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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Welt der tausend Dinge



CHaoTiXBaerchen
30.05.2005, 00:36
Ich weiß das es in unserer Welt so ist, das alles erklärbar erscheint. Alles hat seinen Platz, alles ist in einer Ordnung. Geschäftig ziehen wir in unseren Alltag unsere Kreise. Alles muss irgendwie so sein wie wir es gelernt haben. Keine Zeit für Träume, keine Zeit für Stille. Keine Zeit um zu empfinden, das was wichtig ist. Und das was unwichtig ist loszulassen, es nicht über sich kommen zu lassen. Weil es drückt einen hinein in einen grauen Tag. Es macht uns Stumpf und versklavt uns an Dinge die uns versklaven. Ein unfreies Leben, beengt und voller Schmerzen. Bedeutungen für nichtige Dinge zerstören unser Menschen sein. Wir alle haben keine Ruhe. Ständig sind wir beschäftigt, ständig sehen wir, hören wir, denken wir. Unser Geist ist nie still, nein, wir bringen ihn niemals dazu etwas leiser zu sein. Es liegt uns ständig im Kopf. Dieses Denken, vor und zurück, Vergangenheit und Zukunft. So als würden wir uns in Vergangenen verzehren.
Und so spüren wir sie nicht, die Welt wie sie wirklich ist. All das was wir nicht mehr sehen, weil unser Auge nur vom geschwätzigen Kopf geleitet wird.

Irgendwo vermeine ich sie zu spüren, vielleicht ist es nicht nur eine, Vielleicht steckt eine ganze Welt dahinter. Eine nicht an sich sichtbare, von unseren kleinen Verstand aus gesehen. Und doch erfahrbar, denn die Grenzen zwischen den Welten sind fließend, ein Schritt nur und du könntest schon mit einen Bein drüben sein, und mit den anderen hier. Aber wir tragen etwas in uns, das uns Dinge spüren lässt die verborgen sind in unserer Blindheit, die unser Geschwätziger Geist erzeugt.

Menschenkind
31.05.2005, 13:53
Hallo,

ich glaube, dies ist eine der großen Prüfungen in unserem Leben, nämlich, trotz aller Hektik und Geschwindigkeit, die uns aufgedrängt werden, die Welt und all das Gute in ihr genießen zu können.
Was meine ich mit genießen? Jedem Genuß hinterherjagen, der sich mir zeigt, so viel wie möglich?
Nein.
Genießen heißt nur ,den Moment bewußt erleben - gleichgültig, was der Moment bietet. Alles kann genossen werden, wenn es achtsam und bewußt erlebt wird.

Genießen heißt, sich Zeit nehmen.
Sich nicht überrumpeln lassen.
Sich über die Schönheit der Welt freuen.
Und vielleicht Gott in die Augen zu schauen, ohne es merken, und nur einen wohligen Schauer zu empfinden.


es grüßt das menschenkind

Shay
23.06.2005, 12:50
Neulich las ich im "Stern" einen sehr interessanten Artikel über die Zufriedenheit. Dieser Artikel hat mich - wie ein Buch, auf das ich gleich noch eingehen werde - einiges gelehrt:

• Störe Dich nicht an Dingen, die Du selbst nicht ändern kannst. Man muss nicht auf jedem Schlachtfeld kämpfen, man sollte sich lieber überlegen, wo sich das kämpfen wirklich lohnt.

• Weine nicht Dingen nach, die Du nicht hast - meist brauchst Du sie nicht, um glücklich zu sein. Es ist heutzutage leider so, dass andere Menschen versuchen, dir weiszumachen, Du hättest diese und jene Bedürfnisse; stelle Dir die Frage, ob es wirklich Deine Bedürfnisse sind.

• Freue Dich daran, wie gut es Dir eigentlich geht und dass Dir im Leben nichts wirklich wichtiges fehlt. Sei zufrieden mit dem, was Du hast.

Das Buch, das ich eingangs erwähnte, heißt "Der Papalagi" von Erich Scheurmann (erscienen im Tanner + Staehelin Verlag, 1977) und ist eine Sammlung von fiktiven Reden eines fiktiven polynesischen Häuptlings namens Tuiavii. Dieser besuchte zum ersten Male Europa und war irritiert über das europäische Gehechel nach "Haben" und "Sein" und "Gelten". Wunderschön geschrieben, eine sanfte, aber nachdrückliche Kapitalismuskritik, vor allem aber eine Anleitung zum Glücklichsein.
Im übertragenen Sinne steht der Begriff "Papalagi" für den Europäer. Tuiavii hält ein nettes Gleichnis bereit, das ich hier kurz zitieren möchte:

Die Palme wirft ihre Blätter
und Früchte ab, wenn sie reif sind.
Der Papalagi lebt so, wie wenn die Palme
ihre Blätter und Früchte festhalten
wollte: "Es sind meine!
Ihr dürft sie nicht haben und nichts davon
essen!"
Wie sollte die Palme neue Früchte
tragen können?
Die Palme hat viel mehr Weisheit als ein
Papalagi.

Dem kann ich nichts hinzufügen...

Shay

roy_leo
13.07.2005, 21:00
Ich suche die Welt nicht mehr zu erklären.

Unsere Welt - ein magischer Ort, umgeben von einem wunderbaren Zauber.

So suche ich die Welt zu sehen.

Das Krümmen eines Fingers? Magie !!

Der Sonnenaufgang? Wie ein Wunder, jeden Tag steigt die Sonne über dem Horizont auf, sendet mir ihre wärmenden Strahlen, schickt mir Kraft !!

So suche ich die Welt zu sehen.

Ich habe das Erklärenwollen aufgegeben.

Liebe Grüsse
Roy_Leo

Julio C. Aranda B.
14.07.2005, 10:41
erstmal ein hallöschen,

Tausend nicht materialistische dinge schenke ich die welt und die menschen die sich darin befindet an einem Tag wie jede andere.
Doch aufmerksam mach das nicht auf diese dinge denn menschen haben verlernt sich auf nicht materialistische dinge wie ein lächeln, aufmerksamkeit, toleranz etc etc, zu konzentrieren und darauf zu achten.

Jemand der auf der strasse geht wird viel mehr von einem schönen auto, ein schönes Haus, schöne kleider im laden oder vielleicht auf ein Super computer in ein vitriene beeindruck als von einem mensch der ihm mit einem lächeln engekommt.

doch lasse ich mich nicht in meine mission menschlich zu sein davon ablenke und versuche mein kampf menschen auf das ware im leben aufmerksam zu machen mit einem zieg zu ende zu führen.

hasta pronto