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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gedichte und Kurzgeschichten von Kriegern für Krieger



Sonja
17.02.2006, 00:07
Der Rat der Alten

Warum achtet ihr nicht den Rat der Alten?

Soviel an Weisheit das verloren geht,
ungehört und ungeachtet verstummt, erlischt.

Lichter im Dunkeln der Unwissenheit
die der Sturm der Zeit eins ums andere verlöschen läßt.
Und keiner der die letzte Flamme hütet.
Die Zukunft schauen kannst du nur in der Vergangenheit.

Offenheit und Toleranz-
sind das nur Schlagwörter unserer Zeit?
Ausgehöhlt, leer, bedeutungslos?
Pseudonyme hinter denen wir uns verstecken?

Was haben unsere Väter und Großväter doch für uns Sorge getragen, gearbeitet
und sogar gekämpft für unseren Wohlstand und unsere Sicherheit
weil sie wußten was Hunger bedeutet, wie es ist, kein Bett zu haben,
das man sein eigen nennen kann.
Für uns!

Und wir hocken bequem in unserem Schlößchen,
verwöhnt, verweichlicht, undankbar
achten wir nichts von alledem und würden, anstelle es zu erhalten,
am liebsten niederreißen, zerstören.
Pochen lauthals wie verwöhnte Kinder auf unsere Rechte ohne auch nur im
Geringsten daran zu denken, dass wir auch Pflichten haben.

Sehn wir denn nicht,
dass wir schon zu dem geworden sind, dass wir hassen?
Aufstehen müssen wir.
Wir müssen kennenlernen Hunger, Elend und Not um zu begreifen und wieder
zu besseren Menschen zu werden.

Nur durch Leiden lernt der Mensch.
Nur so.

stygis
17.02.2006, 11:57
Zum lernen habe ich hier irgendwo gelsen

der edelste weg zu lernen ist durch nachdenken.
der einfachste der durch nachmachen von anderen
der schmerzlichtste ist der durch erfahrung...

Sonja
18.02.2006, 00:14
Der Stuhl

Ich habe auf dem Stuhl des alten Geistermannes gesessen.

Früher, als ich Kind war, da war da im Wald eine wunderschöne Lichtung mit einer herrlichen Blumenwiese voller Sonne und Wärme.
Nur ein paar Meter entfernt stand da dieser alte Stuhl im Wald, im Schatten, unter den dunklen Tannen.
Als Kind sah ich immer einen alten Mann mit Hut und braunem Anzug dort sitzen, schemenhaft.

Er beobachtete mich die ganze Zeit über.
Er passte auf mich auf und war trotzdem von einer angsterfüllenden Strenge umgeben. Schweigend, mit ruhigem Lächeln, einer Ruhe und Harmonie die sich kaum beschreiben lässt.

Ich saß auf meiner Märchenwiese und spürte seinen Blick die ganze Zeit über.
Ich hatte großen Respekt vor ihm und auch Angst, denn er hatte Macht.

Nie hätte ich gewagt zu diesem Stuhl zu gehen, ihn zu berühren.
Heute gehöre ich der Welt der Erwachsenen an, viele Jahre sind ins Land gegangen, doch noch immer steht der Stuhl dort am selben Ort von einer sonderbaren Magie umgeben. Und zum ersten Mal hatte ich den Mut mich auf diesen alten Stuhl zu setzen.

Die Blumenwiese wurde vor einigen Jahren mit Bäumen bepflanzt, doch ich schloss die Augen und sah mich selbst als Kind dort auf meiner Wiese sitzen im Sonnenschein. Ein seltsames Gefühl.

Ich spürte die Ruhe und Harmonie des alten Geistermannes und einen Teil dessen Macht mich durchströmen.
Es war schön und traurig und ich verspürte große Einsamkeit.
Doch mit dieser Einsamkeit werde ich leben müssen.
Niemand wird sie je mit mir teilen.
Aber es gibt Menschen die es mir erleichtern damit zu leben.

stygis
19.02.2006, 09:29
Hallo!

Aufstehen müssen wir.
Wir müssen kennenlernen Hunger, Elend und Not um zu begreifen und wieder
zu besseren Menschen zu werden.

Nur durch Leiden lernt der Mensch.
Nur so.
[/QUOTE]

Ich denke nicht das der Mensch nur durch leiden
Lernt... was bitteschön soll ein Mongolides kind durch sein
Leiden lernen.. In soll fällen kann man nicht sagen
der Liebe gott will das so!

Wenn du so denkst solltest du dir schleunigst ein
selbstgeissel-set-besorgen und in einen orden a la opus dei eintreten!


Grüsse

IRoN
19.02.2006, 14:06
Ich denke nicht das der Mensch nur durch leiden
Lernt... was bitteschön soll ein Mongolides kind durch sein
Leiden lernen.. In soll fällen kann man nicht sagen
der Liebe gott will das so!

Wenn du so denkst solltest du dir schleunigst ein
selbstgeissel-set-besorgen und in einen orden a la opus dei eintreten!

Hallo Krieder des Lichts,

dies ist mein erster Beitrag, ich habe Euch erst heute gefunden. Eigentlich wollte ich selber die Domain 'Krieder-des-Lichts.de' anmieten und ein eigenes Forum aufsetzen. Dann merkte ich das da ja schon eins ist ;) Ok, damit habe ich weniger Arbeit und freue mich Euch endlich gefunden zu haben. Aber zu meiner Vorstellung komme ich später, erstmal möchte ich zu diesem etwas agressiv wirkenden Beitrag etwas schreiben.

Ich teile die Aussage, das der Mensch nur durch Leid lernt. Allerdings muss man das auch aus der Perspektive des 'Gesamten' sehen.

Ich glaube nicht das ein ein mongolides Kind leidet, da es nichts anderes kennen gelernt hat. Es ist von Geburt an so und somit ist der Zustand normal und wird nicht als Leid empfunden. In diesem Fall sind es die Eltern die leiden, dementsprechend sind es die Eltern die etwas lernen sollen.

Ein Mensch der sich nicht über die Wiedergeburt der Seele bewusst ist, wird niemals verstehen können wie positiv sich das Prinzip des Leidens, auf unsere Seele auswirkt. Allerdings ist es eigentlich nicht das Leiden, das uns zum lernen zwingt, sondern unsere Selbstverurteilung.

Wenn Eltern ein Kind schaffen das nicht der gesellschaftslichen Norm entspricht, ist das für die meisten ein Grund für Leid. Der Erfolgsdruck und der Druck immer die Gesellschaftlichen Vorgaben zu erfüllen ist unser aller Geisel.

Irgendwann werde ich mir auch aussuchen als mongoloides Kind auf die Welt zu kommen und Eltern zu haben die mich lieben. Niemals den Zwängen und den Süchten der Gesellschaft ausgesetzt zu sein, einfach ein sorgenfreies Leben zu führen. Ich habe schon sehr viel mit solchen Kindern zu tun gehabt (viele Besuche im Behindertenhilfswerk) und diese liebenswürdigen, freundlichen und fröhlichen monogoloiden Kinder sind eine wahre Bereicherung für unser Leben in der Konsum- Sklavenwelt. Diese Kinder leiden nicht! Wir sind es die leiden!

Aus diesem Grund wollte ich diese Lichtkrieger Seite aufsetzen. Ich will endlich aktiv etwas tun um eine größere Gruppe zu erreichen. Wir müssen uns darauf besinnen das wir uns selber verurteilen. Die Welt ist gut, friedlich und fair! Nur der Mensch mißbraucht sein Umfeld auf grauenvolle Weise und macht aus dem 'Garten Eden' die 'Hölle'.

Wenn wir schaffen das das Bewusstsein der Menschen wieder gerade-zu-rücken, auf das wesentliche zu konzentrieren, dann hat unsere Welt eine überlebens Chance. Für diesen Prozess berufe ich mich auf die Legender der Hopi! Es ist ihre Lehre die mich an die Hand genommen hat. Ich fühle das sie das Zentrum unserer Weltenseele sind. Pauolo führt mit seinen 'Kriegern des Lichts' ihren Willen aus und vereint die 'alten schamanischen Seelen' die sich vor tausenden von Jahren dazu entschieden habe in unser Konsum- Sklavenwelt 'die sich am Rande des seelischen Ruins' befindet zu reinkarnieren, sich zu versammeln und zusammen für das Licht zu kämpfen. Es ist ein Teil des 'Großen Prozesses' den wir alle 'fühlen' können, den wir aber im gesamten einfach noch nicht erkennen können.

Aber wir die 'Krieger des Lichts' wir sind alle in Teil davon und auch wenn wir uns verzweifelt fühlen, weil diese Welt von diesem unheimlich mächtigen schwarzen Kräften geführt wird, es ist unsere Aufgabe die Menschen in das Licht zu führen. Es ist unser Verantwortung. So sagen es die Hopi! Die echten Krieger des Lichts sind mit Ritualen der Hopi bereits vor tausenden von Jahren in unsere Welt gerufen worden, damit wir genau diesen Job erledigen.

Jetzt müssen wir uns nur noch daran erinnen, wer wir wirklich sind und was genau zu tun ist. :) Ich habe mich teilweise erinnert und je mehr ich mich meiner Erinnerung anvertraue, je mehr Bilder kommen! Ich hoffe hier Leute zu finden, die ähnliches erfahren.

'Krieger des Lichts' ich grüße Euch!

Sonja
19.02.2006, 15:54
Wow!!
Ein starker und sehr mutiger erster Beitrag. Endlich werden die Sachen die ich schreibe und geschrieben habe diskutiert und die Energie die ich in sie eingebracht habe kommt durch eure Meinungen zurück. Ich grüße dich recht herzlich neuer Krieger und freue mich schon auf weiteren regen Austausch mit dir. Dein Schreiben spricht mir aus der Seele und macht deutlich woran auch ich glaube. So hart es oft sein mag, das Leben hat doch immer recht und anstatt zu verbittern und zu resignieren müssen wir doch das beste draus machen und mit Selbstkasteiung hat das nun wirklich nichts zu tun. Das mit den Hopi interessiert mich näher. Habe mir vor ein paar Jahren in Mexiko ein Symbol der Hopi als Tattoo ausgesucht ohne näheres Hintergrundwissen derer Ideologien. Würde mich freuen mehr von dir darüber zu erfahren. Möge das Licht dich nun stets begleiten auf deinem, unserem geimeinsamen Weg.

DINO
19.02.2006, 20:59
Der Rat der Alten

Warum achtet ihr nicht den Rat der Alten?

Soviel an Weisheit das verloren geht,
ungehört und ungeachtet verstummt, erlischt.

Lichter im Dunkeln der Unwissenheit
die der Sturm der Zeit eins ums andere verlöschen läßt.
Und keiner der die letzte Flamme hütet.
Die Zukunft schauen kannst du nur in der Vergangenheit.

Offenheit und Toleranz-
sind das nur Schlagwörter unserer Zeit?
Ausgehöhlt, leer, bedeutungslos?
Pseudonyme hinter denen wir uns verstecken?

Was haben unsere Väter und Großväter doch für uns Sorge getragen, gearbeitet
und sogar gekämpft für unseren Wohlstand und unsere Sicherheit
weil sie wußten was Hunger bedeutet, wie es ist, kein Bett zu haben,
das man sein eigen nennen kann.
Für uns!

Und wir hocken bequem in unserem Schlößchen,
verwöhnt, verweichlicht, undankbar
achten wir nichts von alledem und würden, anstelle es zu erhalten,
am liebsten niederreißen, zerstören.
Pochen lauthals wie verwöhnte Kinder auf unsere Rechte ohne auch nur im
Geringsten daran zu denken, dass wir auch Pflichten haben.

Sehn wir denn nicht,
dass wir schon zu dem geworden sind, dass wir hassen?
Aufstehen müssen wir.
Wir müssen kennenlernen Hunger, Elend und Not um zu begreifen und wieder
zu besseren Menschen zu werden.

Nur durch Leiden lernt der Mensch.
Nur so.



wie wahr wie wahr!

wie alle großen Kulturen werden wir und unser dekantentes volk untergehen.
nicht armut und not sind die großen gefahren für ein volk sondernder überfluß.
"wenn man etwas hat und es nicht schätzen kann."


Wir leben in einer "Diktatur der materiellen Befriedigung"

"Gebt ihnen alles was sie haben wollen, und das Verlangen nach mehr!"

IRoN
19.02.2006, 22:40
Wow!!
Das mit den Hopi interessiert mich näher. Habe mir vor ein paar Jahren in Mexiko ein Symbol der Hopi als Tattoo ausgesucht ohne näheres Hintergrundwissen derer Ideologien. Würde mich freuen mehr von dir darüber zu erfahren. Möge das Licht dich nun stets begleiten auf deinem, unserem geimeinsamen Weg.
Danke Dir für das herzliche Willkommen :)

Leider bin ich noch nicht so weit, das ich Dir mir Symbolen der Hopi helfen könnte. Ich arbeite mehr mit deren Geschichte(n) und Überlieferungen deren Medizinmänner bzw. Stammesführer. Die haben nämlich Infos von allen Welten. (Gesellschaften) 3 sind bis dato untergegangen, wir leben in der vierten sagen die, welche nun auch gerade sich selber zerstört. Die Hopi sind die inoffiziellen Schreiber der gesamten Menschheitsgeschichte. Es gibt einige sehr gute Bücher über sie z.B. das Werk 'The Book of the Hopi'. Die Infos die ich von den Hopis erhalten habe, haben alle meine kleinen Rätselbausteine die ich in den letzten 15 Jahren gesammelt habe, ergänzt. Es ist unglaublich, was die erzählen! Kann ich nur jedem empfehlen!

Sonja
24.02.2006, 00:27
Danke für den interessanten Buchtip. Momentan muß ich mich noch durch drei andere Bücher lesen, die ich mir ausgeliehen und gekauft habe unter anderem durch den Wälzer von der Entstehung der Realität und das wird noch etwas dauern. Aber dies Buch der Hopi wäre eine gute Lektüre für meine nächste Mexiko-Reise insofern es nicht zu dick ist und in meinen Rucksack paßt
Liebe Grüße, la locita

Sonja
24.02.2006, 01:37
Das Ende der Zeiten

Ich frage mich wie es weitergehen soll.
Das Ende der Zeiten ist es angebrochen?

Krieg herrscht seit dem Fall der Türme.
Terror, Angst und Unsicherheit sind zu unseren alltäglichen Begleitern geworden.
Wir versuchen weiterzuleben wie bisher und zu verdrängen dass die
Zeiten der Unbekümmertheit vorbei sind.

Die Zeit der Prüfungen ist hereingebrochen.
Werden wir uns ändern und bestehen oder ereilt uns das jüngste Gericht
wie ein Dieb in der Nacht?
Schutzlos und unvorbereitet?
Sind diejenigen von uns, die warnen und uns mahnen, nur Hysteriker,
Endzeitpropheten, selbsternannte Apostel, die versuchen ihrem eigenen Leiden
dadurch einen Sinn zu geben oder werden sie viele von uns retten.

Lange schon habe ich diese apokalyptischen Visionen,
doch nie waren sie der Realität so nahe wie jetzt.
Und es geht vielen so,
doch niemand wagt es sie auszusprechen diese düsteren Prognosen, besonders jetzt nicht, wo sie so nahe gerückt sind.
Zu kontrollieren versuchen wir das Geschehen mit Gewalt, Schweigen und Ignoration um wie gewohnt sorglos, skrupellos und verwöhnt weiterleben zu können.

Nachdenken sollten wir über all das was uns selbstverständlich geworden ist und darüber, dass sich dies schnell ändern kann,
dass wir schnell für unsere Taten zur Rechenschaft gezogen werden können
wie vorm Jüngsten Gericht
und umkehren sollten wir
zu einem besseren Menschsein,
zur Wertschätzung des Lebens und der
Wunder der Natur.

(für 11.September)

Sonja
06.03.2006, 20:50
Ich hab so meine eigenen Gedanken

brauche und wil auch nicht
vorgefertigtes, leicht verdauliches Programm
aus Fernsehen und Radio.
nur lauer Brei, nur dazu da,
zu verhindern,
dass der Konsument in Versuchung käme,
eigenen Gedankengängen zu folgen,
wo er vielleicht auf längst vergessene und verschlossene
Türen stossen könnte,
hinter denen gesellschaftsgefährdende Schriften
sich verbürgen.
Keine Musik,
kein Gerede,
keinerlei Ablenkung
brauche ich um bei mir selbst zu sein.
Höre den Wind,
sehe aus dem Fenster in der Abenddämmerung.
Was könnte beglückender sein?
Diese Stille
ist wie eine heilende Hand
die meine Seele streichelt.
Ich atme befreit auf
und alle Bedrängnis fällt von mir ab.

Ich bin allein,
ja allein und vielleicht auch einsam.
Gefühle die Viele fürchten.
Ich liebe sie und kann nicht ohne sie sein,
denn darin bin ich.

närrin
07.03.2006, 11:09
hallo liebe krieger-innen, das lieblingsgedicht von D..J., bin ich es,der nachts durch mein zimmer wandert, oder der bettler,der duch meinen garten schlich in der abenddämmerung ?ich sehe mich um und finde,dass alles noch gleich ist,und doch nicht gleich... war das fenster offen? war ich nicht eben eingeschlafen?war der garten nicht blaß-grün?... der himmel war klar und blau... und da sind wolken und es ist windig und der garten ist dunkel und traurig. ich glaube, mein haar war schwarz...ich war gekleidet in grau...und mein haar ist grau und ich bin gekleidet in schwarz...ist dies mein gang? hat diese stimme,die nun in mir hallt,noch den rhytmus der stimme,die ich einmal hatte? und bin ich ich selbst, oder bin ich der bettler, der durch meinen garten schlich in der abenddämmerung? ich sehe mich um... da sind wolken,und es ist windig...der garten ist dunkel und traurig...ich komme und gehe... ist es nicht wahr,dass ich bereits eingeschlafen war? mein haar ist grau... und alles ist gleich und doch nicht mehr gleich... dieses gedicht töstet mich immer wenn ich mich so ohnmächtig fühle,wenn ich spüre welche gosse kraft uns doch umweht, und unser schicksal regiert. eure gedichte finde ich sehr schön. ach es ist ein bisschen wie nach hause kommen für mich, wenn ich mich hier mit euch unterhalte, alles liebe närrin

roy_leo
09.03.2006, 12:31
Das Ende der Zeiten

Die Lehre des vollen Magens.
....oder wie die Amis sagen:......Tittytainment
....oder wie die Römer sagten:..Brot und Spiele

Ein voller Magen macht träge. Es braucht Menschen, die uns wachrütteln !!

Liebe Grüsse
Roy_Leo

Sylphe
19.03.2006, 11:16
Etwas spät, aber nun :
Grüß dich Iron,
wichtiger Beitrag, danke und herzlich Willkommen auch von mir !

Ich kann dich darin nur bestätigen, meistens ist es nicht der beeinträchtigte Mensch ( ob Downsyndrom oder andere Beinträchtigungen) der leidet, sondern das Umfeld und oft wird dieses "Mit-leid", das ich gar nicht verurteilen möchte und auch an manchen Stellen angebracht,
auf diesen beeinträchtigten Mensch projeziert bis hin, das er vielleicht selbst darunter leidet.

Du hast so recht, es ist die Gesellschaft die gefordert ist und nicht der beeinträchtigte Mensch.
Denn oft empfinden sich diese Menschen selbst gar nicht als " be- hindert"
sondern wir anderen machen sie zu solchen.

Traurig aber wahr,
uns, nicht nur der Gesellschaft, sondern auch Angehörige, Freunde und Menschen die mit beeinträchtigten Menschen leben und arbeiten fehlt es an Wissen, an Aufklärung und am aller meisten an Unterstützung.

Und noch was, Leid ist Selbsterfahrung und subjektiv.
Was für den einen ein Weltuntergang ist, ist für den anderen alltäglich.....deshalb kann man nicht sagen "wenn....., dann leidet ein Mensch"
( meine Meinung)

Einen schönen Sonntag,
~Sylphe~

cybaz
21.03.2006, 17:32
Seid gegrüßt Krieger des Lichts,
auch ich würde gern meinen ersten Beitrag mit einem Gedicht beginnen...

Im Himmelbett erwacht ein Kind,
Erkürt vom Licht, berührt vom Wind
Aus urgeheimen Reichen.
Die Augen tauchen in den Raum.
Es fällt ein Blatt vom Lebensbaum
Auf seine Stirn: Das Zeichen.

Mein Kind im frühen Schlummer Du,
Nun kommst Du niemals mehr zur Ruh,
Du bist berufen worden.
Wenn andre wie ein Schatten gehen,
Musst Du ins Herz der Dinge sehn,
Denn Dich erzieht der Orden.

Der Orden, der die Wahren kennt,
Sie mit verschwiegenem Namen nennt
Und ihr Geschick entfaltet,
Bewacht den Pfad, der Dich erzieht,
Bis sich ein neues Kettenglied
Bewußt zum Stern gestaltet.

Oh sternenarme Erdennacht!
Und doch, von Zeit zu Zeit erwacht
Ein Kind in seinen Kissen,
Berührt vom Wind, erkürt vom Licht,
Zu dem das Urwort selber spricht
Aus weltenaltem Wissen.

Der Widersacher, stark und groß,
Tritt an und läßt die Meute los,
Es jauchzen die Dämonen.
Die aber Kinder sind des Lichts,
Verstört auf ihrem Wege nichts,
Sie tragen kleine Kronen.

Ein Märchen nur, es war einmal...
Die Stunde Deiner Gnadenwahl,
Ist sie vergessen worden?
Vielleicht bist Du's, auf den man zählt.
Noch keiner Ward umsonst erwählt
Und ausgesandt vom Orden!

Vielleicht gilt Dir dies Lied vom Licht,
Das eine Heimatsprache spricht
Aus urgeheimen Reichen.
Wer fragt, muss in die Irre gehen,
Doch wer bereit ist zu verstehn,
Wird aller Welt zum Zeichen.

Freue mich schon auf interessante Gespräche und Diskussionen...

Sonja
24.03.2006, 00:47
Die Sprache der Welt

Jemand sagte einst zu mir, lange Busfahrten seien wie Meditation.
Erst heute begreife ich, wie recht er damit hatte.

Eine Fahrt durch die Sierra, karg und wüstenähnlich.
Kein Zeichen menschlicher Anwesenheit über Stunden hinweg.
Einfach nur Weite, die Weite der Prärie der alten Indianer.

Ich höre die Sprache der Welt, versuche zu verstehen was sie mir sagt.
Und ich schweige, damit nichts aus dem Gleichgewicht gerät in der leisen
Melodie ihrer Worte.

Ich denke an Menschen.
Menschen die meinen Weg kreuzten.
Einige kamen und gingen ohne Spuren zu hinterlassen.
Andere hinterließen Zeichen,Schätze und manchmal auch Unrat und Müll.
Ich frage mich, an wievielen Menschen und Zeichen ich schon vorbeigelebt habe weil ich zu sehr mit meiner eigenen Eitelkeit beschäftigt war.
Ich versuche mir vorzustellen, was aus diesen Menschen geworden ist,
die ich irgendwo zurückgelassen habe.
Ob ich wohl noch einmal die Gelegenheit haben werde zu sagen:
"Komm, laß uns ein Stück gemeinsam gehen!"

Wenn es so sein soll, dann wird es geschehen.
Maktub, es steht geschrieben.

cybaz
24.03.2006, 17:25
Hier noch ein Gedicht für die meditativen Freunde unter uns:

Löse, Das erste Meisterstück.
Einmal musst Du beginnen!
Gib die Stunde, ihr Schluchzen und Glück
Lächeld von hinnen,
Tausche die Werte und Wesen
Zu immer neuer Gestalt,
Die Wolken lehren Dich lesen,
Wie alles ins Formlose wallt.

Doch es ist gut so und weise.
Spiele die Welt Dir vorbei.
Zerinnt in den Händen dir leise
Jegliches, was es auch sei:
Löse! Sei tapfer und löse!
Raffe Dich auf zum Beginn!
Das Edle, das Bunte, das Böse,
Alles gib lächeld dahin.

Was aus Verzicht und Verschwendung
Kostbarster Stunden gedeiht:
Die Bindung, die letzte Vollendung,
Der Stein, der DAS LEBEN verleiht -
Es wird zueinander uns leiten
Und lässt keinen Abschied mehr zu.
All unsere Prüfungen gleiten
Endlich ins ewige Du.

Liebe Grüße
cybaz

Sonja
02.04.2006, 04:54
Traum oder Wirklichkeit

Wer kann das schon wissen?
Wer kann behaupten,
ein Traum sei nicht wirklich
und wer kann ruhigen Gewissens sagen,
daß unsere Realität,
unsere Welt
nicht einfach nur ein Hirngespinst ist.

Wer kann sagen,
daß das was uns unser Auge zeigt,
der Wahrheit entspricht?

Sag´erscheint es dír denn real und logisch,
daß wir Menschen auf diesem Planeten
nur ein Sandkorn in etwas viel größerem,
unfassbarem sind?

Ganz und gar unbedeutend
ist unsere Welt,
unsere Existenz
im grenzenlosen Raum.

Nun sag´ schon,
wo ist die Grenze

zwischen Traum und Wirklichkeit?

Sonja
02.04.2006, 12:08
Du mußt verstehn´,
aus eins mach zehn
und zwei laß´gehn
und drei mach gleich
so bist du reich.
Die vier verlier
aus fünf und sechs
so sagt die Hex´,
mach sieben und acht,
so ist´s vollbracht.
Die Neun ist eins
und zehn ist keins,
das ist das
Hexeneinmaleins.

(Goethe)







(Die Ziffern 1-9 bilden das Grundmuster einer jeden Entwicklung. Die Zahlen 1,4,7,10 sind alle gleich 1.
z.B.: 4:1+2+3+4=10=1 ; 7:1+2+3+4+5+6+7=28=2+8=10=1
Aufbau der Zahlen ist in Dreierschritten zerlegt, Zahl 4 bedeutet bereits wieder 1, also gewisse Wiederholung. 1=Einheit,2=empfangend,aufnehmend, 3=das Resultat aus der Beziehung Einheit zur Opposition, 4=nichts Neues, erneut aktiver Neubeginn einer neuen Ebene. Dreieinigkeit der Schöpfung ist in allen Religionen zu finden. 4 ist die Zahl der Materie, klappt man Würfel auseinander erhält man ein Kreuz. Der Mensch ist ans Kreuz der Materie geschlagen, nur im Schnittpunkt des Kreuzes fallen Zeit und Raum zusammen, Befreiung von Polarität!)

cybaz
03.04.2006, 06:16
hmmm.. numerologie auf sehr hohem level gedeutet... find ich supa! altbekannnt, aber nicht veraltet ist goethe und was er uns heut noch präsentiert.... find ich toll! bin eh dafür, dass man mal "ältere" schriften auf ihre zusätzlichen oder beser einzig wahren botschaften untersucht! gibt so viel verstecktes... auch wenn viel denken:"die botschaft hör ich wohl, allein mir fehlt der glaube!" ich glaube an den glauben der berge versetzen kann...

Traumtreibstoff-Lieferant
10.04.2006, 16:26
A Dark Place
This is a dark place he created
confused, hopeless and frustrated
he just stumbles aimlessly
too many mistakes, his sword is rusty
a warrior of the light
wounded deep inside
you can't see his scars
he's dying like the stars

he's dying like the stars
still shining on, but in fact
he's long, long gone

Don't you understand
every little wonder needs a helping hand
like every little fighter needs a friend
don't think you are tough
that's not enough!

In this dark place he created
all his hope is suffocated
it's too dark, too dark to see
the way out of his calamity
wounded deep inside
can't no longer fight
his dreams rott away
'cause he has lost his way

he has lost his way
still shining on, but in fact
he's long, long gone

Sonja
15.04.2006, 04:56
Tänzerin im Mondenlicht


Hey Tänzerin im Mondenlicht
gib acht, dass du nicht in die dunklen Abgründe fällst,
die sich dort auftun, darauf lauernd,
zu verschlingen
alles LIcht, alles was gut und rein.

Komm schon, gib nicht auf!
Tanze weiter.
Doch laß dich nicht zu sehr fallen,
damit du noch erblickst,
das Licht des neuen Morgens.

Laß nicht erlöschen dein Licht.
Kämpfe tanzend weiter,
betörend die bösen Geister und Schatten.

Priesterin des Feuers, Sonne der Nacht,
vertreib den Winter und das Eis,
so daß neues Leben werden kann
wo Haß und Finsternis noch herrschen.

Letzte Hoffnung du
laß uns nicht allein.
Vertrau auf deine Kraft,
vertreib die finstern Herr´n und
schlag in die Flucht die Torhüter
zur Wahrheit und zum Leben.

Öffne die Tore zum LIcht
so daß befreit werden,
die Seelen der Ruhelosen und Traurigen.

Hey Tänzerin, ich rufe dich!

Sonja
07.05.2006, 05:05
Auf der Suche nach dem Sinn

Im Anhang befindet sich ein, von mir niedergeschriebener Traum. an den ich letztlich durch Passagen im Buch Die Entstehung der Realität wieder erinnert wurde und das Geträumte plötzlich darin wieder fand. Vielleicht hat ja jemand Lust ihn zu lesen und mit mir über seine Erfahrungen bzgl. solcher Träume visionären Charakters oder Empfindungen des Eins-Seins oder Nicht-Seins etc zu philosophieren.
Es würde mich sehr freuen von euch zu hören.

Sonja:bat: :bat:

Phoenix
30.05.2006, 23:01
Ein Krieger und die Finsternis

Ein Krieger hatte schon viele Schlachten erlebt. Bei einigen war er Siegreich, andere führten zu Niederlagen.
Durch all diese Herausforderungen, lernte er und verbesserte sich.
Diese Erfahrungen stärkten ihn und er wurde Siegessicher.
Doch eines Tages, das erblickte er etwas, was er noch nie sah.
Eine Bedrohliche dunkle Wolke, es wirkte fast als ob sie nur aus Schatten bestehen würde.
Diese Finsternis wurde immer größer und dunkler.
All seine Erfahrungen brachten ihm nichts, dieser Feind erschien ihm übermächtig.
Der zuvor tapferer Krieger zitterte am ganzen Leib und lies sein Schwert und Schild fallen.
In dieser grossen Not, aus der es kein entkommen gab.
Spürte der Krieger plötzlich die Anwesenheit seines Engels.
Dieser sprach überraschend zu ihm:

" Du fürchtest dich vor den Schatten.
Und doch stellst du dich der bedrohlichen Finsternis.
Nur mit dem Wissen, das in dir ein Licht strahlt.
Ein Licht das die dunklen Teile des Universums erhellt.

Du blickst auf dein Schwert am Boden.
Siehst seine vielen Kerben, die von vergangenen Schlachten erzählen.
Möchtest es erneut ergreifen, wieder seine stärke spüren.
Doch Du weiß, es wird dir gegen die Finsternis nicht helfen.
Und du fürchtest dich.
Das ist gut, wer ohne Furcht einem Sturm gegenübersteht.
Wird hinweg gefegt werden.
Nur Narren fürchten sich nicht.

Erneut schaust du zu Boden,
Erblickst dein altes verbeulte Schild.
Wie oft, hat es dich schon vor tödlichen Schlägern bewahrt?
Wie oft, hat es angriffen widerstanden, darunter gelitten, aber war nie zerbrochen.
Du weißt, es ist nicht mehr notwendig.
Es hat seinen Zweck erfühlt.
Es wird dir auch kein Schutz bieten, vor dem Sturm
Was dein Schild war, trägst du nun in dir.


Du legst alle deine Waffen und Rüstungen ab, gibst dich dem Augenblick hin, läßt los....
Heisst die Finsternis zitternd Willkommen.
Denn du weißt, du kannst Schatten, ihn Licht umwandeln.
Wo zuvor Dunkelheit und karge Erde.
Werden Blumen sprießen, von Sonnenstrahlen genährt.
Kinder werden über diese prächtige Wiese rennen...

Und du wirst lachen, lachen weil du erneut siegreich warst.
Siegreich gegen die Finsternis.
Du wirst tanzen, tanzen weil du deiner Furcht, die Stirn geboten hast.
Genieße denn Moment, diesen Augenblick.
Voller Harmonie, Glück, und Zuversicht.
Genieße ihn, und sammle daraus Kraft.
So wie du schon zuvor, durch deine Siege und Niederlagen Kraft gesammelt hast.

Denn du weißt, es werden weitere Stürme kommen und dich durchschütteln.
Doch solange du immer wider aufstehst und weiter gehst...
...wird es weiter gehen."

Und was der Engel sagte, das geschah.
Schatten und Finsternis wurden verwandelt, verwandelt in Licht
Woher es kam, aus dem innersten des Kriegers, aus seinem Herzen.

Phoenix
30.05.2006, 23:02
Reisegefährten

Ich blicke zurück, auf mein Leben...Ich weiss woher ich kam, aber nicht wohin ich gehen werde.
Oft zweifle ich an mir, frage mich: "Ist es Der richtige Weg?"
Doch ich versuche steht's weiter zu schreiten, denn was bleibt anderes übrig?
(stehen bleiben =Sterben...denn das Leben ist in Bewegung.)
Und mit der Zeit, kehrt auch wieder das Vertrauen zurück.
Zögern geht es an meiner Seite. Steht's bereit, mich wieder zu verlassen.
Auch Mut und Hoffnung waren Gefährten, die mich hin und wieder verließen.
Sie kamen und gingen, wie es ihnen gerade passte. Konnte ich es ihnen übel nehmen?
Ja die Furcht... sie war die einzige, (treue) Begleiterin...steht's hielt sie zu mir...Lies mich nie im stich.
Doch manchmal nahm ich sie gar nicht war. An anderen Tagen, da ging sie direkt an meiner Seite.
Häufig Hand in Hand, mit der Einsamkeit. Auch sie war gelegentlich ein Teil von mir.
Manchmal kam ganz unerwartet die Freude, schenkte mir ein Lächeln, oder ein warmer Sonnenstrahl.
Auch das Glück war ein flüchtiger bekannter, einmal da und dann wieder nicht.
Ja der Zweifel, ach er konnte einem ganz schön verwirren. Er stellt immer alles in Frage,
versuchte mich zum Rasten zu bewegen. Doch ich wusste:
"Würde ich mich auf ein Gespräch mit ihm einlassen, dann würde er möglicherweise, der Sieger sein."
So hörte ich ihm einfach zu, lernte aus dem was er mir sagte.
Und hatte er genügend geplappert, dann zog er meistens, von selbst wieder davon.
Oft bemerkte ich auch ein schwacher Schatten. Er verfolgte mich steht's Schritt für Schritt.
Ab und zu drohte er fast zu verblassen, doch auch unsichtbar war er immer da, mein Glaube.
Am kostbarsten war mir aber die Liebe. Sie veränderte alles mit ihrem erscheinen.
Auf verdorrte Wiesen sprossen plötzlich Blumen und Vögel zwitscherten fröhlich daher.
Doch auch sie, kann man nicht festhalten. Man muss sie loslassen, damit sie wiederkommt...
Ich habe mehr oder weniger gelehrt mit ihnen zu Leben,
ob sie da sind oder nicht...

Meine Reisegefährten

acep
31.05.2006, 10:08
ergreifend Phoenix

danke

Sonja
04.06.2006, 01:28
Ich suche...
...nach einem Anfang,
für all das, was in mir ist und das ich aus unterster Meerestiefe zum Licht bringen möchte.
Das Meer, das ist für mich meine Kindheit.
Ein Meer voller Erinnerungen, Erlebnisse, Verletzungen, Traurigkeiten und unerfüllten Wünschen und Träumen.
Auf den Grund dieses Meeres möchte ich nun tauchen,
durch meine Angst und die Dunkelheit hindurch zum Spiegel meiner Seele, meines Ichs.
Dort werde ich erkennen und dort, am Grunde meiner Einsamkeit und meiner Ängste, will ich verweilen bis alle Last von mir fällt und ich wieder hinaufstrebe zum Licht und schließlich auftauche als neuer Mensch.
Glücklich, frei und in Harmonie mit mir selbst.

...die Knochen zusammen.
Langsam beginne ich meine finstersten und verletzendsten Träume zu verstehen.
Mein dunkler Widersacher, dunkler Gefährte, will von mir besiegt sein.
Ich stelle mich ihm zum Kampf und werde es nicht zulassen, daß er mich einschüchtert und mir, mit seinem finsteren Hohngelächter Angst macht.
Erhobenen Hauptes werde ich mich ihm gegenüberstellen und in seine dunklen, stechenden Augen blicken, so daß er auf ewig meinem Willen gehorcht und er keine Macht mehr über mich hat.
Der dunkle Mann in meinen Träumen wird mich nicht mehr verletzen, erschießen, erstechen und töten.
Ich habe ihn durchschaut, erkannt.
Du bist entlarvt und hast keinerlei Macht mehr.
Wie Phönix aus der Asche werde ich auferstehn.
Du hast alle Faszination und Größe verloren.
Ich bin nicht weiter deine Sklavin, bin nicht mehr abhängig von dir.

Meine Augen sind geöffnet und klar wie die des Adlers!!!!

Sonja
23.07.2006, 23:14
Spiegelwelten


Vertrau mir und begleite mich.

Lass dich führen, gib mir deine Hand.
Dann entführe Ich Dich in eine Welt der Phantasie,
ins Reich der Märchen,
weit weg von Deiner jetzigen Welt
und doch unendlich nah,
zum Greifen nah.

Komm´ mit mir,
sei wieder Kind
und folge mir zu den Welten
die hinter Spiegeln sich verbergen.
Dort wirst du finden einen Ort
dessen Macht älter ist als das Leben.

Vertrau´ mir, lass dich leiten, sei Kind.


. ______________________________ .


Und furchtsam

stieg das kleine Mädchen
hinab in die finsteren Kellergewölbe der Seele,
zu schauen,
was dunkel und unheilvoll dort verborgen läge.
Um Licht zu bringen
in seit langer Zeit verschlossene Räume
und zu befreien
die gräulichen, vereinsamten Gestalten der Nacht.

Was würde geschehen?
Nichts würde bleiben wie zuvor.

Bis an die Grenzen gehen
und darüber hinaus.
Erfahren
was nie ein Mensch zuvor erfuhr.

Was wisst ihr denn schon,
ihr Wesen an der Oberfläche.
Was wisst ihr schon von den Welten hinter den Welten,
von all dem, das hinter Spiegeln sich verbirgt.
Nichts wisst ihr.
Blind seid ihr und taub.

Sonja
02.09.2006, 08:45
Vieles hat sich verändert in der letzten Zeit.
Ich lebe nun mein Leben.
Ich bin einfach ins Dunkle und Ungewisse gegangen
und ich möchte mehr, mehr, mehr.

Ich lebe und ich liebe so sehr.
Ich, der gefallene Engel, lebe meine Träume.
Meine Brüder und Schwestern suche ich im Meer der Zeit.
Alles kann geschehen, weil ich es zulasse.
Baue mir selbst kein Gefängnis mehr und spüre
wie mir Flügel wachsen, mehr und mehr.

Wieviel Kraft man doch aus Seelenvereinigungen und
Liebe zu anderen Wölfen bekommen kann.
Liebe...
die Augen sind der Eingang.
Durch sie hindurch gelangst du zur Wahrheit.
In das tiefste, ursprünglichste Sein, in das Geheime und den Zauber des anderen.
So unschuldig, so rein und unverfälscht wie ein Kind.

Es ist wunderbar was du dort sehen und spüren darfst,
wenn es dir gelingt, durch die Masken und Verkleidungen
hindurch zu kommen und dahinter dieses helle, klare Licht zu schauen,
das dich selbst dann wärmt und glücklich macht.
Das ist Liebe!

Kannst du mir folgen,
weißt du wer ich bin?
Komm´laß uns eins sein für einen Augenblick
und auf ewig wird dann der Eine des Anderen Zeichen tragen.
Unauslöschbar hinein gebrannt in dein Innerstes.

Erfülle die Welt mit deiner Magie!
Erfülle ihre dunklen, finstern Kammern mit deinem Licht.
Du wirst es tausendfach zurückbekommen.
Du wirst stark sein und schwach.
Doch wo du hingehst geschehen Dinge
und nichts bleibt wie es war.


Für meine Brüder

Sonja
22.09.2006, 03:07
Geschöpfe der Nacht
ans Licht gebracht

Schattenwesen
dunkel und geheimnisvoll.
Siehst du sie durch die Welten huschen,
formlos,
gestaltlos
und doch real
wie Nebelschwaden.

Such´ sie in den Bergen,
in der Wildnis.
Such´ sie in Höhlen
und in der Nähe
kraftvoller Menschen.

Verbünde dich mit ihnen,
doch lass dich nicht verschlucken.
Such die Gegenüberstellung erst,
wenn du selbst ein kraftvoller Krieger bist.

Sei wachsam!

Winnie the Pooh
03.10.2006, 12:47
Ich sollte spontan das tun was mir gefällt,
Ich sollte frei sein auf dieser Welt,
Ich aber bin Geisel meiner Selbst!

Sylphe
08.10.2006, 17:35
Etwas, was mich zur Zeit sehr bewegt, möchte ich hier teilen, warum nicht ?
:-)
in Liebe ~Sylphe~

Paradiesvogel im Garten meiner Kindheit



Seelenverbunden im geborgenen Grün,
gebettet, gewoben, gebunden.

Ach Walnussbaum.
Zusammen wurden wir gepflanzt
in den Garten meiner Kindheit.

Viele schwere Herzen trafen sich in diesem Garten.
Blinde und erschrockene Herzen,
oft auf der Hut.

Barry, mein treuer Freund,
wie viele Abenteuer hast du mit mir durchkämpft,
treu an meiner Seite,
und wie viele Morgen und Nächte saß ich bei dir im Zwinger, in deiner kleinen Hundehütte, so als säße ich in meinem eigenen Zwinger, als wäre es meine Hütte und du gäbest mir das Gefühl nicht allein zu sein.

Ein neuer Frühling und ein süßes Trällern,
Paradiesvögel im Zauberwald zwischen Tannen und Brombeerbüschen,
friedvoll, heilig, sanftmütig.

Schutzhütten habe ich aus euren Zweigen gebaut,
von euch weiß ich, was es bedeutet sich geborgen zu fühlen,


Seelen dieses Ortes,
ihr seid meine Wurzeln,
von euch bekam ich die Kraft zum Wachsen,
mit euch bin ich tief verbunden, mit euch fühle ich tiefe Freude und Schmerz,
ihr seid Teil von mir, ich bin Teil von euch.

Eure Geschichte,
jedes Tier, jede Pflanze, jedes Herz
schlägt auch in mir,
ist meine Geschichte.

Jeder Schnitt an euch
ist ein Schnitt in mir.
Jeder Fall an euch
ist ein Fall in mir.

Seelenschwestern und Seelenbrüder
Hab das Gefühl, ich kann euch nicht retten,
kann euch nicht geben, was ihr mir einst gegeben,
kann euch nicht betten, wie ihr mich einst gebettet,
kann euch nicht schützen, nicht wachen über euch.

Tiefe Trauer ist in mir,
eine Trauer die sich für mich nicht in Worte fassen lässt.
Es ist gar nicht in Worte zu fassen.

Ihr möget unter einem heiligen Schutz stehen,
über 700 Jahren sind manche von euch alt, oder noch älter
ihr habt mehrere große Kriege überlebt.
Ich kann nur hoffen und beten für euch.

Sonja
13.10.2006, 21:44
Machmal ist die Welt voller Wunder

Nein, das stimmt nicht ganz.
Sie ist immer voller Wunder,
nur meistens ist man zu blind sie zu sehen.

In Täumen versunken sitze ich hier,
im Reich der Märchen, im Wald.
Der Bach,
er flüstert und singt mir immer neue Melodien
und wird nicht müde dabei.

Hinter mir
sendet der tote Wald seine dunklen Schatten
nach mir aus.
An seinen Ästen grünen keine Nadeln.
Die Wurzeln der Bäume liegen wie Fangarme eines Tintenfischs
über der schwarzen, morastigen Erde
bereit sich um deine Beine zu schlingen.
Um durch diesen düsteren Totenwald hindurch zu wandern
sei
reinen Herzens
und laß´das Dunkle nicht deine Seele erreichen.
Achte statt dessen gut auf das helle, unverdorbene Licht darin
und laß es nicht verlöschen.
Gut
so kann dir nichts geschehen Kind.
Das Böse hat keine Macht über das wahrlich Gute.

"Nun geh kleines Mädchen",
sagte der gute Baum.
"Es wird schon dunkel, der Wald liegt schon im Zwielicht
und der Weg zurück in deine Welt ist noch weit.
Das Mädchen wußte,
es mußte zurück in die Welt der Menschen
und als Trost blieb ihr nur,
daß sie die Welt der Träume
den guten Baum
ja bald wieder besuchen kommen könnte.

"Ich hab dich lieb´ alter Freund",
sagte es, "bis bald."
Und frohen Herzens machte es sich auf den Weg.

Tobi
14.10.2006, 09:06
Keine Wahl

Angst. Trübgrauer Morgen.
Stimme in einer leeren Flughalle.
Stille. Blasser Mond.
Blasse Gedanken. Getrübt. Nicht frei.
Ohnmacht. Ergeben.
Freudlos. Fehlende Sinnhaftigkeit.
Matt. Und doch noch kämpfend.
Wehren. Trotz Unfähigkeit.
Vogel voller Öl. Müdes putzen.
Das Schwarze in der Seele.
Wuchernd pulsierendes Geschwür.
Krankhaft. Krankhaft klein.
Krankhaft stark.
Sisyphos.

RA
15.10.2006, 18:46
Hallo ihr Lieben!

Mit Bewunderung lies ich eure Gedichten und Gedanken.
Und kam auf die Idee, allerdings nichts Neues in dem Sinne, dass es vielleicht, was wir aus unseren Affenverstand als gut oder böse bewerten, gar nicht so ist.

Dazu ein sehr schönes Gedicht (aus meiner Sicht):

CHINESISCHE LEGENDE

Hoch auf dem Felsen, abgeschieden
Lebten der Alte und sein Sohn
In stiller Eintracht, wohlzufrieden
…Da lief den beiden das Pferd davon

Der Nachbar, nach geraumer Frist,
Kam, den Verlust mitzubeklagen
Da hörte er den Alten fragen:
„Wer weiß, ob das ein Unglück ist?“

Und bald darauf, im nahen Walde
Vernahmen sie des Pferdes Tritt:
Das kam und brachte von der Halde
Ein Rudel wilde Rosse mit.

Der Nachbar, schon nach kurzer Frist,
Pries den Gewinn nach Menschenweise
Da lächelte der Alte leise
„Wer weiß, ob das ein Glücksfall ist?“

Nun ritt der Sohn die neuen Pferde
Sie flogen über Stock und Stein
Ihr Huf berührte kaum die Erde
Da stürzte er und brach ein Bein.

Der Nachbar, nach geraumer Frist
Kam, um das Leid mit ihm zu tragen.
Da hörte er den Alten fragen:
„ Wer weißt, ob das ein Unglück ist?“

Bald dröhnt die Trommel durch die Gassen.
Es ist der Kriegsproklamation
Ein jeder muss sein Land verlassen
…Doch nicht des Alten, lahmer Sohn.

Alles Liebe
RA

Elfe
27.10.2006, 15:41
Ich grüße euch! :)

Hier möchte ich euch eine kleine "Geschichte" erzählen..

Irgendwo und überall im Universum ist Shiva, die göttliche Energie. Um Shiva herum schwirren Millionen kleine andere Energien, die sogenannten Shaligrams. Sie schwirren dort im Einklag mit Shiva und dem Universum, 100 Jahre, 1000 J. oder 50000 Jahre, wer weiß das schon, denn Zeit gibt es dort nicht, und alles ist in Ordnung.. Aber irgendwann spracht ein kleines Shaligram zu Shiva: "Oh Shiva, mir ist so langweilig" und Shiva antwortete: "Ja, ich weiß! Und deswegen hab ich hier im Universum einen Planeten erschaffen..." Dieser Planet ähnelte unserem heutigen Planeten, der Erde. Es gab Wasser, Pflanzen, Sand...
Shiva sprach weiter: "Ich kann euch dorthin schicken damit ihr etwas "erlebt". Allerdings braucht ihr Raumanzüge um dort zu sein. Ich habe schon mal ein paar Shaligrams vorgeschickt, um welche zu bauen."
Und Shiva schickte die Shaligrams zu diesem Planeten; sie flogen blitzartig durch das gesamte Universum bis sie landeten. Auf dem Planeten angekommen bekamen sie auch alle ihren Raumanzug, der hatte arm- und beinähnliche Gebilde.
Die Shaligrams fanden alles so aufregend, erkundeten alles und ließen sich nieder. Doch irgendwann waren die Shaligrams so damit beschäftigt, in ihren Raumanzügen zu "leben", dass sie vergaßen, dass sie Shaligrams sind.
Ein kleines Shaligram, ja ich glaube es war sogar das, welches sich im Universum gelangweilt hatte, bemerkte eines Tages jedoch, was mit ihnen passiert war. Und es sprach zu Shiva, die sich das natürlich alles mit angeguckt hatte: "Oh Shiva, ich halte es hier nicht mehr aus, bitte hol mich zurück!" Und Shiva sprach: "Ja, ich weiß" und holte die Shaligrams ins Universum zurück.
Dort schwirrten sie alle nun wieder, im Einklang mit Shiva und dem unendlichen Universum, vielleicht 1000, 3000 Jahre.. wer weiß das schon..
Und irgendwann sagte ein kleines Shaligram:

"Shiva, mir ist langweilig!"

.....

Slave, die Elfe.. :p

künstlerkind
03.11.2006, 16:24
Der Baum des Lebens,
oder der kleine Stengel der ein Baum werden will




betrachtet man einen baum, mit allen seinen verzweigungen, so ist es als betrachtet man (s)ein leben.
man wächst erst gerade nach oben, mit nur einem ziel, groß zu werden.
wenn man dann aus den kinderjahren heraus ist, gibt es auf einmal so viele möglichkeiten, wege und ziele und man entwickelt sozusagen seitentriebe, seitentriebe des lebens.
die äste wären also die stationen/weggabelungen vor denen man immer wieder steht im leben.
man hält etwas für richtig, verfolgt dieses neue ziel und der ast wächst.
dann wieder sammelt man neue erfahrungen und merkt das man zur seite gewachsen ist! aber mit einer erfahrung mehr, macht man sich wieder auf den weg und wächst wieder über sich hinaus, weiter nach oben und so wiederholt sich das ganze spiel des lebens immer wieder und wieder und wieder, bis man irgendwann ein großer, alter, weiser baum geworden ist, mit vielen ästen und wegen die man eingeschlagen hat. und wenn man irgendwann sterben sollte, so hat man sich sicherlich vermehrt und die seele lebt in den nachkömmlingen weiter, die der wind in alle richtungen von einem getragen hat.

alles wiederholt sich, mit kleinen veränderungen.


so kann man schön erkennen, das wenn man aus seinen erfahrungen lernt, es egal ist wieviele wege/äste man eingeschlagen hat...man wird am ende oben ankommen und ein vollkommender baum sein.

oder wenn man keine fehler machen würde, bzw. nicht aus ihnen lernt, man nur ein kleiner mickriger, gerade gewachsener stengel bleibt.


das habe ich geschrieben als ich nach 10 jahren mal wieder bei meinem opa im garten gesessen habe in dem es riesige bäume gibt, naja denkt mal dran wenn ihr das nächste mal einen baum seht...;)

Sonja
04.11.2006, 19:05
Habt Dank für die wunderbaren, bereichernden Beiträge auf diesen Seiten. Immer eine Freude sie zu lesen.
Anbei ein Text von mir passend zu diesem "November-rain".


Des Kriegers letzter Tanz

Und der Tod sah dem Krieger zu
bei seinem letzten Tanz, seinem letzten Gefecht.
Schweigend und ruhig stand er da
mehr Schatten als Gestalt.
Der Krieger weiß,
daß die Stunde des Abschieds gekommen ist,
und er tanzt mit all seiner Kraft,
mit all dem, das er ist und war.

Der Tod schaut ruhig und respektvoll ihm zu,
mit Augen die gar keine sind
sondern Unendlichkeit.
Abwartend des Kriegers letzte Kraft,
des Kriegers letzten Willens.

Und ruhig tritt er dann auf ihn zu,
den Niedersinkenden einhüllend
in seine dunklen Gewänder.
Ihn umarmend, wie die Mutter,
die ihm schenckte das Leben.

Und lautlos breitet er seine,
im Mondlicht silbrig glänzenden Flügel aus
und fliegt davon
in unbekanntes Land.

Sonja
21.01.2007, 06:35
Du hast mich gefragt,
ob ich jetzt enttäuscht wäre.
Nein, warum denn auch,
antwortete ich mit kalten Augen.
Ich bin auch nicht enttäuscht.
Ich bin traurig und desillusioniert.
Es tut weh.
Es gibt nicht viele Menschen die so sind wie du,
mit denen ich mich verbunden fühle,
irgendwie.

Tu´s nicht,
sagte ich zu dir.
Doch leider zu spät.
Es ist dein Leben,
ja ich weiß.

Und doch kann ich es so nicht akzeptieren.
Du bist einer der Menschen
die von innen heraus strahlen,
die Kraft haben
und tief fühlen können.
Du könntest ein Krieger sein,
ein Wissender.

Warum?
Warum verdammt zerstörst du es?
Es gibt nicht viele Menschen deiner Art,
nicht viele die mit dem Herzen sehen können.

Am liebsten möchte ich auf dich einschlagen und dich anschreien,
wach´doch auf, bitte!
Wir könnten Freunde sein.
Doch ich bin allein wie immer.
Vielleicht sollte ich werden wie Du.

"H"

roy_leo
06.05.2007, 19:34
Mit bunten Bildern
und wilden Klängen
immer wilder
um zu verdrängen

Wer bin ich und was mach' ich hier?

Was Aug' nicht sieht
und Ohr nicht hört
es trotzdem gibt
und uns gehört

Willst's spüren
dann halte ein
um zu rühren
in deinem Sein

Bevor der Jäger kommt, dich zu berühren.

AleXander
23.11.2007, 01:38
der todesengel

hell verrottet ein schwarzer blick
wo sonnen noch monde scheinen
im düstern bleibt der blick so klar
im meer wenns nach mitternacht bleiben

früher und früher im herzen so stark
da kann kein wässerchen trüben
wohlauf dem, der da unten nicht starb
es zeichnet sich ab zu fliegen

und wenn ich auch wachte
den schmerzen so nah
das herz voll auf mir machte
so blieb ich doch und starb sogar

nebelfetzen der trauer verging
im mondenschein dein volles haar
des dämons lippen verborgen bin
im hier und jetzt ich ganz erstarr

die schmerzen gingen zurück blieb mein gesicht
verkrampft, verzerrt in fetzen hingen
wohlan des meeres weiße gischt
wo möwen ihr letztes liedchen singen

da war es fort
hinab, vorbei, wie ein spuk gekommen
durchzogen hat es mich am ort
wie kaum ein wort so beklommen

und wer schon nach dem tode rief
aus vollem halse schrie
der wird verstehen wo ich blieb
der todesengel kriegt mich nie...

© 2003 k. a. malissa

Sonja
26.11.2007, 15:36
Brücke zur Vergangenheit

Es gibt Momente wo Menschen sich ohne viel Worte
verstehen und genau das Richtige im richtigen Moment
tun und sagen.

Es gibt Nächte voller Magie und Klarheit
in denen man Menschen aus längst vergangenen Tagen
wiederbegegnet und durch die Augen des anderen
seine eigene Vergangenheit schemenhaft aufleuchten sieht.

Es gibt Nächte voller Ironie und Chaos.
In denen nichts ist wie es sein sollte und alle bisherigen
Wahrheiten in Frage gestellt werden.
In denen man lachend weinen könnte und sich am Rande
des Wahnsinns bewegt.
Wo Gefühle, Stimmungen und Träume die Oberhand
gewinnen und den Verstand besiegen,
so daß nichts mehr übrig bleibt
von dem Ich, dem Wesen, daß man glaubte zu sein.
Und übrig bleibt ein winziges, verängstigtes Geschöpf
daß im Dunkel der Nacht auf den ersten LIchtstrahl
des Morgens wartet.
Ständig sich hinterfragend,
ständig auf der Suche nach einem Gedanken, einer Erinnerung,
einem Menschen dem man vertraut, der echt ist und
an dem man sich festhalten kann im Sturm der Zeit.

Zu verantworten hast du deine Taten vor dir selbst und
deinem Schöpfer, der dich stellt vor das jüngste Gericht.
Wenn nicht heute, dann morgen oder übermorgen
aber entfliehen kannst du ihm nie.
Lauf, renn, versuch es, egal wie sehr du dich bemühst
es wird dich einholen und dich zur Rede stellen.

Sylphe
24.12.2007, 16:13
Gedanken vor Heiligabend

Schnelle Schritte,
Lichter funkeln
heiße Kindernasen an gefrorenen Fensterscheiben.

Süße Düfte, Kerzen brennen,
Glocken klingen.

Ein Lächeln zwischen roten Wangen,
vertraute Zeit .

Dankbarkeit für gemeinsame Stunden die vor uns liegen-
inne halten, Gedenken an so viele Menschen die alleine sind und denen es an so vielem mangelt.

Vertrauen und Hoffnung in unsere Zeiten,
Ängste, Einsamkeit und Schmerz, die in so manchen Herzen brennen –
lege es in Gottes Hand.

Gott wird Mensch, wie du und ich, Gott kommt heut,
trifft dich und mich.

Mitten in der dunklen Nacht,
Gottes Segen,
heilt und lindert, was uns quält,
einzig nur die Liebe zählt.

roy_leo
13.01.2008, 23:46
ich stehe da
einen arm links und einen rechts
auf brusthöhe von mir weg gestreckt.

ich bin ich
und doch viel mehr und ......wie schön
umgreife die ganze welt.

ich bin alles
wo fang´ ich an und wo hör´ ich auf
trotzdem bin ich mich.

ich nehme auf
die ganze welt in mich
transformier´ sie mit dem was ich bin

und geb´ sie so der welt zurück.
so viel macht, so viel verantwortung.....
ich bin so froh, fehler machen zu dürfen!

Ready_to_fall
05.03.2008, 23:13
Wer bin ich?

In den Tag hinein zuleben ,
das beste was man machen kann.
Bis zu dem Tag an dem man anfängt zu denken.
Die ersten Fragen kommen ,
Warum bin ich hier?
Was bin ich?
Wie bin ich?
Wieso bin ich so?
Was macht mich aus?


Wenn es anfängt,
das Nachdenken und sich verlieren in Gedanken,
um den Sinn zu enträtseln,
sollte man niemals die Realität vergessen.
Vergesse ebenso niemals ,
Freunde und Familie ,
denn sie begleiten uns und prägen uns.


Mit der Zeit wir einem klar,
wer man ist,
was einen ausmacht,
wie es dazu gekommen ist
und man wird eins mit sich selber.


Doch der Weg dahin ,
ist lang und beschwerlich.
Die dunklen Seiten ,
in einem werden bewusst ,
genauso wie die guten.
Mit sich zu leben ,
und zu wissen wer man ist,
ist ein Segen und Fluch zugleich.





+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Mein erstes selbst geschriebenes Gedicht :)
Direkt nach dem ersten durchlesen von KdL

Annika
22.03.2008, 10:53
Hörst du es nicht?
Jemand ruft nach dir!
Ganz leise aber bestimmt sagt eine warme Stimme:
"Ich bin wirklich, bitte höre mich an...das bist nicht du der da grade spricht....
besinne dich..besinne dich..."
Hörst du wie es ruft...?


(Für jemanden der nicht auf sein Herz hört)

Sonja
23.03.2008, 18:12
Abwartend

verstreichen Tage, Monate und Jahre.
Ziehen die Jahreszeiten an einem vorüber.

Abwartend
dass etwas besonderes geschähe.
Jemand käme der einem zeige den richtigen Weg.

Doch vergeblich warten wir.
Selber musst du aufstehen und auf die Suche gehen.
Und Mut beweisen indem man endlich tut was man denkt
und seine Träume auslebt.

Das alles weiß ich nur zu gut und trotzdem sitze ich hier, schweigend
abwartend,
von Ängsten und Zweifeln geplagt.
Mißtrauisch versuche ich zu verbergen was ich bin, verdränge Gefühle mit
meinem Verstand und schweige tot was längst gesagt sein sollte.

Meister sind wir in diesen Dingen geworden.
So sehr, dass wir wirklich nicht mehr wissen, wer wir eigentlich sind
oder was wir wollen.
Vergessen haben wir unsere Träume und an unserer Kälte und
Härte gehen zugrunde wir selbst und die Menschen die uns begegnen.

Abwartend
versinken wir alle in Schweigen und Dunkelheit.

Annika
23.03.2008, 18:21
Sonja,

wie wahr, wie wahr!
Das geht ans Herz...:love:

Sonja
23.03.2008, 23:53
Hallo Annika!
Danke, es ist schön verstanden zu werden.
Liebe Grüße
Sonja:rose:

Sunnyblue
30.03.2008, 00:02
Ein Krieger des Lichts sieht oft die traurige Welt,
und denkt sich wie kann ich dies ändern?
Wie kann ich verhintern das Menschen einander ausbeuten?
Das Menschen die Umwelt zerstören?
Das Menschen Tiere quällen?
Das uns Menschen alles so egal ist?
Indem er sich darüber Gedanken macht,
und diese Gedanken mit Anderen teilt
und nach diesen Gedanken auch handelt!
Er lässt es nicht zu, das aus Gier und Hass
diese Welt weiterbesteht!
Er teilt sein Wissen wie man mit Respekt
die Welt am Leben erhält!

Sei ein Krieger des Lichts! Nicht nur in Worten sondern auch in Taten!


Eure Sunnyblue

:sun:

Pyrit
30.03.2008, 12:00
Hallo Sunnyblue,

du sprichst mir aus dem Herzen!


Liebe Grüße
Pyrit

roy_leo
03.04.2008, 01:12
frühling


güldne osterglocken
locken

primeln spriessen
in den wiesen

alle wächst, gedeiht
und wieder ists so weit

seele fliege
in dir sichs wiederspiegle !

Sonja
04.04.2008, 01:32
Eine seltsame Nacht

Eine seltsame Nacht,
eine Nacht im Mai,
eine Nacht voller Leben und Schönheit.

Eine Nacht in der die Welt verzaubert dir erscheint,
die Zeit still steht, Momente zu Ewigkeiten werden.
Eine Nacht zu einzigartig um müde zu werden und sich schlafen zu legen.

Eine Nacht,
die vergessen dich lässt alle Sorgen und Mühen des Tages,
alle Wunden und Schmerzen heilt.
Eine Nacht die Mut dir gibt für einen neuen Morgen.

Eine Sternschnuppe hat sie mir zum Geschenck gemacht,
so als wollte sie mir sagen:
"Du bist nicht allein, wir sind eins."

Geborgen fühle ich mich nun, glücklich und ausgeruht.
Welch Erfüllung kann die Natur, das grenzenlose Universum dir bringen,
wenn du offen bist für das Mysterium des Lebens.
Niemals wird dich dann verlassen
Mut und Kraft auf deinem Lebensweg.

Und ein letztes habe ich noch vergessen-
die Liebe.
Die Liebe war es die diese Nacht so einzigartig gemacht hat.

Eine wahrlich wunderbar seltsame Nacht.

Sunnyblue
06.04.2008, 01:43
Leben!

Mal Traurig mal Glücklich!
Mal im Tief und wieder voll in der Höhe!
Mal nüchtern und dann voll trunken!
Das Leben ist komisch!
Mal glaubt man die Welt verändern zu können,
und dann verändert sie einen!
Ich glaube man kann nichts erklären!
Ich glaube alles kommt,
wie´s kommt!

Lichtkriegerin der Sonne

Sunnyblue
:sun:

Ready_to_fall
06.04.2008, 14:12
Planung gegen Zufall

Planung , Timing und auf den richtigen Moment warten,
alles ist genau durchdacht und genau kalkuliert,
doch es geschieht nie , wie es gedacht war.
Zerbrich dir nicht darüber den Kopf,
nehme es sohin wie es geschieht und lebe für den Moment.

Erwartung , Geduld und Arbeit für einen Traum,
alles ist schon festgelegt und man stellt es sich schön vor,
doch die Wahrheit ist anders, es geschah anderes als erwartet.
Plane nie weiter als zum Abend , du wirst sehen alles kommt anders.
So lebe in der Gegenwart und denke an Morgen ,
aber plane nicht zuviel im Vorraus.

Je größer deine Hoffnung und dein Glaube,
an einen besseren Morgen nach dem Albtraum,
desto mehr wird für dich geschehen und dir wird wohler zumute.
Beginne damit, das Gute in der Welt zu sehen
und dir wird auffallen , wieviel Gutes schon unbemerkt existiert.
Schlafe beruhigt , denn ein guter Morgen wird folgen.

brutus
07.04.2008, 00:12
wo licht da schatten
wo wut da freude
wo angst da mut
usw.
wer den mittelweg findet, ist genau der krieger des lichtes
er glaubt an einen gott der sich aus vielen glaubens bekenntnisse ergibt.
denn er möchte nur eins

liebe
hoffnung
und sein innerliches glück

brutus

roy_leo
11.04.2008, 00:15
die frucht

da stand der baum
grün von laub
und voller früchte

wollt' mir eine davon nehmen
doch da kam er
und sagte mir:
"sauer ist sie
nimm' sie nicht"
ich ass sie nicht
und glaubte ihm

wollt' mir eine davon nehmen
doch da kam er
und sagte mir:
"sauer ist sie
nimm' sie nicht"
ich ass sie
und sie war bitter

wollt' mir eine davon nehmen
doch da kam er
und sagte mir:
"sauer ist sie
nimm' sie nicht"
ich ass sie
und sie war gut

roy_leo
11.04.2008, 01:21
es ist nicht das selbe,
wenn zwei das gleiche tun


er:

jo, das säg' i jo

brutus
11.04.2008, 01:36
es war ein großer tag für die frösche
durch erzählungen und mund propaganda kam es zu einen der größten sport events der frösche!!
mann sprach auf der ganzen welt davon das es eine mauer gab die noch kein frosch bezwungen hate.alle kamen sie um es heraus zu finden.jeder scheiterte-da ging ein frosch stuhr auf die mauer zu-"das schaffst du nie!" und"keine chance,du bist zu klein"oder"lass es die anderen haben das auch nicht geschafft"usw.
doch der frosch ging an die mauer und sprang rüber!!!
"wie hast du das denn gemacht"
"unlaublich"
"sag,wie hast du es gemacht?"
der frosch sagte
"wie? warum?"
"bitte sag uns wie du das gemacht hast?"
"was?.. ich bin einfach mit gekommen und sah was die anderen machten mehr nicht!?!"
"aber wie hast du es gemacht????"
"was...?"
fragte der frosch
"ENDSCHULDIGT BITTE,ICH KANN EUCH NICHT VERSTEHEN!"
"warum nicht"fragten die anderen
"WIE???,TUT MIR LEID ICH BIN TAUB!!!!!!!!"

brutus
11.04.2008, 01:48
:cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry: :cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry:

gib den mensch was er haben möchte
ein haus ,ein auto,essen,trinken,2 mal im jahr in den urlaub fahren,fernsehen,radio,zeitungen im überfluss.
mach in träge und müde
dann kannst du mit ihm machen was du willst
weil er angst hat das zu verlieren was er besitzt

:cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry: :cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry:

roy_leo
11.04.2008, 02:18
:cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry: :cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry:

gib den mensch was er haben möchte
ein haus ,ein auto,essen,trinken,2 mal im jahr in den urlaub fahren,fernsehen,radio,zeitungen im überfluss.
mach in träge und müde
dann kannst du mit ihm machen was du willst
weil er angst hat das zu verlieren was er besitzt

:cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry: :cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry:


but what, if you've got nothing? NOTHING TO LOOSE?

brutus
11.04.2008, 11:59
du hast mehr zu verlieren als du den denkst
wirklich frei zu sein -ich glaube das wissen nur wenige
die krieger des lichtes wissen wie es ist frei zu sein


früher haben die menschen dafür gekämft nicht arbeiten zu müssen, für andere menschen

heute wollen wir für andere menschen arbeiten.

und warum?

roy_leo
14.04.2008, 19:04
hallo brutus,

du hat recht. die welt hat es nötig, dass wir für andere arbeiten oder uns für sie einsetzen.

danke!

liebe grüsse
roy

Ich bin Wasser
27.04.2008, 04:34
Danke:thumbs_up

Sonja
10.05.2008, 21:46
Auf und ab meiner Seele

Wie befreiend loszulassen.
Ich fliege und falle ins Schwarze,
das mich auffängt,
weich,
mich ganz umgibt.

Alles ist Musik,
alles ist Schmerz,
alles ist Gefühl.

Nur wenn ich traurig bin,
bin ich glücklich.
Nur wenn es schmerzt.
Dann fühle ich mich am Leben
und ich spüre
tiefe Verbundenheit mit all den dunklen Seelen die mit mir sind.

Schmerz erfüllt die Leere in mir
und weckt mich aus der Totenstarre.
Eine neue Identität nehme ich an,
wechsle meine Gestalt
und kehre heim
zu meiner Mutter,
der Magie.
Zu lange war ich weg.

Gefühl und Leid führen zur Weisheit
lehrte mich der Hohepriester
als ich nach dem Sinn suchte.

Ich fühle,
wie etwas in mir wächst, anschwillt und bald ausbrechen wird.

(geschrieben für die Schönheit mancher Traurigkeiten)

roy_leo
17.05.2008, 19:49
die erste hürde

es tat nicht weh,
mich zu fragen:
wer bin ich denn?

doch was ich fand
war fürchterlich.

wills nicht sehn,
doch ... seh ich weg,
dann wars das schon....

Ich bin Wasser
18.05.2008, 17:05
Das Ende der Zeiten

Ich frage mich wie es weitergehen soll.
Das Ende der Zeiten ist es angebrochen?

Krieg herrscht seit dem Fall der Türme.
Terror, Angst und Unsicherheit sind zu unseren alltäglichen Begleitern geworden.
Wir versuchen weiterzuleben wie bisher und zu verdrängen dass die
Zeiten der Unbekümmertheit vorbei sind.

Die Zeit der Prüfungen ist hereingebrochen.
Werden wir uns ändern und bestehen oder ereilt uns das jüngste Gericht
wie ein Dieb in der Nacht?
Schutzlos und unvorbereitet?
Sind diejenigen von uns, die warnen und uns mahnen, nur Hysteriker,
Endzeitpropheten, selbsternannte Apostel, die versuchen ihrem eigenen Leiden
dadurch einen Sinn zu geben oder werden sie viele von uns retten.

Lange schon habe ich diese apokalyptischen Visionen,
doch nie waren sie der Realität so nahe wie jetzt.
Und es geht vielen so,
doch niemand wagt es sie auszusprechen diese düsteren Prognosen, besonders jetzt nicht, wo sie so nahe gerückt sind.
Zu kontrollieren versuchen wir das Geschehen mit Gewalt, Schweigen und Ignoration um wie gewohnt sorglos, skrupellos und verwöhnt weiterleben zu können.

Nachdenken sollten wir über all das was uns selbstverständlich geworden ist und darüber, dass sich dies schnell ändern kann,
dass wir schnell für unsere Taten zur Rechenschaft gezogen werden können
wie vorm Jüngsten Gericht
und umkehren sollten wir
zu einem besseren Menschsein,
zur Wertschätzung des Lebens und der
Wunder der Natur.

(für 11.September)

Tut mir leid auf sowas mus ich schrecklich naiv als Mensch antworten!!!
Es ist mir Egal.
Ich gehe so gut ich kann meinen Weg weiter, und vieleicht schaff ich noch den einen oder anderen Felsbrocken (wenn es meine Kankheit zulässt) auf die Seite. SOLL DOCH KOMMEN WAS WILL, ich steh zu mir selbst so gut ich kann und gehe weiter. Vor was immer Angst haben, hat doch eh keinen Sinn,
wenn mich ein Berg überrollen will bin ich eh Matsch! Aber den kleinen Stein auf den Weg den schaff ich, und darüber freu ich mich!

Mir reichts, ich geh weiter Murmeln aufheben.

Ich bin Wasser
Christian der sich freut in ein so hilfsbereites und engerschiertes Forum
mit so liebenswerten Seelen gefunden zu haben

Sonja
31.05.2008, 09:39
Hallo Wasser
Angst kann einem auch zum Schutz dienen und als Warnung vor Gefahr. Man darf sich nur nicht von ihr beherrschen lassen.
Den Mut zu haben unbeirrbar seinen Weg zu gehen komme was wolle, finde ich stark und beneidenswert. Doch ganz egal sollte es einem dabei nicht sein, was geschieht um einen herum und auch manchmal inne zu halten und zu schauen was un einen herum passiert. Und genau dies wollte ich in meinen damaligen Zeilen zum Ausdruck bringen.
Danke für dein Feedback,
Sonja
:pleasantry:

Ich bin Wasser
31.05.2008, 10:22
Ich verstehe deine Sorge.
Ich schlag jeden Tag die Zeitungen auf und lese von Mord, Vergewaltigungen und Katastrophen. - Ich halte Kurs

Ich hab ne bipolare Erkrankung und muss deshalb regelmässig ins Krankenhaus. Ich lern dort die Geschlagenen der Gesellschaft kennen die sehr wenig Hoffnung haben. - Ich halte Kurs.

Ich hab mir meine Ziele recht klein gesteckt, ich pass nur auf mein nächstes Umfeld auf, das is in schwierigen Zeiten einfacher. - Ich halte Kurs.


Wenn Du mal Angst hast lass mich dein Boot sein

Ein Boot das Dich fortträgt, wo immer du Dich hinsehnst.

Ein Boot das schwer genug ist, für all deinen Balast den Du mit Dir trägst.

Ein Boot das niemals kenntert, egal wie unruhig du bist,
egal wie Stürmisch die Lebenssee ist, auf der wir treiben

Wenn ich nicht angeschlagen bin bist du wieder in Minuten auf Kurs!!!

:rainbow:Ich bin Wasser:rainbow:
Christian

P.s. Vieleicht ist das Ende ja die Chance für einen Neubeginn?

Annika
26.06.2008, 22:07
Wunderschöne Seele...ich erkenne dich


Versteck dich nicht, ich sehe dich.


Habe dich schon oft wiedergefunden und du mich!


Das Glühen deiner Augen verrät auch du hast mich erkannt...
Aber natürlich...


Denn wir haben uns versprochen uns wieder zu finden...






( Für eine mir sehr sehr sympathische Seele.
Die für mich wie ein Licht an einem dunklen Ort geleuchtet hat
Danke das es dich gibt! )

Lorry
05.07.2008, 17:16
Das Torlose Tor

Der Grosse Weg ist ohne Tor.
Tausend verschiedene Strassen gibt es.
Wer einmal diese Schranke durchschritt,
spaziert in Freiheit im Weltall umher.

© Mumon Ekai ´1229

Ein Krieger des Lichts der alten Schule,
hab das zwar nicht selber geschrieben (ausnahmsweise)
jedoch trifft er es sehr genau.

Sonja
13.07.2008, 01:23
Der mysteriöse Stein

Als Kind war ich sehr oft im Wald, weil ich mich dort auf seltsame Weise zuhause, geborgen und sicher fühlte. Es befindet sich dort ein großer Stein. Als Kind sah ich darin das Haus einer Hexe. Merkwürdige Gefühle beschlichen mich immer wenn ich mich dort aufhielt.
Der Stein trägt Spalten und Risse auf einer Seite, die in meiner kindlichen Phantasie, einen geheimen Eingang, eine Tür darstellten.
Ich sah die Hexe direkt vor mir, wie sie in ihrem Hexensteinhaus tagsüber ihre Essenzen und Zaubertränke zusammenbraute und war mir sicher, dass sie mich beobachtete. Tagelang suchte ich damals nach dem verborgenen Geheimknopf um die Tür zu öffnen, natürlich immer mit klopfendem Herzen und gehörigem Respekt. Es kostete mich jedesmal viel Mut jenen Ort zu betreten und ich tat dies nur mit großer Ehrfurcht. Für mich war klar, dass die Hexe nur nachts ihr geheimes Domizil verlässt um ihren geheimnisvollen Beschäftigungen nachzuugehen. Nie hätte ich den Mut aufgebracht, diesen Platz zu dieser Zeit aufzusuchen. Doch letztens hatte ich den seltsamen Gedanken, genau dies zu tun.
Meine Angst zu besiegen und von ihr zu lernen. In einer sternklaren Vollmondnacht nahm ich all meinen Mut zusammen und machte mich auf den Weg. Das Herz kllopfte mir bis zum Hals als ich mich dem Hexenstein näherte und mit zittrigen Knien und starrem Blick setzte ich mich vor ihre Türe, zu sehen was geschehen würde. Das fahle Mondlicht ließ seltasame, furchteinflößende Schriftzeichen, Runen und Fratzen erscheinen und meine Angst war so groß dass ich manchmal kurz davor stand, schreiend davon zu laufen, doch ich schaffte es mich nicht von meiner Angst besiegen zu lassen und ging statt dessen mitten durch sie hindurch. Und als ich dann schließlich den tiefen, dunklen Wald ohne meine Angst verließ, tauchte der Vollmond gerade aus dicken, schweren Wolken hervor, brachte Licht in meine Dunkelheit wie ein Zeichen. Ergriffen sah ich dem Schauspiel zu und mit einem Mal fiel auch der letzte Rest meiner Angst ab und ich fühlte mich frei und stark.
So wie sich ein kleines Kind fühlen muß, dass noch nichts vom Bösen dieser Welt weiß. Die Hexe hat mich gelehrt, durch meine Angst hindurch zu gehen.

roy_leo
13.09.2008, 21:42
gibt es auf dieser welt ein reines weiss?
gibt es ein echtes schwarz?

gibt es auf dieser welt einen der einfach nur gut ist?
gibt es einen der einfach nur böse ist?

oder spielt sich die welt der gegensätze eben nur
zwischen diesen ab?

in grautönen, mal mehr zum weissen, mal mehr zum schwarzen hin?
irgendwo zwischen gut und böse, mal lichter mal dunkler?

Sylphe
22.09.2008, 13:27
An das Fragezeichen


Was habe ich dich schon verflucht !

Mir gewünscht, es gäbe dich nicht.
Mir vorgestellt, wie scheinbar einfach,
könnte doch mein Leben ohne dich sein !

Immer und immer wieder, alles in Frage zu stellen, mit der Aufforderung,
eine Antwort zu finden und wohl möglich noch eine Entscheidung zu treffen. Was kannst du anstrengend sein !
Weißt du das überhaupt, wie anstrengend du sein kannst ?

Nein, das weißt du natürlich nicht. Wie könntest du das wissen.
Erfüllst du doch einfach nur deinen Sinn und Zweck.
Erscheinst ohne zögern,
zu jeder dir passenden Möglichkeit,
offenbarst dich und stellst dadurch
die Dinge in Frage. Wie einfach du es doch hast!

Doch Heute habe ich dich zum ersten Mal verstanden.

Kannst du dir vorstellen,
dass ich nun erst erkenne, wer und was du in Wirklichkeit bist?

Überwiegend habe ich dich als Last empfunden,
ja dich sogar zu einer meiner negativen Eigenschaften benannt.
Kannst du dir das vorstellen? Nun muss ich selbst lachen.

Ohjeee, da kommt mir der Gedanke, mich daran zu erinnern, wie viele wundervolle Dienste du mir wohl auch schon erwiesen hast, ohne dass ich dir dafür jemals mein Bewusstsein geschenkt habe. Bei diesem Gedanken wird mir ganz mulmig.

Und du?
Du schaust mich einfach nur strahlend, fragend dabei an.
Ein Fragezeichen, eben.

Ein Werkzeug, das ich mir warscheinlich auch noch selbst in meinen Rucksack gepackt habe, ohne es zu erkennen.
Was habe ich es mir selbst schwer gemacht und auch noch die Schuld auf dich geschoben.
Das kommt mir jetzt wahrlich lächerlich vor.

Ich werde mich nun darin üben, dich als das zu sehen, was du in Wirklichkeit bist und dich auch als solches nutzen. Wer weiß, was sich mir mit deiner Hilfe noch für Möglichkeiten bieten.
Ich glaube, ich ahne schon, dass ich vor allem von deiner Leichtigkeit,
viel lernen darf.
Danke, dass du von nun an mein Begleiter bist.

Sylphe
24.10.2008, 10:06
Vielleicht ist die Stunde nicht fern, in der auf Gottes Wink hin plötzliche jene weiße Gemeinschaft von Brüdern und Schwestern Wirklichkeit geworden ist, dessen Geist die ganze Erde durchdringt und die Welt auf eine höhere Stufen tragen wird. Denn nichts ist mächtiger als eine vereinte Kraft, deren Zeit gekommen ist. Wollen wir hoffen, dass die Krieger des Lichts sich hier auf der Erde durch und mit uns manifestieren in der höchsten Ich-bin-Gegenwart.

roy_leo
10.11.2008, 20:53
Hunger


Den, den alle roy nennen, nämlich ich, mich dürstet es nach erkenntnis.

während menschen durst haben nach wasser.
täglich sterben millionen von menschen kläglich,
weil sie kein wasser zum trinken haben.

sie VERDURSTEN elendiglich, und ich frage mich, wo ich meinen sinn finde.



mich hungert es nach entwicklung, ich will weiter kommen auf meinem weg.

während täglich menschen hungern nach nahrung.
täglich sterben millionen von menschen qualvoll,
weil sie nichts zu essen haben.

sie VERHUNGERN elendiglich, und ich frage mich, wo ich meinen sinn finde.


was mache ich eigentlich mit meinem leben? bin ich tatsächlich so ein ignorant,
so ein borniertes arschloch?

Adme
30.12.2008, 11:34
Gedanken zur Zeitqualität

Glück aufgebaut auf Unglück
Endet im Unglück

Was rein und klar ist
Sollte man rein und klar sein lassen
Sonst wird das Herz schwer
Und das Gewissen trübe

Der Weg des Verderbens
Ist der des Mehr-Wollens

„Gib dich zufrieden
hör auf zu suchen
lerne, die Menschen zu lieben“

Swami
30.12.2008, 17:41
Pinkel dir nicht selbst ans Bein


Die Schönheit in der Leichtigkeit des Daseins zu entdecken und nicht zu erschrecken, vor sich selbst – offenbart in einem stillen Moment der vermeintlichen Einsamkeit.

Dunkelheit macht sich breit, es ist die Zeit zu vergessen – Ängste und Sorgen aus der Vergangenheit.

Die Blätter rascheln im Wald, ein kahler Ast neigt sich dem Winde zu – im Schatten des Mondes lausche ich der Geschichte tief in mir, unhörbar durch den Alltag gemacht. Hab keine Angst, diese Welt, das bist DU.

Achte auf deine Gedanken, sie nähren sich von selbst – bist du sie irgendwann mit deinen Händen erspüren kannst und sie ein fester Teil deiner Realität geworden sind.

Es geht immer schneller, sei ehrlich zu dir selbst und hab Respekt vor dem Sein und pinkel dir nicht selbst ans Bein.

Swami
30.12.2008, 17:47
Ich liebe mich


Die Bewegung des Windes ist unabhängig vom Verhalten des Flusses,
die Zeit seht still.

Zu nutzen sind die Auf- und Abwinde und alle Bewegungen die dazwischen liegen.

Sich auszuruhen bedeutet sich vom Fluss tragen zu lassen , anzunehmen, sich einzulassen.
Ein wenig Kraft gehört schon dazu, um nicht unterzugehen.
Hier und da ein Sog, ein Strudel.

Bleib stehen, schaue es dir an, begreife und schwimm herum, sonst wird es dunkel.
Es haben andere schon gesehen, du auch in vergangenen oder in kommenden Zeiten, aber war es immer Liebe, die dich getragen.

Mit einem Gedanken erschufst du dir deine kleine Welt, sie ist lebendig und du bist der Held.

Denk dran, die Gesetze gelten überall – es wird geschehen was lang genug erdacht.
Ich war ein Träumender, doch nun bin ich aufgewacht.

Es gibt nur das Eine – das hier und jetzt, was zählt.
Es ist noch lange nicht zu spät, aus eigener Kraft, entscheiden aus dem Bauch heraus
Trickst du das Schicksal wieder aus.

Geh doch einen Schritt voran, lass alles los, du wirst endlich sehen dann.
Sicherheit ist lange schon nicht mehr das was zählt – zumindest nicht in äußerer Form, sondern was sie von innen zusammenhält.

Es ist überall die selbe Kraft, sie strahlt aus allem heraus und manchmal kann man sie auch spüren – wenn es wieder mal soweit ist, daß man von Liebe sprechen kann.

Sie ist mehr als nur ein Gefühl – ein Geschenk, man kann sie nicht verstehen, nur die Seele spricht ihre reine Sprache – sie ist alles und nur ein kleiner Teil.

Gegensätze, mal heiß, mal kalt – such dir aus was du willst und es wird geschehen.

Was willst du erleben, weswegen bist du hier? Welche Erfahrung ist es, die du noch brauchst?

Um endlich auszubrechen aus dem ewigen Kreis der physikalischen Manifestation, des ewigen Lernens.

Fühlst du dich als Opfer oder packst du es an, zu gestalten dein Leben, endlich genießen und zu spüren, daß dein Leben in deinen eigenen Händen liegen kann.

Fang an zu lieben, fang bei dir an. Mit allen Facetten und allen Entscheidungen, die je getroffen sowie die folgenden – sag endlich zu dir selbst „Ich liebe mich!!!“ , „so wie ich bin, ich nehm mich an."

Sylphe
31.12.2008, 06:08
Sich einlassen



Mit dem - sich einlassen - verhält es sich wie mit der Katze, die um den heißen Brei schleicht
( ich habe die Katze selbst gesehen)

Wenn du dich wirklich,
wahrhaftig einlassen willst -

dann bedeutet das, die volle Verantwortung zu übernehmen und den Raum zu betreten,
in dem ein Ja, ein Ja ist
und ein Nein, ein Nein.

roy_leo
11.01.2009, 13:25
.
.

euch/uns allen wünsche ich für das neue jahr sehr, dass alles so kommt, wie es gut ist für uns/für alle.




Ich liebe mich
Fang an zu lieben, fang bei dir an. Mit allen Facetten und allen Entscheidungen, die je getroffen sowie die folgenden – sag endlich zu dir selbst „Ich liebe mich!!!“ , „so wie ich bin, ich nehm mich an."



Glücklichsein
(Hermann Hesse)


Es gibt keine Pflicht des Lebens,
es gibt nur die Pflicht des Glücklichseins.
Dazu allein sind wir auf der Welt,
und mit aller Pflicht
und aller Moral
und all den Geboten
macht man einander selten glücklich,
weil man sich selbst damit nicht glücklich macht.
Wenn der Mensch gut sein kann,
so kann er es nur,
wenn er glücklich ist,
wenn er Harmonie in sich hat,
also wenn er liebt.
Dies war die Lehre in der Welt;
dies sagte Jesus,
dies sagte Buddha,
dies sagte Hegel.
Für jeden ist das einzig Wichtige auf der Welt
sein eigenes Innerstes,
seine Seele,
seine Liebefähigkeit.
Ist die in Ordnung,
so mag man Hirse oder Kuchen essen,
Lumpen oder Juwelen tragen,
dann klang die Welt mit der Seele rein zusammen,
war gut,
war in Ordnung.

roy_leo
25.01.2009, 00:56
.
.
.
.


denkt es mich

lenkt es mich




denke ich

lenke ich


.

Sylphe
06.02.2009, 15:44
Traum vom Fliegen


Schaue hinaus.
In die Welt.
Die Nacht.
Kleidet die Felder.
Ein.
In ihrem indigofarbenen Samt.


Wind in meinem Gefieder.
Tanzende Schwingen.
Fest an meinem Körper.
Bei mir.
Atme.
Aus.


Schließe meine Lider.
Träume.
Schlafe.
Bin nicht da.


Farben fließen ins Bild.
Wandeln.
Nacht in Tag.
Goldene Strahlen.


Öffne meine Lider.
Wonniges Licht.
Höre die Lieder.
Meiner Schwestern und Brüder.


Schaue hinauf.
Schaue hinab.
Mach mich weit.
Spüre mein Herz.


Schließe meine Lider.
Träume.
Spüre den Wind.
In meinem Gefieder.


Kälte dringt.
Durch mein dünnes Netz.
In mich.
Ein.
Mein Innerstes.
Friert.


Öffne meine Lider.
Schaue.
Alles liegt grau.
In grau.


Perlen tropfen.
Aus kleinen Kelchen.
Fließen in ihre Bahnen.
Trennen sich.
Vereinen sich.


Schließe meine Lider.
Spüre mein Herz.
Mach mich eng.
Halt mich fest.
Atme.
Aus.


Heftige Stürme.
Aufbäumen zu hohen Türmen.
Mächtige Gezeiten.


Ziehen.
Laden Schwere.
Machen klein.
Schneidendes Reißen.


Schaue nach Innen.
Wiege mich hin.
Wiege mich her.
Öffne meine Lider.
Schaue.


Und das Licht.
Trägt die Farben der Erde ins Bild.


Und der Wind.
Schaukelt ein Einziges meines Gefieders hinein.


Tanzt im Glanze der Sonne.
Hinaus in die große Weite.
Atme.
Ein.


Erhebe meine Glieder.
Mach mich auf.
Mach mich weit.
Schaue.


Innen wie Außen.
Außen wie Innen.


Entfalte meine Flügel.


Ganz sachte.
Bis in meine Spitzen.


Warte.
Auf meinen Moment.


Lass mich los.


Mach mich leicht.


Geh mit auf.


Selig.


Bin.
Getragen.
Fliege.


~ Sylphe ~ 06.02.2009

Tobi
06.02.2009, 19:21
Denken und Fühlen
Wissen und Glauben
Hoffen und Sterben

Können wie Feuer und Wasser sein
Der Weg ist ein Kreis
Mal verbrennen wir uns, mal drohen wir zu ertrinken

Und doch hält er die Dosis für uns bereit, die wir verkraften
So können wir wachsen zu diesem wundervollen Mensch, der wir heute sind

WohlfühlManager
11.02.2009, 13:48
http://forum.krieger-des-lichts.de/picture.php?albumid=6&pictureid=25

Sonja
29.03.2009, 15:08
An all euch Poeten da draussen!
:wilted_ro Habt dank für all die wunderbaren Beiträge hier auf diesen Seiten. So voller schöner innnerer Wahrheiten, so reich an Leben und Feingefühl, daß mitten ins Herz sie treffen, dort erfühlt zu werden, nicht verstanden.
Eigentlich gehörten sie alle zusammen in ein Buch. Ein neues Handbuch des Lichts! Das wär doch was!!
Eure Sonja

roy_leo
24.06.2009, 03:08
.
.



Beyond the Breaking Glass

In the alone of my night,
When the angels have all taken flight,
Monsters come out fighting
No need to Fight if I can talk,
No need to run,
If all I need to do,
is walk on the path enlightening.

An` I will go where life leads me,
`Though the road be far, and wide
Through the broken dreams of yesterday,
With time on my side,
And with faith as my guide,

I will,
Walk on to, though I,
Don`t know where I am going to,
To find my way back home at last.
Yeah I`m gonna walk on, walk on,
When I`m crumbled and cracked,
Walk on, Walk on,
Won`t be lookin` back, in anger,
Walk on beyond the broken glass.

And in the mornin` of my day,
I send the monsters on their merry way,
I celebrate their leavin`
An` of the lost, and of the gain,
An` of the joy, and of the pain,
And I tell Ya, yeah i`m still a believer.

An` I will go where life leads me,
`Though the road be far, an wide
Through the broken dreams of yesterday,
With time on my side,
And with faith as my guide,

I will,
Walk on to, though i,
Don`t know where I am going to,
To find my way back home at last.
Yeah I`m gonna, walk on, walk on,
When I`m crumbled and cracked,
Walk on, Walk on,
Won`t be lookin` back in anger,
Walk on beyond the broken glass.

Walk on, walk on, walk on, walk on,
walk on, walk on beyond the broken glass,
Yeah I`m gonna walk on,walk on,
Walk on, walk on,
Walk on, walk on beyond the broken glass

You walk on, walk on,
Walk on, walk on,
When you`re crumbled and cracked,
Walk on, walk on,
Don`t be lookin` back,
In anger,
You walk on beyond the broken glass.

You walk on, walk on,
Walk on, walk on,
If you can feel it,
Walk on, walk on
Then you can heal it
Walk on, Walk on.........


thanks 'n big hug to Hazel o'Connor for this wonderful song and marvellous lyrics

Lovis
05.07.2009, 13:11
Der Name "Lovis" hat eine Geschichte. Sie ist die Seelenkriegerin und ein Teil von mir. Erst war die Seelenkriegerin (inspiriert durch Coelho) da und dann suchte ich einen Namen für sie. Irgendwann hatte ich sehr klar den Namen Lovis vor meinem inneren Auge und meinte mich erinnern zu können, dass die Mutter von Ronja Räubertochter im gleichnamigen Buch von Astrid Lindgren ebenso hieß. Also machte ich mich im Internet auf die Suche, um herauszufinden, was der Name Lovis bedeutet. Und ich staunte nicht schlecht, denn Lovis ist die niederdeutsche Nebenformen von Ludwig... und was bedeutet Ludwig? Krieger. So war also Lovis nicht nur geboren, sondern auch benannt...

...und hier, um nun zum Thema zu kommen, möchte ich euch einen kleinen Text vorstellen, der aus Lovis' Feder stammt... vielleicht gefällt er euch.


Der Sinn des Lebens

Die Seelenkriegerin liebt es, morgens in aller Frühe, wenn die ersten Sonnestrahlen das Dunkel der Nacht durchbrechen, auf dem großen Stein am Rande des Waldes zu sitzen und den Vögeln zu lauschen. Es ist so ein herrlich lauter Moment der Stille. Das Feuer der Nacht ist fast niedergebrannt, ihre Gefährten schlafen noch und das Dorf unweit ihres Lagers liegt noch still im Morgendunst. Nur die Vögel, die Natur und sie, fast so, als sei sie alleine auf dieser Welt.

Dann lässt sie all ihre Gedanken einen Moment ruhen, lehnt den Kopf zurück und schließt die Augen. Sie atmet ganz bewusst diesen eigenen Duft des frühen Morgens und fühle sich ganz eins mit dem, was mich umgibt. Sie lauscht den Vögeln bei ihrem herrlichen Gesang, hört das Rauschen des Baches und fühlt bewusst den Stein, auf dem sie sitzt.

Für einen Moment schweigt ihr Kopf und sieht plötzlich ganz klar den Sinn des Lebens vor sich: sie sitzt auf dem großen Stein am Rande des Waldes, morgens in aller Frühe, wenn die ersten Sonnestrahlen das Dunkel der Nacht durchbrechen und lauscht den Vögeln...

Tobi
10.07.2009, 00:32
Nacht mit dunklen Augen
Greift mit kalten Fingern
Nach Seelenfetzen
Die sich verirrten

Weit weg von Liebe
Weit weg von Trost
Fern von Wärme
Und doch angezogen vom Licht
Hoffen
Leben
Sterben

Alles in seiner Zeit
In der Sterne verglühen
Und Galaxien gebären
Lächeln in Stille

Im Vakuum wie Kometen ziehen
Entzünden Liebe in einer dunklen Nacht
Zaubern Funkeln über Gesichter
Die Wünschen und Glauben

Hoffen
Leben
Und Lieben

Lovis
10.07.2009, 08:50
Glücksmomente

Katzenbuckel
Freundeszeit
Kinderlachen
Fremdlächeln
Wasserglucksen
Sommergeruch
Windgeflüster
Urlaubsgruß
Handberührung
Liebeswort
Himmelsblau
Vogelslied
Schneegestöber
Blätterrascheln

Momentaufnahme
kleiner Herzenshopser
Bauchgefühlkitzler
im Grau des Alltags

yanijasin
18.07.2009, 19:23
Ein Erwachen des neuen Tages mit soviel Freude im Herzen
und ringsum all die Möglichkeiten sie zu sehen und ein Tanz daraus zu machen.

Einfach sein
Freude sein
Liebe und Leid überwinden und den Dingen der Natur ihren wahren Lauf lassen.

Es tut so unendlich gut
Einfach frei
Einfach lachen
Einfach singen und

Einfach Freuen, weil es gerade so IST.
Der neue Moment wartet schon.

Lovis
18.07.2009, 20:07
Einfach mal ein paar niedergeschriebene Gedanken aus meinem Kopf....



Manchmal kehren wir auf einem Weg nur nicht um, weil wir hoffen, dass der Weg zum Ziel kürzer ist, als der Weg, den wir schon hinter uns gebracht haben.


Vorsichtigen Schrittes schritt einer Schritt für Schritt des nachts voran, um Schritt zu halten mit dem, was mindestens zwei Schritte zurück lag und machte einen anderen damit leise lächeln...


"Manchmal ist weniger mehr,
weil das Mehr einem etwas gibt,
was das Viele nicht vermag.
Warum auch immer das so ist,
vermag niemand zu sagen.",
lachte das Leben und ging weiter.


Alleinsein ist nicht die Ursache für Einsamkeit, genau so wenig wie Gesellschaft zwangsläufig Einsamkeit verhindert.


"Leben ohne Antwort" zu lernen, ist die wohl schwerste Aufgabe des Menschen.

Adme
26.07.2009, 23:03
Worte sind gut
sie gestalten
sie verbinden
sie klären
doch zu viele Worte
ist zu viel des Guten
anstatt zu klären
verwirren sie nur
und entfernen
vom Wesen(tlichen)


halte inne
sei kurz still
lausche auf deinen Atem
das reicht


(das dachte ich letztens als es zu viel dachte)

roy_leo
02.08.2009, 14:08
.
.

ratlosigkeit
macht sich breit

wunschdenken oder wahrheit
holzweg oder zweisamkeit


scheideweg
liegt vor mir

dummheit oder kühnheit
missbruch oder hilfsbereit

ratlosigkeit
macht sich breit

Lovis
07.08.2009, 13:54
Impression

Sie sagte:
Du, ich liebe…
Er sah sie an
ohne Frage.
Sie wiederholte.
Sie sagte es wieder
und wieder.
Er sagte kein Wort.
Sie gingen.
Zertraten Kies
und schwiegen.
Der Morgen
fraß die Schritte.
Dehnte die Nacht.
Später,
viel später,
sagte er:
Vielleicht
hast du Recht.
Abermals schwiegen sie
und weinten.




Franz Hofer, aus: …ein Tunnel ins Herz gegraben

Annika
09.08.2009, 22:44
Ich bin ätherisch!
Mehr als sonst spüre ich das ich weit aus mehr bin als nur dieser Körper.
Ich sehe mich um.
Schaue hier und da.
Ich sehe Geister, die nicht wissen das sie ätherisch sind.
Die sich nur im Körper spüren.
Alles ist eine große Schwingung… eine Illusion… Maya!
Und ich nehme wahr!
Zum ersten Mal nehme ich sie wirklich wahr!
Ich fühle mich über meinen Körper hinaus.
Und sehe…
Ich sehe!
Ha Ha… ich lächle innerlich.
Denn ich sehe… sehe das Spiel.
Wir alle spielen nur.
Die Seelen spielen miteinander.
Sie spielen das Leben und Lernen.!
Es ist ein Spiel!
Alles ein Spiel!
Sie spielen nur…
Sie vergessen sich bei der Geburt um richtig spielen zu können… zu lernen.
Wir alle spielen zusammen ein Spiel.
Und wir lieben uns!
Nur vergessen wir das… um zu spielen und uns dabei wieder zu entdecken und festzustellen….
das alles ein Spiel ist!

Adme
16.08.2009, 22:01
Ich bin nur ein Spiegel, der sich selbst in Gedanken sucht.
Nichts weiter als ein Gedanke, der sich selbst im Spiegel sucht.


Beobachte - du bist was du denkst.
Das ist keine Sache des Verstehens, sondern der Erfahrung.


Beobachte deinen Alltag, beobachte dein Leben, deine Gewohnheiten - wie viel bist du ein fühlendes, denkendes, sensibles Wesen, und wie viel ein Roboter, der nach vorbestimmten Mustern, einfach bestimmte Endlosschleifen abarbeitend auf seinen Tod wartet.
Gewohnheiten und Muster gibt es, um bestimmte Rollen zu erfüllen - wenn du sie begriffen hast, kannst du sie ändern. Du kannst dein Leben und deine Welt gestalten, wenn auch im Rahmen - aber auch der erweitert sich mit der Zeit - fast wie das Universum.
Uni-Versum
Ein Vers.
Eine Zeile in der Akasha-Chronik.
Ein Tropfen im Ozean.
Eine Stimme im Chor.
Ein Ohr, das sich selbst erhört.


Immer wenn du sagst: ich bin, sagst du nur die halbe Wahrheit,
denn wir sind immer Teile des Ganzen.


Schau auf die Zusammenhänge, die dich beobachten.


Information
Vernetzung
Potenzierung
Bewusstsein
Bewusst-Sein
Bewusstes Sein
Eine Frage der Energie - nicht der Menge, sondern des Flusses
Yoga ist ein Mittel zur Aktivierung des ganzen Potenzials
Bei der Meditation lernt man den Fluss zu steuern
Der Zusammenhang zwischen Bewusstsein und Energie ist Information
In(halt)-Form-A(k)tion


Das Große Nichts ist voll von Information (das ist ein Koan)
Es ist Information selbst.
Wir sind Information.
Wir sind bewusste, intelligente, ausgerichtete (Willen) Energie-form-a(k)tionen.
Bewusstsein nimmt wahr,
Intelligenz filtert,
der Wille (die Absicht) bewegt.


Trimurti.
Eine Einheit aus Information, Bewusstheit, Energie.


Direkte Erfahrung ist wichtig, nicht sekundäres Wissen.
Wissen ist Information Speichern,
Erfahren ist Information Integrieren.
Der Unterschied liegt im Nutzen.
Gespeicherte Information liegt meistens brach, integrierte wirkt, wird benutzt.
Etwas er-fahren : in Bewegung Sein.
Aktion.
In-Form-A(k)tion.
Klingt nach Schöpfung.


Phantasie ist Kreativität ist Schöpfung.
Ist Kraft.


Gedanken sind Kraft (gerichtete Energie)


Wir sind das Universum.
Und das Universum nimmt sich durch uns wahr.


Wir sind Sterne, die vergaßen, dass sie Sterne sind.
Es wird Zeit, sich zu erinnern.

Sonja
15.10.2009, 23:39
Initiierung

Ein Herbst so mild wie der Frühling.
Sonne, Sonne sonderbar.
Zeit ist es geworden endlich für Neues, erblühen einer neuen Lebensblume.
Endlich ein Gesandter Kraft und Erkenntnis mir brachte, Geheimnis mir anvertraut in Waldes Stille.
Sprach seine Worte,
klar zu sehen, was lange ich eigentlich schon wußte.
Auferweckt aus innerem tiefen Schlaf, zu wirken nun neu und echt.
Danke, daß erfüllt nun meine Bitte jetzt ist.

Eine Erdmutter bin ich,
dazu bestimmt zu glätten Wogen, zu halten Gleichgewicht und zu legen Balsam auf menschlicher Seele Abgrund und Schmerz.
Selber unglücklich immer wieder
muß ich sein um fühlen zu können der anderen Leid und sterben werd´ich sobald meine Aufgabe ich nicht mehr erfüll´, so schwer es auch fällt.
Tränen im Gesicht des Freud´s und des Leids
im Wald die Wahrheit mich fand.
Das Kind das nie geboren als Anstoß dazu.
So erwächst aus dem Tod und dem Verlust neuer Sinn und neue Zähne wachsen wieder wo Mutlosigkeit und Sinnlosigkeit dunkel die Seele mir trübte.

Die Sonne bricht durch und ich bin sie! Son-ja!

In euren Diensten will ich nunmehr fortan stehen
und dankbar sein für das,
was Gutes ich tun kann
euch und allen die hilfesuchend den Weg finden
hierher zu mir.

yanijasin
04.11.2009, 10:31
Ist es klug nichts mehr zu wissen.
Einfach aufhören und anfangen zuzuhören?

Ich bin
wo ?
aber weis nichts mehr.
Alles was da war IST jetzt nun ganz einfach, das ich nicht lache!!!

Wer will denn wissen, die Worte die nur ich höre. Mir bedeuten sie meine Welt, die sich auflöst und sich neu erschafft, aus unvorhersehbaren gefühlten Momenten voller "Magie", unfassbar, nicht mehr erklärbar und es muss nicht mal erwähnt werden.
Ist es nun echt und real, und im nächten Augenblick schon wieder ganz anders.

Keine Ahnung, kein Wissen mehr, immer mehr Stille und ein Weg den wohl schon einige vor mir gegangen sind.
Ich gehe, jeden Augenblick in "meine" ,eine neue Welt.

Schön, den ein oder anderen zu sehen, wie er mich sieht.

In Hoffnung und Glaube an das Leben
Yanijasin

Adme
06.01.2010, 20:45
das Schöne am Alleinsein ist
erst dort erkennt man, dass man nie alleine ist
im All-ein-sein

es ist der Erfahrung Wert

Adme
08.03.2010, 12:22
Der Engel des weißen Lichts
Berührte mein Herz und sagte

Es ist gut
Es ist gut

Liebe ist der Weg

roy_leo
10.03.2010, 16:05
.


Je weniger ich an unsere Zeit glauben kann,

je mehr ich das Menschentum verkommen und verdorren zu sehen meine,

desto weniger stelle ich diesem Verfall die Revolution entgegen,

und desto mehr glaube ich an die Magie der Liebe.


Hermann Hesse

Adme
02.04.2010, 22:53
…ich atme ein…
und ich atme ein Lächeln aus… :smile:

(frei aus dem Buch „Ich pflanze ein Lächeln“ von Thich Nhat Hanh)

Jedes Lächeln vom Herzen ist wie ein Lichtlein, das wir in die Welt bringen

MyriamELaine
01.09.2010, 11:58
wir hatten zwei sonnen. sie drehten sich umeinander
obwohl es eher wie ein nebeneinander aussah. man konnte
sich mit seinem bewusstsein (seiner seelenkraft) an
einer von ihnen festhalten. die schwerkraft war sehr
reduziert und wir spielten verstecken.

die zwei sonnen, sie erschufen eine welt voller licht
im schatten. es gab auch fünf monde die um einen nebel
kreisten, den nebel auf dem wir in unseren betten lagen
und schliefen. unsere träume wurden wahr,
lilaglänzend erzählten wir uns geschichten vom
aufwachen und vom leben.

menschenkinder, ja das waren wir einmal. auf
hellgrünen wiesen lachten wir uns an und freuten uns
über zwerge.

diese kleinen klobigen kreaturen machten lustige kleine
sprünge und erzählten uns ihre weisheiten von den
möglichkeiten.

ein elf vom mond direkt über uns flüsterte mir etwas
zu und ich verstand. „deine liebe zu mir ist etwas
ganz besonderes. du denkst zu weit. erinnere dich und
halte dich fest, dann bist du frei.“

ich hörte kinderlachen und setzte mich auf einen stuhl
der auf dem meeresgrund lag. jemand anderes fand mich
und trug mich auf flügeln zurück in das licht. ich
glaube es war der elf vom gelb-rötlichen mond. dankbar
schlief ich ein und wachte.

mondschnuppe
29.11.2010, 16:54
Viele Tränen fliessen plötzlich,
nicht vor Schmerz, sie tun nicht mehr weh.
Es sind all die ungeweinten, verdrängten Tränen

Es sind jetzt Freudentränen.
Tränen die sich freuen endlich geweint zu werden.
Das Licht spürten, den Weg nach aussen fanden,
um getrocknet zu werden..

Zeit heilt nicht immer alle Wunden,
die Zeit wurde zum Feind, ließ die Wunden tiefer werden.

Getrocknete Tränen nehmen den Schmerz,
macht die Zeit wieder zum Freund.
Sie helfen der Zeit die Wunden zu heilen,
bis nur noch eine kleine Narbe bleibt.
Die Narbe wird immer bleiben, aber es tut nicht mehr weh

Alles was übrig bleibt ist nur eine Narbe... mit der Erinnerung es geschafft zu haben.

Sonja
12.11.2011, 20:49
Janis is born!
Mein Muttertagsgeschenk,
kleiner Sonnenschein,
hast soviel schon heil gemacht in mir.
Kristallkind bist du,
sagte eine Frau mir.
Geboren um Harmonie und Ausgleichung zu bringen.
Janis - griech. Form von Johannes- Gott ist gnädig.
Ja, das ist er und ich danke ihm von ganzem Herzen dafür.
Versöhnt hast du mich mit allem dunklem Vergangenem,
alte Wunden geheilt und meine Liebe neu entfacht.

Gott schütze dich mein Sohn.


PS.: Vielen Dank für alle euere wunderbaren Beiträge, Gedanken und Gedichte. Wir sollten ein Buch daraus machen!

Voller LIEBE eure Sonja

Tobi
14.11.2011, 10:32
Hi Sonja!

Alles Gute! :)

Für Schreiber und Leser habe ich vor ein paar Tagen das Literaturprojekt, welches ich 1999 ins Leben gerufen haben, aber aus Zeitgründen 2006 eingestellt habe - www.schreibzimmer.de (http://www.schreibzimmer.de) neu eröffnet. Vielleicht hast du ja Lust dort ein paar Werke zu veröffentlichen. Vorteil: es ist dort die gleiche Software wie hier im Forum, also solltest du dich schnell zurecht finden. :)