Shay
21.07.2007, 13:41
Hallo meine Lieben,
ich habe gerade mit Erschrecken gesehen, dass es mittlerweile über drei Monate her ist, seit ich Euch das letzte Mal hier besucht habe - oh Schande über mein Haupt!
Es hat sich seitdem bei mir gewaltig viel getan, es hat sich einiges geändert.
Meine so genannte Selbständigkeit habe ich im Mai aufgegeben. Ich glaube, man muss in gewisser Weise dazu geboren sein, selbst ein Geschäft zu führen und am Leben zu erhalten. Wulki und Tobi werden mir da sicher zustimmen. Ich bin augenscheinlich nicht dazu geboren; ich habe es nicht fertiggebracht, auf mögliche Kunden zuzugehen, was als Selbständiger absolut tödlich ist, denn die Kunden kommen ja nicht zu Dir.
Na gut, das kann ich als Lebenserfahrung verbuchen. Das einzige, was von meinem Geschäft noch übrig ist, ist eine kleine Forderung der Berufsgenossenschaft, die ich in den nächsten Tagen mal begleichen werde.
Die letzte Zeit vor dem Ende meiner Selbständigkeit war extrem schwer. Besonders Anna hat das relativ gut mitbekommen. Ich war schwer depressiv, ich begann plötzlich, Brückenpfeiler und Hochhäuser als nahezu unwiderstehliche Einladungen zu empfinden, kurz, ich wollte nicht mehr. Glücklicherweise ist mir das so nach und nach klar geworden, dass mich das nicht weiterbringt und absolut unverantwortlich ist. Ich habe mich dann in eine Therapie begeben, die ich wegen meines neuen Arbeitsplatzes erst mal wieder unterbrechen musste; ich stehe derzeit unter Beobachtung meines Hausarztes und eines Psychiaters, ich bekomme Tabletten, die ich täglich futtern muss (nein, vergessen oder gar absetzen ist derzeit gar nicht gut!), und so halte ich mich zur Zeit über Wasser.
Was mich jedoch besonders gut hoch hält, ist in erster Linie mein Job. Das Unternehmen, bei dem ich zuvor noch als freie Krankheits- und Urlaubsvertretung gearbeitet habe, hat mich zu recht fairen Konditionen fest angestellt. Ich habe dort im Marketing einen schönen und vor allem sehr verantwortungsvollen Posten bekommen, der auch eine tägliche Anfahrt von einer Stunde durchaus rechtfertigt. Was mir dort gut tut, ist das permanente Feedback aus der Chefetage und den sog. Internationals, das in aller Regel sehr positiv ausfällt. Da macht das Arbeiten erst richtig Spaß, wenn man fast täglich mitgeteilt bekommt, dass man auf dem absolut richtigen Weg ist...
Meine Familie und ich suchen nun nach einer neuen Wohnung oder einem Haus, da uns unsere 80qm-Bude nun doch etwas zu eng wird. Unser Tochterherz schläft nachts so geräuschvoll, dass meine Frau und ich nun auf einem Matratzenlager im Wohnzimmer nächtigen - ein absolut unhaltbarer Zustand! Kommt zeit, kommt Rat, kommt neue Bleibe - wollen wir also mal sehen.
Ich habe jetzt hier nur beim Überfliegen geseen, dass sich bei Tina beruflich was tut - vielleicht magst Du, liebe Sylphe, mir mal schreiben, was da so ansteht?
So, Ihr alle, seid nicht sauer, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe - es war mir einfach nicht anders möglich - bitte verzeiht es mir.
Ich wünsche Euch alles Liebe und Gute!
Ganz besondere Grüße gehen an Tina, Tobi, Anna und Tom - fühlt Euch herzlichst umarmt!
ich habe gerade mit Erschrecken gesehen, dass es mittlerweile über drei Monate her ist, seit ich Euch das letzte Mal hier besucht habe - oh Schande über mein Haupt!
Es hat sich seitdem bei mir gewaltig viel getan, es hat sich einiges geändert.
Meine so genannte Selbständigkeit habe ich im Mai aufgegeben. Ich glaube, man muss in gewisser Weise dazu geboren sein, selbst ein Geschäft zu führen und am Leben zu erhalten. Wulki und Tobi werden mir da sicher zustimmen. Ich bin augenscheinlich nicht dazu geboren; ich habe es nicht fertiggebracht, auf mögliche Kunden zuzugehen, was als Selbständiger absolut tödlich ist, denn die Kunden kommen ja nicht zu Dir.
Na gut, das kann ich als Lebenserfahrung verbuchen. Das einzige, was von meinem Geschäft noch übrig ist, ist eine kleine Forderung der Berufsgenossenschaft, die ich in den nächsten Tagen mal begleichen werde.
Die letzte Zeit vor dem Ende meiner Selbständigkeit war extrem schwer. Besonders Anna hat das relativ gut mitbekommen. Ich war schwer depressiv, ich begann plötzlich, Brückenpfeiler und Hochhäuser als nahezu unwiderstehliche Einladungen zu empfinden, kurz, ich wollte nicht mehr. Glücklicherweise ist mir das so nach und nach klar geworden, dass mich das nicht weiterbringt und absolut unverantwortlich ist. Ich habe mich dann in eine Therapie begeben, die ich wegen meines neuen Arbeitsplatzes erst mal wieder unterbrechen musste; ich stehe derzeit unter Beobachtung meines Hausarztes und eines Psychiaters, ich bekomme Tabletten, die ich täglich futtern muss (nein, vergessen oder gar absetzen ist derzeit gar nicht gut!), und so halte ich mich zur Zeit über Wasser.
Was mich jedoch besonders gut hoch hält, ist in erster Linie mein Job. Das Unternehmen, bei dem ich zuvor noch als freie Krankheits- und Urlaubsvertretung gearbeitet habe, hat mich zu recht fairen Konditionen fest angestellt. Ich habe dort im Marketing einen schönen und vor allem sehr verantwortungsvollen Posten bekommen, der auch eine tägliche Anfahrt von einer Stunde durchaus rechtfertigt. Was mir dort gut tut, ist das permanente Feedback aus der Chefetage und den sog. Internationals, das in aller Regel sehr positiv ausfällt. Da macht das Arbeiten erst richtig Spaß, wenn man fast täglich mitgeteilt bekommt, dass man auf dem absolut richtigen Weg ist...
Meine Familie und ich suchen nun nach einer neuen Wohnung oder einem Haus, da uns unsere 80qm-Bude nun doch etwas zu eng wird. Unser Tochterherz schläft nachts so geräuschvoll, dass meine Frau und ich nun auf einem Matratzenlager im Wohnzimmer nächtigen - ein absolut unhaltbarer Zustand! Kommt zeit, kommt Rat, kommt neue Bleibe - wollen wir also mal sehen.
Ich habe jetzt hier nur beim Überfliegen geseen, dass sich bei Tina beruflich was tut - vielleicht magst Du, liebe Sylphe, mir mal schreiben, was da so ansteht?
So, Ihr alle, seid nicht sauer, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe - es war mir einfach nicht anders möglich - bitte verzeiht es mir.
Ich wünsche Euch alles Liebe und Gute!
Ganz besondere Grüße gehen an Tina, Tobi, Anna und Tom - fühlt Euch herzlichst umarmt!