Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Feind des KDL wird enthüllt... !
Hallo Forumsleser, hallo andere Krieger!
Ist der Krieger des Lichts auf seinem Weg ein Stück vorangeschritten dann zerreist der Schleier und sein Feind wird Ihm enthüllt. Es ist derjeinge der in der Vergangenheit die Träume/Ziele des KDL
zerstört hat, und was noch viel schlimmer ist, den in die Zukunft gerichteten Traum des KDL zersrtören will!
Seid mutig, stellt euch dem Feind entgegen und kämpft für eure Träume!
Mich würde interessieren ob andere KDL auch schon wissen wer ihr Feind ist.
MfG
Ich habe keine Feinde.
Shay
Shay postete
Ich habe keine Feinde.
Shay Hallo!
Da hast du recht wenn man es auf Menschen als Feinde bezieht. Aber nicht ganz: Für mich sind Illusionen Feinde. Im Gegensatz zu Träumen (die wahr werden können) sind Illusionen
Phantasiegebilde die nur scheinbar wahr werden können, die man aber leicht für seine Träume halten
kann. Wenn man eine Illusion für einen Traum hält dann ist das irreführend.
MfG
feind, gibt es diesen?
Wer sind wir überhaupt? wer steht dem gegenüber?
Wenn wir uns als Kriger des Lichts sehen dann Glaube ich dass wir das Licht, meiner Meinung die Liebe vertreten.
Der Gegenpart wäre der Hass. Es gibt diesen meiner Meinung nach nicht sondern nur eine Nicht - Liebe.
Wer aber nicht lieben kann der ist nicht der feind sondern zu bedauern und nicht zu bekämpfen. Das heisst aber nicht dass es Situationen geben wird in denen wir kämpfen müssen.
stygis postete
Shay postete
Ich habe keine Feinde.
Shay Hallo!
Da hast du recht wenn man es auf Menschen als Feinde bezieht. Aber nicht ganz: Für mich sind Illusionen Feinde. Im Gegensatz zu Träumen (die wahr werden können) sind Illusionen
Phantasiegebilde die nur scheinbar wahr werden können, die man aber leicht für seine Träume halten
kann. Wenn man eine Illusion für einen Traum hält dann ist das irreführend.
MfG Hallo Stygis,
ich sehe das ganze so:
Der einzige, der meinen Träumen, Wünschen und Plänen im Wege stehen kann, bin ich selbst. Ich allein habe es in der Hand, ob ich einen Plan erfüllen kann, oder nicht. Wenn mein Plan Sinn macht und gut ist, wird das Universum mir jede notwendige Hilfe geben, es wird sie andersherum verweigern, wenn mein Plan unausgegoren oder verkehrt ist. Wenn ich als KdL mit ganzem Herzen für oder gegen etwas kämpfe, wird es mir im Rahmen meiner Möglichkeiten auch gelingen. Grundvoraussetzung ist halt nur, dass ich es wirklich will.
Ein Traum ist für mich, wenn ich die Hoffnung habe, meinen Teil dazu beitragen zu können, dass unsere Welt besser wird; eine Illusion wäre, zu glauben, ich allein könne die Welt verbessern. Wer sich einer Illusion hingibt, ist selbst Schuld daran, wenn's schief geht.
Schönen Sonntag noch: Shay
Rea Licht
03.07.2005, 11:49
Hallo Stygis,
ich stimme mit dir überein, daß der innere Feind zum Vorschein kommt, wenn man als KdL schon viel an sich gearbeitet und erreicht hat. Ich denke, es ist nicht wirklich ein "Feind", sondern eher das verlassene Kind, das in jedem steckt und was ernst genommen werden möchte. Dieser kleine "Saboteur" besteht nur aus Meinungen und Urteilen, die hauptsächlich deine Eltern in dich eingepflanzt haben. Und das sind auf jeden Fall Illusionen. Ich arbeite gerade daran, nicht diesen vermeintlichen Feind zu bekämpfen, sondern ihn anzusehen und zu verstehen, was er möchte. " Das Böse ist in Wirklichkeit nur das unterdrückte Gute. Wir haben deshalb den Teufel nicht zu bekämpfen, sondern zu erlösen!"
An Shay: Ich finde nicht, daß es eine Illusion ist, zu glauben, ich alleine könnte die Welt verbessern. Weil jeder KdL soviel an sich arbeitet und auf der Suche nach Wahrheit ist, schon das alleine verbessert die ganze Welt. Indem ich in der Lage bin, meine Energie zu erhöhen, erhöhe ich die Energie der ganzen Erde und aller Menschen, denn wir sind eins. Und wenn ich es geschafft habe, auch nur einen anderen Menschen vom spirituellen Weg zu überzeugen, habe ich schon die Welt verändert.
Ich wünsch euch noch einen wundervollen Tag.
Rea
Hmmm, Feind ist schon ein starkes Wort für etwas/jemand der einem den Weg versperrt. Aber letztendlich reden wir davon Krieger zu sein. wir reden vom - guten - Kampf. Gegen wen oder was eigentlich? Ich meine jetzt nicht im übertragenen Sinne gegen das Böse, für Gleichheit, ein persönliches Ziel zu verfolgen gegen alle Widerstände.... Alles was gegen mich, meine Ziele etc steht und gegen das ich letztendlich den Kampf aufnehmen muß könnte ich doch auch Feind nennen. Oder Gegner? Wo ist der Unterschied? Allerdings stimme ich zu, es geht dabei nicht um Hass! Darf es jedenfalls nicht! Der Kampf wird immer geführt um das Ziel zu erreichen. Hass ist kein Ziel und auch kein weiser Ratgeber im Kampf. Abgesehen davon, das Wort Feind in dem Sinne als Gegner zu verwenden, ich denke das passt schon.
@ Rea, das Böse ist das unterdrückte Gute? kannst Du mir das näher erklären?
Ich denke z.B. durchaus das es das Böse gibt. Allerdings nicht als DAS personifizierte Böse. Ich glaube, das Böse oder die Anlage dazu steckt in jedem von uns. Manche spüren das stärker als andere. An vielen Punkten unseres Lebensweges stellt sich für uns immer wieder die Frage der Entscheidung zwischen Gut und Böse. Sag ich der Kassiererin das ich zuviel Wechselgeld erhalten habe? Meld ich mich krank weil ich lieber ins Freibad will? Natürlich gibts auch viel wesentliche Beispiele - jedenfalls bei mir. Es ist unsere Entscheidung immer wieder aufs neue den Weg zu finden oder ihn nicht zu verlassen - oder einen neuen zu gehen. Und es bedeutet in der Tat Kampf!
Gedanken vom
Pilger
Wow... jetzt sind wir bei einem problematischen Thema angekommen: Gut und Böse.
Es gibt ja Theorien, dass das eine nicht ohne das andere auskommen kann. Das Böse bedingt das Gute, das Gute bedingt das Böse.
Gesetzt, diese Theorie ist richtig: Dürfen wir dann das Böse bekämpfen? Bekämpfen wir damit nicht die Wurzel des Guten? Schwierig, würde ich sagen.
Andere sagen: Das böse ist nur die Abwesenheit des Guten, so wie die Dunkelheit nur die Abwesenheit von Licht ist. Hmmm, auch irgendwo richtig. Können wir dann das Böse bekämpfen? Oder entsteht dann da ein Vakuum, weil sowohl Gutes als auch Böses nicht mehr vorhanden sind?
@ Pilger: Gut und Böse manifestiert sich m.E nicht in der Entscheidung, ob ich etwas falsches (=un-richtiges) tun will. Ich habe natürlich die Möglichkeit, Fehler zu begehen. Und anschließend habe (und hoffentlich nutze) ich die Gelegenheit, diesen Fehler zu korrigieren bzw. daraus zu lernen. Ich sammle Erfahrungen. Und ab und zu (da gebe ich Dir Recht) muss ich auch mal einen inneren Kampf führen - Geld einstecken ("Selber Schuld, wenn sie nicht zählen kann") oder zurückgeben ("Die Ärmste bekäme bei der Abrechnung einen Riesenstress und müsste das fehlende Geld aus eigener Tasche bezahlen...") - und dieser Kampf sollte sich dann zum Guten (zur richtigen Entscheidung) wenden.
Ich bin der Meinung, dass sich jede Entscheidung, die wir treffen, früher oder später zu einem Richtspruch entwickeln wird - für oder gegen uns. Wir werden eine Klasse weiter versetzt, wenn wir unsere Lektionen gelernt haben - oder aber diese Lektionen irgendwann wiederholen müssen.
Gut oder Böse? Diese Frage stellt sich für mich nicht. Eher die Frage nach Richtig oder Falsch. Und auch da gibt's halt Grauzonen.
*lg*: Shay
Hallo!
Ich will mich nicht wichtig tun, aber ich habe von Coehlo geträumt und er hat mir Antworten auf eine für mich schwierige Frage gegeben. Ich bin seinem Rat nicht gefolgt und habe dadurch viel Zeit und hoffentlich nicht noch anderes verloren.
Nichts gegen Homosexuelle, nur ist es so das es nun mal Orientierungen gibt, dh. man ist entweder strärker zu diesen oder jenem Geschlecht hingezogen. Coelho wörtlich zu mir >> [Er hatte einen Umhang an und einen Pilgerstab/Stock dabei] "Siehe die Bindung zu dir und einem anderen Mann hällt nicht (oder hält nichts aus) ich schlage sie mit einem (leichten) Hieb meines Stabes entzwei."
Ich kann anderen KDLs nur raten auf (autorisierte) Eingaben zu hören.
Rea Licht
05.07.2005, 12:29
Hallo zusammen,
ich denke, die Definition von Gut und Böse findet ausschließlich in unseren Köpfen statt, nämlich durch die Bewertungen unseres Verstandes. Und das diese meistens nicht wahr sind, habe ich mehr als einmal erfahren. Oft ist es bei mir so, daß die Dinge, die ich am meisten ablehne (weil ich sie für "böse" halte), sich später als der Schlüssel für meine weitere Entwicklung darstellen. Wegen dieser Erfahrungen hüte ich mich mittlerweile davor, irgendwas in mir oder in anderen als Böse zu bezeichnen. Dieses vermeintliche "Böse" in mir hat sich nach jahrelanger spiritueller und psychologischer Arbeit herausgestellt, als ein Seelenanteil von mir, der in der Kindheit gebildet wurde und seit dem furchtbar vernachlässigt wurde. Man muß sich diesem verlassenen inneren Kind wieder annehmen, sprich, absolute Selbstliebe. Ich habe festgestellt, wenn man es geschafft hat, sich selbst mit allen Schwächen zu lieben, dann schweigt dieses kleine Kind und integriert sich, anstatt sich ständig durch negative Gedanken und Verhaltensmuster Gehör zu verschaffen. Diese Arbeit mit dem Seelenanteil hat mich unwahrscheinlich nach vorne gebracht. In diesem Fall habe ich also wirklich den Teufel erlöst.
Tschüssi
Rea
[quote]Rea Licht postete
Hallo zusammen,
ich denke, die Definition von Gut und Böse findet ausschließlich in unseren Köpfen statt, nämlich durch die Bewertungen unseres Verstandes.
Damit negierst du indirekt die Existenz Gottes, weil wenn es den gäbe .. hätten wir
noch eine andere Instanz -ausser unseren Köpfen- die gut oder böse festlegt.
Grüsse
Rea Licht
05.07.2005, 22:40
Hallo,
ich glaube nicht, daß die Tatsache, daß wir einen menschlichen Verstand haben, einen Gott ausschließt. Es hat wohl schon seinen Grund. Übrigens teilt der Gott, an den ich glaube, nicht in gut und böse ein. Er urteilt nicht. Und genau das sollte niemand tun, finde ich.
Gruß
Rea
Hallo!
Hallo! Rea Licht!
Natürlich kennt gott die Kategorien gut und böse. Auch urteilen tut er. das was er uns aufgetragen hat ist: Richtet nicht und ihr werdet nicht gerichtet.
MfG
Rea Licht
07.07.2005, 12:32
Hallo Stygis,
ich bin da anderer Meinung. Bei meinem Gott gibt es keine Getrenntheit, alles ist eins, auch gut und böse. Vielleicht sollte ich noch dazu sagen, daß ich Gott als das Allumfassende betrachte und nicht als eine Art Person. Nur unser begrenzter Verstand ist in der Dualität gefangen und ist gezwungen, alles in gut und böse, schwarz und weiß, etc. einzuteilen, und leider identifizieren wir uns ausschließlich mit dem Verstand ( da kommt das "Ego" her), um uns irgendwie ein Weltbild herzustellen, daß dann meistens nicht mehr umgestoßen wird, und das ist Illusion. Der Verstand ermöglicht es uns auch Raum und Zeit wahrzunehmen. Wenn der Verstand ausgeschaltet ist, beispielsweise bei einem Erleuchtungserlebnis, werden auch Raum und Zeit nicht mehr wahrgenommen und man ist nur noch im Jetzt. Und im Jetzt ist man mit der göttlichen Energie verbunden und hat keine Ängste und Probleme mehr. Die entstehen nur, wenn man mit dem Verstand arbeitet und alles in gut und böse einteilt, anstatt reines Bewußtsein zu leben. Ich hoffe, du kannst meinen Unterschied zwischen menschlichem Verstand und göttlichem Bewußtsein nachvollziehen.
Rea Licht
07.07.2005, 13:25
Nochmal zur Veranschaulichung: aus dem Buch „Drehbuch für Meisterschaft im Leben“ von Ron Smothermon. Es deckt sich hundertprozentig mit meinen Beobachtungen. Ich finde das Thema sehr wichtig, da es meiner Meinung nach, die Aufgabe eines Kriegers ist, dieses Verstandessystem zu überwinden und nur noch im Jetzt zu leben und Eins mit allem zu sein. Das sind die Voraussetzungen, um den Guten Kampf erfolgreich zu bestehen.
Gruß
Rea
Der Verstand ist ein Organsystem, welches das ganze physische Wesen miteinschließt. Zweck des Verstandes ist es, zu überleben und recht zu haben. Er wird alles tun, um dies zu erreichen...
Urteile fällen heißt, einen künstlichen Zustand zu schaffen, in dem – gemäß den Definitionen deines Verstandes – jemand oder etwas als besser oder schlechter als jemand oder etwas anderes angesehen wird. Somit ist ein Urteil ein bloßes Vorgehen des Verstandes, das ihm dazu dienen soll, sich selbst recht zu geben. Am Anfang ist Ziel des Rechthabens das Überleben. Aber selbst lange, nachdem es nicht mehr um Überleben geht, fällt der Verstand weiterhin Urteile, als ob diese an sich schon eine Wichtigkeit hätten. Ich möchte dich daran erinnern, daß es so etwas gibt, wie die Wahrheit (Gott, oder das was ist) und dann gibt es da noch die Urteile deines Verstandes (das, was nicht ist). Urteile sind niemals Wahrheit. Wenn du mit der Wahrheit zu tun hast, sind Urteile nicht notwendig. Urteile sind Ersatz für das, was ist, wenn es dir nicht paßt, mit dem umzugehen, was ist.
Wenn etwas wahr ist, ist es einfach, und es ist ihm völlig gleichgültig, ob du es bemerkst oder nicht. Die universellen Gesetze, die die Welt und das Leben in ihr bestimmen, sind nicht durch Urteile des Verstandes erschaffen worden. Sie sind einfach und zeigen sich dir, wenn du wach und aufmerksam bist. Du brauchst sie nicht zu begreifen. Du kannst sie nicht einmal begreifen. Um mitzubekommen, was ich dir hier sage, mußt du anfangen, zu erkennen, daß du nicht dein Verstand bist. Du enthältst einen Verstand, der zur Beobachtung zur Verfügung steht, wenn du bereit bist, bewußt zu sein. Du bist unendlich viel mehr als dein Verstand. Wenn du diesen Punkt nicht mitbekommst, kannst du in deinem Stolz, der mit deinen Urteilen Hand in Hand geht, steckenbleiben; du wirst glauben, daß du deine Urteile bist, und wirst deinen Verstand und die Urteile, die er enthält, nicht beobachten können.
Solltest du mir immer noch folgen, dann gehen wir jetzt zur nächsthöheren Ebene: So etwas wie „falsch“ oder „richtig“ gibt es nicht. „Richtig“ und „falsch“ sind mythische Kreaturen, die der Verstand zum Zweck des Rechthabens erfunden hat. Um ein Erleben von dem zu haben, wovon wir hier sprechen, möchte ich, daß du dich in die Umgebung des nächsten Sterns begibst. Dieser Stern liegt in einer Entfernung von ungefähr vier Lichtjahren. Du spähst aus dieser Entfernung in Richtung Erde. Wunderbarerweise entdeckst du tatsächlich das Körnchen Staub, das Erde genannt wird. Auf diesem Planeten haben sich Geschöpfe entwickelt und gehen einer Reihe von Aktivitäten nach. Sind diese Aktivitäten nun richtig oder falsch? Offensichtlich sind es lediglich Aktivitäten. Nur wenn du ihnen nahe bist und dich von ihnen bedroht fühlst (ob du das nun bist oder nicht) fängst du an, richtig oder falsch zu erscheinen. Diejenigen Aktivitäten, von denen du dich bedroht fühlst, sind „falsch“, und diejenigen Aktivitäten, die dich nicht bedrohen, sind „richtig“.
Obwohl es in letzter Wirklichkeit kein richtig oder falsch gibt, gibt es eindeutig einen Zustand der Konsequenz genannt wird. Du trägst die Konsequenzen dessen, was du im Leben tust. Bis du aufwachst, bist du wahrhaftig verloren. Wenn du passiv Urteile fällst, sind die Konsequenzen Einsamkeit und Alleinsein. Wenn du deine Urteile eindringlich vorbringst, ist die Konsequenz harte Dramatik in deinem Leben. Wie du sehen kannst, funktioniert die Handhabung von Werturteilen weder für die Schaffung von Zufriedenheit in deinem Leben, noch im Leben anderer.
Beim besten Willen, dem kann und will ich nicht folgen. es gibt kein gut und böse, nichtmals richtig und falsch?
Also mit welchem Zustand würdest Du die Situationen bezeichnen, in denen jemand einen anderen, möglicherweise ein kleines Kind bestialisch foltert, quält, mißbraucht und dann tötet? Was ist es wenn 42 überwiegend alte Männer und Frauen von Bewaffneten zuswammengetrieben werden und anschließend erschossen werden. Wer flüchten will dem wird zuerst5 in die Beine geschossen, damit dann eine Exekution mit aufgesetzem Schuß erfolgen kann. Wie bezeichnet man die Situation in der jemand versucht zu sehen wie viele hintereinander stehende Menschen er mit einem Pistolenschuß erschießen kann? Ich rede hier durchaus nicht von Psychopaten oder Verblendete! Ich habe das Böse gesehen und weiss dass es existiert. Und ich erlaube mir sehr wohl zu beurteilen, das derlei Taten nicht nur falsch sondern böse und verabscheuungswürdig sind. Gott wie ich ihn verstehe ist der Gott der Liebe aber er urteilt durchaus. Welche Konsequenzen daraus folgen weiss er allein.
Der Krieger des Lichts muß imho auch nicht ein Verstandssystem überwinden. Der Kampf findet schließlich tatsächlich im hier und jetzt und unter den Bedingungen statt, die wir alle täglich (er)leben. Mit den Widrigkeiten dieser Wirklichkeit muß sich der Krieger auseinandersetzen.
Kein persönlicher Angriff, aber basierend auf persönlichen Erfahrungen.
Pilger
P.S.
Der Krieger des Lichts führt doch auch den "guten Kampf". Nicht einfach nur den Kampf. Kampf wird doch auch immer für oder gegen etwas geführt, braucht also eine Motivation. Die aber entspringt doch letztendlich einer Einschätzung, also einer Beurteilung.
Bestimmte Projekte unterstütze ich doch auch weil ich sie unterstützenswert halte (z.B. Baumprojekt ;) ) Also auch hier ist doch eine Beurteilung erforderlich. Nichts ist neutral denn sonst ist alles beliebig!
Meine ich jedenfalls.
Hmmmmmmmmmm.... ich habe ein Problem mit diesen Begriffen des absoluten...
Einer, der diese von Dir beschriebenen Taten begeht, der so unmenschliches verbricht, kommt abends nach Hause und kümmert sich liebevoll um Frau und Kinder. Finden wir hier das reine und echte "Böse"?
Ein freundlicher Seelsorger mit riesigem Herz für seine Notleidenden gerät auf der Straße in Streit mit irgendwem und tickt völlig aus, verletzt sein Gegenüber.... Das wahre und echte "Gute"?
Nein, wir können m.E. nicht in diesen Kategorien denken. Wir können einen Kampf gegen Dummheit und Schlechtigkeit, gegen Egoismus und Habgier führen, wir können versuchen, unserem Leben so weit wie möglich eine positive Richtung geben.... Aber "Das Gute" oder "Das Böse"... *zweifel*....
*lg* Shay
Rea Licht
08.07.2005, 11:07
Hallo,
macht euch doch mal einen Spaß und versucht mal einige Tage bewußt auf Beurteilungen in euch zu achten und einfach auf sie zu verzichten.Es könnte sein, daß ihr euch dann besser und leichter fühlt...
Gruß Rea
@ Shay, wer tagsüber foltert und quält und abends seinen Hund streichelt, ist deswegen nicht gut. Das jemand seine Familie liebt ist doch (sollte es) normal, macht ihn aber nicht zu einem besseren Menschen an sich.
Dummheit, SChlechtigkeit, Egoismus und Habgier sind doch auch nur Kategorien nach denen wir urteilen. Was ist den daran anders? Was ist denn das Gegenteil von schlecht? Wer habgierig ist, setzt sich doch in seinem Streben nach materiellem Vorteil über die Bedürfnisse und Belange anderer hinweg, und fügt ihnen auch SChaden zu, geht zumindest bildlich über Leichen. Was ist das denn?
Wenn du erstmal einen Berg Leichen siehst, manche Körper nicht mal mehr zu erkennen, Details spar ich mir mal, wenn Du die Augenzeugen hörst wie sie berichten was geschehen ist, wie die Täter vorgegangen sind, wenn Vergewaltigung als Mittel der Zerstörung der Persönlichkeit und Ethnie bewußt praktiziert wird "wir lassen Dich am Leben damit Du damit lebst - oder bring Dich selbst um", dann war das nicht nur ein Akt der Dummheit, Ignoranz, Schlechtigkeit. Wenn Du dann die Täter siehst, sie reden hörst wie sie sich freuen, prahlen und rechtfertigen, dann siehst Du dass das nich nur einfach schlecht oder falsch ist. Na ja, manchmal sind die Täter auch nett und überlassen es dem Opfer die Todesart selbst zu wählen. Immerhin!
Ich denke wir diskutieren hier über Begrifflichkeiten.
Klar, absolute Begriffe zu verwenden passt nicht immer. Wenn hier mal einer ausrastet so wie Du es beschrieben hast, mag das ganz andere Hintergründe haben. Das macht die Tat an sich nicht unbedingt besser. Aber es kommt schon ein Bisschen auf die Motivation an. Insofern sind die Sachverhalte Folterer und Ausraster nicht wirklich vergleichbar.Ich rede von was anderem. Ich sage es gibt diese absoluten Sachverhalte. Ich sage nicht, das jeder Sachverhalt unter einer absoluten Sichtweise zu beurteilen ist.
Ich gestehe zu, oft wird zu vorschnell geurteilt, man kennt nicht alle Fakten und Details. Ich versuche dabei inzwischen nicht oder nicht zu schnell zu urteilen. Letztendlich werden wir alle Bbeurteilt, oft auch falsch. Oft erlaube ich mir kein Urteil, weill es tatsächlich nur meinen Vorlieben oder Erfahrungen widerspricht was ich zu beurteilen suche. In manchen Fällen allerdings erlaube ich mir durchaus ein Urteil.
Immerhin leben wir in dieser Welt. Ich stimme zu, daß es schön wäre wenn alles ohne solche Wertungen gehen könnte. So ist das Leben hier und jetzt aber nicht - außer ich flüchte aus der Realität und hgalt mich ansonsten raus. Wenn nicht, muß ich oft urteilen .
Und wie entscheidest Du warum Du einen Kampf aufnimmst? Doch wohl nachdem Du entcshieden hast, das etwas "falsch" ist oder den "falschen" Weg geht. Wie entscheidest Du aber was schlecht, falsch, egoistisch etc ist?
Nochmal, ich denke letztendlich "streiten" wir über Brgrifflichkeiten.
LG
vom
Pilger
Pilger postete
@ Shay, wer tagsüber foltert und quält und abends seinen Hund streichelt, ist deswegen nicht gut. Richtig. Aber nur schlecht ist er dadurch auch nicht. Man muss jedem Menschen zugestehen, dass er nicht nur ein Gesicht besitzt. Welches Du siehst, hängt von den Umständen ab. Aber nur weil Du das eine nicht sehen kannst, heißt es nicht, dass er das andere nicht besäße.
Das jemand seine Familie liebt ist doch (sollte es) normal, macht ihn aber nicht zu einem besseren Menschen an sich.
Dummheit, SChlechtigkeit, Egoismus und Habgier sind doch auch nur Kategorien nach denen wir urteilen. Was ist den daran anders? Was ist denn das Gegenteil von schlecht? Wer habgierig ist, setzt sich doch in seinem Streben nach materiellem Vorteil über die Bedürfnisse und Belange anderer hinweg, und fügt ihnen auch SChaden zu, geht zumindest bildlich über Leichen. Ist der habgierige Mensch per se ein schlechter Mensch, oder kann er vielleicht auch seine - Dir verborgenen - guten Seiten haben?
Was ist das denn?
Wenn du erstmal einen Berg Leichen siehst, manche Körper nicht mal mehr zu erkennen, Details spar ich mir mal, wenn Du die Augenzeugen hörst wie sie berichten was geschehen ist, wie die Täter vorgegangen sind, wenn Vergewaltigung als Mittel der Zerstörung der Persönlichkeit und Ethnie bewußt praktiziert wird "wir lassen Dich am Leben damit Du damit lebst - oder bring Dich selbst um", dann war das nicht nur ein Akt der Dummheit, Ignoranz, Schlechtigkeit. In gewisser Weise schon: Die Dummheit dieser Menschen liegt in der Tatsache, dass sie nicht in der Lage waren, eine sinnvollere Lösung (i.d.S. gemeinverträgliche Lösung) für ihr "Problem" zu finden.
Wenn Du dann die Täter siehst, sie reden hörst wie sie sich freuen, prahlen und rechtfertigen, dann siehst Du dass das nich nur einfach schlecht oder falsch ist. Na ja, manchmal sind die Täter auch nett und überlassen es dem Opfer die Todesart selbst zu wählen. Immerhin! ...zynisch...
Ich denke wir diskutieren hier über Begrifflichkeiten.
Klar, absolute Begriffe zu verwenden passt nicht immer. Nein - nicht nur nicht immer, sondern in den seltensten Fällen.
Wenn hier mal einer ausrastet so wie Du es beschrieben hast, mag das ganz andere Hintergründe haben. Das macht die Tat an sich nicht unbedingt besser. Aber es kommt schon ein Bisschen auf die Motivation an. Insofern sind die Sachverhalte Folterer und Ausraster nicht wirklich vergleichbar.Ich rede von was anderem. Ich sage es gibt diese absoluten Sachverhalte. Ich sage nicht, das jeder Sachverhalt unter einer absoluten Sichtweise zu beurteilen ist.
Ich gestehe zu, oft wird zu vorschnell geurteilt genau das meine ich
, man kennt nicht alle Fakten und Details. Ich versuche dabei inzwischen nicht oder nicht zu schnell zu urteilen. Letztendlich werden wir alle Bbeurteilt, oft auch falsch. Oft erlaube ich mir kein Urteil, weill es tatsächlich nur meinen Vorlieben oder Erfahrungen widerspricht was ich zu beurteilen suche. In manchen Fällen allerdings erlaube ich mir durchaus ein Urteil.
Immerhin leben wir in dieser Welt. Ich stimme zu, daß es schön wäre wenn alles ohne solche Wertungen gehen könnte. So ist das Leben hier und jetzt aber nicht - außer ich flüchte aus der Realität und hgalt mich ansonsten raus. Wenn nicht, muß ich oft urteilen .
Und wie entscheidest Du warum Du einen Kampf aufnimmst? Doch wohl nachdem Du entcshieden hast, das etwas "falsch" ist oder den "falschen" Weg geht. Wie entscheidest Du aber was schlecht, falsch, egoistisch etc ist? Ich entscheide und urteile natürlich nach meinem ganz persönlichen Empfinden. Ich kann aber auch nur für mich selbst entscheiden, nicht darüber, was unsere Gesellschaft sagt. Ab und zu gibt es da sicher Unterschiede.
Nochmal, ich denke letztendlich "streiten" wir über Brgrifflichkeiten. Da stimme ich Dir zu. Aber diese Begrifflichkeiten sind es, die unsere Welt regeln und im Lot halten sollen. Wenn wir hier alles durcheinanderwürfeln, werden wir uns eine wunderbare Möglichkeit verbauen, diese Welt ein wenig zu verbessern.
LG
vom
Pilger
Nun ja, zum ersten Teil Deiner Antwort, ich denke am zweiten Teil meines vorausgehenden Postings siehst Du, dass ich nicht jede Person alleine wegen einer Tat oder Handlung per se in eine bestimmte Kategorie wie gut und böse einordnen möchte.
Wenn Du dann die Täter siehst, sie reden hörst wie sie sich freuen, prahlen und rechtfertigen, dann siehst Du dass das nich nur einfach schlecht oder falsch ist. Na ja, manchmal sind die Täter auch nett und überlassen es dem Opfer die Todesart selbst zu wählen. Immerhin! ...zynisch... [quote]Leider ist das nicht Zynisch sondern genau so geschehen wie ich von jemandem erzählt bekommen habe, der genau das miterlebt hat.
Mag ja sein, dass bestimmte wiederholte Erfahrungen eine gewisse Desillusionierung bewirken. Nicht das wir uns falsch verstehen, ich taxiere nicht jeden und alles nach schwarz und weiss. Aber in bestimmten Fällen gibt es für mich eben keine Grautöne mehr dazwischen. Im Alltagsleben hier ist es wesentlich einfacher sich gelassen zu zeigen und weniger zu urteilen. Um so schwerer ist es manchmal gerade damit klar zu kommen.
Letztendlich, wenn Du sagst Du entscheidest jeweils nach Deinen Empfindungen, so tue ich genau das. Also wenn jeder dies tut, wird nichts durcheinander gewürfelt weil die Empfindungen und die daraus resultierenden Urteile nicht (immer) kompatibel sein werden/müssen.
Es wird daher auch keine Möglichkeit vertan die Welt zu verbessern, denn wer etwas individuell als falsch, schlecht, böse oder was auch immer empfindet, nimmt als Krieger genau dagegen den Kampf auf. Und zum Glück gehen die Empfindungen insofern auch oft in die selbe Richtung, mit welchen Begriffen auch immer.
I.Ü. danke ich Dir/Euch für die Diskussion. Häufig finde ich leider keine Gelegenheit über derartiges zu diskutieren weil mein üblicher Bekanntenkreis wohl schon die Fragestellung nicht nachvollzieher würde.
Wünsche allen ein angenehmes Wochenende, ich werdhoffentlich mal meine Erkältung los die mich die Woche über ausgebremst hat (das war böse! ;) )
LG
vom
Pilger
Oh man, wer sagt mir mal bitte, wie ich aus einem Text nur bestimmte Passagen hier und da als Zitat einfüge ohne den Rest des Antworttextes wie oben auch als Zitat zu senden.
Bedankt,
P.
Pilger postete
Oh man, wer sagt mir mal bitte, wie ich aus einem Text nur bestimmte Passagen hier und da als Zitat einfüge ohne den Rest des Antworttextes wie oben auch als Zitat zu senden.
Bedankt,
P. Ganz einfach: Du machst 'ne ganz normale Zitatantwort, kopierst den Befehl "[ /quote ]" (ohne "") in die Zwischenablage und fummelst ihn dann an die Stelle, wo Dein Zitat enden soll. Danach schreibst Du normal weiter. Wenn Du dann ein neues Zitat einfügen willst, packst Du einfach den Befehl "[ quote ]" (auch ohne "" und ohne das /!) Vor Dein Zitat. Zitat schließen: siehe oben. So einfach geht das.
Und garantiert kommt jetzt Tobi der Profi an und sagt: Moment, das geht noch viel einfacher! Mag sein, aber so mach ich es und das ist ein gangbarer Weg! :D
*lg* Shay
Hallo!
@ Rea Licht:
Es gibt nicht nur ein inneres Kind, es gibt auch einen innerern Schweinehund. Man sollte beide nicht miteinander verwechseln.
Ob man es nun 'Feind' nennt oder anders, ich denke jeder KDL hat etwas wogegen er kämpfen muss. Ich bemühe hier mal eine wohlbekannte Mär, die Legende von St. Georg dem Drachentöter.
http://www.heiligenlexikon.de/BiographienG/Georg_der_Maertyrer.htm
Man darf die Geschichte natürlich nicht wörtlich nehmen. Nach meinem Dafürhalten hat es niemals Drachen als solche gegeben. Der Drache war vielmehr der Widersacher von St. Georg. Er soll ja durch den Kampf mit dem Drachen eine 'Jungfrau' gerettet haben. Löst man die Metaphern auf dann könnte es so aussehn:
St. Georg und ein anderer Mann (der Drache) buhlen beide um die Gunst einer besonderen Frau. Der andere Mann aber ist böse und gwalttätig. Georg kämpf gegen den Mann und besiegt ihn. Er gewinnt nicht nur den Kampf mit dem Wiedersacher sondern auch das Herz der Frau, für die das auch eine Rettung ist, denn sie muss nicht mit dem bösen Mann zusammenkommen.
Grüße
Hallo!
@Shay
Fasse meinen vorigen Beitrag bitte nicht als Kritik auf, ich wollte nur aufzeigen
das es mehrere innere Personen/Instanzen gibt die man leicht miteinander
verwechseln kann. Bsp. Inneres Kind, innerer Kritiker, innerer Schweinehund.
Grüsse
stygis postete
Hallo!
@Shay
Fasse meinen vorigen Beitrag bitte nicht als Kritik auf, ich wollte nur aufzeigen
das es mehrere innere Personen/Instanzen gibt die man leicht miteinander
verwechseln kann. Bsp. Inneres Kind, innerer Kritiker, innerer Schweinehund.
Grüsse Keine Sorge, ich glaube nicht, dass ich da so viel falsch verstehe.
Ich bin nur in manchen Dingen ein "Korinthenkacker" - so z.B. in der Wahl von Begrifflichkeiten, und dann insbesondere, wenn sie in Richtung irgendwelcher Extreme gehen. Ich kann die Wörter "immer", "alle", "überall" (i.d.S. auch "das Gute" und "das Böse") usw. nicht leiden (ein Überbleibsel aus meiner Studienzeit in Soziologie), weil sie einfach nicht-beweisbare Verallgemeinerungen darstellen - und daraus erwachsen leider so schnell Vorurteile.
Nein, diese Tendenzen will ich gerade in diesem Forum niemandem nachsagen - aber ich warne einfach davor, solche Begriffe zu verwenden, weil sie nur zu schnell missverstanden werden können.
In diesem Sinne:
*lg* Shay
Hallo!
Ich meinte nicht @Shay ... sorry .. es sollte @Rea Licht heissen, so wie in meinem Beitrag davor.
Grüsse
hm... wer von uns beiden sollte denn da jetzt rote Ohren bekommen? :rolleyes:
egal wie, das gesagte gilt trotzdem
Sag mal Shay, sind kalt und heiß nicht auch extreme? ;)
Rea Licht
10.07.2005, 20:56
Hallo,
ich fasse nichts als Kritik auf. Ich weiß, wie schwer es für manche nachzuvollziehen ist, was ich meine. Gerade die Sache mit der Verstandesüberwindung ist ja genau das Gegenteil von dem, was uns in dieser Kultur beigebracht worden ist. Es fiel mir auch schwer, mein gängiges Weltbild völlig umschmeißen zu müssen. Aber es hat geholfen, meine Lebensqualität ist drastisch gestiegen. Das mit dem inneren Schweinehund, den es zu überwinden gilt, tja, das ist genau das, was ich meine, wenn ich über den Verstand, oder nenne es meinentwegen Ego, rede. Und ich glaube auch an verschiedene Seelenanteile in einem Menschen. Ich habe nur bei mir festgestellt, daß die meisten Ängste und Probleme auf mein inneres Kind zurückzuführen sind, das damals von den Eltern vernachlässigt und nicht geliebt wurde und deshalb solche Verhaltensmuster an den Tag legt. Aber deshalb ist es noch lange nicht böse.
Im übrigen kämpfe ich als Kriegerin nicht gegen etwas, sondern für Licht und Liebe in der Welt.
@Shay
Danke, daß du für mich geantwortet hast. Ich hab auch Soziologie studiert und das Universalitätspostulat in mein Leben integriert.
Gruß
Rea
stygis postete
Hallo Forumsleser, hallo andere Krieger!
Ist der Krieger des Lichts auf seinem Weg ein Stück vorangeschritten dann zerreist der Schleier und sein Feind wird Ihm enthüllt. Es ist derjeinge der in der Vergangenheit die Träume/Ziele des KDL
zerstört hat, und was noch viel schlimmer ist, den in die Zukunft gerichteten Traum des KDL zersrtören will!
Seid mutig, stellt euch dem Feind entgegen und kämpft für eure Träume!
Mich würde interessieren ob andere KDL auch schon wissen wer ihr Feind ist.
MfG Feind?
hm höchstens ich selber, oder besser gesagt meine eigenen zweifel
oder der verborgene innere schweinehund der mal ab und zu wieder faul ist...
gruss phönix
Julio C. Aranda B.
12.08.2005, 12:41
Phoenix postete
[Feind?
hm höchstens ich selber, oder besser gesagt meine eigenen zweifel
oder der verborgene innere schweinehund der mal ab und zu wieder faul ist... RISCHTIG
hasta pronto
Julio
Pilger postete
Sag mal Shay, sind kalt und heiß nicht auch extreme? ;) Natürlich, Pilger... in gewisser Weise verwenden wir auch hier den Begriff "Extreme". Prinzipiell aber ist ein Extrem ein Punkt, an dem es keine Steigerung gibt. Quasi etwas absolutes. Und hier setzte meine Kritik an: Wir können mit unseren begrenzten irdischen Maßstäben nichts absolutes definieren: es gibt garantiert immer noch etwas, das eine Steigerung bedeuten würde. Es gibt immer noch etwas heißeres, als wir es kennen, etwas kälteres, längeres, schnelleres, älteres... und so weiter. Absolut ist m.E. nur einer: Gott. Gott ist für mich die Ausnahme von der Regel.
Also, heiß und kalt sind vielleicht Gegensätze, aber keine Extreme.
Gruß: Martin
Hallo!
@Rea Licht
Natürlich hat der KDL einen Feind, im Buch nennt Coelho ihn den Verborgenen
Feind. Meiner kam auf den Plan als ich ca. 10 Jahre alt war. Es war ein
'Freund' (bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich ihn dafür gehalten). Zusammen
mit einem anderen hielt er mich fest und verpasste mir einen Narbe im
Genitaltalbreich. Wiso er dass aus heiterm himmel tat, weiss ich bis heute
nicht. Das Geschehene läuft mir bis heute nach.
Ich überlege schon seit geraumer Zeit, ob Coelho mit dem "Verborgenen Feind" nicht eher den "Inneren Schwinehund" meint, der uns immer wieder davon abhält, Dinge zu tun, die gut, richtig und vor allem wichtig wären, die wir aber aus Angst, Bequemlichkeit und was weiß ich noch vor uns her schieben...?
Ist nicht auch ein Dämon irgendwo eine Manifestation des Verborgenen Feindes?
Hallo Shay!
Der Verborgene Feind ist eine reale Person aus der Vergangenheit des Kriegers, ähnlich wie ein Zahir. Der innere Schweinehund dagegen hat nichts mit einer realen Person zu tun. Er existiert nur im Kopf des Kriegers. Deine Frage mit dem Verhältnis von Dämon und Verborgenem Feind ist interessant. Da weiss ich allerdings nicht weiter.. vlt. hat ein anderer Leser des Forums eine Idee ?
Herzliche Grüsse
Julio C. Aranda B.
25.10.2005, 08:17
moin moin alle!
stygls:
was lässt dich glauben das der gute coelho eine reale personen meinen könnte?
und doch nicht der schweine Hund in uns??
ich bin mir 99,9% sicher das er dem schweine hund meinte.
als Sportler wird dir richtig bewusst das die menschen sich alleine grenzen setzen die grosse mühe eigentlich überwinden könnten, würden sie ihr schweine hund erkennen und bekämpfen...
Mann unterschätz wirklich die macht gottes der er in uns gegeben hat.
Viele menschen sind zu viel mehr in der lage werden aber von der eigene negative kraft davon aufgehalten.
shay auch du hast einen feind, auch wenn er sich nicht in andere menschen, tieren, geiste oder dinge manifestiert, der ist immer presänt und möchte gerne in dir um auch teil von dir zu werden, du aber liebe shay scheinst umgart von der liebe gottes der immer verhindern wird das er in dir kommt, dein undüberwindbare festung der heilegeist wird er niemals durch brechen können den durch ihm bekommst du die erkenntnisse die du uns hier so schön im geschriebene form mitteilst.
und dafür danke ich dir
und selbstverständlich auch die anderen!!
Amen!
hasta pronto
Julio C. Aranda B.
25.10.2005, 08:18
shity... ich kann meine posting nicht editieren.. und der
fehler teufel hat sich eingeschleuscht :(
Hallo!
Ich habe mich zu kurz gefasst:
Der Verborgene Feind .. WAR eine Person, die dem KDL einmal eine Niederlage o.ä.
beigebracht hat. Wir können Ihn aber nichtmehr bestrafen, weil diese Situation in der
Vergangenheit liegt, wir damals nicht gehandelt haben und es jetzt nicht 'nachträglich'
tun können. Der Verborgene Feind hat also 2 'Teile'; es ist einmal die reale Person und
zum 2ten die negativen Gefühle die sie in uns ausgelöst hat. Gegen die Person kann man nichts
machen, das wäre Rache. Aber wir sollten es nicht zulassen, dass die schlechten Gefühle uns
beeinflussen. Wir müssen also für sie eine Auflösung suchen.
Herzliche Grüsse
Julio C. Aranda B.
25.10.2005, 12:09
hola stygis...
könntest du mir meine frage beantworten und mir sagen
wie du auf diese erkenntnis kommst?
und warum muss der feind diese person sein?
im leben kommt es mehr als nur ein mal das
so was passiert...
also wenn ich darauffolgend deine behauptung aufschlüsse ziehe dann muss ich ja sagen das ich viele verschiedenen feinde habe im laufe eines leben.. oder sogar mehrere gleichzeitig...
das glaube ich nicht...
hata pronto
Hola Caballero!
Es können auch mehrere Reale Personen sein, im Kopf des Kriegers haben sie aber alle ähnliche bzw. den gleichen effekt, deshalb spricht auch Coelho im Handbuch vom Verborgenen Feind in der Einzahl.
Herzliche Grüsse
soweit ich weiß, bin ich selbst mein einziger feind...
psique postete
soweit ich weiß, bin ich selbst mein einziger feind... Hmmm... http://www.GratisSmilies.de/smilies/foren/foren_10.gif so wie ich das sehe, bist Du aber auch Dein bester Verbündeter... ist das eine gute Voraussetzung für eine handfeste Psychose? http://www.GratisSmilies.de/smilies/foren/foren_23.gif