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Thema: oh nein!!! liebe...

  1. #1
    mönch in der welt Gast

    Standard

    eigentlich sollte ich darüber nicht schreiben, aber mir ist schlecht, ich bin zittrig und ich muss es loswerden.es ist das schönste und das grausamste geschenk: die liebe.
    euer mönch, der erst vor kurzem die schützende einsiedelei verlassen hat, da er von seinem meister in die welt geschickt wurde, hat sich verliebt.keine schwärmerei oder gefühlsduselei sondern schmerzende brennende liebe, die sich auch körperlich spürbar macht.(übelkeit, zittern).
    ich lief zu meinem meister und legte ihm meine gefühlswelt dar, ich erzählte in allen einzelheiten vom geliebten menschen, und das ist der beginn der tragödie:mein meister wartete nicht, schwieg nicht eine weile wie er es immer tat, sondern gab mir klar zu verstehen, dass dieser mensch nicht gut für mich sei, dass er in mein leben keinen eingang finden sollte.
    "setz ihn vor die tür"
    ich habe noch genau 5,5 stunden zeit mich zu entscheiden: meinem meister nicht gehorchen, obwohl mein meister bis jetzt mit allem recht hatte was er sagte; oder diesem brennenden gefühl nachgeben und mich ins vermeintliche unglück stürzen.
    er ist doch nicht ohne grund mein meister.aber er hat mich auch in die welt geschickt, das war notwendig, denn ich wollte mich hinter dicken klostermauern vor der welt verstecken.
    21 uhr...was soll ich tun...

    ich habe angst, dass mich diese liebe tatsächlich aus der bahn wirft, mir meinen frieden raubt, mir weh tut, mich verletzt.wahrscheinlich hat mein meister das alles schon erkannt.wahrscheinlich weiß ich es auch bereits, dass mein meister recht hat, fühle ich nicht selbst, dass dieser mensch der "falsche" ist? und trotzdem...

    ...werde ich hingehn? 21 uhr...

    euer mönch

  2. #2
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    06.04.2004
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    Wennigsen
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    717

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    Hallo Mönch!

    Nun, es mag schon sein, dass der Meister dies erkennt, doch würde ich ihn fragen, warum du dieser Erfahrung vorenthalten bleiben sollst? Es mag sein, dass dies alles Eintrifft und es dich auch aus der Bahn wirft und auch das es schmerzhaft ist (sehr schmerzhaft) - das hört sich zwar komsich an, aber es gehört zum Leben und du kannst (und man SOLLTE) durch diesen Schmerz wachsen. Wir brauchen Schmerzen und Bahnwechsel, um unseren Geist wieder wachzurütteln und neue Dinge zu sehen.
    Und, wenn du sicher bist, dass es mehr sein kann, als eine Schwärmerrei, würdest du dir vermutlich ewig vorhalten, es nie versucht zu haben.

    Leider weiß ich zu wenig über dich und dein Meister und in welcher Beziehung ihr zueinander steht, noch welcher Richtung ihr angehört oder wo letztlich dein Ziel in der Welt "draußen" liegt. Die sofortige Reaktion des Meisters könnte aber auch schließen lassen, dass er nur Angst hat, dich zu verlieren, seinen Einfluß auf dich durch einen Partner mit jemanden teilen müßte (was er vielleicht nicht möchte) - ähnlich einer Eltern-Kindbeziehung?

    Letztlich mußt du selbst entscheiden. Was passiert, wenn du nicht auf deinen Meister hörst? Verstößt er dich?

    Denke daran, dass dir nichts genommen werden kann. Alles was du brauchst bist du und alles was von Außen dir gegeben wird ist wunderschön und zusätzlich. Wenn du etwas annehemen kannst und möchtest, nimm es, selbst wenn es später Schmerz bedeuten würde, nimm diesen. Er ist für dich um zu wachsen. Es gibt nichts, wovor man sich fürchten muß.

    Liebe und Kraft zu dir,

    Tobi
    Der Friede sei mit dir.
    Die Welle und das Meer sind eins

  3. #3
    Registriert seit
    20.06.2004
    Ort
    Erfurt
    Beiträge
    81

    Standard

    Hallo Mönch.

    Wie wahr deine Worte. Ich kenne deine Situation sehr gut. Die Liebe ist eine unberechenbare Kraft, und ja, sie kann auch weh tun. Aber das sollte kein Grund sein, sich in seiner Einsamkeit zu verkriechen. Um einmal ein Stück Text aus einem Lied von ASP zu zitieren: "... nur einen tag noch Kraft und ich reiß alle Mauern um mich ein, nur wer sich öffnet für den Schmerz lässt auch die Liebe mit hinein." Schmerz ist auch nur ein Gefühl. Und wer Schmerz erfährt, kann dadurch wachsen. Natürlich kenne ich genausowenig wie Tobi, die Artung deiner Beziehung zu deinem Meister, aber ich denke, dass Tobi recht haben könnte, mit der Aussage, dass dein Meister vielleicht einfach nur Angst hat, dich teilen zu müssen. Woher will er denn wissen, dass der Mensch nicht gut für dich ist? Ich stelle mir in einer solchen Situation immer die Frage, warum mich dieser Mensch so fasziniert, dass ich mich in ihn verliebe. Meist liegt es daran, dass er Eigenschaften verkörpert, bei denen ich an mir noch arbeiten muss/möchte.
    Momentan spüre ich auch dieses Brennen, ich habe meinem Gefühl nachgegeben, obwohl der Weg dahin für mich nicht einfach war, musste mich auch gegen andere durchsetzen, die der meinung waren, dass es nicht gut für mich wäre ( da ich gerade erst eine gescheiterte Beziehung hinter mir hatte und gerade in der Phase des Wunden leckens war).
    Aber ich habe es gewagt, klar hab ich vorher auch lange hin und her überlegt, bin dann aber zu dem Schluss gekommen, dass es einen Grund geben muss, warum mir dieser Mensch geschickt wurde. Du solltest dich fragen, ob du den Mut aufbringen kannst, dieses Wagnis einzugehen und mit den möglichen Konsequenzen zu leben.
    Denk aber immer daran, DU BIST STARK. UND ES IST DEIN WEG, DEN DU GEHEN MUSST UND NICHT DER DEINES MEISTERS. JEDER KRIEGER HAT SEINEN EIGENEN WEG!

    Ich wünsche dir Mut, Kraft und einen festen Willen

    Alles Liebe

    davanala
    Sieh die Wahrheit, wo immer du bist. Und dann setze deine Reise fort.

  4. #4
    Suchender Gast

    Standard

    Hallo Mönch,

    ich kenne Dich leider noch garnicht und ebensowenig weis ich etwas über
    die Beziehung oder Art zu oder von Deinem Meister und Dir. Jedoch denke
    ich sollte ein Meister (was ist überhaupt die Definition von Meister ?) egal
    welcher Art eigentlich immer überlegt handeln und Rat geben.

    Zitat:
    "und das ist der beginn der tragödie:mein meister wartete nicht, schwieg nicht eine weile wie er es immer tat, sondern gab mir klar zu verstehen, dass dieser mensch nicht gut für mich sei, dass er in mein leben keinen eingang finden sollte.
    "setz ihn vor die tür"

    und entschuldige, aber Deine Aussage wie Dein Meister reagierte läßt
    eigentlich eine "überlegte und weise" Aussage auschliesen. Solche Reaktionen
    sind denke ich mehr "emotionsbedingt".
    Ich kann und möchte Dir keinen Ratschlag geben, ich kann nur sagen wie
    ich reagieren würde.
    Ich hasse nichts mehr wie wenn man mir einen guten "Kampf" (nichts anderes
    sind bewegende Phasen im Leben egal ob gut oder schlecht) und die
    Gelegenheit daraus zu lernen vorenthalten möchte. Darum verlasse ich mich
    wohl auch meist auf mich und höre mir nur an wie andere sich entscheiden
    würden.
    Ich würde den Weg des Kampfes (sprich lernens) einschlagen denn nur durch
    stetiges lernen kommen wir weiter.

    Ich wünsche Dir dass Du für Dich Deinen eigenen Weg finden kannst.

    Gruß
    Suchender

  5. #5
    mönch in der welt Gast

    Standard

    ich umarme und danke euch!
    was kann ich euch über meinen meister berichten: ich bin ihm unterstellt, für den rest meines lebens, und er ist mir gegenüber verpflichtet, mich auf meinen weg zu bringen, tja auch wenn ihr das nicht glauben wollt, mich zu einem krieger des lichts zu machen.
    er bereitet mich auf ein leben in der welt vor.
    aber er kann mich natürlich nicht auf die liebe vorbereiten, auf die liebe zu gott ja, aber zu einem mann?
    oh, ich blute, meine wunde klaffte eben auf, ich besehe das blut an meinen fingern, keine sorge, es ist nichts ernstes, nur ein cut an der lippe.kämpfen hinterlässt eben wunden.gegen fieberblasen kämpfen hat eben keinen sinn .
    es ist mein blut, mein leben...ich werde hingehn und mich somit meinem meister widersetzesn, aber ich werde es bereuen, das steht fest.
    euer mönch.

  6. #6
    Registriert seit
    20.06.2004
    Ort
    Erfurt
    Beiträge
    81

    Standard

    Hallo Mönch.

    Bereuen ist eine der Sachen, die ich mir schon vor langer Zeit abgewöhnt habe. Im Leben gibt es nichts, aber auch wirklich gar nichts zu bereuen. Alles was wir tun (oder lassen), sagen (oder nicht sagen) und denken, sind Erfahrungen, ob gut oder schlecht. Jede dieser Erfahrungen prägt uns, lässt uns wachsen, umdenken oder bestätigt uns. Hättest du in der Vergangenheit nicht die Dinge getan, die du getan hast, dann wärest du heute nicht der Mensch der du bist. Und auch die Erfahrung, die du heute Abend machst und die Erfahrungen der Zukunft, sollst du machen, um zu wachsen. Das Leben ist stetiger Wandel und wer sich nicht entwickelt, geht letztendlich zugrunde.
    Das Leben zählt, und Erfahrungrn gehören nunmal dazu.

    Alles Liebe für dich

    davanala
    Sieh die Wahrheit, wo immer du bist. Und dann setze deine Reise fort.

  7. #7
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    wien
    Beiträge
    154

    Standard

    Hallo Mönch,

    Ich kann mich nur den anderen einschliessen und verdächtige(verzeihung), wie der Tobi, deinen Meister, dass er eifersuchtig ist, oder dass er angst hat dich zu verlieren.

    Ich glaube, dass niemanden, sei er Meister(was ist ein Meister - wie der Suchender auch schreibt) oder nicht uns Ratschläge geben kann. Wir sind die ieinzigen, die am besten wissen, was für uns gut ist, und tragen, ganz allein die Veratwortung für unseres Leben uns für unsere Taten.
    Also sei mal unvorsichtig, traue dich etwas Verücktes zu machen, es wird ein Risiko, aber auch eine Erfahrung. Ist das ein Fehler kannst du nur davon lernen.

    Die Liebe ist wunderbar. Sie musst manchmal weh run.
    Liebe und sonst mach alles was dir Spaß macht, egal was dein Meister sagt.
    Und niemals Ratschläge folgen, nicht einmal mein Ratschlag.

    Sei glücklich.
    Alles LIebe
    RA
    Alle großen Dinge werden mit leichten Herzen erreicht.
    RAMTHA

  8. #8
    mönch in der welt Gast

    Standard

    Hallo an alle!

    danke für eure ermutigenden zeilen! irgendwie schulde ich euch jetzt den ausgang der geschichte, und der ist in einem satz zusammengefasst: mein meister hatte recht.

    deswegen ist er ein meister und ich ein schüler. er ist weise und ich bin immer noch rebellisch wie mit 16.tja.

    für diese liebe gibt es keine zukunft.die endgültige entscheidung ergäbe sich im herbst, aber ich bin nicht bereit auf etwas ungewisses zu warten. eine nacht und einen vormittag war ich zerstört. dann ein arbeitswochende gehabt, keine zeit gehabt zum nachdenken, und jetzt gehts mir wieder gut. dass ich hingegangen bin, war richtig.

    was ich allerdings nicht verstehe:warum hat mich die verzweiflung nur so kurz befallen? warum hab ich nach drei tagen schon wieder hoffnung und freude?
    ist das also nicht liebe? bin ich sooooo vernünftig? nein, dann wär ich gar nicht erst zum treffen gegangen.
    ich denk mir: es wird schon alles richtig sein wasd kommt, deswegen brauch ich nicht traurig sein. es macht es auch leichter, dass mein geliebter mensch über den sommer in seiner heimat ist und ich ihn deswegen nicht sehe. und was wird im herbst sein? keine ahnung, doch jetzt ist sommer und jetzt wird gelebt.
    euer mönch

  9. #9
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    06.05.2004
    Ort
    Däniken, CH
    Beiträge
    123

    Standard

    hi mönch in der welt,

    meine antwort auf dein leiden kommt wohl zu spät - es scheint so, als ob du es bereits gelöst hättest.....

    im laufe meines lebens bin ich persönlich zum schluss gekommen, dass es wichtig ist eine entscheidung zu treffen. rückblickend wird sich die entscheidung dann als (vermeindlich) "richtig", vielleicht auch als (vermeindlich) "falsch" erweisen. wirklich falsch wäre aber KEINE entscheidung, weil stillstand. leben aber ist wandel, ist veränderung. (nur wer nichts tut macht keine fehler, ausser dem grössten, nämlich nichts zu tun).

    also entscheide dich für deine liebe, gegen deine liebe. entscheide dich deinem meister gefügig zu sein, oder eben nicht. aber entscheide DU!

    oh nein!!! liebe...
    hast du was gegen liebe?! das hört sich ja wie ein kropf!!! *smile*

    liebe grüsse
    roy_leo
    .
    "es ist so gut das zu wissen, dass in uns drinnen einer ist, der alles weiss"

  10. #10
    mönch in der welt Gast

    Standard

    hallo roy_leo!
    gegen liebe hab ich natürlich nix, is ja was heiliges.nur alle menschen die ich bis jetzt liebesbeziehungtechnisch angezogen hab, waren menschen die mich ins chaos gestürzt haben, bzw. für die ich mich aufgegeben/weggeschmissen hab. sobald diese beziehungen vorbei waren bin ich dermaßen aufgeblüht, und erstarkt . und jetzt hab ich bei jeder neuen beziehung/ liebe immer auch ein mullmiges gefühl, ob mein leben wierder aus den fugen gerät. ich gebe nicht die schuld meinen expartnern, das liegt freilich auch an mir, aber merke dass es immer besser wird und viel gelernt habe.
    habe im moment einfach keinen bock auf schwierigkeiten mit männern, fühl mich als single sehr gut, freier. aber was mir aufgefallen ist, dass beziehungen mit mädels weit unproblematischer sind. das hat mir nie troubles gebracht. naja.
    von wegen entscheidungen: früher konnte ich mich nie für etwas entscheiden, bin oft verzweifelt, weil ich die perfekte entscheidung treffen wollte, grad keine halben sachen. aber jetzt weiß ich: besser eine gute entscheidung heute, als eine perfekte nie. ja, du hast ganz recht, stillstand ist tod. aber zu entscheiden fällt mir jetzt nicht mehr schwer, ich empfinde das eigentlich bereits ganz spannend, ein nervenkitzel, weil man nie weiß, was für konsequenzen einen wirklich erwarten.

    so, jetzt fällt mir nix mehr ein

    dein mönch.

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