Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : TV-Zweiteiler "Talking to Heaven"
Hallo Ihr Lieben,
gestern Abend habe ich den ersten der zwei Teile von "Talking to Heaven" gesehen. Ich muss sagen, dass mich dieser Film ziemlich beindruckt hat - nicht so sehr wegen der fast reißerischen Kriminalstory, sondern mehr wegen der Thematik. So soll diese Geschichte (deren Schriftsteller und Autobiograph auch eine kleine Nebenrolle innehat) angeblich wahr sein - Ein kleiner Fabrikbesitzer "sieht" Tote und verschwundene Menschen und befindet sich in der seltenen Lage, mit ihnen in Kontakt zu treten.
Dieser erste Teil hat bei mir gestern abend dann zu einem gedanklichen "Was-wäre-wenn-Spiel" geführt. Den Gedanken, mit Toten (besonders mit den unruhigen, gewaltsam zu Tode gekommenen) in Verbindung treten zu können, empfinde ich als gleichermaßen schauerlich wie interessant. Und schon stellt sich die Frage: Haben diese "Medien" eins an der Waffel? Oder ist das real? Wie viele von Ihnen lügen sich da eins vor, um an Kohle zu kommen? Wieviel Esoterik vertrage ich selber?
Ich werde mir heute abend den zweiten Teil ansehen und versuchen, für mich selbst klar zu machen, ob das jetzt hanebüchener Unsinn ist oder vielleicht doch stimmt. Denn schließlich glaube ich auch an Gott, obwohl er mir noch nie begegnet ist und mir die Hand geschüttelt hat...
Wie denkt Ihr darüber?
*lg* Shay
Ja, darüber kann man sicher prima diskutieren... :)
Also meine Theorie ist, dass Tote etwas besseres "zu tun" haben, als hier auf der Erde rumzugeistern. Wenn ichd davon ausgehe, dass unser Geist, oder sagen wir die Seele nicht mehr an unseren Körper gebunden ist und wir vielleicht auch wieder die Einheit mit dem Universum erfahren - verblassen dann nicht sämtliche irdischen "Querelen"? Wozu sollte ich noch hier sein, wenn ich mit dem Tod weiß, was das alles hier auf sich hat? Nun, das sind meine Gedanken dazu. Ich kann mir einfach nicht "vorstellen", was ich in der Grobstofflichen Welt noch soll, wenn ich in der Feinstofflichen bin. Davon ausgehend, dass alles einen Sinn hat, werde ich verstehen, selbst wenn mich jemand hinterhältig abmurkst oder überfallen hat, was das Karma ist. Daher sehe ich keinen Grund, warum Seelen hier rumirren sollten.
Natürlich könnte da schon auch etwas dran sein, denn es kann ja mehr Gründe geben als mir armes Würstchen einfallen... Also ich persönlich glaube zwar nicht daran, dennoch bin ich von meiner Meinung auch nicht felsenfest überzeugt. Also ich werde mich zumindest entscheiden zu gehen... ;)
Nun ja, also mir würde schon ein Grund einfallen, weshalb ich als Verstorbener durchaus nochmal auf die erde zurückwollte: Damit die Lebenden die Chance haben, etwas richtig zu machen, was ich falschgemacht habe. Um sie einfach vor Fehlern und Irrtümern zu bewahren.
Warum sollte Jesus sonst seinen Jüngern nach seinem Tod noch erschienen sein? Er tat es, um sie zu beruhigen.
Der christliche Glaube sagt ja, dass die Toten quasi zur Seite Jesu "im Himmel" sitzen. Sie sind ihm also somit gleichgestellt (Kardinal Ratzinger: zu meiner Steinigung bitte!!) Warum sollte es ihnen also nicht möglich sein, nach Tod und Beerdigung doch als Geistwesen zurückzukehren?
Es gibt andere Quellen, die behaupten, die Toten hätten auch als Tote immer noch Aufgaben zu erfüllen, und seien es die eigenen Herzensangelegenheiten, die ihnen keine Ruhe lassen.
Wir kommen thematisch ja auch langsam in den Bereich der Astralreisen, die da sicher mit zu vergleichen sind - beides sind ja letztlich nichts anderes als nicht-körperliche Zustände.
Last but not least - das war eine der Aussagen aus dem Film, dessen zweiten Teil ich mir dann gestern anschaute - haben diese Toten sich beim Sterben von Angehörigen aufgemacht, um diese quasi abzuholen, ihnen die Angst vor dem Sterben zu nehmen, ihnen zu sagen, dass nach dem Sterben alles gut wird - warum auch nicht? Warum sollten denn Verstorbene sonst plötzlich so ein zufriedenes Gesicht machen, selbst wenn sie durch Unfall oder Krankheit aus dem Leben gerissen wurden?
Ich kann nun nicht gerade behaupten, dass ich mich auf meinen Tod freuen würde, aber nach dem, was ich bisher so erfahren habe, weiß ich, dass ich keine Angst davor zu haben brauche.
Na, wir werden sehen.
*lg* Shay
:)
Nein, wir brauchen absolut keine Angst vor dem Tod zu haben. Natürlich geht es danach weiter - anders eben.
Mir würde es nicht in den Sinn kommen, auf die Erde zurückzukehren um andere zu bewahren oder zu warnen oder was auch immer. Denn es liegt ja in der Natur der Sache, dass sich nur so die Entwicklung vollzieht. Wäre das gewollt, wäre es vermutlich nicht so "umständlich" von der Totenwelt in die irdische Welt zu gelangen. Einfach weil es keinen Sinn ergibt. Es fängt ein neuer Abschnitt an.
Du kommst von der "Grundschule" an die "Mittelstufe" - womöglich an einen andere Ort. Nur mal dieses Beispiel - ganz ohne Wertung ob "Grundschule" oder "Gymnasium" völlig Wurst. Bringt es DIR etwas weiter in der Grundschule bei den kleinen zu sitzen? Nein. Du willst die Kleinen Beschützen - okay. Aber du beraubst sie dabei ihrer Erfahrung - wenn sie denn auf dich hören. Kannst du das wollen? Ich denke nicht. Du willst doch, dass sie sich auch zu so einem tollen Wesen entwickeln wie du eines bist. Und wie könntest du das jetzt sein, wenn jemand neben dir steht und alles sagt, wie du was zu machen hast. Deine Seele würde danach streben endlich einen Fehler zu machen, damit du erkennen kannst, was gut und was schlecht ist. Was schön und was schrecklich.
Ich weiß nicht, ob Jesus nach seinem Tod den Jüngern erschienen ist. Ich halte das mal für eine Interpretation, die nicht von mir kommt und ich so nicht annehme. Möglich kann da sein.
Ich gebe dir also recht. Nach dem Tod hast du weitere Aufgaben, so wie du auch jetzt Aufgaben hast: zu Leben und zu erfahren.
Das "zufriedene" Gesicht beim Sterben erklärt sich für mich, dass man im Moment des Todes - der Übergang sozusagen - die Einheit erkennt, zu der wir gehören. Wir spüren mit allen Sinnen, dass es etwas großartiges ist, man geborgen ist und es nichts gibt wovor man sich fürchten müßte. Wir erkenne auch unser Leben und den Sinn. Das ist meine Vorstellung.
Doch gibt es auch Menschen die mit ernsten und bösen Gesichtern sterben. Hier kann meine Vorstellung auch zutreffen, doch in mir ist noch eine andere Theorie nämlich: das wir das erleben, was wir uns vorstellen. Da es keinen falschen Weg gibt und unser eigener der Richtige, könnte es auch sein, dass wir unsere Relität auch im Jenseits erschaffen. Also wir tun dies ja bereits hier auf Erden, warum sollte es auch so nicht weiter gehen? Du erlebst das, wovon die felsenfest überzeugt bist, so funktioniert das nach meiner Ansicht hier auf Erden, vieleicht erschaffen wir auch die Realität zu Lebzeiten im Jenseits...hm - keine Ahnung. Vielleicht aber auch erst dann...
Ja, wir werden sehen... ;)
Liebe Gruß
Tobi
Ich grüße euch.
Wenn ein Mensch Opfer eines brutalen Verbrechens oder eines Selbstmordes wird, dann kann es sein dass die Seele in dieser Weld verhaftet. Vielleicht durch ein Nicht-Verstehen, vielleicht aber auch aufgrund des Wunsches noch etwas "erledigen" zu müssen. So schwirren sie umher und schaffen es nicht sich endgültig von dieser Welt ins Jenseits zu gelangen. Oft machen sie Anderen auch damit das Leben zur Hölle, da sie, wie wir alle, nach Energie suchen, einen anfälligen Menschen finden und sich evtl zum Beispiel von seiner Angst ernähren.
Doch kann es auch sein, dass sie sich in irgendeiner Form erkennbar versuchen zu machen. Sie brauchen Hilfe, denn der Grund für ihren Tod ist ihnen nicht verständlich. Unsere Aufgabe ist hier ihnen diese Bürde zu nehmen, so dass sie uns verlassen können.
Falls es euch interessiert: ich kenne Menschen die hier Erfahrungen mit "Toten" gemacht haben, ich könnte ein bisschen was erzählen
Liebste Grüße,
morflow
Hi Morflow!
Nun, das hört sich an wie aus einem Buch und ist auch nicht sonderlich neu...Vermutlich geht es anderen, die mein Geschreibsel lesen ähnlich... ;) Für mich persönlich paßt dieser Film nicht, weil er in sich nicht logisch ist. Bzw. sagen wir besser so: ich erkläre mir das Weltbild auf verschiedene weise und und nach der einen (meinen weise), die darauf zum einen basiert, dass man sich seine Realität selbst erschafft und somit dein Posting schlüssig sein könnte, da es Menschen gibt, die sich eben diese Realität aussuchen, für mich aber gleichzeitig unreal ist und somit auch nicht existent. Wie soll ich das sagen? Es mag sein, dass du recht hast, gleichzeitig es aber für anderen Menschen "unfug" ist - und das nicht im Glauben, sondern real.
Keine Ahnung, ob man es als Nahtod-Erfahrung bezeichnen kann, aber ich hatte ein Erlebnis bei einem Unfall, bei dem ich aus meinem Körper austrat und das Geschehen von oben mir anguckte. Ich kann nur sagen, dass es ein unbeschreiblich gutes Gefühl war, obgleich ich keinen Gedanke daran verschwendete, ob es nun zu früh wäre oder nicht. Da war kein Denken, sondern nur das Erfahren und es war gleich, was da unten passiert ist. Da waren keine Gefühle bzw. nur ein Gefühl, das Gefühl von Harmonie und vollkommener Zufriedenheit. Obgleich ein Unfall nicht unbedingt etwas mit "friedlichen Entschalfen" zu tun haben sollte.
Daher existiert diese Welt vom verhaftet sein, wie du es beschreibst, für mich real nicht.
Und ich denke, hier ist die Gefahr einfach riesig irgendwelchen "Medien", oder wie sich sich nennen, zu "verfallen", weil diese Menschen einen prima abhängig machen können. Da wäre ich sehr vorsichtig. Ich persönlich bin mir sicher, dass es nach dem Tod für die Person nichts mehr zu erledigen gibt. Es gibt keine Gerechtigkeit oder gar Rache im Tod.
Lieben Gruß
Tobi
Hallo Tobi,
mein Wissen bezüglich dieses Themas kommt nicht von Büchern. So habe ich doch sehr gute Freunde, die mir von Erlebnissen berichteten, welche sich in meine Realität eingliedern konnten.
Beeindruckendes Erlebniss, welches Du da beschreibst. Solch eine ungefähre Vorstellung hatte ich auch davon.
Doch scheint es sich bei solchen Fällen um Ausnahmen zu handeln. Es ist wie ein Hänger im Computer (ich spreche in Bildern).Eine kleine Zwischenebene, in der sich ständig die gleiche Geschichte abspielt.
Doch lassen wir das
Grüße,
morflow
Ein spannendes Thema,
schade @ Shay, ich saß in letzter Zeit selten vor der Flimmerkiste, aber dieser Film hätte mich auch interessiert.
Ich habe noch keine Erfahrungen damit gemacht, aber schon Bücher gelesen über parapsychologische Phänomene, Astralreisen etc., weil mich dieses Thema schon immer faszinierte.
Ich habe auch schon oft mit Tobi darüber diskutiert, wie ihr lesen könnt hat er da eine etwas andere Vorstellung als ich, aber so macht ja eine Diskussion erst richtig Spaß :)
Zum einen Glaube ich daran, dass ich Verstorbene, die mir hier sehr nahe standen, wiedersehen werde.
Ich glaube auch, dass es Menschen gibt, die die Fähigkeit besitzen mit Verstorbenen in Kontakt zu treten und ich glaube auch daran, dass es , ich möchte sie mal Geister nennen, also Verstorbene gibt, die nicht "Gehen" können und sich an die materielle Welt binden und auch ihren Einfluß auf Lebende haben WENN, diese das zu lassen und sich dafür öffnen !
Shay, mir geht es da ähnlich wie dir, ich finde das Thema faszinierend, aber es ist mir auch gleichermaßen unheimlich, wenn ich mir meine Gedanken darüber mache und das ganze immer weiterspinne.
Vielleicht darf ich noch mehr von Euch über das Thema lesen, wer hat denn schon Erfahrungen damit gemacht ?
Herzliche Grüße,
~Sylphe~