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Julio C. Aranda B.
05.08.2005, 19:19
Dieses Thema würde ich hier nähe betrachten!..
das ist aus ein nachricht von wulk..
ich denke nicht das was dagegen hat:

STEINWULK:
ich glaube nicht, dass uns Gott irgendwelche Regeln aufstellt.

Aus folgenden Gründen:

1. Wenn er sie aufstellen würde, würde er sie uns so darlegen, dass sie nicht ständig von Menschen erweiterbar oder veränderbar wären. Sie wären keine "Auslegungssache"

2. Warum sollte er Regeln aufstellen, wo er uns doch mit einem freien Willen ausgestattet hat? Sollte uns dieser freie Wille nur zum Schaden sein, weil die einzige Möglichkeit, unseren freien Willen zu gebrauchen die wäre, sich Gott zu widersetzen. Damit hätte Gott uns zu Dressurpferdchen gemacht.

3. Wenn es Regeln gäbe, und wir diese Regeln akzeptieren würden, dann würden wir Gott die Verantwortung für unser Leben geben. Wenn Gott allerdings die Verantwortung für all das Leid dieser Welt übernimmt, so muß ich als Beobachter sagen: Die, die Deine Regeln befolgen, bestrafst Du auch noch mit unsäglichem Leid.

Sollte er vielleicht nicht für unser Leid verantwortlich sein?

Aber er ist doch allmächtig!
also ist er auch allverantwortlich!

Wäre er es nicht, würde die Macht, die er ausübt
nicht im Verhältnis zu seiner Bereitschaft stehen,
Verantwortung zu übernehmen.
Solche Leute nennt man Tyrannen!
Wäre mein Gott ein Tyrann, könnte er mich mal.

Ist er aber nicht!!!

Seine Schöpfung ist viel großartiger, als dass sie es nötig hätte,
sich auf ein paar Regeln zu stützen.

Gott hat es nicht nötig, Regeln aufzustellen,
von vornherein zu wissen, dass sie gebrochen werden,
und dann zu bestrafen.

So verhalten wir Menschen uns.
Und nach diesem Ebenbild haben wir uns unseren Gott erschaffen.

Das hat nichts mit Liebe zu tun. Gott ist ein Gott der Liebe!

was denkt ihr darüber???

Steinwulk
05.08.2005, 19:39
Hi Julio,

hab nichts dagegen! Ist in Ordnung!

Also, diskutieren wir darüber. Ich freu mich.


Steini.

WohlfühlManager
08.08.2005, 23:15
die einzige regel / das einzige gesetz ist

LIEBE (im sinne von agape)

wie sich der einzelne dann gott / sich selbst / den anderen gegenüber verhält, das braucht nicht geregelt werden, weil es sich - wenn man seine verantwortung nicht an eine institution abgibt ...religion... - von selbst ergibt.

in diesem sinne
one love - damaris (deren name übrigens "geliebte" bedeutet...)

Shay
09.08.2005, 17:41
...dem wäre nichts hinzuzufügen ;)

gruß an unsere allseits geliebte :D

Shay
09.08.2005, 17:52
Julio C. Aranda B. postete

Gott hat es nicht nötig, Regeln aufzustellen,
von vornherein zu wissen, dass sie gebrochen werden,
und dann zu bestrafen.
Nun, Julio, ich glaube, dass wir es auf dem einen wie auf dem anderen Wege nicht mit einem strafenden Gott zu tun haben.
Gott und sein Sohn lehrten uns die Nächstenliebe, die Geduld (...so halte ihm die andere Wange hin...) die Nachsicht und all solche wichtigen Dinge. Wie würde da eine Bestrafung hineinpassen? Jesus segnete die Hure und verfluchte den Ölbaum, weil der keine Früchte tragen wollte - ich stelle mir hier die Frage, wer denn da wichtiger war? Die Hure hat zu ihrer Zeit alles an Gesetzen gebrochen, was Ethik und Recht überhaupt kannten - Gott hätte sie durchaus mit Fug und Recht strafen können - und tat es nicht. Warum?
Doch, Julio, Gott hat uns Regeln aufgestellt. Wohl wissend, dass wir sie brehcen werden. Diese Regeln finden wir unter der Überschrift "Die zehn Gebote". Jeder von uns bricht täglich mehrere dieser Gebote - aber das ist nicht wichtig, nicht entscheidend. Entscheidend ist, dass wir uns dessen bewusst sind und dass wir daraus lernen, dass wir daran arbeiten, uns weiterzuentwickeln.

Unter diesen Voraussetzungen braucht es keine Bestrafung - ich behaupte sogar, eine göttliche Bestrafung wäre in diesem Sinne kontraproduktiv.

So. Nun hab ich dem dann doch noch was hinzugefügt... :D

Martin

Julio C. Aranda B.
10.08.2005, 07:35
Hola krieger
ich verstehe nicht wie jemand wie du die die Bibel oft sittiert sagen kann das Gott nicht betraft hat,

Was war deine meinung nach die sinflutt?
oder die plagen die israel bekommen hat?

Hasta pronto
Julio

Pilger
10.08.2005, 09:23
Moin Freunde,

@ Julio, Du redest vom AT, dem "alten Bund". Shay redete aber vom "neuen Bund", den Gott mit den Menschen durch die Hingabe seines Sohnes geschlossen hat. Spätestens seit dem straft Gott den Menschen nicht mehr ab für seine Verfehlungen sondern Vergibt und steht bei. Gott gibt doch seinen Sohn gerade um den Menschen quasi zu erlösen. Dadurch und durch das Handeln Jesus zeigte Gott dem Menschen Vergebung und Nächstenliebe als Geschenk und Vorbild.
Der Zürnende und strafende Gott ist also nur der Gott des alten Bundes.

Grüße
vom
Pilger

WohlfühlManager
10.08.2005, 09:24
Julio C. Aranda B. postete
Hola krieger
ich verstehe nicht wie jemand wie du die die Bibel oft sittiert sagen kann das Gott nicht betraft hat,

Was war deine meinung nach die sinflutt?
oder die plagen die israel bekommen hat?

Hasta pronto
Julio geschichten?!!

zumindest sind es für mich geschichten, welche aus denen man was lernen kann.
denn wenn ich sage, dass ich an einen gott glaube, dann ist das nicht der gott, der in der bibel dargestellt wird. dieses buch ist - so denke ich - lediglich ein hilfsmittel etwas zu erklären, es ist aber nicht die absolute erklärung oder wahrheit.

damaris

Pilger
10.08.2005, 09:30
na ja, ein Bißchen Wahrheit steckt schon drinnen aber es kommt natürlich auf den Glauben und die Sichtweise an. Ausschließlich und letztendlich ist sie aber nicht denn das Feld des Glaubens und der Erkenntnis ist weit (klingt gut was?),

angenehmen Tag Euch allen,
Pilger

st.auer
10.08.2005, 14:21
Ich befürchte, dass ihr dem Wesen 'Gott' menschliche Eigenschaften andichtet. Er hat seine Meinung nicht von ehemals rachsüchtig oder strafend in liebend und vergebend geändert. Wenn man schon an eine gewisse Person oder 'einen' Geist denken will, dann sollte man ihn nicht auf die existentielle, weltliche Ebene ziehen. Schließlich wird er ja als allmächtig und allwissend bezeichnet... Also ist es/er auch darüber im Klaren, was in Zukunft geschehen wird.
Ein Versuch in solcherlei Gedankengänge - gerade über die Bibel - einzudringen wäre ein misslicher Ansatz.
Man sollte Bedenken, wenn man von Allmacht und Allwissenheit ausgeht, dass die Welt für jeden einzelnen genau das bereit hält, was für ihn das Richtige ist. Vom Anbeginn der Zeit schon.
Folglich ist die Welt in allen ihren hellen wie dunklen Seiten insgesamt aber perfekt. Ja, perfekt...
Dieses Wesen kennt keine Emotionen, Gefühlsschwankungen oder ähnliches. Es tut immer das Richtige, zu jeder Zeit, für jeden.

Hier zu ein Kernsatz von Kurt Tepperwein:
Unsere Vorstellung und EInstellung verändert die Wirklichkeit jeder Situation in ihrer Qualität. Erst wenn wir unsere Vorstellung davon geschaffen haben, bildet sich um sie herum eine Welt, die wir als gegeben hinnehmen.

Ich würde es Weltenseele nennen... und sie hält für jeden einen einzigartigen Weg bereit. Für jeden, der erkannt hat, dass Wahrheit ein Gefühl ist.

Julio C. Aranda B.
10.08.2005, 14:27
st.auer postete
Man sollte Bedenken, wenn man von Allmacht und Allwissenheit ausgeht, dass die Welt für jeden einzelnen genau das bereit hält, was für ihn das Richtige ist. Vom Anbeginn der Zeit schon.
Folglich ist die Welt in allen ihren hellen wie dunklen Seiten insgesamt aber perfekt. Ja, perfekt...
Ja so ist das, das bedeutet aber nicht das wir Fehler machen können und das Gott uns auf diese Fehler aufmerksam machen kann/möchte in welche art und weise auch immer.

Sylphe
10.08.2005, 15:25
Grüßt euch,
ich sehe das genau wie st.auer.

@Julio
was ich an deiner Denkweise nicht verstehe, ist, was dich veranlässt zu glauben, dass Gott uns die Möglichkeit gibt einen "Fehler" zu begehen um uns dann seine "Strafen" aufzulegent.

Entschuldige, findest du nicht auch, so etwas von Gott zu denken ist eine Beleidigung?
Ja ich würde fast schon sagen, sadistisch ??

Wie st.auer schon sagt, du musst Gott ertmal personifizieren um ihn so zu sehen und damit ist es gerade so, als wenn du ihm das menschliche Erbsenhirn gibst.

Oder was würdest du von Jemandem halten, der seine Kinder in einem Garten spielen lässt, in den er einen wunderschönen Sandkasten mit vielem bunten Spielzeug baut und dann aber seinen Kindern sagt:" Ihr dürft darin nicht spielen, und sobald das erste Kind doch in "Versuchung" gerät und sich von dem schönen Anblick und dem interessanten Spielzeug das sich darin befindet,hinreißen lässt, wird es bitterlich bestraft.
Und das erste Kind, das aus großer Neugierde den Sandkasten betritt fällt in ein tiefes Loch ( das der Erbauer eingebaut hat) und er stellt sich dann wohlmöglich noch mit erhobenem Zeigefinger an den Sandkastenrand und sagt zu seinem schreienden Kind: " So das hast du jetzt davon, hättest du auf mich gehört, wäre dir das nicht passiert ! "

Ich hab das Beispiel erfunden, aber genauso läuft es tagtäglich überall ab.
Entschuldige soetwas macht mich wirklich wütend, ich könnte brüllen vor Wut.
Das hat nichts mit Gott zu tun.
Ich möchte das Wort "Gott" erst gar nicht in diesem Zusammenhang erwähnen.
Macht mich traurig und ich hoffe, dass wir uns endlich von diesen alten Gedankenmustern lösen können, stattdessen
wunderschöne Spielgärten für unsere Kinder bauen und uns selbst darin neu erfahren und vergnügen und von unseren Kindern lernen.

Amen.

Ich hoffe du kannst mich auf dem richtigen Ohr hören @ Julio und siehst meine Meinung nicht als persönlichen Angriff.
Im Gegenteil, ich denke du bist ein sehr liebevoller Mensch, der das im Grunde genauso sieht, der aber mit sich selbst sehr hart ins Gericht zieht.
Ich kenne das von mir selbst, aber ich bin nun davon überzeugt, dass dies nicht in "Gottes" Sinne ist.

Herzliche Grüße,
Tina

Shay
10.08.2005, 17:46
Sylphe postete
Grüßt euch,
...
Oder was würdest du von Jemandem halten, der seine Kinder in einem Garten spielen lässt, in den er einen wunderschönen Sandkasten mit vielem bunten Spielzeug baut und dann aber seinen Kindern sagt:" Ihr dürft darin nicht spielen, und sobald das erste Kind doch in "Versuchung" gerät und sich von dem schönen Anblick und dem interessanten Spielzeug das sich darin befindet,hinreißen lässt, wird es bitterlich bestraft.
Und das erste Kind, das aus großer Neugierde den Sandkasten betritt fällt in ein tiefes Loch ( das der Erbauer eingebaut hat) und er stellt sich dann wohlmöglich noch mit erhobenem Zeigefinger an den Sandkastenrand und sagt zu seinem schreienden Kind: " So das hast du jetzt davon, hättest du auf mich gehört, wäre dir das nicht passiert ! "
...
Tina Tina sagt da etwas, was wir ja genau in dieser Form im AT finden - nur dass es sich hier nicht um zwei Kinder handelt und das Objekt der Begierde kein Sandkasten ist. Im AT heißen die Protagonisten "Adam" und "Eva", und der Sandkasten mit den vielen bunten Förmchen war der "Garten Eden".
In der Tat, der alttestamentarische Gott gehörte tatsächlich in diese strafende Kathegorie. Ich habe offengestanden bis heute nicht so recht begriffen, wie es dann zwischen AT und NT zu diesem Sinneswandel kommen konnte, vom strafenden zum gütigen Gott. Wie auch immer das jetzt gelaufen ist, für uns wichtig ist m.E. tatsächlich die neutestamentarische Geschichte - wir verfahren ja auch nicht nach dem Motto: "Auge um Auge, Zahn um Zahn", so wie es im AT gepredigt wurde. Wir leben nach dem NT und dem Prinzip "Liebe Deinen nächsten wie dich selbst".
Ich behaupte, dass die Regeln des AT heute keine Anwendung mehr finden.

Okay, ein wenig abgeschweift... ich wollts mal loswerden...

Gruß @ alle: Martin

Tobi
10.08.2005, 22:49
Hi !

Also dazu anschließend an Shays Worte, wie auch Wohlfühlmanager sagte: alles was aufgeschrieben wurde sind Interpreationen von MENSCHEN. Was ebenso für die 10 Gebote gilt. Überlieferungen und eigene Einpflechtungen von Gedanken der Verfasser. Es sind Geschichten, oder eben ein gutes Buch zum Thema "Sinn des Lebens" - eines von vielen und in ihm steckt die gleiche Wahrheit wie in anderen (Religionen) - der Kern ist gleich, wird aber von den Menschen beliebig ausgelegt und oftmals sogar ins Gegenteil verkehrt, um Macht auszuüben/andere zu beineflussen und für "ihre Seite" zu gewinnen.

Die ultimative Wahrheit ist wohl, dass es keine ultimative Wahrheit gibt. Meine und das ist nur meine persönliche Meinung, was hier auch schon aufgetaucht ist, ist, dass wir unsere Realität und ich vermute sogar darüber hinaus selbst schaffen (das zu begreifen und sogar umzusetzen ist - hm - eine Herausforderung). ;)

Lieben Gruß

Tobi

Steinwulk
10.08.2005, 23:10
Hi Kriegers,

habe diesen Beitrag schon nachmittags geschrieben, gehe daher nicht näher
auf die Beiträge von Martin oder Sylphe ein, obwohl sie mir sehr gut gefallen.
Sylphe ist ja richtig in Fahrt gekommen (Schönes Beispiel, wirklich) !


st.auer postete
Dieses Wesen kennt keine Emotionen, Gefühlsschwankungen oder ähnliches.
Es tut immer das Richtige, zu jeder Zeit, für jeden.

Hallo St. auer,

Irgend etwas muss dieses Wesen ja doch dazu gebracht haben, sich die
ganze Gaudi mit uns anzutun. Irgendeine Emotion, irgendein Beweggrund. Ich
betrachte mich nur ungern als das Produkt einer Maschinerie.


Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass dieses Wesen (Gott oder
Weltenseele) aus einer unerschöpflichen Liebe heraus sich dazu entschließt,
sich selbst in uns (und in allem) neu zu erschaffen und zu erfahren. Somit ist
Gott "Alles, was ist" und wir sind logischerweise ein Teil von "Allem, was ist",
also ein Teil Gottes oder der Weltenseele. Ich bleibe jetzt mal bei dem Begriff
Gott der Einfachheit halber: So sieht Gott (als Ganzes) jeden von uns als Teil
von sich. Um uns zu erfahren, als das was wir sind (Liebe), müssen wir das
vorgeben zu sein, was wir nicht sind (Nichtliebe in all seinen Formen). Wenn
ich uns so betrachte, schaffen wir das ganz gut. So streben wir in dieser
perfekten Illusion von dem, was wir nicht sind, zu dem, was wir sind: Dem
höchste Ausdruck der Liebe. Das, was bleibt ist letztendlich Gott, ist
letztendlich die Liebe. Durch diesen großartigen, göttlichen Prozess, hat Gott
uns und sich selbst die Wahl gegeben, sich zur Liebe zu entscheiden. Und tut
es immer und immer wieder.


Daher, lieber Julio, ist ein Fehler, wie Du ihn nennst, ein Teil dieses Weges. Er
gehört dazu. Genau genommen gibt es weder richtig noch falsch. Es ist ein
Teil dieses göttlichen Prozesses.

Aber es gibt die zehn Gebote, das stimmt.

Leider beginnen sie mit: Du sollst nicht... (Hört sich eher menschlich an)

Die zehn Gebote sind zehn Zeichen. Zehn Zeichen dafür, dass Du Dich selbst
wieder als das erfährst, was Du wirklich bist: und zwar reine Liebe
(wahrscheinlich agape). Denn Du erkennst Dich selbst in dieser reinen Liebe,
wenn es Dir gar nicht in den Sinn kommst zu stehlen, weil du weißt, dass Dir
als Schöpfer sowieso alles gehört. Ebenso wirst Du niemanden töten wollen,
da Du Dir kein Motiv dafür vorstellen könntest. usw.


Lieber st. auer,

der Satz von Kurt Tepperwein ist sehr gut gewählt. Er beschreibt auf gut
verständliche Weise, dass wir die wirkliche Wahl haben, und keineswegs ein
Produkt der uns umgebenden Umstände sind. Wir sind Teil von allem, was ist –
wir sind Teil Gottes. Wir sind Schöpfer, und es liegt an uns, zu erschaffen.
Der Macht unserer Gedanken, Worte und Taten bewusst zu werden, ist eine
unserer größten Aufgaben.

Schauen wir in unsere Köpfe (unsere Gedanken) – und wir sehen die Welt, so
wie wir sie erfahren.

Um die Welt zu verändern, ist es ratsam, unsere Gedanken zu verändern.


Viele Grüße und eine schöne Zeit,


Steinwulk


Hi Tobi, hab Dich gerade noch bemerkt! Kopieren in die Zwischenablage und so... :)

Julio C. Aranda B.
11.08.2005, 07:33
hola back,

@Sylphe:
1) ich respektiere jeder meinung und würde mich von Verbalen Eurserungen niemals beleidigen führen, auch wenn sie als kritik direkt mich treffen.

2) Dein beispiel ist leider nur ein von 10000 arten so was zu sehen.
und du siehst das zu negativ und zu agressevi.
ich sehe es so:
ich al Papa erlaube meine kinder alles zu tun was sie für richtig finden,
vorher erkläre ich natürlch was "meines erachten" "richtig oder falsch" ist.
Wenn sich meine kinder für das falsche entscheiden und zumbeispiel sich verbrennen und verletzen brauche ich ihnen nicht zu sagen das es falsch war weil sie durch ihren fehler von alleine begreifen das was flasches gemacht haben.

aber wenn ich sehe das sich meine kinder von dem guten "WEG" (die liebe) abwenden versuche ich sie doch zum richtigen weg (die liebe) zu bringen.

Wie ich das einstelle kommt ganz darauf an welche karakter zügen meine kinder haben.
Es gibt einige die eine sanfte hand besser folgen können und andere die nur auf die harte tour lernen können.
So verstehe ich "Gott und die Regeln"


Steinwulk postete
Durch diesen großartigen, göttlichen Prozess, hat Gott
uns und sich selbst die Wahl gegeben, sich zur Liebe zu entscheiden. Und tut
es immer und immer wieder.
Und was macht deine meinung nach Gott wenn wir uns nicht für die Liebe entscheiden? Wie hilft er uns zu erkennen ob wir uns für die liebe entschieden haben oder nicht?

@shay: Gottes wandlung von AT zu NT, genau das verstehe ich auch nicht.
Können wir das nicht so aufnehmen das Gott in AT eine andere art von erziehung in vergleich zu NT bevorzug hat?

davanala
11.08.2005, 08:11
Hallo ihr alle,

ich verstehe nicht, warum ihr Gott immer in AT und NT "einteilt". Die Bibel ist, wie Tobi schon sagte, ein Geschichten- Buch, von Menschen. Und alles steht ja auch nicht drin, einige Geschichten sind ausgewählt worden, andere wurden weggelassen, so ist das nun mal. Und zum Thema Sintflut und Plagen Ägyptens, Naturkatastrophen gab es zu jeder Zeit, vor den Menschen, am Beginn der Menschheitsgeschichte, heute und in Zukunft. Die, die sie erfahren haben, haben sie aus Ihrer Sicht aufgeschrieben. Und da war die Sintflut dann halt auf einmal weltweit. Das ist nunmal der Grundsatz von Erzählungen, sie beziehen sich nur auf die Sicht des Autors.
Genau wie die zehn Gebote, das sind menschliche Verhaltensregeln, von Menschen aufgestellt, genau wie unsere Gesetze heute, um einen möglichst reibungslosen Ablauf des Zusammenlebens zu gewährleisten.

Noch ne Anmerkung: Es gibt eine Folge von den Simpsons, weiß nicht mehr genau, wie die heißt. Auf jeden Fall dreht die sich auch um das Thema Gott. Und zwar züchtet Lisa eine Bakterien- Kolonie, die (also die Bakterien) Lisa dann auf einmal als Gott ansehen. Aber im Endeffekt kann Lisa Ihnen dann doch nicht helfen, Sie sind auf sich allein gestellt, müssen Ihren Kampf allein austragen.
Ich denke Gott hat uns alles gegeben, was er konnte, alles, was wir brauchen. Aber wenn wir nicht für unser eigenes Leben die Verantwortung übernehmen, kann er/es uns auch nicht helfen.

In diesem Sinne

Julia

Nagual
11.08.2005, 08:16
Hallo Kriegers,
ich finde ja, dass im alten Testament eine sehr gute Beschreibung unseres Egos steht.
Dieser Ego-Gott ist rachsüchtig, verurteilend, nachtragend, macht Angst, ist kleinlich, dominant, ....
Das ist der abgespaltene, "kleine" Gott.

Ansonsten ist Gott jenseits jeglicher Welten und Vorstellungen.
"Er" ist einfach da, tut gar nichts und schaut im völligen Frieden und aus einer tiefen allumfassenden Verbundenheit mitten aus unserem Gesicht heraus.
(Er schaut aus einem Auge. Oder siehst Du zwei, wenn Du aus Dir herausschaust ?)

"Das, was wir suchen, ist das, was sucht".

Bei den meisten von uns "schläft" Gott und träumt den Traum des Daseins.
Wer aufgewacht ist, kann diesen tiefen Frieden und diese göttliche Liebe bewußt und mit offenen Augen permanent wahrnehmen und fühlen. (Agape)
Völlig normal für jeden Aboriginie z.B..

Jeder von uns verkörpert Gott in absolut vollkommener Weise.
Es ist nur eine Frage des Bewußtseins, ob es erfahren wird.
Es geht nur um das Bewußtsein dessen, wer wir wirklich sind.
Meine Meinung.

Der Gott in der Bibel oder in anderen Schriften ist deshalb so schwer zu finden, weil er träumt, dass er liest. Er schläft und träumt die Schriften.
Ein erwachter Gott kann erkennen, dass er alles in jedem Moment selbst hervorgebracht hat.
Er hört seine eigene Stimme, liest seine eigenen Schriften, erkennt in jedem seine eigene Schöpfung und freut sich, weil es gut ist. Einfach so !
Er weiß zwar nicht wie er das alles erschafft, aber er tut es einfach, ohne nachzudenken.
Denn er ist die Quelle aller Existenz.

Hohoh ! :-)

Grüß Gott miteinander
Christoph

Sylphe
11.08.2005, 14:09
Ihr Lieben,
finde das sehr schön was ihr schreibt.
Ich sehe das genau wie du Steinwulk ( du kannst das immer so gut in Worte fassen, was mir oft schwer fällt)
@ Davanala, ich kenne die Folge nicht, aber ich werde mal drauf achten ;)
sehe das genauso wie du mit den "Katastrophen", warscheinlich ist "Leben" , sprich wir, erst aus einer Katastrophe entstanden *lach*

@ Nagual,
finde auch deinen Beitrag mit meinen Vorstellungen stimmig.
Ich denke, der erste Schritt ist die Erkenntnis, dessen was/ wer wir sind ( bis jetzt erahne ich das nur und ich weiß auch nicht ob ich den "Mut" habe, oder das noch bekomme was ich dazu brauche um diese Erkenntnis "erleben" zu dürfen *puuh*.
Ja , aber um was es eigentlich geht, also der Sinn besteht für mich darin, mich als dessen, dessen ich mich dann erkannt habe, zu erfahren.

Ja, Steinwulk mit den Gedanken, das ist wirklich so eine Sache,
im Moment gelingt mir das mal wieder überhaupt nicht.
Ich glaube auch daran, dass unsere Gedanken unser Werkzeug zur Veränderung, zu einem glückerfüllten Leben ist ,
und ich muss gestehen, gerade gestern hatte ich wieder so eine Wut ( kam auch im Beitrag dann wohl raus) und da waren meine Gedanken alles andere als positiv und von Liebe erfüllt *lach*

Ich schreibe vielleicht später noch was zu deinem Beitrag @ Julio,
und wünsche euch allen einen schönen Tag.
~Sylphe~

Sylphe
11.08.2005, 14:14
Julio schrieb :

Es gibt einige die eine sanfte hand besser folgen können und andere die nur auf die harte tour lernen können.
wie sieht für dich konkret eine sanfte hand, bzw. eine harte tour aus ? :( :?

Tobi
11.08.2005, 14:32
Lieber Julio,


ich sehe es so:
ich al Papa erlaube meine kinder alles zu tun was sie für richtig finden,
vorher erkläre ich natürlch was "meines erachten" "richtig oder falsch" ist.
Wenn sich meine kinder für das falsche entscheiden und zumbeispiel sich verbrennen und verletzen brauche ich ihnen nicht zu sagen das es falsch war weil sie durch ihren fehler von alleine begreifen das was flasches gemacht haben.
Richtig, denn Sie können nur so lernen!


aber wenn ich sehe das sich meine kinder von dem guten "WEG" (die liebe) abwenden versuche ich sie doch zum richtigen weg (die liebe) zu bringen.

Wie ich das einstelle kommt ganz darauf an welche karakter zügen meine kinder haben.
Es gibt einige die eine sanfte hand besser folgen können und andere die nur auf die harte tour lernen können.
So verstehe ich "Gott und die Regeln"
Sehr Schade! Wirklich. Du nimmst ihnen damit die Möglichkeit selbst zu erfahren. Ich habe das Verständnis, dass man ein Begleiter sein sollte, seine Meinung und sein Empfinden über Vorfälle dem Gegenüber zum Ausdruck bringt. In Form von "Ich empfinde ..." oder "Es tut mir weh zu sehen das..." etc.
Wir hatten das hier schon in anderen Themen auch. Du kannst deine Kinder vor allem Beschützen, oder besser noch in eine Kiste sperren, dann werden Sie nur tun, was du für richtig hältst. Diese Wesen sind aber anders als du, sie haben hier ihre "Aufgabe" - nämlich ihren persönlichen Weg zu gehen. Und man kann das eine nur durch das andere erfahren, möglicherweise hat sich die Seele den Weg gesucht durch die Hölle zu gehen, um dadurch zu erwachen. Wenn du aber aus "Beschützerinstinkt" den Weg zur Hölle versperrst, weil du es nur gut meinst, bringst du dieses Wesen um den wundervollen Augenblick des Erwachens!

Und letztendlich, ist es nicht möglich einem Wesen seinen Willen aufzuzwingen, denn damit erreicht man nur, dass dieses Wesen sich abwendet. Oder hast du erlebt "Du sollst nicht töten." (wenn diese Worte tatsächlich direkt aus "Gottes Mund" kämen), das sich irgend ein Hirnpupser daran hält? Nein, wir feiern heute noch fröhlich Kriege - autsch und die Stechmüke hat es auch nicht anders verdient!

Du glaubst, wenn Gott strafen würde, dann wäre er über unsere Dreistigkeit nicht so sauer, dass er mal einmal kräftig nießt und die Erde wäre von den Menschenparasiten restlos befreit? Nein? Nein, er macht das lieber Stückchenweise um uns zu "ängstigen"? Gäääähn, dem muss aber verdammt langweilig sein - oder wie erwähnt sadistisch. Warum sollte er das tun, wenn er allmächtig ist??



Und was macht deine meinung nach Gott wenn wir uns nicht für die Liebe entscheiden? Wie hilft er uns zu erkennen ob wir uns für die liebe entschieden haben oder nicht?
Tschuldige, wenn ich dazu auch was sage:
Und was macht deiner Meinung nach Gott, wenn wir uns für die Liebe entscheiden?
Ähnlich viel: nichts. Bzw. Alles!
Er macht das was er schon seit jeher macht: er ist einfach da.
Weil es an UNS ist DAS zu erkennen, dass in allem Gott ist. Erkennst du das, wirst du kein Verlangen nach töten haben - warum? Du tust dir selbst weh. Du bist mit allem Verbunden, du bist ein Teil des ganzen und Gott liebt dich so wie du bist und er gestattet dir "Fehler" zu machen - er "wünscht" es sich! -, denn durch diese wirst du erwachen und wachsen und zu diesem wundervollen Mensch, der du gerade bist.


@shay: Gottes wandlung von AT zu NT, genau das verstehe ich auch nicht.
Können wir das nicht so aufnehmen das Gott in AT eine andere art von erziehung in vergleich zu NT bevorzug hat?
Wie allmächtig stellst du dir eigentlich deinen Gott vor? "Hm, irgendwie kapieren das die Menschlein nicht, versuchen wir was neues ..."

?

Das ganze, habs ja schon gesagt, haben Menschlein geschrieben und in den Zeitepochen ging es damals wie heute schon um Macht und Auslegung.

Ich lese gerade ein echt interessantes Buch, was im Moment bei mir tief im inneren etwas zum erklingen bringt. Ich habe mich lange und viel mit ZEN-Buddhismus beschäftigt, das Buch "Gespräche mit Gott" und jetzt mein aktuelles Buch "Out of Body" (Off Topic) bringt in mir viele Teile zum passen, viele Fragen werden beantwortet und letztlich sagen all diese Bücher das gleiche mit verschiendnen Ausdrucksweisen und vor allem auch Möglichkeiten.

Ich glaube (von ich schon immer ausgegangen bin):
Das unsere Seelen eine fortwährende Evolution durchlebt. Dich und mich gab es schon vor 2000 Jahren und wird es immer fort geben. Es gibt verschiedene Dimensionen (welches mir das Buch nochmal anschaulich verdeutlicht hat), in denen wir jeweils das Ziel haben, durch Erfahrung Erkenntniss zu erlangen.

Vielleicht fragst du - warum wissen wir das dann nicht, wenn wir schon ewig leben? Weil wir erst vergessen müssen, damit wir erfahren können wie es ist nicht zu wissen (einfach gesprochen) - und es heißt auch nicht, dass wir schon ewig HIER leben.

Oki, soweit viel Stoff... ;)

Liebe Grüße

Tobi

Steinwulk
11.08.2005, 16:33
Hi Sylphe,

ich kenn das! Geht aber vorbei, und dann scheint die Sonne wieder. Jedoch
habe ich mir abgewöhnt, mich für diese Grantigkeit im Nachhinein schlecht zu
fühlen. Ich war grantig, - ok - und jetzt freue ich mich, dass ich es nicht
mehr bin. Ist auch der Umgebung gegenüber eine ziemlich klare Aussage.
Wenn man es mit der richtigen Überzeugung sagt - nämlich den Zustand der
Grantigkeit segnend, als abgeschlossenes Kapitel, das einfach seine Zeit
brauchte - drückt man zugleich damit aus, dass wir alle keineswegs diese
geforderte Heiligkeit an den Tag legen. Es sei denn, wir unterdrücken unsere
schlechte Launen. Nur so am Rande.

@ Julio:

Zu Deiner Frage:

Zitat:
Und was macht deine meinung nach Gott wenn wir uns nicht für die Liebe
entscheiden? Wie hilft er uns zu erkennen ob wir uns für die liebe entschieden
haben oder nicht?

Was Gott macht, wenn wir uns nicht für die Liebe entscheiden (falls wir das in
letzter Konsequenz überhaupt können, da wir ja schließlich ein Teil Gottes -
also Liebe sind) hat Tobi bereits dargelegt.


Wie hilft uns Gott zu erkennen, ob wir uns für die Liebe entschieden haben
oder nicht?

Es gibt zwei Emotionen, aus denen alle anderen hervorgehen: Liebe und
Angst. Jede andere Gefühl gründet sich auf diese zwei Emotionen.



Dazu ein Zitat aus einem Buch, Gespräche mit Gott:

Alle Handlungen menschlicher Wesen gründen sich auf Liebe oder Angst,
nicht nur jene, die mit Beziehungen zu tun haben. Entscheidungen, die das
Geschäft betreffen, das Wirtschaftsleben, die Politik, die Religion, die
Erziehung der jungen Leute, die sozialen Angelegenheiten eurer Nationen, die
ökonomischen Ziele eurer Gesellschaft, Beschlüsse hinsichtlich Krieg, Frieden,
Angriff, Verteidigung, Aggression, Unterwerfung; Entschlüsse, haben zu wollen
oder wegzugeben, zu behalten oder zu teilen, zu vereinen oder zu trennen -
jede einzelne frei Wahl, die ihr jemals trefft, entsteht aus einem der beiden
möglichen Gedanken: aus einem Gedanken der Liebe oder einem Gedanken der
Angst.

Angst ist die Energie, die zusammenzieht, versperrt, einschränkt, wegrennt,
sich versteckt, hortet, Schaden zufügt. Liebe ist die Energie, die sich
ausdehnt, sich öffnet, aussendet, bleibt, enthüllt, teilt, heilt.

Angst umhüllt unseren Körper mit Kleidern, Liebe gestattet uns, nackt
dazustehen. Angst krallt und klammert sich an alles, was wir haben, Liebe gibt
alles fort, was wir haben. Angst hält eng an sich, Liebe hält wert und lieb.
Angst reißt an sich, Liebe läßt los. Angst nagt und wurmt, Liebe besänftigt.
Angst attackiert, Liebe bessert.
Jeder Gedanke, jedes Wort oder jede Tat eines Menschen gründen sich auf
eine dieser beiden Emotionen. Darin habt ihr keine Wahl, denn es steht euch
nichts anderes zur Wahl. Aber ihr habt freie Wahl, welche der beiden ihr euch
aussuchen wollt.
Zitat Ende.



Ich denke, das sind sehr klare Kriterien bezüglich der Frage, wann ich aus
Angst und wann ich aus Liebe handle. Die große Herausforderung ist
allerdings, diese Kriterien bei all unseren Entscheidungen mit einzubeziehen.

Wenn wir das schaffen, und dann uns auch noch immer für die Liebe
entscheiden, na dann haben wir ordentlich Agape in der Tüte, gell Martin?


Grüße

Wulki

Sylphe
11.08.2005, 17:02
ach Wulki, das tut so gut zu lesen, das ist einfach wunderbar !

Ja, ich habe oft Angst.
Aber auch das werde ich irgendwann schaffen und meine Angst überwinden :)

Ich möchte auch ein Zitat hier noch anfügen,
von meinem Lieblingsautor, em großen Khalil Gibran :)
ich liebe seine Worte :


Für Julio

Von den Kindern :

Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, doch nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihren Körpern dürft ihr eine Wohnstatt bereiten,
doch nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus der Zukunft, und das bleibt euch verschlossen, selbst in euren Träumen.
Ihr dürft danach streben, ihnen ähnlich zu werden, doch versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben schreitet nicht zurück, noch verweilt es beim Gestern.

Ihr seid der Bogen, von denen eure Kinder wie lebendige Pfeile abgeschnellt werden.
Der Schütze sieht die Zielscheibe auf dem Pfad des Unendlichen, und Er beugt euch mit Macht, damit seine Pfeile umso geschwindiger und weiter fliegen.
Freut euch der Beugung, die euch die Hand des Bogenschützen aufzwingt;
Denn so wie Er den flüchtigen Pfeil liebt, liebt er auch den verharrenden Bogen.

Grüße,
~Sylphe~

Pilger
11.08.2005, 20:07
Hmmmm, schon interessant, einige scheinen ja genau zu wissen was Gott ist und was nicht, was er tut und was nicht....
Mir ist da vieles zu generalisierend. Ist die Bibel wirklich nur ein Märchenbuch ohne jede weitere Bedeutung über die Geschichten hinaus? Gott hat keine Emotionen (dann auch keine Liebe), Gott tut nichts, ist nur einfach da? Wozu dann?
Ich lese was hier geschrieben wurde und kann mich in einigem wiederfinden. In anderem aber auch nicht. Ich halte es aber für wichtig klarzustellen, daß es letztendlich um den Glauben geht. Der aber ist sehr individuell. Ich glaube, daß ich für mein Leben verantwortlich bin. Keiner nimmt mir mein Leben und meine Entscheidungen im Leben ab. Den Weg muß ich gehen. Ich glaube aber auch, daß Gott mir hilft, mir Alternativen zeigt, mich stützt und auch beschützt. Dadurch schöpfe ich Kraft und Mut. All das glaube ich nicht weil es irgendwo geschrieben steht sondern weil ich das ganz persönlich so erfahren habe und eben daran glaube.
Was die Allmacht angeht, alles was hier geschrieben ist entspringt letztendlich menschlichen Urteilen. Können die Gott gerecht werden?
Wenn es so ist, daß Gott alles ist (da stimme ich zu), wenn Gott in uns und wir in Gott sind..., dann kann Gott auch dazulernen, besser sich weiterentwickeln. Warum sollte er keine Erfahrungen machen?
@ Shay, nach dem christlichen Verständnis ist Gott durch Jesus Mensch geworden. Dadurch hat er selbst erfahren was es bedeutet als Mensch zu leben, wie es ist "versucht" zu werden (in jeder Hinsicht), hat erfahren, daß Geist und Willen schwach sein können, das das Leben auch nicht immer leicht sein muß und Regeln manchmal schwer einzuhalten sind. Hat Leid und Glück, Fehler, Sieg und Niederlage erfahren im menschlichen Sinne. Dadurch hat er den Menschen besser kennen gelernt im Sinne von selbst erfahren. Ich weiss z.B., daß es weh tut wenn ich eine heisse Herdplatte anfasse. Erst wenn ich wirklich draufgefasst hab, kann ich aber den Schmerz empfinden und nachvollziehen warum jemand vor Schmerz brüllt (anstatt bloß zu sagen "reiß Dich zusammen").
Das ist jedenfalls eine Erklärung im christlichen! Sinne.
Das ist es woran ich glaube. Das schließt nicht aus, daß alles viel weiter ist als ich mir vorstellen kann. Mir geht es dann aber wie Euch um die Botschaft, die Liebe, die ich aus all dem lese.
Und klar, natürlich besteht die Bibel aus Geschichten die Menschen aufgeschrieben und zusammengefasst haben. In manchen Teilen aber sehe ich durchaus auch göttliches. Wörtlich nehmen darf man vieles auch m.E. allerdings nicht. Wichtig ist letztendlich, die Bibel oder jedes andere spirituelle Buch / oder entsprechende Regeln etc nicht dazu zu benutzen, andere in ihrem Leben, Sein, Glauben usw einzuschränken oder zu bevormunden.

Wünsche Euch einen schönen Abend,
Pilger

Tobi
11.08.2005, 20:21
Hallo Pilger! :)


Wenn es so ist, daß Gott alles ist (da stimme ich zu), wenn Gott in uns und wir in Gott sind..., dann kann Gott auch dazulernen, besser sich weiterentwickeln. Warum sollte er keine Erfahrungen machen?
Hier gibt es im Buch "Gespräche mit Gott" im Prinzip die Antwort: Wenn Gott alles ist und alles was nicht ist ist hat er keinen vergleich, keine Erfahrung. Daher steht im Buch - Wulki korrigiert mich, falls ich falsch liege, dass Gott sich "geteilt" hat (ums mal wirklich plump in einfachen Worten zu sagen) - Gott erfährt sich selbst durch uns. Er kann nicht wissen wie Großartig er ist, weil er vorher alles war und somit keinen Vergleich hat (nicht ERFAHREN kann).

Und zum Thema Bibel, das sollte sich nicht spöttisch von mir anhören, falls deine Bemerkung auf mich gemünzt war. Keineswegs! In der Biebel steckt immer Wahrheit, wie auch im Koran, im Buddhismus, in alles Relegionen ist im Kern die Wahrheit, ganz ohne Zweifel (meine Meinung). Schwierig wird es eben, wenn Menschen die Gleiche Religion gegensätzlich auslegen - dann ist an dem Werk einfach etwas schlecht geschrieben worden und das paßt einfach nicht daran (für mich).

Zum Thema Wissen:
Nun, ich weiß gar nichts. Richtig. Es ist mein Glaube. Und das finde ich das Gute hier, hier können Glauben von der ganzen Welt vertreten sein und man kann immer wieder neue Aspekte sich anschaunen. Das Forum hier hat meinen Horizont dank euch allen doch ein ganzes Stück erweitert! :)
Hier soll ja auch niemand von etwas überzeugt werden, ganz klar - schließlich sind wir eine Gemeinschaft und dennoch Einzelkämpfer.

Auch dir einen schönen Abend! :)

Tobi

Julio C. Aranda B.
12.08.2005, 08:07
@davanala: Ich kann nicht verstehen wie du glauben kannst das Gott was erschaffen
Hat um dann regungslos zu beobachten was in diese Welt passiert.
Glaubst du nicht das er „in vergleich zu Lisa“ ein allmächtiger Gott ist?
In dem folge der Simpsons ist doch Lisa einfach ein Mensch, also kann Mann das
Doch nicht als vergleich nehmen (oder?)


@ Nagual.. ist deine Vorstellung von Gott der gleiche wie von Davanala??
Also das Gott regungslos nichts tut?
Einfach beobachtet?

Sind deine Meinung alle Aboriginien erleuchtet??

@Sylphe: eine sanfte hand, nimmt dich bei der hand und führt dich
Dahin wo du eigentlich hin solltest, (Zeichen Gottes, oder Zeichen der Welten)
Die harte tour ist wenn Mann weis das Mann ständig falsches tut und trotzdem
Ist Mann bokisch und will Mann nicht, also kommt eine harte Zeichen.
Zb. Finde ich ganz persönlich: wenn du was schlechtes tust auf eine lange oder kurze zeit je nach dem wie schlimm das ist, siehst du das dein leben auch schlechte wird.

@tobi: ich verstehe nicht warum viele menschen bestimmte sichtweise eingeschrenkt werden.
Ich versperre doch keine türen für meine für kinder oder halt andere menschen (tür zur hölle in deinem Beitrag) sondern wenn ich sehe das meine kinder keine eigene kraft dafür haben an solchen türen vorbei zu gehen, helfe ich es ihnen.
Meine Sichtweise zu „ meine kinder den richtigen weg zeigen“ bedeutet in jede Hinsicht
„hilfestellung geben“ und das sieht normal bei viele menschlichen wessen die nicht auf ein ebenen sind das sie verbale Kommunikation verstehen (kannst du mir folgen?)
(es bedeutet aber nicht das ich gewaltätig werde, in keinste weise, bin streng gegen gewalt) Das bedeutet das ich vielleicht auch mal an der hand zu packen muss, sie zum richtigen weg bringe, dann haben sie immer noch die eigene entscheidung dort zu bleiben oder „bewusst“ sich gegen entscheiden, dann kann ich natürlich nichts machen.
Menschlische wessen sind aber in bestimmte alters grouppe sehr schwirig und wollen alles wissen ohne was erlebt zu haben (kannst du mir immer noch folgen?)
Ich bin meines erachten dafür zuständig (für meine kinder und die menschen die ich liebe) so lange ihre karakter noch nicht geformt sind.

Wenn wir uns für die liebe entscheiden ist Gott auch für uns da und
Zeigt uns was wir noch damit machen können…
Ich personifiziere Gott als mein heiligen Vater und Schöpfer,
deswegen ist er immer da, ob ich was gutes tue oder schlechtes.
Also tut er immer was,
Ich sehe nicht Gott als etwas was mich anschaut und beobachtet was ich tue
Weil er eine Voyeuristische Ader hat. :P

Mein Gott ist sehr sehr sehr allmachtig :D (reicht dir das als antwort?)
Tobi, da du sehr an die wieder gebuht glaubst werden wir wohl zumindest da nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen.

@Steinwulk: deine antwort mit dem zitat aus dem buch ist zwar sehr lehrreich für viele menschen die dieses thread lessen, aber ich finde du solltest mir mal mit deine eigene verstanden worten sagen, denn nur dann erkenne „ich“ deine eigene Verständnis dafür.
Ab und zu liesst mann etwas und fühlt man das mann was verstanden hat aber nur weil du aus deine sicht es betrachtet (vielleicht meinte der autor aber damit was anderes)
Ich kenne so viele menschen die aus selbstüberzeugung und falsche vorstellungen glauben stets das richtige und Liebe voll zu sein, vielleicht nur weil sie einmal im monat eine spände tättigen und sich für arme menschen einsetzten aber dann zu hause erkennen nicht die grausamkeit die ihre kinder oder sonstigen mit menschen tun.
Verstehst du jetzt warum ich die frage gestellt habe?

Wir hier (ist mir bewusst durch die beiträge die ich gelesen habe) verstehen wohl der kern der aussage liebe und desen Bedeutung für das leben auf erden.
Es gibt aber Millionen von Menschen die denken die liebe entdeckt zu haben weil sie sich immer noch an materiellen werten halten.

@Pilger shity mann… hätte ich dein Beitrag gelesen hätte ich mir das alles oben gespart
Aber da ich schon alles geschrieben habe, postet das auch :P

So jetzt noch mal kurz von mir:
Die verständnis von Regeln haben wir glaube ich ich besser verstanden,
doch ich bin frohe das auch wenn wir verschieden glauben, verschieden denken,
verschieden reden, und verschieden schreiben letztendlich uns wieder in die
Liebe vereinigen und dafür danke ich Gott, „UNSERE GOTT UND SCHÖPFER.
Und bette dafür das viele Menschen diesem Beispiel folgen.

Amen
Hata pronto
Julio

davanala
12.08.2005, 12:10
@julio:

Wie gesagt, meiner Meinung nach, hat Gott uns alles gegeben, was wir brauchen. Er liebt uns, dass steht für mich außer Frage. Er zeigt uns auch Möglichkeiten und Wege (auch keine Frage für mich). Aber ich glaube nicht, dass er eingreift. Um es mal in ein Bild zu packen (ohne Ihn/Sie/Es damit vermenschlichen zu wollen):

Gott ist für mich, wie eine Art Vater/Mutter. Er/Sie hat mir das Leben geschenkt, hat mir alles gegeben, was ich brauche, um aufzuwachsen, hat mir viele Dinge beigebracht, die ich im Leben brauche, zeigt mir Wege und Möglichkeiten, gibt Rat, wenn ich in Not bin, etc..
Aber Er/Sie mischt sich nicht direkt in mein Leben ein.
Ich bin nunmal "erwachsen" (bin ich das wirkich?) und lebe mein eigenes Leben, mit meinen eigenen Erfahrungen, Schmerzen, Freuden... Nur so kann ich mich entwickeln. Und Mütter/Väter wissen das. Sie lassen uns nicht allein, aber sie lassen uns unsere Freiheit.

Wie gesagt, ich will Gott hier wirklich nicht vermenschlichen!!! Aber ich denke das Bild passt ganz gut, um zu erklären, wie ich die Sache sehe.

Vielleicht kannst du mich ja jetzt etwas besser verstehen.

alles Liebe

Julia

Nagual
12.08.2005, 12:18
Hallo Julio,
es ist nicht ganz leicht, über Gott zu schreiben.
Denn Gott ist nach meiner Erfahrung nur in einer "höherdimensionalen" Ebene zu verstehen. In einer Ebene, die jenseits von Raum, Zeit, Polarität, Dualität, Bildern, Richtig und Falsch ist.
Die Aborigines nennen die Welt in der dies verständlich wird und sich das Absolute klar zeigt, dieTraumzeit.

Wenn ich ein Problem habe, gehe ich auch dorthin und bitte darum, meine Angelegenheiten zu verstehen und dann zum Wohle aller Beteiligten wieder stimmig zu ordnen. Es ist eine ganz konkrete Arbeit mit ganz konkreten Schritten.
Die Traumzeit beinhaltet alles, was jemals in diesem Kosmos erlebt und erfahren wurde. Sie ist Gottes Traum, bzw. der Traum des Absoluten.
Überpersönlich, zeitübergreifend und voller bedingungsloser Liebe.
Dort kann man die Bilder einzelner Puzzles als Ganzes erkennen und heilen.
Die Traumzeit öffnet ihre Türen anscheinend nur, wenn die Absicht darin zum Wohle aller Beteiligten ist.
Neugier und Manipulation werden nicht zugelassen.

Der Stammesälteste der Gallup hat mir gezeigt, wie ich in der Traumzeit für mich und andere arbeiten kann. (Ich habe ihn nie persönlich getroffen.)
Er ist einer meiner vielen Lehrer, die in der Traumzeit jedem zur Verfügung stehen.

Das Absolute ist reines Bewußtsein, über das Bewußtsein erlangt werden kann.
Aus diesem Bewußtsein geht der persönliche Ausdruck, das Handeln und alle Ereignisse innerhalb unseres Lebens hervor.
Völlig von selbst.
Es ist die Kunst des Nicht-Tun. Das meditative Fließen, ohne persönliche Absicht.
Das ist auch das, was ein Nagual praktiziert.

"Als Buddha erkannt hatte, dass es nichts mehr zu tun gab, erlangte er die vollkommene Erleuchtung".

Ich persönlich habe noch viel zu lernen.
Aber die Grundprinzipien eines freien und liebevoll verbundenen Lebens kann ich immer mehr in "mein" Leben tragen und diese Liebe spüren, die hinter wirklich allem steht.
Dann zieht es mich wieder tief in die Schatten und ich habe wieder eine Lektion zu lernen. (Mit Damaris z.B.)

Die wenigsten Aboriginies sind "noch" erleuchtet. Ihre Wurzeln und ihre Kultur wurden z.T. äußerst erfolgreich ausgerottet und zerstört.
Da deren Kinder sich für vor allem für Playstation, Alkohol, Nike Schuhe und Cola interessieren, haben die unterschiedlichsten Stammesältesten ihr Erbe an zivilisierte Menschen weitergegeben.
Sie haben die wahrscheilich größten und tiefsten Geheimnisse des Lebens bewahrt und über Jahrtausende weitergetragen.
Jetzt verlassen sie diesen Planeten.
Ihr Job ist getan.

Sie tun nichts, wenn es nicht zum Wohle aller Beteiligten ist.
So einfach ist das.
Sie sind vollkommen bewußt. (Nur noch ein paar wenige)

Sie leben Gott, da sie ihn zu jeder Zeit in allem erleben.
Eben naturerleuchtet. Völlig normal eigentlich.
Es ist der natürliche menschliche Bewußtseinszustand.
Darin zeigt sich die Allmächtigkeit der kosmischen Prinzipien. Vorne weg die allumfassende kosmische Liebe.
Sie ist eine Tatsache für mich. Genauso wie das Absolute.
Alles andere halte ich für Illusionen meines verwirrten Geistes.

Heute hab ich es wieder klar und kann es fühlen. Morgen bin ich vielleicht wieder im Schmerz.
So what ! Ist schon richtig so.

Herzliche Grüße
Christoph

Steinwulk
12.08.2005, 17:02
Julio C. Aranda B. postete
@Steinwulk: deine antwort mit dem zitat aus dem buch ist zwar sehr lehrreich für viele menschen die dieses thread lessen, aber ich finde du solltest mir mal mit deine eigene verstanden worten sagen, denn nur dann erkenne „ich“ deine eigene Verständnis dafür.
Julio Hi Julio,

hab ich doch. Die private message (siehe oben) sind meine eigenen Worte. Du
hättest mir jede Frage in Bezug darauf stellen können. Dadurch, dass Du die
message, die ich Dir geschrieben habe, ins Forum stellst, läßt Du andere dazu
Stellung nehmen, anstatt es selber zu tun. Ganz geschickt, wenn es darum
geht, eine Strategie zu verfolgen.

Hier geht es nicht um Strategie, oder ums Rechthaben, Julio. Ich will Dir
sagen worum es mir geht: Wovon das Herz voll ist, geht der Mund (oder die
Tasten) über. Und in meinem Fall ist es die Freude über diese wunderbare
Freiheit, die uns Gott durch seine Schöpfung erschaffen hat. Und wenn ich -
um diese Freude anderen verständlich zu machen - eine Textstelle zitiere,
die - wie ich meine - den Kern einer gewissen Aussage besser zu treffen
vermag als ich es selbst beschreiben kann, ist es der Sache trotzdem dienlich.


Und natürlich will ich darüber diskutieren. Für diese Freiheit stehe ich gerne
ein. Aber es wäre gut, über die Aussage zu diskutieren und nicht über deren
Form. Vielleicht liege ich ja verkehrt, kein Problem. Wenn diese Freiheit, die
ich empfinde, nicht wirklich ist, dann weiß ich damit umzugehen. Aber man
sollte mir zumindest erklären, warum diese Freiheit nicht wirklich ist.

Stör Dich bitte nicht an irgendeinem Zitat.

Anscheinend hast Du diese message hier eingestellt, weil Du mit ihr nicht
einverstanden bist. Aber Du hast noch nicht einmal erwähnt, warum nicht -
und womit nicht.

Das würde mich interessieren!


Also, komm zur Sache. :)


Steinwulk

Sylphe
13.08.2005, 07:22
Julio schreibt :

wenn du was schlechtes tust auf eine lange oder kurze zeit je nach dem wie schlimm das ist, siehst du das dein leben auch schlechte wird.
hiermit sagst du doch selbst, dass jeder für sich verantwortlich ist, oder verstehe ich das falsch ?
Ich glaube,
Gott dagegen schenkt jedem stetig seine unendliche Liebe, egal ob dem "Heiligen" oder dem "Mörder"
um das mal so krass auszudrücken, es liegt an jedem selbst ob er sie nimmt, oder etwas anderes daraus macht, aber Gott "straft nicht "
Das ist Sache des Menschen.

Ich bin davon überzeugt, das Gott uns unterstützt uns uns hilft, wenn wir uns an ihn wenden und uns für ihn öffnen.
Ich glaube auch daran, dass jeder Mensch seinen Begleiter ( Engel) hat.

Und wie Nagual das auch beschreibt, ich denke, wir Menschen können uns gar kein "Bild" von Gott machen, weil unser Bewusstsein dazu nicht ausreicht, weil wir auf einer ganz anderen "Wellenlänge" ticken.
Steht beispielsweise ja auch in der Bibel :)

Aber das soll nicht bedeuten, dass wir Menschen "behindert" sind ( ich habe lange den Menschen als solchen gesehen.*lach*..hm, Tiere und hauptsächlich Pflanzen sehe ich heute noch viel feinfühliger als die meisten Menschen, aber das ist ein anderes Thema)
Nein, jeder einzelne von uns, hat genau diese Erfahrung, dieses Leben,dieses Menschsein, diesen Weg gewählt, mit all seinen Erfahrungen.
Daraus resultiert mein Vertrauen ins Leben.
Ich glaube auch wie Tobi an die Wiedergeburt, ein einziges Menschenleben reicht gar nicht aus . Ich glaube auch, dass wir alle Mörder sowie "Heilige" sind( waren)
--------------------------------------------------------------------------
Ich sehe den, als gute Mutter oder Vater, der immer seine Türen offen hält für seine Kinder, der sich selbst mit seinen Vorstellungen vom Leben auch mal zurückstellen kann, über sich selbst lachen kann und sich auf seine Kinder einlässt, die Welt mal wieder mit Kinderaugen sehen kann, das inner Kind in sich lebt oder durch seine Kinder wiederentdeckt.
Der hinter die Fassade seiner Kinder schaut ( die Kinder haben übrigens diese Fassaden nur für ihre Eltern aufgelegt).
Der seine Entwicklung, seine Reife nutzt um wirklich für seine Kinder dazusein.
Damit meine ich, sein rebellisch, schreiendes Kind ( das z.B. zum 1000 mal nach irgendetwas anderem schreit ( sei es Stofftier, das es dann doch nicht will, Trinkflasche, die es dann doch nicht will, etc. ) einfach mal in den Arm nimmt und ihm seine Liebe spüren lässt, in Ruhe und Wahrhaftigkeit, sein Kind wahrnimmt,
mehr braucht es nicht,
mehr brauchen wir nicht.

Ist das so schwer?
Es ist das einfachste auf dieser Welt, das wir fast alle aus den Augen verloren haben und unsere Kinder schreien und rebellieren.
Sie sind es, die uns wachrütteln wollen
und ich empfinde Schmerz und Wut,
wenn ich sehe, wie blind die meisten Eltern sind, die ihre Kinder für ihre Rebellion "bestrafen" oder ignoriren und ihnen dann schließlich Ritalin, oder was weiß ich was verabreichen um sie dann ruhig zu stellen, damit sie eine "angemessene Leistung" bringen.
Kinder sind immer die Opfer !!
Sie tragen unseren Schmerz und machen ihn schließlich zu ihrem eigenen, aus Liebe zu uns.
Oh Gott, schenk uns einen wachen Geist
---------------------------------------
Was ist mit deinen Söhnen, Julio ?
Wann hast du ihnen das letze mal gesagt, dass du sie liebst ?


Ich kann mit vorstellen wie schwer Elternsein, sein kann.
Ich habe es meinen Eltern sicher auch nicht leicht gemacht.
Ich war z.B. als Jugendliche, eine ganze Zeit drogenabhängig. Ihre Reaktion darauf war, es zu ignorieren.
Es war ihre Art damit umzugehen.( ich glaube bis heute nicht, dass sie es nicht gemerkt haben, das kann gar nicht sein , und ich habe es bis heute nicht zum Thema gemacht)

Ich habe selbst noch keine Kinder, also kann ich auch nicht als Mutter sprechen.
Ich möchte hier auch nicht als Moralapostel erklingen, es ist nur das, was mir schon die ganze Zeit auf der Seele brennt und ich hier und jetzt loswerden wollte.
--------------------------------------
Alles Liebe Julio,
~Sylphe~ Tina ;)

WohlfühlManager
14.08.2005, 11:26
Sylphe postete
Ich glaube,
Gott dagegen schenkt jedem stetig seine unendliche Liebe, egal ob dem "Heiligen" oder dem "Mörder"
um das mal so krass auszudrücken, es liegt an jedem selbst ob er sie nimmt, oder etwas anderes daraus macht, aber Gott "straft nicht "
Das ist Sache des Menschen.

Ich bin davon überzeugt, das Gott uns unterstützt uns uns hilft, wenn wir uns an ihn wenden und uns für ihn öffnen.
Ich glaube auch daran, dass jeder Mensch seinen Begleiter ( Engel) hat.
--------------------------------------------------------------------------
Ich sehe den, als gute Mutter oder Vater, der immer seine Türen offen hält für seine Kinder, der sich selbst mit seinen Vorstellungen vom Leben auch mal zurückstellen kann, über sich selbst lachen kann und sich auf seine Kinder einlässt, die Welt mal wieder mit Kinderaugen sehen kann, das inner Kind in sich lebt oder durch seine Kinder wiederentdeckt.
Der hinter die Fassade seiner Kinder schaut ( die Kinder haben übrigens diese Fassaden nur für ihre Eltern aufgelegt).
Der seine Entwicklung, seine Reife nutzt um wirklich für seine Kinder dazusein.
Damit meine ich, sein rebellisch, schreiendes Kind ( das z.B. zum 1000 mal nach irgendetwas anderem schreit ( sei es Stofftier, das es dann doch nicht will, Trinkflasche, die es dann doch nicht will, etc. ) einfach mal in den Arm nimmt und ihm seine Liebe spüren lässt, in Ruhe und Wahrhaftigkeit, sein Kind wahrnimmt,
mehr braucht es nicht,
mehr brauchen wir nicht.

Ist das so schwer?
Es ist das einfachste auf dieser Welt, das wir fast alle aus den Augen verloren haben und unsere Kinder schreien und rebellieren.
Sie sind es, die uns wachrütteln wollen
und ich empfinde Schmerz und Wut,
wenn ich sehe, wie blind die meisten Eltern sind, die ihre Kinder für ihre Rebellion "bestrafen" oder ignoriren und ihnen dann schließlich Ritalin, oder was weiß ich was verabreichen um sie dann ruhig zu stellen, damit sie eine "angemessene Leistung" bringen.
Kinder sind immer die Opfer !!
Sie tragen unseren Schmerz und machen ihn schließlich zu ihrem eigenen, aus Liebe zu uns.
Oh Gott, schenk uns einen wachen Geist
---------------------------------------
*stimmt sylphe voll und ganz zu*

Julio C. Aranda B.
14.08.2005, 16:29
hola amigos y amigas
@Steinwulk: 1) "Stör Dich bitte nicht an irgendeinem Zitat." mache ich nicht,
nur wollte ich das was du zitiert hast um zu wissen ob du das verstehst was ich unter dem zitat verstehe... nur zu info :) damit keine missverständnisse entstehen.

2) ich habe hier deine messege gepostet um selbst bezug darauf zu nemmen und auch andere teil an diesem haben zu lassen.

3) meine antwort auf dein messege habe ich geschrieben, ich habe doch geschrieben wie ich das ganze sehe und so. oder findest du es es nichgt so?

@Sylphe: ich habe keine kinder... ich habe das alles als ein beispiel geschrieben.

alles liebe an euch alle!!!

st.auer
15.08.2005, 14:00
Hallo Julio,

wenn es ums Thema Wiedergburt geht, muss ich mich auch ein wenig einmischen.

Was macht dich so sicher, dass sie nicht existiert? Welche Grundlage hast du, die dir vermitteln, dass nach dem Leben nur Himmel und Hölle warten?
Ich hoffe nicht, dass allein die Bibel für dein Meinungsbild ausschlaggebend ist.
Gespräche mit einem Regressionstherapeuten/HeilpraktikerInnen, welche die hypnotische Rückführung in die Vergangenheit mit ihren Kunden/Patienten durchführen, können dir sicher neue Einsichten in dieses Thema gewähren.
Viel mehr noch, wenn du selbst an einigen Sitzungen teilnehmen würdest.
Sehen und Fühlen geht weit über das gewöhnliche Verständnis der Dinge hinaus.
Und wenn du Angst vor Hypnose haben solltest, dann lies dich einfach in das Gebiet ein.
Wenn du auf deiner alten Sichtweise verharrst, wirst du einige wundervolle Erfahrungen nie machen können ...

Julio C. Aranda B.
15.08.2005, 14:14
hola st. auer

hmmm, eigentlich hast du schon recht.. meine eiinzigen grundlage dafür ist die bibel. Ich habe mir schon ein wenig damit aussereinander gesetzt (auch mit Buddhismus und andere asiatische religiönen die daran galuben)
aber irgend wie kann ich mir nicht vorstellen bzw vorstellen schon aber kann nicht daran glauben das ich (mein person) in ein anderes leben was anderes war. denn ich existiere nur einmal, und wird auch keinen geben der irgend wann als julio wieder geboren wird.... (hoffe für die Frauen welt zumindest :P *LOL*)

Vor Hypnose habe ich keine angst.
aber solange ich niemand gefunden habe der das gut beherscht und kostenlos machen will, werde ich wohl diese erfahrung nicht erleben.

aber warum glaubst du das diese erfahrungen für mich "wundervoll" sein kann?
du weis doch garnicht welche empfindungen dies bei mir auslössen kann.

das wäre aber auch ein gutes "neues Thread"

Tobi
15.08.2005, 14:49
Hi Julio,

nur kurz:
Es IST ein wundervolles Gefühl seinen Horizont zu erweitern - ich glaube nicht, dass mehr Wissen dir ein schlechtes Gefühl vermitteln kann... ;)

Vermutlich existiert deine Seele nur einmal - aber da du Bibelfest bist, müßtest du glauben, dass die Seele ebenfalls unsterblich ist. Also was machen mit der unendlichen Zeit? Wie wäre es mit ein paar Leben auf der Erde? Warum? - Um dein Wissen zu erweitern, zu erfahren? Unverstellbar?

Lieben Gruß

Tobi

st.auer
21.08.2005, 21:46
also Julio,

der Weg den du surch regression erfahren kannst, beginnt mit der Erinnerung an dein bisheriges Leben. Das aktuelle. IM Unterbewusstsein sind alles Dinge, die du je erlebt hast gespeichert wie in einem Bilderbuch. NUr haben die Menschen an sich die Fähigkeit verloren, diese Bilder ins BEwusstsein zurück zu holen.
Durch Autogenes Training kann man hier, wie auch durch Hypnose, alles erlebte sehen und noch einmal durchleben. Ein Schritt weiter folgt dann das Erleben des eigenen Todes im letzten Leben. UNd wenn du noch nicht davon überzeuigt warst, dass es stimmt, dann bist du spätestens jetzt, wenn du es mit eigenen Augen und Sinnen erlebt hast.
UNd zur Bibel sei gesagt, dass die Kirche im Konzil von Konstantinopel die Lehre der Reinkarnation aus den Schriften verbannte. So verschwanden auch die 18 Jahre aus Jesu Leben zwischen dem Alter von 12 und 30.
Alles sollte einem sehr zu denken geben, da die ältesten Gedankengüter auf der Reinkarnation beruhen, nicht auf dem 'Himmel/Hölle, tu alles für die Kirche sonst Fegefeuer' - Dogma.
Mit besten Grüßen von st.auer

Sonja
12.02.2006, 04:24
Hallo.
Habe zu dem Thema meine ganz eigene Meinung. Erstens zum Thema Bibel. Vieles darin muß man im übertragenen Sinne sehen und nicht wörtlich nehmen wie eine Reportage aus Jesu Zeiten, z.B. die Entstehung der Welt, von der Reihenfolge her hat Gott, (er für mich das Leben selbst ist und das Leben stirbt nie, nur die Form des Lebens ändert sich) stimmig mit heutigen Erkenntnissen alles geschaffen (zuerst LIcht....Tiere.....Menschen). Ich glaube man sollte versuchen den wahren Kern darin entdecken zu können und nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Doch wir werden sogar in der Bibel dazu aufgefordert uns unsere eigene Meinung zu machen und an unserer Welt zu arbeiten und uns selbst für Gut oder Böse zu entscheiden. Hätte Gott diesen Baum nicht in den Garten gesetzt, hätten wir gar nicht die Möglichkeit gehabt selbst zu entscheiden und zu bestímmen und weil der Mensch sich dafür entschieden hat seine eigenen Erfahrungen zu machen wurde er auch ein Stück weit von der universellen Energie, dem Wissen getrennt und mußte nun seinen Acker mit Mühe und im Schweiße ... selbst bestellen. Gott ist wie Manitu in allem, ist das Atom, die Substanz des Lebens selbst, alle Götter sind eins nur die unterschiedlichen Kulturen interpretieren sie anders, aber wenn du genau hinsiehst findest du die Parallelen in jeder Religion und alles ergibt eins.
Und außerdem, wen Gott liebt, den setzt er harten Prüfungen aus. Man könnte das als Strafe empfinden, ich bemühe mich jedoch das anders zu sehen. Weil Gott mit mir besonderes vor hat, deswegen die ganzen Schicksalsschläge und im Nachhineien bin ich ihm dankbar dafür, daß er mich so einer harten Schule unterzog( ich verlor schon sehr früh meine Eltern) auch wenns manchmal schwer ist, glaube ich fest daran daß er mich durch sowas nicht für irgend etwas bestraft sondern mich zu etwas erzieht was meine Bestimmung sein soll. Und trotzdem soll man auch gelegentlich den Kampf gegen ihn aufzunehmen wagen, er will uns so, wie in Coelhos Der Fünfte Berg.

Anbei noch ein Text den ich für eine Tante von mir schrieb, die immer noch felsenfest glaubt, der Mensch stamme von Adam und Eva ab und nicht lt. Evolution vom Affen.