Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Krieger des Lichtes ? - Krieger !
Suchender
13.12.2004, 22:30
Hallo,
ich grüße Euch.
Lange habe ich gegrübelt und mich zurückgezogen, hing meinen
Gedanken nach und beobachtete die Welt und die Menschheit um
mich herrum.
Und so sehr ich mich auch bemühte, ich sah auch nicht mehr genügend
Funken der Aufrichtigkeit, Nächstenliebe und des Verständnisses um auch
nur ein kleines Feuerchen des Lichtes zu entfachen.
Dies stimmte mich lange Zeit sehr traurig und mit der Zeit bemerkte ich
auch diese schleichende Entfremdung von der Menschheit.
Nun stehe ich vor einer schweren Entscheidung und wage es kaum
mir selbst das Urteil einzugestehen welches mein innerstes ich, meine
Seele wohl schon vor Wochen fällte.
Ja, ich muss wohl zugestehen das ich als Krieger des Lichtes gescheitert
bin.
Meine Seele schreit, nun sei die Zeit gekommen sich abzuwenden von der
Menschheit und sich vorzubereiten. Die Zeit der Worte sei vorbei und die
Zeit des "Kriegers" wird kommen. Meine Farben sind nicht mehr länger das
strahlend Weiß der Rheinheit, schwarz sei nun auch meine Farbe.
Genug der Worte demjenigen gegenüber der selbst nicht bereit Toleranz
und Verständniss aufzubringen, merken soll er, dass hier ein Krieger steht
welcher sich gut zu verteidigen weiß.
Wer meine Hilfe annimmt, dem sei sie auch in Zukunft nicht verwehrt.
Doch mein Leitspruch wird von nun an sein:
"Dem Bruder zum schutze, dem Feinde zum trutze, der Freiheit zur ehr"
Nichts soll mich mehr davon abhalten offen Position zu beziehen und auch
einem Feinde mitzuteilen, dass er von nun an als "Feind" gesehen.
Vorbei die Zeit des endlosen Verständnisses für die Menschheit, auch wenn
sie wie Kinder sind. Und wahrlich, lange habe ich sie geliebt. Mit allen ihren
Fehlern.
Der eine oder andere wird jetzt denken wie anmaßend dieser Kerl ist, er
spricht wie wenn er etwas besseres sei. Nun, der Mensch kann das sein
was er ist und da ich mich nicht zugehörig fühle, zu dieser von Neid und
Intrige zerfressenen Gesellschaft lehne ich es für mich ab, mich dazuzuzählen.
Nein, ich halte mich nicht für einen Gott oder ähnliches.
Lediglich spüre ich den Drang nach klaren offenen Worten und Taten.
Ich danke Euch allen für die vielen schönen Texte hier bei Euch, sie
zögerten leider jedoch auch nur zeitlich das scheinbar vorbestimmte
auf.
@Administrator,
es liegt mir fern hier unfrieden zu stiften. Daher würde ich es verstehen
wenn der Post gelöscht werden würde. Es war mir lediglich ein tiefer Wunsch
meinen Seelenbrüdern hier Mitzuteilen welchen Weg ich beschreiten werde.
Gerne würde ich weiterhin ab und an hier sein, in Eurer Mitte.
Jedoch würde ich es auch verstehen, wenn dies nicht im Sinne des Geistes
der Gemeinschaft hier ist.
Aufrecht und dankbar
Suchender
willkomen bruder, in unserem kreis
Steinwulk
14.12.2004, 07:59
Hallo Suchender,
wenn wir Teil einer Gesellschaft sind, fragen wir uns automatisch, wer die anderen sind, und ob sie sind, was sie sein sollten.
Und wenn wir sie treffen, fragen wir uns umgehend, was die hier wollen.
Das tun wir schon sehr lange, uns es fällt uns schwer, dieses Denken aufzugeben.
Doch wir sind Teil dieser Gesellschaft und sollten uns zuerst fragen wer wir sind und was wir hier wollen.
"Wer oder was bin ich und was will ich wirklich hier?" oder anders ausgedrückt:
"Was ist die großartigste Vorstellung von mir selbst?"
Das ist eine wichtige Frage. Jeden Tag setze ich mich mit ihr auseinander und muß feststellen, daß ich sie jeden Tag anders beantworte. Da ist bei mir sehr oft ein leerer Fleck als Antwort. Manchmal auch Dinge, für die ich mich danach schäme. Aber oftmals auch eine wahrlich großartige Vorstellung von mir.
Und so, wie diese Vorstellung ist, so erfahren wir auch diese Welt.
Übrigens, Du bist Gott, wir alle sind Gott, wir können gar nicht anders
:)
Das dürfte so ziemlich das einzige sein, wo wir keine Wahl haben.
Von Herzen
Steinwulk
Hallo Suchender!
Jede Meinung ist hier willkommen und ich kann eigentlich nichts unruhestiftendes darin finden. Ich weiß nicht, was dein Ziel war, aber ich denke, ich kann deine Gedanken verstehen. Es liegt nicht an dir die Welt zu verändern, denn du bist nur ein Teil von ihr. Es liegt an uns allen. Und somit auch an dir, egal was du tust. Du tust in dem das Richtige, in dem du beschließt dich von anderen abzuwenden oder es dir nicht mehr anzuhören/sehen. Du bist der Tropfen, der kleine Kreise zieht und doch das Meer durchströmt ohne wahrgenommen zu werden. Wenn du als Kieger nur für dich ganz alleine lebst, trägst du deinen Teil für die Welt bei. Das ist sehr schön! Es wird Menschen geben, die dir nahe stehen und Menschen in deinem Umfeld und dein Verhalten beeinflußt sie bewußt und unbewußt - wenn du dich also entscheidest als Krieger jetzt anders als vorher zu leben, ist das weder schlechter noch besser - entscheidend ist deine Grundhaltung und damit bist du uns nach wie vor gleich.
Es würde mich freuen auch weiterhin von dir Fragen und Antworten im Forum zu lesen, wenn du magst.
Denke daran, dass Änderung Zeit braucht. Genau genommen, haben wir alle Zeit der Welt schon jetzt.
Liebe Grüße
Tobi
hab bemerkt, dass du eigentlich eh schon einige zeit hier im forum bist
trotzdem nochmals willkommen
Hey du Suchender,
ein kluger Mensch sagte wohl einmal: "Das Leben ist ein steter Kampf, aber durch diesen steten Kampf lernen wir auch stets dazu." Recht hat er! Und soviel gibt es da zu lernen, so viel!! So gilt es natürlich auch zu erlernen, mit dem Gefühl einer "Niederlage" umzugehen, sich zugestehen zu können, "gescheitert" zu sein - und sich und andere dafür nicht zu verurteilen.
Doch frage ich dich nun, Suchender: Womit glaubst du denn wohl eigentlich gescheitert zu sein? Bist du wirklich als "Krieger des Lichtes" gescheitert?! Vielleicht bist du ja durch deine jüngsten Einsichten dem Licht in dir, deinem wahren innersten Wesenskern, dem, was du Seele nennst, sogar einen Schritt näher gekommen? Vielleicht erfährst du ja einfach grade, dass jeder Schritt, den der Krieger auf seinem Pfad zurücklegt, zwangsläufig bedeutet, dass er etwas hinter sich zurücklassen muss - und dass bestimmte Ideale, wie Toleranz, oder Verständnis für die Fehler der anderen, Ideale, mit denen er sich eben noch identifizieren konnte, in diesem Augenblick schlicht und ergreifend nicht mehr seiner ihm innerlich offenbarten Wahrheit entsprechen.
Vielleicht bist du ja auch einfach nur damit gescheitert, weiterhin blind einer Wahrheit zu folgen, die nun gar keine Wahrheit mehr für dich ist...
Wahrheit leitet sich stets aus der "Wahrnehmung" heraus ab - und im Zuge deines spirituellen Wachstums, in dem sich dein Bewusstsein von dir und der Welt, und damit auch deine Wahrnehmung verändert, muss sich auch deine Wahrheit verändern - und dir wird (Wohl oder Übel) nichts anderes übrig bleiben, als dieser neuen Wahrheit entsprechend zu handeln.
Lass mich dich daran erinnern, Suchender, dass der Weg des Herzens kein Richtig und kein Falsch kennt, dass ein jeder Krieger nun einmal tun muss, was ihm innerlich offenbart wird, dass er seinem ganz eigenen Pfad folgen muss, auch wenn dieser ihn in eine Richtung führt, die er noch vor kurzem nicht gewillt gewesen wäre einzuschlagen und die ihn zweifeln lässt an seiner Lichthaftigkeit - und das grade seine Absicht, diesem Pfad trotzdem zu folgen, eben weil er spürt, dass dies sein Weg ist, der Weg, den er zu gehen hat, sein Kriegertum ausmacht.
Und erinnere dich bitte auch stets daran, dass eine der ganz großen Künste des Menschen auf Erden darin besteht, das loszulassen, was "falsch" erscheint - und dass du so, wie du nun grade dein Ideal von falschem Verständnis losgelassen und eine neue Richtung eingeschlagen hast, auch wieder diese neue Wahrheit loslassen kannst, sobald sie dir tief im Herzen nicht mehr richtig erscheint.
Irgendwer behauptete einmal, die Wege des Herren seien unergründlich...
Hadere nicht mit dir, Suchender! Wenn deine Entscheidung tatsächlich so tief aus deinem Inneren kommt wie du es beschreibst, dann wird es für dich schon das Richtige zu tun sein. Das Schlimmste, was dir passieren kann ist, dass du lernst...
Doch abschließend möchte ich dich um eines bitten: Übe dich im Verzeihen! Lerne sowohl dir, als auch jedem anderen in jedem neuen Moment aufs neue zu verzeihen. Sei aufrichtig versucht, niemanden zu verurteilen - denn ein jeder folgt nur dem, was er selbst für die Wahrheit hält. Kein Mensch (und auch sonst kein Wesen in diesem Kosmos) verlangt von dir, dass du stets und ständig alle und jeden liebst - doch wenn du dich oder andere verurteilst für das, was ihr seid, und das, was ihr tut, dann wird dieses Urteil dich blind machen für den ewig lichten Funken, der selbst in denen glimmt, die eine Arua der Finsternis um sich zu haben scheinen.
Verständnis für die Fehler anderer und Mitgefühl für ihr Leid ist das Eine, blinde Toleranz und bedingungslose Akzeptanz dagegen etwas völlig anderes...
Somit wünsche ich dir auf deinem Wege alles Mögliche - auf das du erkennen mögest, dass erst derjenige in der Lage ist zu finden, der da aufhört ein Suchender zu sein... ;)
Suchender
19.12.2004, 13:27
Ich grüße Euch,
und möchte Euch danken für Euer Verständnis.
Ergänzend möchte ich Euch folgende kleine Zusammenfassung meines
"Lebens" erzählen, denn ich denke darin finden sich die Antworten zu
den Fragen.
Ich kam 1972 im wunderschönen Heidelberg zur Welt, es war 2 Minuten
nach Mitternacht. Mein Vater wollte mich Hans-Juergen nennen, meine
Mutter setzte sich mit ihrem Wunsch durch und ich heiße in diesem Leben
"Marcus" (dem Kriegsgotte Mars geweiht). Warum sie ausgerechnet auf
diesen doch damals in dieser Region seltsamen Namen kam, kann sie mir
nicht beantworten. Sie sagt, sie sah mich und sie wusste sie müsse mich
so nennen, obwohl sie wusste, dass dies großen Ärger mit meinem Vater
gab (dieser ist kein Rechter ! aber doch in seinem Herzen Germane).
Eigentlich wollte sie einen Matthias.
Sehr schnell stellte sich heraus, dass ich ein Einzelgänger bin und mich mit
meinem 4 Jahre älteren Bruder nur selten verstand.
Ich war ruhig und fast schon verschlossen.
Später mit 10 oder 11 Jahren fingen meine Träume an, immer wieder sah
ich schreckliche Schlachten, überall blutige Leiber, abgeschlagene Gliedmasen,
und immer sah ich es als ob ich mittendrinn wäre, wenn ich an mir
hinuntersah, so sah ich stets in meiner einen Hand ein Schwert oder Speer
und in der anderen ein Schild. Ich stand meist Blutbeschmiert mittendrinn
und sah über die fielen Gefallenen und winselnd auf dem Boden liegenden
Verletzten. Am Ende lief ich immer über die Schlachtfelder und war so
tieftraurig, dass ich es nicht beschreiben kann.
Mit der Zeit erweckte es mein Interesse in welcher Zeit diese Träume wohl
spielen und ich begann nachzuforschen was ich aus meinen Träumen lernte.
Die Waffen und Rüstungen spielten eindeutig in der Zeit von vor Chr. bis
ins frühe Mittelalter. Mit den Jahren nahmen die Träume immer mehr zu
und ich musste irgendwann erkennen, dass dies nicht nur Träume sind sondern
erinnerungen.
Dies erklärte mir auch warum ich so unsagbar traurig bin und die Menschen
nicht verstehe.
Ja, ich glaube nun an die Reinkarnation. Denn sie ist es welche mir sovieles
erklären kann wo andere Theorien versagen.
Und die Götter wissen, ich will harmonie und Frieden. Lange Zeit war ich nicht
mehr hier, doch was ich in diesem Leben vorfinde ist nichts anderes wie
damals. Nur dass heute die Intrige anstatt das Schwert die Waffe ist,
so kann ich nicht leben, ehrlos und falsch. Aber das materialisierte Leben
ist dazu da um es zu nutzen, darum werde ich wieder einmal kämpfen und
da es mit Worten welche heute nichts mehr bedeuten nicht gelingt, werde
ich wieder auf das zurückgreifen müssen was ich kenne.
Angreifen will ich niemanden, auch nicht meinen Willen aufzwingen, aber
Verteidigen werde ich mich sehr wohl. Leben wie früher, ja das ist es.
Offen, ehrlich und klar. Und jeder der mich daran hindern will, wird mein Feind
sein.
@Julius,
dieser Satz ist von mir. Danke für Dein Lob.
Dennoch habe ich den Glauben an das Wort verloren, früher war es
gewaltig und geschätzt. Doch heute zählt es nichts mehr.
Verzeihen kann ich nur wenn ich liebe, doch ich liebe nicht mehr.
Verzeihen ist die Macht der Götter, ich bin aber keiner.
Dies ist nicht meine Zeit, aber ich werde das beste für mich daraus machen.
Die Götter werden sich etwas dabei gedacht haben mich wieder
in diese Welt zu senden.
In diesem Sinne grüße ich Euch aufrichtig
Suchender
@julius: willkommen
Woow, bin im moment überwältigt von deinen worten, werde sie mir noch ein paarmal durchlesen und dann schauen man dem noch was beifügen kann!
zu deine signatur fällt mir nur eines ein
"LEBE, DENN JETZT IST HIER"
@ suchender:
in deinem und auch im beitrag (anderes thema) von susanne kommt es mir so vor als ob eine gewisse Resignation eintritt!
Gib nicht auf geh deinen Weg weiter!
nicht jeder der dich von deinem Weg (offen ehrlich und klar ist gut) abbringen will ist dein Feind. er geht seinen eigenen weg er ist offensichtlich noch nicht so weit (oder sind wir es???)
Er ist ein Prüfstein auf deinem Weg zürne ihm deswegen nicht! sondern vergiss nicht auf deine eigene Signatur:
"Das Leben ist ein steter Kampf, aber durch diesen steten Kampf lernen wir auch stets dazu."
Es ist ein lernen für dich, Du bist auf dem richtigen Weg und du bist schon sehr weit gekommen, lass dich jetzt nicht davon abbringen. Es gibt viele Versuchungen, gerade in der heutigen Zeit in der die Werte gewandelt werden (bewußt?) ist es immer schwieriger sich als ehrlicher offener klarer mensch durchzusetzen. heutzutage zählt die falschheit und wer den ehlichen weg geht der wird oft belächelt. aber es zählt nicht das was die anderen denken sondern ob du dir in der früh noch ehrlich vor den spiegel treten kannst und und sagst "ja das ist mein weg, der richtige". ich glaube das können nicht mehr viele!!!
die beichte, das machst du mit dir selbst aus! das "letzte gericht" findet vor deinem eigenen gewissen statt. denn wir alle sind ein teil von gott. und ich glaube dass es ein ziel ist als letzte stufe "göttlich" zu werden!
Bleibt alle auf "EUREM WEG" und lernt.
AL DINO
Hallo Ihr Lieben,
Ich bedanke mich bei euch für die wunderschönen Worte.
Eigentlch wollte ich noch etwas dazu schreiben, aber ich glaube, es ist einfach überflüssig.
Es wurde alles, was ich zu sagen hätte gesagt.
Vielen Dank und alles Liebe
Ra
Da möchte ich mich anschließen, Ra - spätestens mit deiner Signatur ist dann wohl alles gesagt. *HERZ!*
@DINO
Dennoch lässt sich natürlich immernoch eine schiere Unendlichkeit beifügen... ;)
Lichtige Grüße
JULIUS
Suchender
20.12.2004, 09:40
Hallo Dino,
leider ist meine Signatur nur allzu wahr. Nie hasste ich den Feind
wirklich, stets wusste ich, die Seele ist in diesem Leben abgekommen.
Nie habe ich die Seele des Feindes gehasst, stets daran gedacht
das er falsches Tat in diesem Leben, aber die Seele deshalb nicht immer
nur böses tut. Im nächsten Leben hat sie gelernt, dass man nicht
böses tun kann ohne das sich die anderen wehren.
Somit ging ich immer davon aus, dass ich nicht töte, sondern den
Seelen ein neues Leben verschaffe in dem sie es anderst machen können.
Doch auch dies machte mich in meinen früheren Leben stets sehr traurig.
Deshalb nehme ich an, war ich sehr sehr lange Zeit nicht mehr hier.
Ihr werdet jetzt sagen, schön zusammengesponnen um das eigene
Gewissen zu beruhigen - mag sein, aber ich glaube an die unsterbliche
Seele. Und die nie endenden Lebenszyklen welche durchlaufen werden.
Aber wirklich hassen konnte ich meine Feinde nie, natürlich wollte ich
gewinnen und sie dazu bringen sich zu ändern. Wenn nötig auch töten.
Aber ich hasste immer nur ihre Taten, nie ihre Seelen.
Doch in diesem Leben fange ich an "Sie" wirklich zu hassen. Wieviele
Leben hatten sie Zeit zu lernen und sich auszutoben ? Was haben sie
gelernt ? Ihre Intrigen und niederen Spielchen zur Perfektion zu treiben,
sonst nichts. Dafür könnte ich sie wirklich hassen.
Sie hatten so lange Zeit, doch wozu nutzten sie die Zeit ? Um die Erde
kaputt zu machen.
Ja, die wenigen welche gerne den aufrichtigen Weg gehen wollen sind die
Minderheit. Sie werden mit den Waffen der heutigen Zivilisation bekämpft,
mit Intrigen und Arroganz.
Es wird Zeit diese zu schützen.
Und wenn ich mich so umsehe in der Menschheit, dann denke ich oft,
dass auch der letzte Funken "göttliches" im Menschen durch den Menschen
gelöscht wurde.
Aber DINO hat Recht, ich möchte hier niemanden "Überreden" oder
ähnliches, ich wollte einfach mal "egoistisch" mit jemandem Reden.
Also, bleibt alle auf Eurem Weg. Denn wer weis schon welcher Weg
der bessere ist oder sogar zum Erfolg führt.
Gruß
Suchender
Hallo Suchender,
Es ist sehr ehrlich, das was du schreibst. Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendeiner, der in diesem 'Forum angemeldet ist, dich in irgendeine Form dich verurteilen könnte, geschweige den eine Sekunde zu meinen, du könntest spinnen.
Du bringst ein sehr schönes Thema ein, der Hass, etwas was wir alle kennen und wofür uns alle verurteilen, nehme ich an.
Ich glaube, dass der Hass gleich Liebe ist. Eine Liebe, die agresiv geworden ist. Wer kann schon genau sagen, was Liebe ist. Wir verbinden die Liebe immer mit Harmonie, Ruhe. bla, bla, bla...wer sagt schon, dass das Liebe ist. Es könnte auch Hass Liebe sein. Es ist allerdings ein hochenergetischer Zustand.
Und heute habe ich wieder einmal das BUCH aufgemacht und wenn ich das gelesen habe, habe ich an dich gedacht.
ich zitiere:
"Jeder Krieger des Lichts hatte schon einmal Angst zu kämpfen.
Jeder Krieger des Lichts hat bereits einmal gelogen oder jemanden verraten.
Jeder Krieger des Lichts hat schon einen Weg beschritten, der nicht seiner war.
Jeder Krieger des Lichts hat schon wegen bedeutungsloser Dinge gelitten.
Jeder Krieger des Lichts hat schon gemeint, er sei kein Krieger des Lichts.
Jeder Krieger des Lichts hat bei seinen spirituellen Verpflichtungen schon einmal versagt.
Jeder Krieger des Lichts hat schon einmal ja gesagt und nein gemeint.
Jeder Krieger des Lichts hat schon einmal einen geliebten Menschen verletzt.
Darum ist er ein Krieger des Lichts: kraft dieser Erfahrungen und weil er die Hoffnung nicht aufgegeben hat, sich zu bessern.
Alles Liebe
Ra
Suchender
20.12.2004, 21:54
Hallo RA,
mag sein, dass mich "hier" für meine Worte niemand verurteilt.
Aber eben nur hier.
Ich denke ohne Liebe gibt es auch kein Hass, denn wenn mir
jemand absolut nichts bedeutet, so ärgert es mich nicht wenn
er etwas tut was mir nicht gefällt.
Zu den von Dir gemachten Zitaten:
-Das ist mein Problem, ich habe keine Angst mehr wieder zu kämpfen.
-Ich lüge mich endlich selbst nicht mehr an, sondern sage wie ich denke und fühle
-Wenn dies der falsche Weg ist, wird jemand kommen und ihn beenden. Doch er zieht mich so stark an wie noch keiner dafor. Dies war schon immer mein Weg.
-Ich denke nicht mehr das diese Krankheiten der Zivilisation "bedeutungslos" sind
-denn nächsten Punkt kann ich nur bekräftigen
-Ich bin nun mal kein "Gelehrter", noch nie gewesen. Etwas Grundverständnis, aber das war es auch schon
-Ich sage jetzt "Nein" und ich fühle schon lange "Nein"
-Dies war schon sehr oft und wird scheinbar wieder kommen
Du siehst RA, man könnte sagen ich bin ein hoffnungsloser Fall.
Ich jedoch denke ich bin endlich dazu bereit zu sagen was ich fühle und
denke. Ich fühle mich auch sehr frei jetzt und unendlich Energiegeladen.
Dennoch möchte ich hier einmal sagen wie sehr ich EUCH hier liebe,
Ihr seit Seelen welche den alten Weg beschreiten und sich nicht ängstigen.
Alles Liebe
Suchender
Lieber Suchender!
Ich halte dich nicht für verrückt! das sind wir vielleicht alle hier, aber nur in den Augen derer die nicht glauben!
Ich verstehe deine Ängste und ich verstehe deine träme aus der vergangenheit! nur du kannst fühlen wie echt sie sind und ob du seit dem wieder "hier" warst!
Es muß ein krasser Unterschied sein zu dem damals wo man alles ziemlich schnell bereinigen konnte! aber die Zeiten ändern sich und auch die Menschheit hat sich gewandelt, ob das gut ist mag jeder für sich selbst entscheiden! und wie du damit umgehst auch, wir könen dir nur beiseite stehen und deine ängste versuchen nachzuvollziehen oder dir "helfen".
Wie dir mag es auch vielen Menschen im nahen Osten gehen. Gestern noch im Mittelalter (von der ideologie und den Waffen) und heute sollen Sie demokratie leben.
Wir haben Jahrhunderte dazu gebraucht wie sollen Sie das in wenigen Tagen Monaten lernen! (wie sollst du das alles wenn du "so lange" nicht mehr da warst begreifen!)
Wie sollen sie denen, genau die leute die sie jetzt bekämpfen, die ihnen Waffen gegeben haben gegenüber treten. als im kampf. sie haben für einen krieg zu wenig waffen dadurch sind sie verzweifelt und versuchen es auf andere art, durch terro rismus!
Geht es dir nicht ähnlich mußt du nicht auch die "alten" Waffen einsetzen?
Versuche zu lernen mit den neuen "Waffen umzugehen".
Ich hoffe das war nich tzu politisch, aber ich denke es ist ein guter, aktueller vergleich. und ich hoffe der beitrag rennt nich tüber einen server der nach gewissen schlüsselwörtern gescannt wird!
mfG DINO
Hallo ihr alle,
Lieber Suchender,
Ich neige mich vor dir.
Ich bewundere dich für dein Mut, deine Wahrheit anzukündigen.
Ich finde dich großartig, weil du zu deinem Weg, zu deinen Gefühlen und zu deinen Wahrheiten stehst.
Ich umarme dich im Geiste, und danke dir, dass du mir erlaubt hast, deine Wahrheit kennen zu lernen.
Sei gesegnet!
Alles Gute und Liebe
Ra
Suchender
21.12.2004, 19:50
Hallo lieber Dino,
es ist seltsam. Aber die Waffen dieser Welt sind mir nicht unbekannt.
Allerdings wie schon gesagt hat die Menschheit sie zur Perfektion getrieben
anstatt die Zeit sinnvoll zu nutzen.
Demokratie ist ein schönes Wort, der alte Grieche hat sich auch wirklich
Gedanken darüber gemacht, dafür liebe ich ihn. Aber was die heutige Welt
daraus gemacht hat, ist wiederrum nur zu verabscheuen und zu hassen.
Aber ja, Du hast Recht. Ich sehne mich nach der alten Zeit, als die Dinge
noch klarer waren. Aber an eine Zeit die in den Geschichtsbüchern nicht
beschrieben steht. Als die Götter der Antiken Welt ihre Anfänge nahmen,
als die Mythen der Antike und der dunklen Zeit entstanden sind.
Aber dies gehört nicht hier her.
Du beweist mir jedoch wiedereinmal, dass nicht alle Menschen gleich sind.
Dafür Danke ich Dir und allen anderen hier. Ihr seit es, die mir immer wieder
vor Augen führen, dass es auch andere Menschen gibt, wie diejenigen welche
einem tagtäglich da draussen begegnen.
Hallo lieber RA,
ich danke Dir für Deine Worte. Allerdings denke ich nicht, dass es an
meinen Worten etwas zu bewundern gibt. Im Gegenteil, es sollte traurig
stimmen. Wenn ein Krieger wieder das Kriegsbanner ausrollt und sich
wappnet. Egal ob Blut oder nur Tränen fliesen werden, es sind schmerzen
welche nicht sein müssten, aber sich scheinbar nicht vermeiden lassen.
Wie gerne würde ich eine Welt in Harmonie sehen, in der die Menschen sich
darauf konzentrieren können eine sinnvolle Zukunft zu erarbeiten, aber
meine Hoffnung war vergebens.
Ich grüße Euch alle nach dem guten alten Kriegergruß und nehme
Eure Unterarme in die meinen. Wir werden uns irgendwann mal wieder
Auge in Auge an einem Abendfeuer treffen.
Gruß
Suchender
Steinwulk
22.12.2004, 18:29
Lieber Suchender,
glaubst Du, dass Hass eine Grundlage für Veränderungen sein kann?
Meiner Meinung nach gab es im letzten Jahrhundert einige Leute, die
Veränderungen herbeigeführt haben, weil sie andere gehasst haben.
Natürlich haben Sie damit Großes erreicht, wenn man es mal so nennen
darf. Aber diese Leute haben sich, bzw. ihr Land oder ihre
Interessensgemeinschaft nie als einen Teil des Ganzen gesehen, sondern
immer als etwas vom Ganzen getrenntes. Sonst wäre Hass nicht möglich.
Jemand, der sich der Einheit des Ganzen bewusst ist, hasst, wenn er hasst
immer auch einen Teil seiner selbst. Ich glaube, dass ich nicht zu weit gehe,
wenn ich sage, dass diese Leute, die ihre Ideologien auf irgendeine Art von
Hass gestützt haben, in Bezug auf die Weiterentwicklung unserer gesamten
Erde allesamt gescheitert sind.
Nehmen wir also an, Du hättest die Möglichkeit, die Macht, die Welt nach
Deinen Vorstellungen zu verändern. Wie sollte sie aussehen? Und wie sollte
es geschehen? Mit all Deinen Mitmenschen, oder zur Not auch gegen Ihren
Willen? Wen bekämpfst Du und wen schützt Du? Und was würde Deine Art, die
Welt zu verändern von der Art der bizarren Größen des letzten Jahrhunderts
unterscheiden? Wäre Dein Hass besser oder gerechtfertigter als ihrer?
Liebe Grüße,
Steinwulk
Hey Suchi,
und wieder einmal bist du gescheitert - dieses Mal mit dem Versuch, mich/uns traurig zu stimmen... ;) Natürlich bin ich bei dir, fühle mit dir und erkenne deinen Schmerz (denn würde dir dein So-sein keinen Schmerz verursachen, so hättest du wohl kaum das Bedürfnis verspürt hier auf diese Weise darüber sprechen zu wollen) - doch stimmt mich dies nicht traurig. Mir ergeht es da eher wie Ra: auch mich inspirierst du durch deinen Mut, der durch dein offenes Wort offenbar wird - aber Trauer?! Nee, nun wirklich nicht! Wäre dir denn geholfen, wenn ich/wir jetzt traurig wäre/n?! Nein, trotz deines Schmerzes werde ich weiter in der Liebe bleiben und meine Freude am Dasein leben (auch wenn wir dadurch voneinander getrennt sind), denn von hier aus kann ich dir noch am ehesten hilfreich zur Seite stehen.
Du sprichts wahr, wenn du sagst, dass manche Schmerzen sich nicht vermeiden lassen - die Frage ist: wie damit umgehen? Es ist eine Möglichkeit unter vielen sich einen "Sündenbock" zu suchen, jemanden, dem eindeutig die Schuld zuzuweisen ist, um sich selbst von der Spannung, der Wut und dem ganzen Leid zu entlasten. Doch damit ist weder die Spannung, noch die Wut, ist auch das Leid nicht aus der Welt - jetzt trägt es eben einfach der Sündenbock, und auch der muss wieder auf die eine oder andere Weise damit umgehen...
"Wende dich zum Licht - oder tu es nicht...!"
Sage mir, Suchender: willst du denn wirklich deinen Nachbarn dafür verurteilen, dass er in dieses System hineingeboren wurde, hier aufgewachsen ist und nun als Opfer seiner Ängste, die ihm Erziehung und Umwelt eingeprägt haben, nicht in der Lage ist das Licht in sich und der Welt zu erkennen? Willst du den Blinden dafür strafen, dass er die Schönheit der Welt nicht sehen kann? Willst du ihn dafür bestrafen, dass er - sich durch eine Welt der Finsternis tastend - dich anrempelt und dir und deinem Traum vom harmonischen Dasein im Wege steht?
Blicke tiefer, Suchender, suche nach der Antwort darauf, warum dein Nachbar ein Blinder ist (denn auch er wurde nicht blind gebore. Das Augenlicht wurde ihm - wie so vielen anderen auch - genommen, ihm wurde so lange eingeredet, dass er ein Blinder ist, bis er selbst an seine Blindheit geglaubt hat) und nun verloren und einsam in der Dunkelheit so wild um sich schlägt, dass du dich genötigt siehst, dein Schwert zu ziehen. Wenn es dir gelingt diese Frage zu beantworten, dann hast du etwas gefunden, worauf du deine kraftvollen Energien lenken kannst um eine tiefgründige Veränderung herbeizuführen.
Weise dem Blinden den Weg indem du ihn führst - mit seinem Einverständnis. Denn wenn du ihn zum Ziel prügelst, wird er nur in den allerseltensten Fällen das Gefühl haben, wahrhaft angekommen zu sein. Er wird sich wohl sogleich wieder aufmachen um letztendlich doch seinen ganz eigenen Weg zurück zum Ziel zu finden.
Dennoch tust du sicherlich recht daran, dir vom Blinden nicht sagen zu lassen, wo es langgeht - und sicherlich ist es dir ein gutes Recht dich zu erwehren, wenn er in seiner Blindheit versucht dir seinen Weg aufzuzwängen, oder dich mutwillig auf deinem Pfade behindern oder dich gar davon abzudrängen versucht.
Sei die Augen des Blinden und die Ohren des Tauben - wie sollte denn der Hassende jemals eine Alternative zu seinem Hass finden können, wenn es nicht Menschen gäbe, die ihm die Liebe vorleben würden um ihn dadurch zu einer veränderten Handlungsweise zu inspirieren? Der dunkle Krieger wird erst einsehen können, dass der Krieg keine endgültige Lösung ist, wenn er niemanden mehr findet, der bereit ist, mit ihm diesen Krieg zu führen...
J.
Steinwulk
23.12.2004, 07:08
Morgen Julius!
Auch für Einäugige erbauend, ich danke Dir.
Liebe Grüße
Steinwulk
Suchender
30.12.2004, 08:59
Hallo,
gleich mal zur wichtigsten Frage.
Nein, ich will Euch nicht traurig machen - ich freue mich wenn Ihr
auch hier noch Licht seht und Euren Optimismus nicht verliert.
Aber "Julius", ich will niemanden verurteilen. Wenn er mich jedoch dazu
drängt indem er mich immer weiter belügt und mit Intrige angeht, so
habe auch ich das Recht mich zu entscheiden - und nichts anderes tat
ich.
Glaube mir, ich verurteile niemanden weil er mir einmal im Wege steht
oder anderes glaubt oder denkt als ich. Es freut mich die Vielfalt zu sehen.
Jedoch wenn ich auf welche treffe die andere Unterdrücken oder ausbeuten
und von der Angst anderer Leben, so bekommen auch diese durch ein
offenes Wort die Gelegenheit über Ihr tun und handeln nachzudenken.
Ist dies allerdings vergebens, so sind sie meine Feinde. Nichts anderes sagte
ich.
Mir ist jeder heilig, solange er zwei einfache Prinzipien befolgt, kann er
eigentlich tun was er will und ich werde ihn unterstützen wenn ich kann.
Er muss lediglich Achtung vor jedem Leben und vor der Mutter Natur haben.
Dann könnte er sogar versuchen eine neue Religion zu entwickeln, ich würde
ihm gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen, würde er versuchen einen
Turm bis zum Mond zu bauen, gerne würde ich helfen.......
Deinen Abschluss finde ich sehr schön:
Der dunkle Krieger wird erst einsehen können, dass der Krieg keine endgültige Lösung ist, wenn er niemanden mehr findet, der bereit ist, mit ihm diesen Krieg zu führen...
Allerdings stimmt er so nicht ganz und steht in keinem Bezug zu den Werten
welche hier hochgehalten werden.
Denkt man einmal praktisch, ist es so, dass er mordet bis niemand ausser
ihm mehr da ist. Sollen das die Werte sein, nach denen wir leben sollen ?
Ihm helfen dabei weil er "nur" ein verirrter ist ?
Nein sage ich, man muss ihn zur Rede stellen und darauf hinweisen, dass
er einen Weg geht welcher nicht zur Gemeinschaft passt. Gerne kann er
diesen Weg weitergehen, allerdings ausserhalb der Gemeinschaft !
Ist es jedoch sein erklärtes Ziel die Gemeinschaft zu schädigen oder zu
unterjochen, so ist er ein Feind welcher von der Gesellschaft getrennt
werden sollte.
Niemand kann mir vorwerfen vorschnell zu urteilen oder ähnliches, im Gegenteil.
Ich gebe dem Gegenüber zu viele Möglichkeiten mich zu enttäuschen, indem
ich ihm immerwieder die Möglichkeit einräume sich zu ändern.
Aber auch bei mir ist irgendwann schluss und dann ist es Zeit Flagge zu
zeigen und zu dem zu stehen was man denkt !
Selbst dann besteht noch die Möglichkeit im Frieden auseinander zu gehen
mit der Gewissheit, da ist jemand der anderst denkt.
Aber wenn es sein muss, dann muss es sein.
Gruß
Suchender
:\ Sicherlich habe ich mich etwas unglücklich missverständlich ausgedrückt und war vielleicht etwas zu offensiv - wollte dir ganz sicher nicht zu nahe treten! Mein Segen mit dir, Suchender!!
Was den dunklen Krieger betrifft, so hat man, wenn man praktisch denkt, absolut Recht: sich morden lassen in einem Krieg, dessen Motive irgendwo im Dunkel liegen, kann ja wohl kaum eine befriedigende Lösung sein.
Wenn man in der Sache juliusch denkt, dann bedeutet "sich morden lassen" allerdings auch schon wieder irgendwie den Krieg des kleinen, verwirrten Dunkelkriegers mitzuspielen - denn ohne Opfer könnte er niemals Täter sein.
Ich freue ich mich sehr über deinen Aufruf zur Einheit, dazu, eine Gemeinschaft zu bilden, aus der wir den bösen, armen, kleinen, verwirrten Dunkelkrieger dann ausschließen können!
Wünsche allen Liebe, Lust und Freude für 2005!
Herzlichst
"Julius"
(aka TOM)
:D
postskriptum
Mich würde interessieren, wie du "Feind" definierst und welche Umgehensweise mit einem "Feind" deiner Meinung nach angemessen ist. t.
Ich grüße euch alle,
aus dem sumpfigen Alltag versuche ich mich langsam wieder zu euch zu stimmen *tiefdurchatme*
was bin ich froh , dass ihr alle hier seid, es tut so gut euch zu lesen, danke an euch alle!
Ich habe zur Zeit nicht die Worte um mich hier richtig einzustimmen,
aber wie so oft, sind Eure Themen auch meine Themen.
Was ich noch gerne sagen möchte.
Ich habe erkannt, dass es Orte, Menschen, Situationen im Leben gibt, bei denen man gehen darf.
Denen man den Rücken zukehren darf.
Etwas was ich zu lernen habe. Ich muss nicht immer alles im Gleichgewicht halten, Verständnis zeigen und Kompromisse eingehen.
Das wichtige dabei ist, dass ich jeden Menschen achte, das bedeutet aber nicht ich muss seine Lasten mittragen.
Ich darf gehen,
meinen eigenen Weg.
Es ist einfach so, jeder Krieger kommt auch an Stellen am Leben, wo ein Kampf ein sinnloser Kampf ist und wo es besser ist, sich vor seinem Gegenüber ("Feind") zu verneigen und zu gehen.
Licht und Liebe zu euch
~Sylphe~
Suchender
01.01.2005, 11:34
Hallo Sylphe,
ich verstehe Dich nur zu gut.
Auch ich kenne dieses Gefühl der Entscheidung, wenn ein Krieger sich
fragt: ist dies mein Kampf ?
Nur habe ich langsam das Gefühl, zuviele Krieger sagen zu oft und zu
leichtfertig: Nein.
Denn diese Freiheit beinhaltet für mich die Gefahr des alten Spruches:
Nach mir die Sinflut.
Und wenn man die Menschen liebt und sie gerne in einer Gesellschaft
der Liebe und Harmonie im Einklang mit sich selbst und der Mutter Natur
sehen möchte, dürfte die Antwort eigentlich niemals "Nein" sein.
Sondern die Frage müsste schon folgende sein:
"Wer ausser ich, der gerade hier steht, kann diesen Kampf aufnehmen ?"
Sollten wir nicht mehr an die Menschheit denken als nur an uns selbst ?
Ich muss dazu sagen, als Kriegerseele (welche ich unweigerlich bin, aber
sehr lange gebraucht habe mir dies einzugestehen) müsste ich mich in
dieser feindlichen Welt sehr wohl fühlen. An jeder Ecke wartet ein neuer
Kampf, der nur aufgenommen werden will.
Aber als Krieger des Lichtes und als Seele welche nach Harmonie sucht,
ist mir diese Welt zu wider.
Hallo Julius,
keine Angst. Du könntest noch viel weiter gehen um mich anzugreifen ;)
Ich habe Dich auch nicht falsch verstanden, sondern wohl eher zu ernst
geantwortet.
"Ohne Opfer könnte er niemals Täter sein" - Ja, aber wie verhindert das
Opfer das es Opfer wird ?
Wenn ich Dich mit dem Schwert angreife, Du Dich nicht wehrst, erschlage
ich Dich. Dann bist Du Opfer.
Wenn Du Dein Schwert ergreifst und Dich wehrst, bist Du Verteidiger !
Oder ?
Folglich wird auch der, der sich nicht wehrt, ein Opfer sein.
Allerdings wird der der sich wehrt, evtl. derjenige sein, welcher weitere
Opfer des Angreifers in der Zukunft verhindert und somit schützt.
Denn es geht ja nicht nur um mich bei diesem Angriff, sondern darum
andere vor diesem Angreifer auch in der Zukunft zu schützen.
Ich hoffe Du kannst meine für die heutige Welt evtl. zu einfache praktische
Denkweise verstehen.
Ach so, ich spielte einmal mit dem Gedanken eine Vereinigung zu wollen.
Musste jedoch feststellen, dass die Krieger des Lichtes eigentlich
Einzelgänger sind und in meinem inneren muss ich dem zustimmen.
Eine Vereinigung ist mit Sicherheit eine schöne Sache, man kann sich
Rückhalt hohlen usw. Aber nichts anderes habt Ihr hier.
Jedoch ist der Krieger des Lichtes auch wie ein "fahrender Ritter" von
früher, er streift alleine durch das Land und sollte gegen Unrecht kämpfen.
Zu Deiner Frage, wer ein Feind ist.
Möchte ich gerne mit Gegenfragen antworten:
"Was liebst Du ? Was möchtest Du in Deinen Träumen ? Was wünschst
Du Dir für die Menschheit ?"
Wie mit einem Feind umgehen ?
Nicht alles komplizierter machen als es ist ;)
Einen Lügner und Intrigant - Blosstellen.
Denn wenn seine Intrigen aufgedeckt sind, können sie keinen Schaden
mehr anrichten und die betroffenen lehrnen daraus. Ebenso kann der
Intrigant evtl. (hoffentlich) daraus lernen und in Zukunft ein akzeptiertes
und offenes Mitglied der Gemeinschaft sein.
Ich spreche nicht von den "normalen" Straftätern wie Dieben usw.
sondern von denen welche im kleinen angefangen tagtäglich die
Gemeinschaft unterwandern und zersetzen.
Vorurteile ausbauen, Rufmord begehen, usw.
Wenn ich ehrlich bin, denke ich sogar, dass man erst Härte walten lassen
muss um den "Feind" zu besiegen und dann erst Milde und Liebe walten
lassen kann. Welche Liebe ist größer ? Die die ich gebe wenn ich ihn
gewähren lasse in seinem Unrecht ? Diese kann als Feigheit verstanden
werden. Oder die die ich ihm als Sieger geben kann, die Liebe die ich ihm
gebe wenn er in meiner Hand ist ?
Ihr seht, ich könnte stundenlang darüber reden.
Aber ich denke Ihr wisst genau was ich meine und beende hier meinen
Vortrag ;)
Ich hoffe Ihr hattet alle einen guten Rutsch ins neue Jahr und wünsche
Euch allen das beste was diese Welt uns zu bieten hat.
Aufrechten Gruß
Suchender
eigentlich sind wir ja vereint, unter einem namen
sind wir nicht schon eine bruderschaft? eine bruderschaft von kriegern des lichts, die eben über das forum hier kommuniziert, deren mitglieder sich treffen od nicht, die von keinem ihrer mitglieder finanzielle beiträge fordert, od sonst irgendwas
wir sind die krieger des lichts
gewiss sind andere es auch, aber wir nennen uns auch so
und darum sind wir vereint unter diesem namen
und wenn wir fahrende ritter sind, dann haben wir doch das selbe wappen
wir brauchen keinen kodex, keine rituale, keinen ober makker, keine regelmässigen treffen, keine gesetze an die sich jeder halten muss um eine "vereinigung" von kriegern des lichts zu sein
wir sind krieger des lichts, weil wir krieger des lichts sind
ein krieger ist man, od ist man nicht
dazu bedarf es nicht mehr und nicht weniger
und wer wütend ist auf die menschheit, der liebt sie auch, den sie ist ihm nicht gleichgültig
und es wird immer hoffnung sein, "solange ich menschen treffe die aufs leben schwörn"
darum wissed eines brüder und schwestern, ihr seid die sternen der hoffnung für jeden von uns
und haltet die fahne wieder hoch, und wissed, wofür ihr kämpft
Ich bin Wasser
27.04.2008, 18:13
Hi, ich weis nicht welcher Mensch du bist.
Aber jede Generation schöpft neue Hoffnung,
lass Dich von Ihr neu entzünden.
Die welt ist für alle da
überlegs dir zu mindest
Christian
Hallo,
ich grüße Euch.
Lange habe ich gegrübelt und mich zurückgezogen, hing meinen
Gedanken nach und beobachtete die Welt und die Menschheit um
mich herrum.
Und so sehr ich mich auch bemühte, ich sah auch nicht mehr genügend
Funken der Aufrichtigkeit, Nächstenliebe und des Verständnisses um auch
nur ein kleines Feuerchen des Lichtes zu entfachen.
Dies stimmte mich lange Zeit sehr traurig und mit der Zeit bemerkte ich
auch diese schleichende Entfremdung von der Menschheit.
Nun stehe ich vor einer schweren Entscheidung und wage es kaum
mir selbst das Urteil einzugestehen welches mein innerstes ich, meine
Seele wohl schon vor Wochen fällte.
Ja, ich muss wohl zugestehen das ich als Krieger des Lichtes gescheitert
bin.
Meine Seele schreit, nun sei die Zeit gekommen sich abzuwenden von der
Menschheit und sich vorzubereiten. Die Zeit der Worte sei vorbei und die
Zeit des "Kriegers" wird kommen. Meine Farben sind nicht mehr länger das
strahlend Weiß der Rheinheit, schwarz sei nun auch meine Farbe.
Genug der Worte demjenigen gegenüber der selbst nicht bereit Toleranz
und Verständniss aufzubringen, merken soll er, dass hier ein Krieger steht
welcher sich gut zu verteidigen weiß.
Wer meine Hilfe annimmt, dem sei sie auch in Zukunft nicht verwehrt.
Doch mein Leitspruch wird von nun an sein:
"Dem Bruder zum schutze, dem Feinde zum trutze, der Freiheit zur ehr"
Nichts soll mich mehr davon abhalten offen Position zu beziehen und auch
einem Feinde mitzuteilen, dass er von nun an als "Feind" gesehen.
Vorbei die Zeit des endlosen Verständnisses für die Menschheit, auch wenn
sie wie Kinder sind. Und wahrlich, lange habe ich sie geliebt. Mit allen ihren
Fehlern.
Der eine oder andere wird jetzt denken wie anmaßend dieser Kerl ist, er
spricht wie wenn er etwas besseres sei. Nun, der Mensch kann das sein
was er ist und da ich mich nicht zugehörig fühle, zu dieser von Neid und
Intrige zerfressenen Gesellschaft lehne ich es für mich ab, mich dazuzuzählen.
Nein, ich halte mich nicht für einen Gott oder ähnliches.
Lediglich spüre ich den Drang nach klaren offenen Worten und Taten.
Ich danke Euch allen für die vielen schönen Texte hier bei Euch, sie
zögerten leider jedoch auch nur zeitlich das scheinbar vorbestimmte
auf.
@Administrator,
es liegt mir fern hier unfrieden zu stiften. Daher würde ich es verstehen
wenn der Post gelöscht werden würde. Es war mir lediglich ein tiefer Wunsch
meinen Seelenbrüdern hier Mitzuteilen welchen Weg ich beschreiten werde.
Gerne würde ich weiterhin ab und an hier sein, in Eurer Mitte.
Jedoch würde ich es auch verstehen, wenn dies nicht im Sinne des Geistes
der Gemeinschaft hier ist.
Aufrecht und dankbar
Suchender
Ich bin Wasser
28.04.2008, 01:07
Ich glaube an die Menschen und sehr oft wenn ich sie berühre,
fangen empfangen sie das Feuer der LEIDENSCHAFT.
Ein Lächeln, eine Geschichte, ein entgegenkommen.
Verzeih mir aber ich liebe SIE.
Such solange du willst, das ist deine Bestimmung.
Wie es eine alte liebenswerte Dame sagt ich streu sie aus.
Ernten werden die Generationen nach mir. (Geschichte)
Scheitere und werd trotzdem mein Freund.
Wenn Du es ändern willst, dann höre ich zu. Christian
Hallo,
ich grüße Euch.
Lange habe ich gegrübelt und mich zurückgezogen, hing meinen
Gedanken nach und beobachtete die Welt und die Menschheit um
mich herrum.
Und so sehr ich mich auch bemühte, ich sah auch nicht mehr genügend
Funken der Aufrichtigkeit, Nächstenliebe und des Verständnisses um auch
nur ein kleines Feuerchen des Lichtes zu entfachen.
Dies stimmte mich lange Zeit sehr traurig und mit der Zeit bemerkte ich
auch diese schleichende Entfremdung von der Menschheit.
Nun stehe ich vor einer schweren Entscheidung und wage es kaum
mir selbst das Urteil einzugestehen welches mein innerstes ich, meine
Seele wohl schon vor Wochen fällte.
Ja, ich muss wohl zugestehen das ich als Krieger des Lichtes gescheitert
bin.
Meine Seele schreit, nun sei die Zeit gekommen sich abzuwenden von der
Menschheit und sich vorzubereiten. Die Zeit der Worte sei vorbei und die
Zeit des "Kriegers" wird kommen. Meine Farben sind nicht mehr länger das
strahlend Weiß der Rheinheit, schwarz sei nun auch meine Farbe.
Genug der Worte demjenigen gegenüber der selbst nicht bereit Toleranz
und Verständniss aufzubringen, merken soll er, dass hier ein Krieger steht
welcher sich gut zu verteidigen weiß.
Wer meine Hilfe annimmt, dem sei sie auch in Zukunft nicht verwehrt.
Doch mein Leitspruch wird von nun an sein:
"Dem Bruder zum schutze, dem Feinde zum trutze, der Freiheit zur ehr"
Nichts soll mich mehr davon abhalten offen Position zu beziehen und auch
einem Feinde mitzuteilen, dass er von nun an als "Feind" gesehen.
Vorbei die Zeit des endlosen Verständnisses für die Menschheit, auch wenn
sie wie Kinder sind. Und wahrlich, lange habe ich sie geliebt. Mit allen ihren
Fehlern.
Der eine oder andere wird jetzt denken wie anmaßend dieser Kerl ist, er
spricht wie wenn er etwas besseres sei. Nun, der Mensch kann das sein
was er ist und da ich mich nicht zugehörig fühle, zu dieser von Neid und
Intrige zerfressenen Gesellschaft lehne ich es für mich ab, mich dazuzuzählen.
Nein, ich halte mich nicht für einen Gott oder ähnliches.
Lediglich spüre ich den Drang nach klaren offenen Worten und Taten.
Ich danke Euch allen für die vielen schönen Texte hier bei Euch, sie
zögerten leider jedoch auch nur zeitlich das scheinbar vorbestimmte
auf.
@Administrator,
es liegt mir fern hier unfrieden zu stiften. Daher würde ich es verstehen
wenn der Post gelöscht werden würde. Es war mir lediglich ein tiefer Wunsch
meinen Seelenbrüdern hier Mitzuteilen welchen Weg ich beschreiten werde.
Gerne würde ich weiterhin ab und an hier sein, in Eurer Mitte.
Jedoch würde ich es auch verstehen, wenn dies nicht im Sinne des Geistes
der Gemeinschaft hier ist.
Aufrecht und dankbar
Suchender