöre und etwas bewegen kann.
Ich weiß dass ich die Welt nicht retten kann - zumindest wenn das bedeutet dass ich die Menschheit wie sie jetzt besteht nicht retten kann. Das will ich auch nicht. Was ich will ist die retten die mit einem Ansatz von Flügeln irgendwo da draußen sind, ohne zu wissen dass es andere wie sie gibt, wenn auch wenige, die sie verstehen und ihnen helfen wollen fliegen zu lernen.
Helft dabei Flügel zu finden.
Lia*
Doch, ich kann die Welt retten. Du kannst es auch. Jesus selbst sagte "Was Ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!" - und was sollte das anderes bedeuten als: Jeder einzelne ist in der Lage, die Welt zu retten, wenn er nur einen rettet...
Ich will jetzt hier keine Heilands- oder Allmachtsphantasien loslassen, dazu lebe ich einfach zu sehr im "Hier und Jetzt" - aber ich denke schon, dass das realistisch ist.
Ob allerdings jemand gerade den Auftrag dazu hat, ist eine andere Frage und die lasse ich hier unbeantwortet. Nach Tobis letzten "Ergüssen" :D zweifele ich momentan selbst ein wenig daran, ob ich wirklich auf dem richtigen Weg bin...
. Jesus selbst sagte "Was Ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan!" - und was sollte das anderes bedeuten als: Jeder einzelne ist in der Lage, die Welt zu retten, wenn er nur einen rettet...
Naja. Wenn ich das hörte oder las dachte ich bisher eher daran, dass es auf die schlechten Dinge bezogen ist die man anderen antut. Aber du hast Recht, denn im Umkehrschluß bedeutet es das auch bei den guten Dingen die man für andere tut.
Es bleibt also bei dem guten alten "Jeden Tag eine gute Tat", hm ?
Reicht das? Hm. Nun es ist besser als garnichts, soviel ist klar. Und immerhin hält uns keiner auf, wenn wir zwei oder drei gute Taten an einem Tag tun.
Ich frag mich ob ich schon zu festgefahren bin bei dem Gedanken Dinge richtig und gut zu machen, denn manchmal ärgere ich mich richtig darüber dass gerade niemand da ist dem ich helfen kann obwohl ich weiß dass es da draußen sicher viele gibt die froh drum wären. Wobei ich mich wiederum frage was ich überhaupt tun kann. Und damit meine ich nicht im Bus aufstehen damit sich jemand anderes setzen kann oder einer alten Dame über die Staße helfen (hat das überhaupt schonmal irgendwer von euch machen 'müssen'? Blödes Beispiel..).
Manchmal glaub ich wirklich, dass ich zu viel nachdenke..
Zumindest für das wenige was dabei rauskommt.
Wie nennt man das eigentlich, wenn man sich selbst nie gute genug ist? ..
LG
Lia :star:
Naja, ich bin mir selbst auch nie ganz gut genug und denke über dinge die ich besser machen hätte können, aber trotzdem glücklich :)
Es ist doch ein schönes Zeichen wenn man danach strebt ein gewisses Ideal zu erreichen. Ein bunter Mix aus eigenschaften von denen man glaubt das sie wenn sie viele in sich vereinen die Welt besser machen könnten. Aber was heisst schon gut genug? für wen? Für dich selbst? Dann weist du ja was dir nicht gefällt und kannst es ändern. Und sich für jemanden anderen zu ändern zahlt sich meiner Meinung nach nicht aus. Deine Umwelt soll Dich so akzeptieren wie Du bist und mit den Veränderungen an Dir leben.
Über die Strasse gebracht hab ich noch nie jemanden, war aber auch nie in der Situation, doch im Bus den Platz freigemacht schon öfters.
lg
guten Rutsch
Nav Varsh Ki Haardik Shubh Kaamnaayen
mi
Hallo Tobi,
ich seh den Grundwehrdienst aus einer etwas anderen Perspektive als Du. Falls es jemals zur diskusion gestanden wäre, wirklich zu kämpfen, irgendein land (welches mir zwar von der Natur her gut gefällt, bei dessen gesellschaft es mir aber im grossen und ganzen kalt den rücken hinunter läuft) zu verteidigen, wäre ich zum Zivildienst gegangen. Doch ist die Welt, Österreich, Kärnten, und alles was ist, ist nunmal so wie es ist. Das Bundesheer hat mir
*snipp*
Hallo mithos! Schonmal vorab einen guten Rutsch... ;)
Also nach meinem Erachten ist es ziemlich egal in welchem Land wir leben. Schau, es geht doch schlicht und ergreifend nur um die Tatsache, dass dir jemand eine Waffe in die Hand drückt und sagt, "schieß auf den - der ist böse" und du erklärst "Okay mache ich.".
Es geht um ein Stück Land, um fiktive Grenzen, um Meinungen und Verirrungen anderer Menschen (deine Vorgesetzten, Politiker) - dafür möchtest du wirklich töten?
Im Kriegsfall wirst du eingezogen um "Österreich" zu verteidigen. Auch wenn das Land wunderschön ist, nie würde ich dafür sterben oder töten.
Darum geht es - mit deinem Grundwehrdienst sagst du "Ja ich bin dabei".
Bei der "Jungend" hier in Deutchland ist eher zu beobachten, dass man zur Bundeswehr geht, um zu Saufen, Party zu machen und letztlich gibt es sowieso keinen Krieg mehr.
Heißt die ganze Sache hat andere Motivationshintergründe, es wird gar nicht soweit gedacht und das finde ich eben sehr schade. Auf der anderen Seite spielen sie bals jede zweite Woche irgend eine Hilterscheiße im Fernsehen "um zu Mahnen" - schätze die Neonazis freut das eher.
Das System ist eben verkehrt, krank, kaputt. Das Bewußtsein verschoben. Stehts ärgern wir uns, dass wir scheinbar immer im Kreis laufen, ständig gleiche Situationen erfahren, oft die gleiche Scheiße erleben - immer und immer wieder. Dabei sind wir selbst der Hamster im Rad. Nur das wir es nicht sehen können. Wir treten immer weiter die Mühle und wundern uns, warum immer das gleiche passiert.
Es gibt überall ganz viele Tretmühlen und während ich das schreibe, weiß ich, dass ich mich in einer befinde. Ich habe da kurz mit Shay drüber gesprochen - ich will nichts anderes, als er, nur bei mir läuft es auf einer anderen Ebene. Die Unfähigkeit dies zu vermitteln und die Mühle, in der wir treten ist mir durch diesen Thread bewußt geworden. Mir ist geholfen, wenn ich aus der Täter/Opfer Rolle aussteigen kann.
Dabei hilft mir mein momentanes Weltbild, mein Glauben. Zu "wissen", dass wir alle unsterbliche sind, das wir nichts kaputt machen können und das wir alle hier auf Erden unser Bestes tun. Unser Bestes ist das, was wir geben und nehme können, nach unserer besten Entscheidung heraus. Ohne Urteil. Und ohne Urteil sehen.
Wenn ich diese Rolle einnehme, kann ich schweigen - friedvoll, es ist still. Deine Entscheidung ist egal - für mich - nicht für dich natürlich. Natürlich auch hier ohne Urteil. Deine Entscheidung ist nicht schlecht oder gut, sie ist einfach.
Shay oder/und ich meinen, andere das "offensichtliche" doch unter die Nase halten zu müßen. "Das muß doch zu verstehen sein."
Das muß es nicht und das kann und wird es nie. Denn jeder macht seine Entwicklung selbst in seinem Tempo.
Ich vermute, da es viele Signale schon gibt, das das Bewußtsein am Umbrechen ist, dass es vielen von uns nicht schnell genug geht. Ich schreie gegen die Massenmedien, weil ich glaube, dass das kollektive Bewußtsein sehr stark davon gesteuert wird - wie wir überall sehen können. Ein Wandel dieses Mediums würde nach meinem erachten uns einen riesigen Schritt weiter bringen - oder aber auch nicht. Denn wenn ein Großteil der Menschen noch nicht dafür bereit ist, würde das Chaos ausbrechen.
Also habe ich die Wahl in den Kampf zu gehen oder nicht. Ich denke, ich würde meine Energie aufreiben, mit dem Ergebnis, dass Menschen, die sowieso darüber nachdenken evtl. noch eine neue Idee bekommen. Wenn das mein Lebenszweck ist, ist die Entscheidung gut. Da ich aber selbst entscheiden darf, komme ich mehr und mehr dahinter, dass es sinnvoll für mich persönlich ist, die Energie, die mir zur Verfügung steht, für mich einzusetzen, um auf mich zu schauen und meine "Fehler" zu sehen, mich zu verstehen. Und darüber auch mehr das Leben zu verstehen.
Alles Liebe
Tobi
Wie nennt man das eigentlich, wenn man sich selbst nie gute genug ist? ..
LG
Lia :star:
Hallo Lia,
vielleicht Minderwertigkeitskomplex? ;)
Versuche mal über den Satz nach zu denken:
"Ich bin."
Und versuche dabei ein positives Gefühl zu entwickeln, denn genau das wird von dir "verlangt". Zu sein, mehr nicht.
Du entscheidest, wie du lebst, du entscheidest über deinen Sinn im Leben. Alles andere sind Wertungen und Erwartungen von außen, die mit dir persönlich nicht wirklich etwas zu tun haben. Niemad verlangt, dass du die Welt rettest und vielleicht will sie gar nicht gerettet werden? Vielleicht kann sie nicht gerettet werden, weil wir somit anderen Individuen die Möglichkeit der Wahl rauben würden. Das übliche: Keinen Schatten ohne Licht.
Alles Liebe
Tobi
Hohoho,
Ich denke nicht das ich irgendjemanden, selbst im Kriegsfall, töten würde, da können mir tausend generäle eine mg74 in die hand drücken. Das ist einfach gegen meine überzeugung. Doch auch wenn ich es nicht will muss ich mich dem gesetz beugen und den grundwehrdienst machen, also machte ich das beste daraus und es hat mir gefallen (man muss nur 4-5 mal schiessen, den rest der zeit verbringt man bei uns mit joggen, wandern, warten auf irgendwas, warten das man warten soll, noch mehr warten, 3 mal am tag das gebäude putzen usw...)
Im prinzip denke ich das wir ähnlich denken. auch ich verwende einen grossteil meiner energie auf mich selber, denn wie gesagt, nur wenn ich mit mir im reinen bin, einigermassen glücklich und zufrieden den tag beginne, kann ich anderen einen teil meines glücks weitergeben, sie dazu animieren die welt aus einer anderen perspektive zu sehen.
guten rutsch,
lg
mi
Ich denke nicht das ich irgendjemanden, selbst im Kriegsfall, töten würde, da können mir tausend generäle eine mg74 in die hand drücken. Das ist einfach gegen meine überzeugung.
Ähm, irgendwie widerspricht sich das - findest du nicht? Was ist den der Job vom, Bundesheer?
Als Zivildienstleistender werde ich nicht an die Front zum töten gerufen, du hingegen mußt - wie du so schön selbst sagst - dich den gesetzen Beugen... dann mal viel Spaß - es war deine Entscheidung, zu der du dann nicht mehr stehst? Das meinte ich mich VORHER überlegen. Da ist dir kein Vorwurf zu machen, es ist unsere Gesellschaft.
Das heißt also, im Kriegsfall willst du lieber weglaufen, statt zu kämpfen, obwohl du dich für die "Ausbildung an der Waffe" entschieden hast. Wie gesagt, dass kann ich nicht wirklich verstehen. Denn es geht doch auch um eine Signalwirkung für andere. Auch wenn bei euch der Zivi in Verruf ist. Dann bist du der erste Zivi, der den Job "sinnvoll" erfüllt. Hier in Deutschland würde das Gesundheitsystem zusammen berechen, wenn es keine Zivis geben würde - heißt hier ist der Stellenwert vermutlich ein anderer. Aber es gibt, wie auch bei euch, immer diese und diese auf allen Seiten.
Du willst niemanden töten, aber unterstützt das Militär. Irgendwas stimmt da nicht... ;) Oder du müßtest zugeben, dir nicht ausreichend Gedanken darüber gemacht zu haben. Schöne Alpen, wandern hin oder her, das Militär erfüllt einen anderen Grundzweck und zwar auch mittels Gewalt etwas durchzusetzen, was nach meiner Ansicht von Grundauf falsch ist. Ergo könnte ich das niemals in Schutz nehmen, geschweigeden unterstützen (mit meiner Anwesenheit) UND vor allem du persönlich musst Verantwortung übernhemen - zu sagen, das ist aber Befehl und deshalb jage ich dem jetzt eine Kugel in den Kopf "ich kann ja nichts dafür" - ist, wie erwähnt, nur auch wieder eine Tretmühle.
Gehen wir selbstverantwortlich mit uns und unsere Umwelt um, würde sich vieles auch wandeln, davon bin ich überzeugt. Nur selten wollen wir wirklich die volle Verantwortung für unser Tun übernehmen.
Niemand kann einem etwas Befehlen, im Grunde sind wir immer frei, auch wenn das die Hinrichtung bedeuten würde. Sie richten meinen Körper hin, na und? Der Tod ist nicht das Ende. Aber ich kann verstehen, dass man sich Regeln beugen kann (nicht muss!) - wenn wir Verantwortung übernhemen, hilft es und eine Entscheidung zu treffen.
Lieben Gruß
Tobi
Hallo Tobi.
Danke für die Antwort.
Ich schätze du hast Recht. Aber das schätzen ist das Problem, die Zweifel.
Vielleicht will die Welt nicht, dass wir sie retten. Vielleicht könnten wir es auch garnicht. Vielleicht hat jeder einzelne von uns eine Bestimmung, vielleicht aber auch nicht. Vielleicht sollen wir nur sein.
Was mich angeht.. ich bin. Ich weiß bloß nicht wer genau.
Wir arbeiten daran :)
Liebe Grüße
Lia
Ah! Und guten Rutsch ins neue Jahr!
Einen wunderschönen 1. Januar, Ihr Lieben!
Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann!
Ich habe seinerzeit Zivildienst geleistet, weil ich mir gesagt habe, dass ich weder lernen will, wie man jemanden tötet, noch eine wie auch immer geartete Waffe in die Hand nehmen wollte. Außerdem habe ich ein massives Obrigkeits- und Autoritätsproblem.
Letzteres ist geblieben, aber meine Denkweise in Bezug auf die ersten beiden Punkte hat sich in sofern geändert, dass ich heute sicher bin, in bestimmten Situationen durchaus ein Waffe in die Hand zu nehmen und bei absolut unumgänglicher Notwendigkeit auch zu töten.
So ehrlich muss ich zu mir sein, dass ich mir auch solch hässliche Seiten eingestehe...
Hi Shay und ein frohes neues Jahr in die Runde!
Auch ich müßte gestehen, dass ich, wenn mein Leben oder das meines Nächsten bedroht werden würde, mich verteidigen würde. Obwohl ich auch weiß, dass in den Worten des Dalai Lama mehr Wahrheit steckt. Aber lass mich zuversichtlich sein und sagen, ich komme da noch hin.
Ferner sprechen wir im Moment über die Grundfunktion des Militärs, um die Jugend, die nicht genügend aufgeklärt ist und sich somit nicht ausreichend Gedanken über ihre Entscheidung machen kann. In meinen Augen ist es ein Paradoxon, dass jemand nicht töten will aber sich entscheidet zum Militär zu gehen (weil es "bequemer"/"cooler" ist).
Heute haben wir die Möglichkeit zu wählen, früher wurde jeder gezwungen. Heute ist es in Deutschland sogar so, dass man als Zivildienstleistender nicht mehr bestraft wird, in dem die Zeit länger ist etc. Damals mußte ich noch eine Erklärung verfassen, warum ich nicht zum Militär gehen möchte und eben darin mußte stehen, das man aus beispielsweise Glaubensgründen nicht töten würde etc.
Ich weiß nicht wie es heute oder in Österreich ist. Ich würde mir wünschen, dass man einfach ein Kästchen ankreuzen muß "Militätdienst JA NEIN" und ein weiteres "Ich bin mir über meine Entscheidung im vollem Umfang bewußt".
Gruß
Tobi
Hallo Lia,
ich glaube an diesem Punkt befinde ich mich auch gerade. Ich versuche mich zu entknoten und entwickeln. Ich hoffe, dass dieses Leben dazu ausreicht - wobei Zeit nicht unbedingt eine Rolle spielt, es ist meine Neugier. :)
Hallo Tobi,
das Paradoxon, dass Du Deine Überzeugung darlegen musst, um nicht zur BW eingezogen zu werden, besteht heute noch. Und - ganz ehrlich - ich finde diese Regelung auch reichlich krank - aber ich kann sie nachvollziehen. Kein Schwein würde mehr zum Bund gehen, wenn er begründen müsste, weshalb. Und solange unsere BW keine reine Berufsarmee ist, ist sie eben auf die Wehrpflichtigen angewiesen (ich gehe aber davon aus, dass 90% aller Wehrpflichtigen im Verteidigungsfalle genauso unbrauchbar wären, wie die ganzen Zivis). Aber es müsste einem Staat schon sehr peinlich sein, wenn er seine jüngsten Mitglieder befragen muss: "Kannst Du es mit deinem Gewissen vereinbaren, NICHT mit den anderen Jungs im Sand zu spielen?" :eek: