Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Glauben, und nichts wissen....
keineahnung
25.01.2005, 01:01
Hallo,
ich muss sagen, ich bin beeindruckt. Beeindruckt von dem Austausch hier.
Ich war auf der Suche nach Versen, die mir weiterhelfen, meine Situation spiegeln und aus denen ich Kraft gewinnen kann.
Bin dann durch Zufall auf den Abschnitt aus dem KdL Buches gestossen,
wo es um den Glauben geht.
Der hat mich erwischt (ohne das ich das Buch ganz gelesen hätte).
Das bin ich!
Das bin ich! Niemand hält mehr an seinem Glauben fest als ich – völlig unmöglich.
Aber kann mir jemand sagen, warum ich genau deswegen wie ein Träumer vorkomme?
Ich glaube an das Leben und ich glaube auch an die grosse Liebe.
Die Liebe, die ich brauche, die Liebe, die mich am leben hält.
Ich glaube auch, das ich soviel Liebe habe, das ich jemanden damit am leben halten kann, ja mehr noch, das er damit glücklich sein kann.
Aber, meine Erfahrungen (von wegen, Manchmal wird er enttäuscht, manchmal verletzt. Aber der Krieger weiß, dass es sich lohnt. Für jede Niederlage gibt es zwei Siege. Alle, die glauben, wissen das.) sagen mir was anderes.
Kann irgendjemand sagen wann?
Kann mir irgendjemand sagen wann es zwei Siege gibt?
(auch wenn’s nur einer wäre)
Ich hab def. Die letzten 4 Jahre nur "Scheisse" erlebt, und bin echt kurz davor völlig, meinen ach so starken Glauben zu verlieren.
Was mich so enttäuscht ist, das ich mich so, garnicht kenne. Ich, bin niemals der, der negativ sieht. Ich bin eigentlich ein Kämpfer. Ich bin eigentlich der, der anderen immer einen guten Rat hat und der immer positiv denkt und nicht aufgibt.
Aber, liebe Fremde, ich kann nicht mehr so recht. Ich habe viel zu oft das Gefühl, das ich keine Kraft mehr habe. Was soll ich nun machen???
Ich, glaube daran, da alles gut wird, ich glaube daran, das, wenn ich nur fest daran glaube, alles so wird, wie ich es doch so sicher weiss.
Bin ich fehl am Platz, nur weil ich an meine Träume glaube, nur weil ich an meinen Glauben glaube?
Es gibt doch auch den Spruch: glauben heisst, nichts wissen.
Wie komm ich aus meinem Loch?
Wie kann ich es schaffen, an mich und das alles weiter zu glauben ?
Ich hab, nur damit ich gleich meinem Weg treu bleibe, und sage was mich drückt, Erfahrungen gemacht, die ich keinem wünsche.
Meinen Schwager musste ich im Auto finden, nachdem er sich mittels Abgasen im Auto das Leben genommen hatte. Meine Mutter, um die ich arg gekämpft habe, verstarb bevor sie sechzig war, weil sie es mit dem trinken nicht so genau nahm. Meine Liebe des Lebens, hat mich letztes Jahr, nach 12 Jahren, von heut auf morgen verlassen, und redet nur noch das geringste mit mir.
Ich weiss nicht was ich falsch gemacht hab, aber mir steht’s bis oben.
Ein Kämpfer glaubt, und deshalb .......
Ich bin genau dieser Kämpfer, und es ist legitim, das man seinen Glauben zwischendurch verliert, aber ich verliere stets ein bischen mehr – und das kränkt mich wieder.
Ich weiss, das klingt alles so aufgespielt. Hab ich oft genug gehört.
Aber ich tu’ was ich kann, und ich geb mir auch Mühe.
Ich würde so gerne, meinen Glauben bestätigt wissen, und nur noch das gute sehen, positiv denken, aber so langsam hab ich echt keine Kraft mehr dafür.
Ich hab einen ganz prima Hund, zwei Mietzekatzen, eine Wohnung in der ich mich wohl fühle und in der ich mich zurückziehe. Ich hab mich vor ein paar Monaten selbstständig gemacht und hab auch Arbeit.
Bin Vorstand in einem Musikverein und Schlagzeuger in einer guten Band.
Ich hab Freunde und eigentlich alle was man braucht. Bin ständig unter Leuten, und trotzdem ständig allein.
Ich sehne mich nach einem Ruhepool, nach jemandem der mich versteht, und bei dem ich mich ausruhen kann. Ich glaube das es diesen Menschen für mich gibt.
Aber ich kann nicht mehr lange alleine. Versteht das jemand?
Ich könnte oft und gerade nach irgendwelchen Auftritten, mit irgendjemand „kuscheln“....
Aber ich will nicht. Es geht mir nicht um irgendwelche Frauengeschichten.
Mir geht’s um Körperwärme, Liebe, um das was man als Liebe beschreiben würde. Um das an was ich so felsenfest glaube, was mir das wichtigste auf Gottes Boden ist.
Ich will meinen Glauben nicht verlieren. Ich will meine Träume nicht aufgeben.
Hat jemand einen Rat??
Suchender
25.01.2005, 10:09
Hallo,
einen Rat habe ich leider nicht. Da auch ich verzweifelt bin.
Aber gerade deswegen möchte ich Dir folgendes sagen:
"Sei ein Kämpfer!" Lerne nicht für alle da zu sein und Dich komplett
aufzugeben. Lerne "Grenzen" zu ziehen und nicht all Dein Gutes
abzugeben.
Ich hatte z.b. ebenfalls (und habe es noch) immer wieder Pech und
Schicksalsschläge. Irgendwann fiel mir auf, wenn ich eines drauf
bekomme - bekommt der Gegenüber wieder Mut und Aufwind.
Sprich: "Mir geht es schlechter, aber ihm deswegen besser".
Eine Zeitlang glaubte ich sogar, dies sei wohl meine Bestimmung.
Den Menschen Mut und Kraft zu geben durch mich, aber dies kann
man nicht ewig tun. Irgendwann muss man erkennen, dass man selbst
auch Rechte und Bedürfnisse hat. Nehme sie Dir ! Sonst wirst auch Du
so verbittert und bist nur noch zu Groll und Hass fähig wie ich.
Gib nicht auf, aber lerne auch "Nein" zu sagen. Versuche den
vielbesagten "goldenen Mittelweg" zu finden.
Gruß
Suchender
also ich denke, mich hat eher das viele nehmen verbittert
die götter werden dir schon danken, für das was du tust
aber was sie mit deinen schicksalsschlägen bezwecken wollen, bleibt auch mir verborgen
vielleicht stellen sie dein durchhaltevermögen auf die probe, od deinen glauben, wer weiss?
auf jeden fall, bist du nicht allein, ich hatte auch schon schönere tage, obwohl, wenn ich das mit deinen "schicksalsschlägen" vergleiche sollt ich mich eh nicht beklagen
aber is es wirklich so schlimm, der tod?
unausweichlich für jeden von uns, für jeden, der hier auf erden lebte, lebt, od noch leben wird, jeder wird sterben, jeder.
viel schlimmer stell ich mir vor, du überlebst als einziger deiner familie den tsunamie, bist vielleicht 4 jahre alt, so plötzlich sind alle weg
da kommen n paar typen, die nehmen dich mit, sperren dich irgendwo ein, und machen das, was ich jetz hier nicht ausschreiben will mit dir
dann verkaufen sie dich vielleicht an einen kinderporno ring
wie wirds wohl weiter gehn?
das stell ich mir arg vor, schlimmer als meine probleme
keineahnung
25.01.2005, 13:18
Wollen wir nicht alle möglichst viel Zufriedenheit - ist es verwerflich so zu denken?
Weisst Du, eigentlich will ich kämpfen, und eigentlich tu ichs auch - aber, da hast Du recht, nicht für mich.
Ich glaube auch, spüre aber, das es weniger wird - und das darf nicht sein.
Gerade weil es immer jemanden gibt der ärmer dran ist al du selber.
Jedesmal, wenn wieder irgendwas ist, hat mich mein Glaube vor einem noch grösseren Loch bewahrt.
Er ist, wenn Du so willst, mein bester Freund.
Und wenn der mich jetzt auch noch verlässt.... Davor hab ich Angst.
Nicht mehr glauben zu können.
Ich schaffe es nicht richtig und nicht wirklich, mir selbst ein guter Freund zu sein, mich zu entspannen, wenn ichs brauchen würde, und abzuschalten, wenns sein müsste.
Weil ich immer das Gefühl hab, das das alleine sowieso nicht funktioniert.
Habs dann auch schon mal mit mehr als drei Pils versucht, dann ist aber auch nur der Tiefschlaf eingetreten (wenigstens konnte ich dann schlafen). Aber das kanns nicht sein...
Nicht mit mir und nicht in meinem Alter.
Was macht man, wenn man an etwas glaubt, das man aber nicht bekommt?
Es kotzt mich an ständig da zu sitzen, und mit dem schicksal zu hadern.
Aber sobald Ruhe einkehrt, holt mich dieses üble Gefühl ein.
Da erwischt man sich schonmal, wie man sich selbst einen Deppen heisst, weil man immernoch an seinem Glauben festhält.
Falls es jemand interessiert, ich mal vor einiger Zeit folgende Zeilen geschrieben:
Glauben, Vertrauen – Misstrauen!
Ein Dialog mit sich selbst
Vertrauen ist das wichtigste das es gibt! Vertrauen ist auch das einzige was regelmäßig missbraucht wird. Vertrauen kommt gleich nach dem Glauben. Glauben heisst nichts wissen... und... nichts wissen ist ... ...scheisse! „Vertraue Dir selbst und pass gut auf, dass Du Dich nicht selbst bescheisst.“Aber warum?Wo, wann und wem Du Vertrauen schenken möchtest, spielt keine Rolle.Du solltest es immer in Frage stellen, bevor und während Du jemandem Vertrauen schenkst. Denn Du verschenkst ein Stück von Dir selbst. Der Depp hinterher, das bist Du selber.Wie kann man nur so blöd sein? Ständig fliegt man wegen dem selben Fehler auf die Schnauze? Von wegen aus Fehlern wird man schlau! Warum also noch überhaupt jemandem vertrauen? Weil’s doch so wichtig ist... Ach so, jetzt ist es auch noch wichtig auf die Schnauze zu fliegen?Ja, es ist tatsächlich wichtig, auf die Schnauze zu fliegen.Also entwickelt sich Vertrauen? Ja, eindeutig! Es entwickelt sich vom Vertrauen, in Misstrauen!Gott sei Dank, gibt es Ausnahmen!Ja. Gott sei Dank! Aber die richtigen Ausnahmen sind selten.Die Ausnahmen sind in der Regel leider die armen Säcke, die Dein geerntetes Misstrauen ausbaden müssen.
Bei denen Du Dich ausheulst, weil Du jemandem oder auf etwas vertraut hast und Du deswegen so enttäuschst wurdest. Und sie vertrauen Dir solange, bis sie irgendwann Zweifel bekommen ob man Dir noch vertrauen kann!Du wirst ständig enttäuscht? Du fliegst ständig auf die Schnauze?Da stimmt was nicht, oder? Also vertrau nicht zuviel, denn wenn Du das machst, wird irgendwann aus Deinem Vertrauen, Dir gegenüber ein Misstrauen weil Du wieder auf die Schnauze gefallen bist, mit Deinem Scheiss Vertrauen.Also, vertrau ja nicht dem Vertrauen! Widerspruch? Nein, keiner, das Leben ist halt manchmal so.Die Armen sind die, die dem Vertrauen vertrauen, denn sie werden enttäuscht. Leider! Irgendwann, irgendwo kriegt es Dich. Dann wirst Du Dich selbstschützend in Deine Träume flüchten und Dir vormachen, dass Dir das garnicht passiert ist. Gut so! Denkst Du! Vertraue Du ruhig Deinen Träumen, Du weltfremdes Arschloch. Wirst schon sehen, was Du davon hast. Genau! Sogar Deine eigenen Träume werden Dich enttäuschen, Dein Vertrauen missbrauchen und Du wirst Deinen eigenen Träumen nicht mehr trauen. Was? Dann kann ich mir ja selber nicht trauen?Genau, Du Blinder. Steht doch ganz oben, „Vertraue Dir selbst und pass auf, dass Du Dich nicht selbst bescheisst.“Glaubst Du es immer noch nicht?
keineahnung
25.01.2005, 13:26
Mir tuts gut, das ihr reagiert, ich nicht alleine bin, jemanden zum "reden" hab, und dabei noch das Gefühl verstanden zu werden.
Danke
sooo, ich gebs auf,... mein Senf soll hier offensichtlich nicht gelesen werden,... der zweite versuch ging wieder schief,... wird schon seinen sinn haben....
Hallo Ihr alle,
Auch denen, die neu hier sind. Sei gegrüßt.
Ich habe gelesen, was ihr geschrieben habt, und hätte eine Antwort...
Es ist die Frage, ob ihr damit leben konnt...Sie ist hart, sehr hart..weil, aus meiner Sicht der Dinge, auch für die sogennante Schicksalschläge, sind wir selber verantwortlich. Das sind immer zurückkommende Muster, aus der Vergangenheit, die wir uns schaffen um zu unsere Emotionen(sei es Trauer, Leid, Opferhaltung - diese geben den Körper ein Adrenalin Zuschuß) zu kommen.
Es gibt ganz Interessante Theorien darüber, aber wir können das ändern, wenn wir unseren Gedanken ändern, unsere Gedanken bewusst sind, wenn wir unsere Gedanken kontrollieren und bewusst unsere Realität erschaffen.
Das ist für mich die Antwort.
Ich wünsche euch vom ganzen Herzan alles Gute und Liebe
Ra
Liebe Ra, herzlich Willkommen in der Welt der Reinkarnation. Schön, Dich hier zu treffen :)
Das mit den Emotionen (man könnte es auch Elementale nennen, die wir aussenden) ist tatsächlich so eine Pingpong-Geschichte - was immer wir abschicken, es kommt zurück, und gerade durch negative Energien wird es größer und mächtiger, als wir es abgeschickt haben.
Insofern kann man tatsächlich behaupten, dass all das, was wir heute erleben, die Folge unseres früheren Tuns ist.
Liebe Grüße: Shay
keineahnung
25.01.2005, 22:53
Liebe Ra,
ich muss zugeben, dass ich nicht verstehe was Du meinst.
Was hab ich abgeschickt, ausser Liebe und Verständniss?
Jedenfalls aus meiner Sicht..
Weisst Du, ich hasse es an mir, wenn ich schlechte Gedanken habe, Wut empfinde und dann auch mal richtig stinkig werden kann..
Deswegen, versuche ich in solchen Situationen für mich zu bleiben.
Es ist auch nicht die Frage, ob ich mich selber mag. Da gehts mir wie Euch wahrscheinlich auch, mal mehr mal weniger, durchaus selbstkritisch (ich behaupte ein guter Beobachter zu sein), und auch stets die Frage nach dem Respekt gegenüber den anderen.
Ich glaube auf dieser Basis sagen zu können, mit reinem Gewissen, dass ich niemals niemandem etwas böses oder negatives will.
Was meinst Du mit "es kommt zurück?"
Ich lebe nach meinem Motto, dass da heisst:
Ich bin nicht perfekt, aber ich bin bemüht immer perfekt ich selbst zu sein.
Danke Dir
Elis postete
sooo, ich gebs auf,... mein Senf soll hier offensichtlich nicht gelesen werden,... der zweite versuch ging wieder schief,... wird schon seinen sinn haben.... Hallo Elis!
Wenn du viel schreibst, gibt es ein Timeout, da die Datenbank solange den Speicher offen hält ist das Zeitlich begrenzt, sonst würde der Server in die Knie gehen.
Wenn du längere Beiträge verfasst, dann schreibe Sie Offline in irgend einem Programm vor (Word oder als E-Mail), kopiere sie dann raus und und setze sie in das Textfeld ein --> "Antwort erstellen" klicken und fertig.
Gruß
Tobi
Lieber keineahnung,
ich beziehe mich mal auf dein Eröffnungsposting. Unter Umständen ist es etwas schwierig zu verstehen, was ich sage, trotzdem möchte ich es versuchen...
WAS ist dein Glauben?
Ich sehe das Leben als Aufgabe um zu Erfahren - die Aufgabe das leben zu leben, mit dem Schicksal, was man wählte. Es geht also darum die Situation anzunehmen.
Ich sehne mich nach einem Ruhepool, nach jemandem der mich versteht, und bei dem ich mich ausruhen kann. Ich glaube das es diesen Menschen für mich gibt.
Evtl. liegt hier ein Teil des Schlüssels:
Dieser Mensch, den du suchst, bzw. das Suchen ansich ist überflüssig. DU bist der perfekte Mensch. Vielleicht sollen dir die harten Erlebnisse zeigen, dass Menschen, in denen du dich gesucht hast, dir das nicht geben können, was dir fehlt. Vielleicht kam es dir vor, als sterben Teile von dir mit den Menschen, die dich verlassen haben. In Wahrheit (nur MEINE Wahrheit!) soll es dir zeigen, das es dich trotz allem gibt - vorher wie nachher und das sich im Prinzip nur das Umfeld ändert. Aber DU kannst das Umfeld gestalten. Suche den Ruhepool in dir, Suche nach deinem Urvertrauen und verstehe das Kind in dir, streichle es und lasse es wissen, dass du für es da bist.
Alle Menschen um dich herum sind wundervoll und du bist dankbar, dass sie da sind. Und ihre Gabe ist kostenlos und wunderschön - obendrauf, aber nicht zwingend notwendig.
Glauben. Glaube NICHT, dass alles gut wird. Sei dir dessen bewußt. Nimm es dankbar an und nimm auch das Loch, in dem du sitzt, dankbar an. Schaue es dir an. Schaue genau. Nimm es wahr und akzeptiere es. "Okay, ich sehe, ich fühle mich richtig beschissen, es ist alles zum kotzen gerade und ich weiß nicht, wie es weiter geht." Stehe dazu und erlaube dir das. Du darfst das fühlen und es gehört dazu. Es gehört ebenso wie wundervolle Tage dazu.
Alles Liebe und Licht zu dir
Tobi
keineahnung
27.01.2005, 08:49
Lieber Tobi,
ich danke Dir für Deine Wahrheit.
Da ist glaube ich viel Wahres dran.
Vieleicht, hab ich wirklich zuviel in meinem Umfeld gesucht, und nie das bekommen, weil ich es mir nur selbst geben kann.
Ich denke, ich sollte als erstes bei mir nachsehen, und wie Du sagst, mein Umfeld gestalten ohne auf andere zu warten.
Ist vielleicht ein bequemerer Weg zu warten, bis man von aussen bekommt was man möchte, und sich dann zu beklagen, das man es nicht bekommt.
Werde ich mir die nächste Zeit wohl oft überlegen, mich damit beschäftigen.
Der Krieger des Lichts glaubt. Weil er an Wunder glaubt, geschehen auch Wunder....
Diese Zeilen helfen mir dabei, das spüre ich.
Ich danke Dir herzlich.
: ) an alle
Lieber keineahnung .... was du durchgemacht hast ist echt kein honiglecken. Weist du ich will kein ich hab mehr erlebt, mehr durchgemacht spielchen aufziehen. Nein. Was ich aber zu sagen hab ist folgendes, ich stamme ursprünglich aus Südafrika und lebe schon lange in Wien. Ich musste viel mitmachen, meine Mutter (im speziellen) musste viel durchmachen.
Ich verlor 2 brüder an Aids, einer wurde abgstochen wegen seiner Uhr, ein Cousin kämpft gerade mit HIV.
Wir mussten unter ärmlichen Verhältnissen aufwachsen, wohnten in einer 2 zimmerwohnung zu dritt- abhänging von einem echt kleinem gehalt meiner mutter.
Trotzdem hatten wir uns, naja ich wurd älter und wollte natürlich meine Mutter und Schwester unterstützen, suchte mir also nach der Schule eine Lehrstelle. War dann ganz was anderes was ich wollte, zog es aber bis zum bitteren ende durch. Da ich wusste wohin ich nicht mehr wollte, setze ich all meine Kraft ein um uns ein "besseres" Leben bieten zu können. Als dann ein weiteres Gehalt hinzu kam, gab ich dann nach 7 Jahren in dem Job den ich eigentlich nicht ausstehen konnte endlich auf. Und ja es war hart, aber ich hatte dank meiner Mutter ein Gottvertrauen mitbekommen, was mich all die Jahre begleited hat (danke). Das einzige was in Sachen gottvertrauen bei mir geändert hat ist die art der Kommunikation zu ihm.
Ich wechselte den job (hab eine neue ausbildung begonnen und absoviert), wagte den sprung ins kalte wasser (trotz genug gegeströmung) und kann dir nur sagen das diese kämpfe mich wachsen liesen. Mein herz hat einige narben davon getragen, ja mein glaube an das "gute" waren nicht einmal erschüttert, aber ich bekam immerwieder gütige, wichtige und vorallem helfende begleiter zur seite gestellt (freunde, gleichgesinnte in welcher form auch immer).
Ich bin der ansicht ein willenstarker mensch (denke aber dass das aber auch immer auge des betrachters liegt), habe aber für mich gelernt das der spruch "Wer pläne macht, bringt gott zum lachen" schon seine berechtigung hat. Ja das leben ist leider kein wunschkonzert, aber was würden wir erleben wenn alles schon vorher wüssten. Ja kein Schw... ist so hart wie das Leben, aber glücklicher weise sind wir keine Schw..ze ; ), es gibt immer eine helfende hand, einen engel im gegenüber, wie immer du es nennen willst.
Bitte verlier den glauben an das leben nicht, du wirst noch für so viele dinge gebraucht. Suche nach brennmaterial für dein inneres licht und spühl deine demonen beim klo runter, biete ihnen die stirn.
Ich z.b. hab mir rituale zurecht gelegt um meine kräfte wieder zu mobilisieren. Welchen weg du einschlägst, welches System dir liegt, welche Philosophie dich anspricht ist alleine deine entscheidung. Wichtig ist halt das du dir bewusst wirst, dass du nicht die ganze welt ändern kannst, aber zumindest deine kleine welt nach deinen vorstellungen einrichten kannst, bleib offen für hilfe, dann kommt sie auch.
Liebe dich selbst, du bist so wie du sein sollst, nimm dich so an wie du bist, wo licht da auch schatten - nur sonne is wüste.
kopf hoch bruder