Vollständige Version anzeigen : Unter seinesgleichen ?
Fastjack
30.01.2005, 20:45
Liebe Brüder und Schwestern, mir geht es hier um ein Thema das mich nun schon längere Zeit beschäftigt, und welches mir auch schon manche durchwachte Nacht beschwert hat.
Ich denke ihr alle wisst, was das für ein Gefühl es ist ein "Krieger des Lichts" zu sein, oder ein Suchender, ein Freigeist oder wie auch immer man es nennen mag. Ich denke niemand fühlt in der Hinsicht gleich aber jeder der es fühlt, ist sich seiner Rolle bewußt und weiss das er anders ist als die anderen. Nicht in der Hinsicht das er über anderen steht, aber das er die Welt und das was um ihn herum passiert mit anderen Augen wahrnimmt und auch anders handelt und sich selber hinterfragt. In meinen Augen ist dies auch eine nicht immer leicht zu tragende Bürde auch wenn ich sie für meinen Teil gerne ertrage und mir nicht vorstellen könnte anders zu fühlen und zu denken.
Nun kommen wir aber zu der damit verbundenen Problematik. Ich weiss, das wird sich jetzt ein wenig komisch und vieleicht auch überheblich anhören, aber ich für meinen Teil komme mit Menschen, die nicht so fühlen und keine Krieger sind, immer weniger zurecht. Speziell wenn sie zu meinem engeren Bekanntenkreis gehören. Ich darf mich glücklich schätzen in einigen meiner mittlerweile besten Freunden ebenfalls Krieger und Gleichfühlende gefunden zu haben und das rettet auch meine oft aufkeimende Einsamkeit. Aber alle anderen zu denen ich versuche engere Bindungen aufzubauen (in welcher Hinsicht auch immer) und bei denen ich merke das sie eben nicht soweit sind und wohl auch in diesem Leben nicht mehr so weit kommen werden, langweilen mich nach einiger Zeit. Immer die selben Themen, immer die selben Geschichten immer die gleiche Beschränktheit die sie sich selbst auferlegt haben. Es ist so als ob man als Sehender einem Farbenblinden die Herrlichkeit von Farbtönen erklären will und gleichzeitig weiss, das sie das wohl niemals begreifen werden, da ihnen der Sinn oder einfach die Anlage zu fehlt.
Das sind Momente wo ich mich teilweise mich vor mir selbst schäme, weil ich mich irgendwie über die anderen Stelle und insgeheim wünsche das auch sie die Herrlichkeit der uns umgebenden Welt erkennen mögen. Aber sie tun es nicht und dadurch keimt auch dieses Gefühl der Einsamkeit in einem hoch, denn man realisiert plötzlich das man doch irgendwie auf verlorenem Posten steht. Man kann mit den anderen nicht mehr so an ihren einfachen Vergnügungen teilhaben wie man möchte weil es einem alles sehr schal vorkommt. Wie schon gesagt sind die wenigen engsten Freunde die einzigen die diese Einsamkeit bisher bekämpfen konnten aber auch sie schaffen es nicht so vollständig wie ich mir wünschen würde. Und das sind auch die Momente wo mir diese Bürde so unendlich schwer vorkommt und ich auch nicht weiss, wie ich damit umzugehen habe. Am stärksten merke ich das an Beziehungen die ich eingegangen bin und wo ich sehr schnell gemerkt habe, das das entscheidende Verbindende Element fehlt. Immer wenn ich das realisiert habe wurde die ganze Beziehung auf einmal schal und leer und ich konnte mich nicht mehr daran erfreuen, was dann natürlich sehr schnell zum Bruch geführt hat. Ich frage mich ob ich einfach das Pech hatte bisher kaum Gleichgesinnte zu treffen oder ob ich einfach nicht den Blick habe diese zu erkennen.....
Taragon de Navar
30.01.2005, 21:54
Merry Meet Fastjack,
Gewagt! aber gut getroffen.
Fußball oder neuste Modetrend ist wohl nicht unbedingt das Thema.
Ja und zu denen die sich als „Krieger“ sehen.
100 hier
150 findest Du auf mittelalterlichen Veranstaltungen
100 bei den „Hexen“ (Wigganer oder Esoteriker)
500 schlafen noch
macht ca. 1000 von 100.000.000 Menschen
Ader, hätte ich den Tropfen nicht, so wüste ich nicht um den Ozean.
Licht und Liebe
Taragon
Lilliana
31.01.2005, 01:41
Sei gegrüßt Fastjack!
Du hast genau das beschrieben, was ich schon seit langem fühle. Mir geht es haargenauso. Und ich kenne nur einen, der ebenfalls zu den Kriegern gehört (diesen sehe ich zudem noch recht selten). demzufolge leide ich auch sehr an Einsamkeit. Auch ich distanziere mich immer mehr von Menschen, die mir einst Freunde waren. Ich kann ihre Vergnügungen auch nicht mehr teilen, ihre holen Reden nicht mehr ertragen. Ständig bin ich auf der Suche nach Gleichgesinnten - aber vergebens. ich finde sie online, aber im realen Leben ist da niemand...
Manchmal fange ich schon an zu verzweifeln...
Wenn du eine Lösung findest, dann gib mir doch bitte Bescheid, denn ich ertrage diese Einsamkeit nicht länger.
Blessed_be
Lilliana
Fastjack
31.01.2005, 07:13
@Taragon
Ich kann dir bei deiner Aufzählung nicht ganz Zustimmen, denn ich habe mich die letzten Jahre stark in der Gothic und Mittelalter Szene bewegt, und auch hier gemerkt das viele sich den Mantel des Exotischen nur überstreifen um sich von anderen abzugrenzen aber tief im inneren genauso denken und handeln wie alle anderen. In der Esoterik Szene ist das sogar noch schlimmer. Ich kann hier nur von meinen eigenen subjektiven Wahrnehmungen sprechen aber genau dort wo ich erwartet hatte auf Gleichgesinnte zu treffen, wurde ich in der Hinsicht am meisten enttäuscht. Die wirklichen Krieger habe ich bisher dort gefunden, wo ich sie eigentlich nicht erwartet hätte. Und das ist auch der einzige Ansatz der mir zur Lösung meines Dilemmas einfällt, nähmlich Geduld zu haben. Vieleicht besteht ja mein Weg darin aus der vielen Spreu den Weizen mühsam herauszufiltern. Ich wünschte mir manchmal einfach nur ihr wär mit dieser Aufgabe nicht so allein
@Lilliana
Ich wünsche dir viel Glück und Erfolg auf deiner weiteren Suche und hoffe das du die Menschen findest, die du suchst. Und was die Lösung angeht. Vieleicht heisst sie wirklich nur "Geduld", aber ich weiss selber wie schwer es ist nicht daran zu verzweifeln, wenn man immer und immer wieder nur auf Steine und nicht auf Gold stößt.
Hallo Ihr lieben,
was Fastjack da schildert, kann ich eigentlich nur unterstützen. Es läuft letztlich darauf hinaus, dass man einen Krieger eigentlich nur finden kann, wenn man nicht nach ihm sucht. Okay, wenn man nicht gerade hier ins Forum stolpert.
Aber es geht ja nicht darum, dass wir uns irgendwie finden, zusammenrotten und uns dann (übertrieben gesagt) im Kloster einbunkern und aus, das wars. Nein. Wir sind - jeder für sich - Einzelkämpfer, die einer Übermacht zweifelnder Thomasse gegenüberstehen. Und jeder von uns muss täglich gegen diese Thomasse angehen und irgendwo ganz subtil und leise versuchen, diese Thomasse zu überzeugen. Ich glaube, es würde uns und allen andern nicht geholfen, wenn wir plötzlich als Masse aufträten - es würde sich sehr schnell das Problem ergeben, dass wir in der unerwünschten Sektenecke stehen, wo wir nun wirklich nicht hingehören.
Zurück zum Thema:
Wir werden weiterhin ständig von Egoisten umgeben sein. Wir werden ständig damit konfontiert sein, dass sich die Welt von alleine nicht bessert. Und wir werden ständig feststellen, dass wir verdammt wenige sind. Gut. Okay. Sei es so.
Taragon schrieb einen wirklich tollen Satz: Hätte ich den Tropfen nicht, wüsste ich nicht um den Ozean. Genau so isses nämlich - wir müssen uns vor Augen halten, dass an anderer Stelle auf dieser Welt Menschen wie wir für die selbe Sache kämpfen - auch wenn wir sie nicht sehen und vielleicht täglich an ihnen vorbeirennen, aber sie sind da. Das allein sollte uns die Kraft und den Mut zum Durchhalten geben.
Jau.
Shay.
movingshadow
31.01.2005, 12:38
Hallo zusammen!
Genau wie beschrieben gehts mir auch.
Ich kann mein Gefühl so beschreiben:
Ich sehe meine Umwelt mit einer Waage.
Wenige Gramm reichen aus um sie zu bewegen.
Aber die Welt wirft mit tonnenschweren -, und die
feinfühligeren unter ihnen mit kiloschweren Klötzen.
Diese Klötze interressieren mich nicht einmal.
Es ist der Staub darauf, es ist die Luft dazwischen, es ist die Struktur im Gefüge.
Es ist das Licht, das es reflektiert und die Geschichte, die es dabei erzählt.
Meine Freunde werfen einen Klotz nach dem anderen und haben Spaß.
Ich versuche gesellig zu sein und habe auch Spaß, weil es mir freude bereitet glückliche Menschen zu sehen.
Das ist mein Ansatz den ich weitergeben möchte!
Genießt das Glück in den Augen der anderen. Sucht euer eigenes Glück eine Etage höher.
WohlfühlManager
01.02.2005, 23:50
movingshadow postete
Meine Freunde werfen einen Klotz nach dem anderen und haben Spaß.
Ich versuche gesellig zu sein und habe auch Spaß, weil es mir freude bereitet glückliche Menschen zu sehen.
Das ist mein Ansatz den ich weitergeben möchte!
Genießt das Glück in den Augen der anderen. Sucht euer eigenes Glück eine Etage höher. danke, movingshadow, für diesen ansatz! der spricht mich an.
mir geht es oft ähnlich, wie fastjack oder auch liliana es schildern.
z.b. macht es mich manchmal sehr traurig, dass ich die "krieger-erfahrung" nicht mit meinem mann teilen kann, dass er sich mehr über haben, konsumieren definiert als über sein inneres. aber meist (ne, eher öfters, leider nicht meistens) ist es das wissen um die anderen krieger- auch wenn ich sie nicht kenne oder schon lange nicht mehr getroffen habe -das mich dann tröstet.
irgendjemand postete letztens von der meditationsminute. ich werde diese in meinen tagesablauf einbinden, damit wir/ich nicht so alleine sind/bin...
alles liebe!
movingshadow
02.02.2005, 00:25
Hallo Wohlfühlmanager,
das freut mich für jedes Licht, das mitleuchtet.
Es ist die Weltmeditationsminute und wird persönlich weitergegeben.
Für jeden Tag in der Woche gibt es einen, wie sagt man
am besten... Leitsatz für die Meditation. Die dann wiederholt werden.
Ich werde an dieser Stelle, für dich und dadurch für alle hier lesbar,
jeden Tag einen Posten!
Für Donnerstag:
Donnerstag
Indem wir grünes Licht ausstrahlen,
senden wir unseren Seelenfrieden in
immer tiefere Weiten aus und werden
uns dabei bewußt, daß das höchst er-
reichbare Glück aller Wesen auch unser
gemeinsamer Seelenfrieden ist.
Auf diese Weise verläuft auch der
Alltag friedvoller für uns.
Hallo Ihr Lieben,
dem, was WFM geschrieben hat, kann ich mich nur anschließen.
Zu gerne würde ich meine Erfahrungen, Freuden, Sorgen und Nöte als Krieger auch mit meiner Frau teilen. Diese ist zwar nicht gerade so auf Konsum aus, kann aber mit der Thematik der Krieger rein gar nichts anfangen. Für sie scheinen Krieger irgendwelche spinnerten Halleluja-Freaks zu sein, die auf völlig irrationale Weise eine Welt verbessern wollen, die sich nicht verbessern lassen will. Nicht, dass sie dies je so klar ausgedrückt hätte, aber ich spüre es immer wieder, wenn sie mitbekommt, dass ich hier im Forum rumflitze.
Okay, das ist ihre Haltung, denke ich mir dann, wir müssen nicht in allem 100%ig kompatibel sein, eine eigene Meinung und ein eigener Glaube gehört auch mit dazu.
Wo es für mich schwierig wird, ist die Frage, wie ich es meinem Sohn erkläre. Klar, ich versuche ihm natürlich vorzuleben, was es heißt ein Krieger zu sein. Momentan kann ich mich auch darauf noch beschränken; aber irgendwann wird er entsprechende Fragen stellen. Und da werde ich erst mal ratlos nach Antworten suchen. Was, wenn er irgendwann mal in der Schule rumtönt "Mein Papa ist ein Krieger!" und ihn seine Klassenkameraden mit einer Mischung aus Hohn und Mitleid ansehen? Ich kann nur hoffen, dass wir Krieger uns bis dahin so etabliert haben, dass es da nichts zu höhnen und spotten gibt ;)
Fazit: So wie Jesus mit seinen Jüngern zunächst als Sektierer verachtet wurde, so müssen auch wir uns damit abfinden, dass man uns für Spinner oder sowas hält. Dass wir vermutlich auf dem Richtigen Weg sind, wird sich wohl später erst zeigen.
Lasst es Euch gut gehen!
Shay
movingshadow
03.02.2005, 09:46
Lieber Shay,
gib deiner Frau das Buch "Hühnersuppe für die Seele" zu lesen und sag ihr,
das das Gefühl, das wir Krieger bei unserer Aufgabe empfinden das gleiche ist, das
sie manchmal beim lesen dieses Buches hat.
Und genau dafür kämpfen wir, denn all diese Geschichten handeln von kleinen "Kriegern",
und sie wird sehen, wie man als einzelner die Welt verbessern kann.
Ist eines meiner Lieblingsbücher, die auch ein Kind versteht.
Kinder müssen nur noch nicht weinen. Erwachsene schon!
Viel Spaß beim Karneval ;-)
Mir gehts schon besser!!!
movingshadow
03.02.2005, 09:50
Freitag
Indem wir hellblaues Licht ausstrahlen,
schließen wir in unsere grenzenlose
Andachtsstimmung die gesamte Umwelt
mit ein und werden uns dabei bewußt,
daß alle Wesen aus demselben geistigen
Ursprung abstammen.
Daher erleben wir uns auch bei konkre-
ten Begegnungen mit jedem Wesen seelenverwandt.
@ Movie: Hast Du schon mal von Daskalos gehört? Die Zeilen deiner tagesmeditation erinnern mich sehr an Stylianos Atteshlis, auch bekannt als Daskalos oder der "Magus von Strovolos".
Wenn nicht, solltest Du vielleicht mal einen tiefen Blick reinwerfen, denn die Theorien und Gedanken von Daskalos sind denen von Coelho streckenweise sehr nahe. Jedoch geht es hier u.a. auch um sog. Astralreisen, Heilungen, Eksomatose u.ä. Vielleicht wirklich mal einen Blick wert.
Gruß: Shay
WohlfühlManager
04.02.2005, 08:58
danke für die meditationssprüche movingshadow!
da ich nicht weiß, ob ich jeden tag dazu komme, mir den text zu merken oder rechtzeitig zu lesen, konzentriere ich mich dann wohl vor allem auf die farbe des lichts...
mir ist auch noch eine "stofflichere" methode eingefallen, mit der man in seiner region vielleicht noch andere krieger finden kann: ich habe mir überlegt, ein literaturfrühstück o.ä. zu veranstalten, evtl. im rahmen eines volkshochschulkurses, das sich mit den werken coelhos befassen wird.
mal sehen, wie und wann ich das in die tat umgesetzt bekomme - ich werd euch dann von den ergebnissen berichten.
alles liebe
wohlfühlmanager
Hallo WFM,
das ist gar keine schlechte Idee. So kann man ganz unverfänglich Leute treffen, bei denen sich zumindest eine ähnliche Affinität herausstellt. Kein dummer Gedanke.
Gruß:
Shay
movingshadow
04.02.2005, 09:44
Hallo Wohlfühlmanager,
finde ich große Klasse die Idee.
Sehr Mutig vor allem.
Du holst dir damit nämlich nicht nur eventuell mal nen Krieger an Land,
sondern eher Buchkritiker, Träumer, Lesebegeisterte... usw.
Aber wenn Kritiker an Bord sind geben sich die Krieger auch bald zu erkennen!!
Also ich fände es Klasse!
Wäre auch gerne dabei,
lieben gruß
mönch in der welt
04.02.2005, 12:48
hey,
teste nur ob das mit meiner id wieder funktioniert...
WohlfühlManager
06.02.2005, 01:03
Also, ich weiß ja nicht, ob Coelho hier auch mitliest...
Seht euch mal an, was er im WoL-Newsletter geschrieben hat:
The importance of allies
The warrior of light who does not share with others the happiness of his choices will never come to know his own qualities and shortcomings.
So before you start anything, find allies – people who are interested in what you are doing.
I am not saying “Find other warriors of light.”
I am saying: “Find people with different skills, because a warrior’s fight for his dream is no different from any other path that is followed with enthusiasm.”
Your allies will not necessarily be those people that everyone looks at in admiration and says: “there is nobody better.” Much to the contrary, they are people who are not afraid of making mistakes, so they make lots of mistakes. That is why what they do is not always praised or acknowledged.
Yet this is the type of person that changes the world and after many a mistake manages to get something right that will make all the difference to their community.
Allies are people who cannot hang around waiting for things to happen and later decide on the best attitude to take: they decide as they go along, even knowing that this type of behavior is very risky.
Living with allies is important for a warrior of light; together, they all understand that before choosing the objective they are free to change their mind. But after the objective has been decided upon, they focus only on the steps they have to take. And they think as they go along: “each step requires a lot of effort, but it’s worth the risk, it’s worth betting one’s very life.”
The best allies are those that do not think like most people. That is why, when looking for companions to share the enthusiasm of the dream, it is important to believe in intuition and pay no attention to others’ comments. Most human beings always judge others using their own limitations as the model – and sometimes the opinion of the majority is full of prejudice and fear.
Join all those who experiment, take risks, fall, get hurt and then take risks again. Stay away from those who affirm truths, who criticize those that do not think like they do, who have never taken a step without being sure that they would be respected for that, and who prefer the comfort of certainty to the tension of doubt.
Join those who expose themselves and are not afraid of being vulnerable: these watch what their neighbor is doing, not to judge him but rather to admire him for his dedication and courage.
Perhaps the warrior feels tempted to think that his dream does not interest everyone, such as bakers and farmers, for example. But in the warrior they will have a good example of perseverance and courage. And a baker can teach a lot of things, such as the exact mixture of the ingredients, which is based more on intuition than technique. A farmer can show the importance of patience, sweat, respect for the seasons, and the futility of cursing storms – because that is a sheer waste of time.
Therefore, each one of us has something different to teach, and it is all these differences added together that we call “wisdom”.
Join with those who are flexible and understand the road signs. These are people who do not hesitate to change direction when they come across an insurmountable barrier or when they spot a better opportunity. They possess the quality of water: getting around rocks, adapting to the flow of the river, sometimes changing into a lake – until the hollow is full and it can continue on its path, because water never forgets that its destiny is the sea and that sooner or later that is where it has to reach.
Join those who have never said: “that’s it, I have to stop here.” Because just as winter is followed by spring, nothing can stop, and the warrior’s road is an endless path. After achieving his objective, he finds another challenge, and it is necessary to start all over again, always using everything he has learned while traveling along.
Join with those who sing, tell stories, enjoy life and have joy in their eyes. Because happiness is contagious and always manages to prevent people from becoming paralyzed by depression, loneliness and difficulties.
Join those who walk with their head held high, even though they have tears in their eyes. Stay away from those who hold their head high because they have never shed a tear, never looked to the sides.
A true warrior of light does not confuse arrogance and authority, joy and superficiality, persistence and impatience. He has his doubts and at times feels oppressed by loneliness, but he knows that there are many people who think like he does, and that it is just a matter of time until he finds his true allies. In etwa so:
Die Bedeutung von Gefährten
Wer als Krieger des Lichts das Glück seiner Entscheidungen/Wahl(?) nicht mit anderen teilt, wird seine eigenen Qualitäten oder Unzulänglichkeiten nie herausfinden.
Bevor Du also mit irgendetwas anfängst, finde Gefährten - Menschen, die an dem interessiert sind, was Du tust.
Ich sage nicht: "Finde andere Krieger des Lichts."
Ich sage: "Finde Menschen mit unterschiedlichen Fertigkeiten, denn der Kampf des Kriegers für seinen Traum unterscheidet sich nicht von irgendeinem anderen Pfad, der mit Begeisterung gegangen wird."
Deine Gefährten werden nicht unbedingt solche Leute sein, zu denen jeder aufschaut und sagt: "Es gibt niemand, der besser ist." Im Gegenteil, das werden Personen sein, die keine Angst davor haben Fehler zu machen und daher viele Fehler machen. Aus diesem Grund wird das, was sie tun nicht immer anerkannt oder wertgeschätzt.
Dennoch sind es gerade diese Art von Personen, die die Welt verändern, die es nach vielen Fehlern schaffen, etwas genau richtig zu machen, so dass sich ihr Umfeld entscheidend verändert.
Gefährten sind Menschen, die nicht abwarten, was wohl passieren mag, um dann zu entscheiden, wie sie damit am besten umgehen: sie treffen Entscheidungen während sie ihren Weg gehen, obwohl sie wissen, dass dieses Verhalten recht risikoreich ist.
Mit Gefährten zusammenzuleben ist für einen Krieger des Lichts sehr wichtig; wenn sie beisammen sind wissen sie, dass sie vor Festlegung des Zieles die Freiheit haben, sich umzuentscheiden. Wenn das Ziel dann feststeht, konzentrieren sie nur noch auf die Schritte, die dann zu unternehmen sind. Und während sie ihren Weg gehen, denken sie: "Jeder Schritt erfordert viel Aufwand, aber es ist das Risiko wert, es ist den Einsatz des eigenen Lebens wert."
Die besten Gefährten sind solche, die nicht wie die meisten anderen denken. Aus diesem Grund ist es wichtig, bei der Wahl seiner Gefährten auf die eigene Intuition zu vertrauen und nicht auf das zu achten, was andere davon halten. Die meisten Menschen beurteilen andere, indem sie von ihren eigenen Grenzen und Maßstäben ausgehen - und häufig ist die Meinung der Mehrheit von Vorurteilen und Angst geprägt.
Tue Dich mit denen zusammen, die experimentieren, Risiken eingehen, hinfallen, sich verletzen und dann wieder Risiken eingehen. Halte Dich fern von denen, die immer nur Wahrheiten bejahen, die Andersdenkende kritisieren, die nie einen Schritt unternommen haben, ohne sich vorher zu vergewissern, dass man sie dafür auch beachten wird, die die Bequemlichkeit der Gewissheit der Anspannung des Zweifels vorziehen.
Schließe Dich denen an, die sich der Außenwelt stellen und keine Angst haben verletzlich zu sein: diese beobachten, was ihr Nächster tut, nicht um über ihn zu urteilen, sondern um seine Hingabe und seinen Mut zu bewundern.
Vielleicht fühlt sich der Krieger versucht zu denken, dass sein Traum doch niemanden interessiert, wie z.B. Bäcker oder Bauern. Doch können sie viel von seiner Ausdauer und seinem Mut lernen. Und ein Bäcker kann viele Dinge lehren, wie z.B. die genaue Mischung der Zutaten, die sich mehr auf Intuition als auf Technik gründet. Ein Bauer kann die Bedeutung von Geduld, Schweiß, Respekt gegenüber den Jahreszeiten und die Sinnlosigkeit des Stürme Verfluchens vermitteln - letzteres ist reine Zeitverschwendung.
Also, jeder von uns kann etwas Unterschiedliches lehren, und alle diese Unterschiede zusammen nennen wir "Weisheit".
Schließe Dich mit denen zusammen, die flexibel sind und die Zeichen erkennen. Das sind Leute, die nicht zögern ihre Richtung zu ändern, wenn sie an eine unüberbrückbare Hürde gelangen oder eine bessere Gelegenheit sehen. Sie sind wie Wasser: sie umfließen Felsen, passen sich der Geschwindigkeit des Flusses an, verwandeln sich in einen See - bis das Loch voll ist und das Wasser seinen Weg fortsetzt, denn Wasser vergisst nie, dass seine Bestimmung das Meer ist, dass dort sein Ziel ist.
Geselle Dich zu denen, die nie gesagt haben "Das ist es, hier muss ich aufhören." Denn genau so, wie der Frühling dem Winter folgt, kann nichts aufhören, der Weg des Kriegers ist ein endloser Pfad. Wenn er sein Ziel erreicht hat, findet er eine andere Herausforderung und er muss wieder von Vorne anfangen, wobei er auf alles zurückgreift, das er auf seiner Reise gelernt hat.
Setze Dich zu denen, die singen, Geschichten erzählen, das Leben genießen, aus deren Augen Freude strahlt. Freude steckt nämlich an, sie schafft es immer Leute davor zu bewahren von Depressionen, Einsamkeit und Schwierigkeiten gelähmt zu werden.
Folge denen, die erhobenen Hauptes schreiten, auch wenn sie Tränen in den Augen haben. Halte Dich fern von denen, die erhobenen Hauptes gehen, weil sie nie eine Träne vergossen haben, nie beiseite gesehen haben.
Ein wahrer Krieger des Lichts verwechselt nicht Überheblichkeit mit Überhabenem, Freude mit Oberflächlichkeit, Beharrlichkeit mit Ungeduld. Er hat seine Zweifel und fühlt sich manchmal von Einsamkeit erdrückt, aber er weiß, dass viele andere so wie er denken, und dass es lediglich eine Frage der Zeit ist, wann er seine wahren Gefährten findet.
----------------
danke an paulo coelho
movingshadow
07.02.2005, 18:30
Tschuldigung, hatte kaum Zeit drum hole ich jetzt nach:
Samstag
Indem wir blauviolettes Licht aus-
strahlen, vereinen wir unsere Dankbar-
keit mit allen Wesen für die unerschöpf-
lichen Gaben, die wir fortwährend aus
der geistigen Quelle empfangen und da-
durch überhaupt lebensfähig sind.
Deshalb betrachten wir uns alle als
Begünstigte vom Urgrund des seins.
movingshadow
07.02.2005, 18:35
Sonntag
Indem wir rotlila Licht ausstrahlen,
dehnen wir unser seelisches Gruppen-
bewußtsein mit allen Wesen zu dem
erhabenen Erlebnis aus, daß alle be-
stehenden Lebensformen nur der viel-
fältige Ausdruck des einen univer-
sellen Lebens ist.
Studienkreis für nichtuniversitäre
Heilweisen e.V., Jürgen Wandel
Jagowstr.19, 10555 Berlin
movingshadow
07.02.2005, 18:37
Montag
Indem wir rosa Licht ausstrahlen, senden
wir unsere selbstlose Liebe allen Wesen
zu. Dabei werden wir uns bewußt, daß wir
alle aus Sehnsucht zum höchsten Glück
dasselbe Ziel anstreben.
Deshalb verläuft auch der Alltag für
uns Liebevoller zu den Mitwesen.
movingshadow
09.02.2005, 11:40
Dienstag
Indem wir oranges Licht ausstrahlen,
senden wir unsere Lebenskraft und Freude
allen Wesen zu. Dabei werden wir uns
bewußt, daß es in den höheren Welten
nur geimeinsame Freude gibt, weil dort
weder Raum noch Zeit für Trübsal bzw.
Trennung sein kann.
Folglich gestaltet sich auch unserer
konkreter Tagesablauf heiter.
movingshadow
09.02.2005, 11:43
Mittwoch
Indem wir gelbes Licht ausstrahlen,
senden wir unseren verklärenden Blick
in immer größere Tiefen des Universums.
Dabei erleben wir wachsendes Verstehen
für die bisher noch unerklärbaren Dinge
und wie alle Wesen zur höchsten Reinheit
streben.
Dadurch gewinnen wir auch für die
täglichen Begegnungen und Erlebnisse
immer mehr Verständnis.
goldmund
10.02.2005, 21:46
warum wollt so viele KRIEGER sein? dieses wort war es, das mich nach der ersten begeisterung für das handbuch gestört hat. es ist schon öfter auf die "gespräche mit gott" hingewiesen worden, dort stieß ich auf die zeile "sei ein BRINGER des lichts". natürlich dürft ihr alle krieger sein, ich bekomme nur angst, wenn ich manch martialische sätze lese, und angst ist das gegenteil von liebe. und ich behaupte einfach mal, aus angst erwächst angst.
Hallo Goldmund,
das Problem mit dem Begriff des "Kriegers" haben wir alle irgendwo gehabt - aber wenn man sich das ganze genauer betrachtet, ist der Begriff doch gar nicht so falsch. Du hast das Handbuch aufmerksam gelesen? Dann wird Dir aufgefallen sein, dass der Krieger des Lichts nicht so sehr einen "Krieg" oder "Kampf" im herkömmlichen Sinne führt, sondern mehr mit sich selbst. Dazu gibts hier im Forum auch einen Thread, der das Problem dieser Begrifflichkeit recht eingehend behandelt.
Aber, sei beruhigt, auch wenns martialisch klingt - es ist es nicht.
*lg* Shay