Auto Community
Ökotarife: Strom und Gas in Aachen
Schreibzimmer.de - Ihr Literaturnetz jetzt neu eröffnet!
Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 18

Thema: !!! Ruf der Sehnsucht !!!

  1. #1
    Lilliana Gast

    Standard

    Aiya, ohtatyaro i cala!
    Seid gegrüßt Krieger des Lichts!

    Ich denke, es ist an der Zeit, dass ich mich mit meiner Frage an euch wende und die Krieger des Lichts um Hilfe bitte!
    Es geht um Sehnsüchte...

    Ich spüre eine gewaltige Sehnsucht in mir brennen! Sie ruft mich und ihr Ruf wird immer lauter! Ich möchte ihr so gern folgen. Das Problem ist, dass ich nicht weiß, wo sie herkommt und wo sie mich hinführen will.

    Ich weiß einfach nicht, wonach ich mich sehne. Ich habe alles mögliche versucht dies herauszufinden, aber vergebens. Renegard hat mir einmal gesagt, dass man doch wissen müsse, wonach man sich sehnt, aber so verrückt das auch klingt, ich weiß es einfach nicht.
    Dieses Gefühl wird immer unerträglicher und ich weiß mir keinen Rat mehr.

    Ich möchte einfach wissen, was mich ruft und wohin ich folgen soll...

    Kennt ihr dieses Gefühl? Habt ihr eine Idee, wie ich diese Sehnsucht ergründen kann?
    Ich bin für jeden Rat dankbar!

    Sehnsuchtsvoll, Lilliana

  2. #2
    Registriert seit
    06.04.2004
    Ort
    Wennigsen
    Beiträge
    717

    Standard

    Hallo Lilliana!

    Ich bin mir nicht sicher, ob es bei mir ähnlich ist. In mir ist oft ein Gefühl von - ich sage dazu - "Unruhe". Heißt in mir ist ein ständiger Antrieb etwas zu tun, doch ich weiß nicht was - ist das bei dir auch so? Wenn ich mich dann hinsetzte und mir ein neues Projekt ausdenke, daran arbeite, beruhigt sich dieses Gefühl wieder. In der Regel sind das Online-Projekte, weil das das "einzigeste" ist, was ich einigermaßen behersche. Ist ein neues Projekt abgeschlossen ist das ein gutes Gefühl, doch zugleich auch das Gefühl, dass es dieses "eine" doch nicht war und aus einem kleinen Verlangen wird irgendwann eine "Sehnsucht" --> Das Wort beinhaltet es ja schon "Sucht".

    Vielleicht ist das unsere kreative Kraft, die uns immer weiter entwickelt? Ich habe schon oft versucht zu ergründen, was genau diese Kraft mir sagen möchte, aber ich habe es bisher nicht geschafft. Ich weiß jedoch inzwischen, dass sie (gilt nur für mich persönlich) etwas mit Existenz und Neuerung zu tun hat.

    Wenn unser Gefühl ein wenig miteinander zu vergleichen ist, dann solltest du dir die Fragen stellen:

    - Wo stehst du jetzt (wie geht es dir)
    - Wie sieht deine jetzige Lebensituation aus (Job/Familie etc.)
    - Wo möchtest du hin (was ist dir ganz besonders wichtig)

    Aus wenigstens einer dieser Fragen sollte diese Sehnsucht begründet sein. Auch wenn es nicht offensichtlich ist. Wenn es in deinem Job beispielsweise prima läuft und alles wirklich doll erscheint, kann es trotzdem sein, dass dein Geist nach mehr ruft. Man sollte sich dann fragen, wie lange schon alles so prima läuft - vielleicht schon lange und der Geist fühlt sich nicht mehr gefordert?

    Tja und ansonsten (das mach ich) versuche dich auf dieses Gefühl still zu konzentrieren - setze dich, lege dich hin, schließe die Augen, atme ruhig und höre zu. Zwing es nicht herbei und jage es nicht fort. Spreche mit ihm wie ein Kind, schreie es nicht an.
    Jedes Gefühl, das eine Handlung möchte und es aus deinem "Bauch" kommt ist richtig (das ist zumindest meine Erfahrung). Vertraue deiner inneren Stimme, sie möchte das Beste für dich und sie weiß bereits, was richtig ist. Du kannst ihr ohne Sorge folgen.

    Alles Liebe zu dir,

    Tobi
    Der Friede sei mit dir.
    Die Welle und das Meer sind eins

  3. #3
    Suchender Gast

    Standard

    Hallo Lilliana,

    ich kenne dieses Gefühl nur zu gut.
    Es fängt an mit einer Art Sehnsucht und steigert sich bis zu einem
    brennenden Gefühl welches bei mir noch mit einer Art der Gewissheit
    verbunden ist dass die Zeit knapp ist.
    Auch ich wusste nicht woher es kam oder was der Grund war und
    egal was ich anfing die Linderung war nur von sehr kurzer Zeit.
    Bis mir dann mal jemand wegen einem anderen Thema sagte:
    "Wenn die Zeit reif ist, wird dir alles offenbart!"
    Dieser Satz beruhigte mich und nahm mir scheinbar die Verbissenheit
    auf der Suche nach dem Grund. Ich lernte dieses Gefühl der brennenden
    Sehnsucht zu leben und es sogar zu geniesen ohne weiterhin nach dem
    Grund dafür zu suchen.
    Einige Zeit (glaube ca. 2 Wochen) danach hielt ich Abends wieder
    zwiesprache mit mir und die "alte" Stimme war wieder da. Und ich erfuhr
    den Grund. Seitdem habe ich dieses Gefühl noch immer, allerdings nicht
    mehr so sehr brennend - da ich an der Aufgabe arbeite.

    Mein Rat also, lasse los und geniese dieses Gefühl. Du wirst noch
    erfahren welches Ziel dahinter steht.

    Ich weis, ich konnte Dir nicht wirklich helfen. Jedoch wollte ich Dir erzählen
    wie ich mit diesem Gefühl umgegangen bin und dass Du nicht alleine bist

    Gruß
    Suchender

  4. #4
    Registriert seit
    12.07.2004
    Ort
    Wulkan
    Beiträge
    402

    Standard

    Liebe Lilliana,

    auch ich kenne dieses Gefühl nur zu gut.

    Möchte schwärmen, träumen und mich gehen lassen. Wovon und warum? Ich weiß es nicht! Ist vielleicht auch nicht so wichtig.
    Das Gefühl ist da. Und immer weniger möchten es leugnen.

    Sehr gut in Worte fassen kann es Constantin Wecker mit Liedern wie "Genug ist nicht genug" oder "Bleib nicht liegen" oder "Wenn der Sommer nicht mehr weit ist".

    Aber auch das trifft die Sache nur zu einem gewissen Teil. Da ist noch mehr, etwas Unfassbares, von dem wir nur wissen, dass es gut und schön ist.

    Im Handbuch des Kriegers steht etwas, das damit vielleicht zu tun haben könnte:

    „Ein Krieger des Lichts fürchtet nicht, verrückt zu erscheinen.
    Wenn er allein ist, führt er laute Selbstgespräche. Er hat gehört, dies sei die beste Art, mit den Engeln zu kommunizieren, und er sucht diesen Kontakt.
    Anfangs merkt er, wie schwierig es ist. Er meint, er habe nichts zu sagen und würde ohnehin immer den gleichen Unsinn reden. Dennoch gibt der Krieger nicht auf. Täglich hält er Zwiesprache mit seinem Herzen. Sagt Dinge, die er selbst nicht glaubt, völligen Unsinn.
    Eines Tages wird er eine Veränderung an seiner Stimme wahrnehmen. Und begreifen, dass eine höhere Weisheit durch ihn spricht.
    Der Krieger wirkt verrückt, doch das ist nur ein Täuschungsmanöver.“

    Vielleicht ist er ja nicht verrückt, sondern erfüllt – von dem, wonach wir uns sehnen.

    Als Kind habe ich immer über einen Mann gelacht, der völlig entrückt mit sich selbst gesprochen hat, wenn er spazieren ging. Er hatte das Gesicht eines glücklichen Kindes. Heute denke ich oft an ihn.

    Vielleicht hilft uns ja dieses Forum!

    Viele Grüße und Danke für Deine netten Antworten

    Steinwulk
    Zahme Vögel singen von Freiheit - wilde Vögel fliegen

  5. #5
    Registriert seit
    06.04.2004
    Ort
    wien
    Beiträge
    154

    Standard

    Hallo Ihr alle,

    Es ist wunderbar, was ihr alle da schreibt.

    Zuerst zu dir Sylphe, ich finde dein Gedicht wundebar. Danke, dass du uns auch gelassen hast, teilzunehmen an deine Sehnsucht.

    Ich kenn auch dieses Gefühl, auch diese Unruhe, ich hätte etwas machen müssen, aber ich weiss nicht was.
    Nach der Heimat ist bei mir nicht, die Sehnsucht(zumindest nicht bewusst). Ich glaube, dass die Heimat eigentlich in unserm Hezen ist. Ich bin weit weg von meiner Heimat und wenn ich dorthin fahre, stillt das nicht unbedingt meine Sehnsucht.
    Es könnte sein, dass das eine Suche nach mir selbst ist. Seitdem ich mich mehr mit mir beschäftige kommt seltener vor.
    Wahrscheinlich sehnen wir uns nach unsere Seelengeschwister, nach der schöne Welt drüben, auch wenn wir uns selber entschieden haben hierher zu kommen und an uns zu arbeiten, manchmal kommt diese Sehnsucht nach der ewigen Liebe und Weite.

    Wir sollen sie lieben diese Sehnsucht, sie zeigt uns, dass wir mehr sind als wir mit unserer Verstand begreifen können.

    Alles Liebe
    Alle großen Dinge werden mit leichten Herzen erreicht.
    RAMTHA

  6. #6
    Registriert seit
    12.07.2004
    Ort
    Wulkan
    Beiträge
    402

    Standard

    Hallo, ihr sehnsüchtigen Krieger!

    Hey Sylphe, das hat Stil. Wirklich!

    Ich selbst muß leider in Sachen Poesie die gelbe Binde mit drei Punkten gut sichtbar am rechten Arm tragen. Es ist daher besser, wenn ich Euch verschone. Bin einfach zu rational. Vielleicht wirds ja noch.

    Aber ich erkenne, wenn etwas gut ist. Und das ist gut. Gib uns mehr!

    Ein um dieses Forum dankbarer Steinwulk!
    Zahme Vögel singen von Freiheit - wilde Vögel fliegen

  7. #7
    Gast

    Standard

    Hier nun die besagte Geschichte von, da ihr euch auch alle öffnet! Ich schrieb sie als ich sehr tief unten war in den Abgründen meiner Seele!

    Die Arena des Lebens

    Wir stehen oder befinden uns alle in ihr, ob als Zuschauer oder als Kämpfer oder Krieger, dass kann jeder selbst entscheiden. Erbaut wurde sie größtenteils von der Finsternis, da sie den meisten Nutzen von ihr hat! Die Zuschauer sitzen im künstlichen Licht und werden versorgt mit allem was sie, sie so denken sie, brauchen oder brauchen werden. Sie schauen auf diese Arena und werden belustigt. Die meisten bleiben aber als Zuschauer sitzen und wünschen sich nur einmal in ihr als Krieger zu stehen, haben aber Angst davor. Angst geschürt von den Dämonen der Finsternis. Die jungen Zuschauer, die, da sie noch unerfahren sind, nur Zuschauer sein können, können sich noch am ehesten vorstellen einmal in der Arena zu stehen und zu kämpfen. Sie träumen davon Krieger, Kämpfer oder Page einer dieser zu sein. Doch die Alten versuchen es ihnen auszureden und schüren Angst. Denn stehst du in der Arena bist du auf dich gestellt und öffnet sich das Tor, gibt es selten einen schnellen Weg zurück. Du musst dann gegen die Dämonen aus gesellschaftlichen Zwängen und Dogmen, welche der Finsternis dienen, kämpfen.
    Ich wollte auch immer in die Arena, wuchs aber zunächst bei den Zuschauern auf. Und merkte schnell, dass das nicht die Erfüllung war. Der Geist, meine Seele mussten befreit werden. Auf dieser Suche lernte ich einen gleichaltrigen Jungen kennen, ohne Angst, der bereit war diese Arena zu betreten und wir gingen gemeinsam los und erforschten die Trainingsräume, die Vorhallen und die Flure, welche ungefährlich erschienen. Ich redete auf dieser Begehung mit Kämpfern und Kriegern, um zu lernen. Einige trugen Narben der Verzweiflung in ihren Gesicht und sie wollten nicht mehr kämpfen, andere wiederum hatten Spaß daran, sich immer wieder raus zu begeben und zu kämpfen, hatten aber auch gute Waffen. Geschmiedete Zielstrebigkeit und gestähltes Ideenreichtum. Er machte mir Mut und ich verlies die Zuschauertribüne und entdeckte, dass das Licht in der Arena ein anderes war. Auch sah man als Krieger, die Welt um die Arena und sie war wunderschön. Wiesen aus Anmut, Wälder der Glückseeligkeit und Auen der Freiheit. Aber der Preis war der Sieg in der Arena. Mein Gefährte schlug einen anderen Weg des Trainings ein als ich und ich wurde durch ein Wesen der Zuschauer geblendet, so das ich wieder auf der Zuschauertribüne landete und ich hier verweilte, mich aber nach und nach nicht mehr wohl fühlte. Und plötzlich sah ich wie ein Dämon der Finsternis getarnt als geschönte Freiheit meinen Gefährten angriff und ich schrie von der Tribüne herunter, er solle sich vorsehen. Ich schrie und brüllte, leider zu leise und er verlor sein Leben, als der Dämon die Tarnung fallen ließ. Aber während unseres Trainings, was ich auch auf der Tribüne fortsetzte, lernte ich und ich fand eine Karte, welche mir mein getöteter Gefährte hinterlies. Und so machte ich mich auf den Weg. Ich lief durch die Straßen der Angst, schwomm durch die Seen aus Leid und erklomm die Berge der Ratlosigkeit, bis ich den Höhlen meiner geistigen Gedankenwelt fündig wurde. An der Quelle der Zielstrebigkeit, die im Meer der Erleuchtung endet, lagen meine Waffen. Waffen geschmiedet in dem Feuer des Schicksals. Ich nahm sie an mich, um damit in der Arena zu bestehen. Das Schwert aus Selbstbewusstsein am Gürtel der Persönlichkeit, ein Schild aus Mut und eine Rüstung aus Stolz.

    So stand ich wieder in der Arena und musste kämpfen und ich lernte. Ab und zu wurde ich zu Boden gedrängt aber nicht schlimm verwundet, so das ich immer wieder aufstand. Doch dann kam der große Dämon der Finsternis, welchen ich bis heute nicht gänzlich besiegen konnte. Unter den Zuschauen und am Rand standen Wesen, welche ich zunächst für freundlich hielt. Sie riefen mich zu sich und ich dachte sie wären wie ich oder wollten mir helfen. Aber weit gefehlt. Ich lief zu Ihnen, so dass ich mit dem Rücken zur Arena Stand und keinen richtigen Blick mehr hatte. Es stellte sich heraus, das es Diener der Finsternis waren und der Dämon schlug mich mit einem unfairen Schlag ins Kreuz zu Boden. Ich rollte mich zu Seite, sah in den Himmel und wusste, es lohnt sich weiter zu kämpfen.

    Ich habe immer drei Gefährten bei mir im Kampf. Der erste ist Glaube. Er stützt mich oder zieht mich nach oben, wenn ich verwundet am Boden liege. Der zweite ist Liebe. Er ernährt mich, gibt mir Lebenselixier und bettet meinen Geist in Träume, so dass ich wieder zu Kräften komme. Der Dritte ist Hoffnung. Dieser ebnet den Weg durch die Arena. Er läuft voran und weist den Weg. Doch genau diesem Gefährten versperrt manchmal der Dämon die Sicht, so das ich nicht sehe, wo ich hin muss.
    Auch der Dämon hat drei Gefährten. Der erste ist Angst. Diesen schickt er vor, um Verwirrung zu schüren und er ist flink. Von Zeit zu Zeit schafft er es, mir mein Schwert aus den Händen zu reißen, dass ich mit den bloßen Fäusten aus Verzweiflung gegen sie kämpfen muss. Der zweite ist Faulheit. Diesen schickt er in den Kampf, wenn ich den Dämon schwer verwundet hab, um von der Wunde abzulenken, bis er sich erholt hat. Der Dritte ist Zweifel . Dieser wirft einem Sand in die Augen, so das ich wieder meinen Gefährten Hoffnung nicht mehr sehe.
    Man muss erst diese drei Gefährten des Dämon töten, was aber sehr schwierig ist, da jeder Krieger sie einmal töten muss. Hinter mir und den anderen Kriegern ist immer das Licht, das reine Licht der Erleuchtung. Schaffen es alles Krieger dieses Licht zum Strahl der Erkenntnis zu bündeln, tötet es auch den Dämon. Aber was wäre dann. Die Zuschauer hätten keine Belustigung mehr! Sie würden herumirren. Sie kennen ja nur die Tribüne. Deshalb wird dieser Dämon noch lange leben und sich von den Zuschauern und seinen Dienern ernähren lassen.

    Da ich wieder einen Schlag des Dämons abbekommen habe, trainierte ich heute wieder und putze meine Rüstung, um für den nächsten Kampf vorbereitet zu sein. Die Natur ist mein Trainingspartner und sie fordert mich heraus. Im Geist immer das Spiegelbild des Dämonen, welcher hier die Hiebe meiner Illusionen zu spüren bekommt. Die Natur simuliert durch ihre Höhen und Tiefen, die des Kampfes in der Arena. Überwindet man diese, so kann man auch in der Arena bestehen. Gleichzeitig stimuliert sie die Seele durch ihre Schönheit. Der Duft des Kornfeldes, der Anblick der azurblauen Blumen darin und die Herrlichkeit des Sonnenuntergangs lassen Tränen der Überwältigung über die Rüstung laufen. Nur kurz aber es reicht um sie damit zu reinigen.
    So absolvierte ich mein Training und hatte noch viel Energie. Es war aufschlussreich. Mein erster und dritter Gefährte stehen wieder an meiner Seite und begleiten mich. Die Zeit ist mein Verbündeter und ich kämpfe weiter in der Arena und merke in jeder Ader wie der Fluss des Lebens fließt. Die Winde der Veränderung wehen mir ins Gesicht und sie sind die einzigen, welche sich nicht mit dem Schwert aufhalten lassen. Ich verkrieche mich aber auch nicht vor ihnen auf der Tribüne, da sie ja trotzdem vorbei wehen. Ich lausche lieber ihrer Melodie und laufe in ihre Richtung!
    Alea jacta est! (Mai/Juni 2003)

  8. #8
    Lilliana Gast

    Standard

    Seid gegrüßt meine Krieger!

    Ersteinmal möchte ich mich bei euch allen für eure Unterstützung bedanken! Es hilft mir wirklich sehr. Ich weiß jetzt, dass ich mit meinem Gefühl, mit meiner sehnsucht nicht allein bin. Und eure Worte beruhigen mich und geben mir Hoffnung!

    Danke!!!


    Zu Tobi: Bei mir handelt es sich nicht unbedingt um eine Unruhe, die mich auffordert etwas zu tun. Ich weiß eigentlich auch, wo ich stehe, wie meine jetzige Lebenssituation ist und auch, wo ich hin möchte (wenn dies auch manchmal etwas schwankt). Vielleicht weiß ich aber einfach nicht genau, wer ich bin und sollte mich mehr damit beschäftigen. Doch wie stelle ich das an? Vielen Dank für deinen Ratschlag, ich werde mich noch etwas genauer damit beschäftigen.

    Zu Suchender: Dieses brennende Gefühl, welches du beschreibst, kenne ich nur zu gut und es wird immer stärker. Allerdings verspüre ich dabei keinen Zeitdruck. Ich sollte vielleicht wirklich etwas loslassen und nicht so verbissen der Ursache auf den Grund gehen. Nur, ich warte schon so lange...
    Vielen Dank für deine Worte!


    Zu Steinwulk : Es ist schön und treffend, was du geschrieben hast. Ich möchte schwärmen, träumen und mich gehen lassen, ohne zu wissen wovon und warum. Ich lasse mich ja auch gehen und lasse mich auf all diese Gefühle ein und dennoch...
    Mit dem Zitat habe ich mich auch schon sehr oft beschäftigt und es ist eine meiner Lieblingsstellen aus dem „Handbuch des Kiegers des Lichts“.
    Ich kann mich ganz und gar damit identifizieren. Und mich stört auch nicht im geringsten, wenn andere meinen, ich sei verrückt.
    „Die höchste Form des Glücks ist ein Leben mit einem gewissen Grad an Verrücktheit.“ (Erasmus von Rotterdam)

    zu Sylphe :Vielen dank, dass du mich und die anderen an deinem Gedicht teilhaben lässt. Diese Worte haben mir Kraft gegeben. Es ist sehr schön (schade, dass es nur das eine gibt). Es beschreibt schon ziemlich genau, was ich fühle...
    Danke!

    Zu RA :Ich denke auch immer mehr, dass in meiner Sehnsucht, die Suche nach mir selbst enthalten ist. Ich habe mich gerade in letzter Zeit oft mit mir und meiner Seele beschäftigt, dennoch tritt, anders als bei dir, keine Linderung ein. Vielleicht bin ich ja auch nur zu ungeduldig...
    Deinen letzten Satz finde ich sehr schön. Doch wer oder was sind wir denn?

    Zu Renegard : Es ist so schön, deine Geschichte noch einmal lesen zu können. Sie gibt mir Kraft und Hoffnung, immer wieder. Hab Dank!


    Ich werde versuchen, geduldiger zu sein und es einfach geschehen lassen. Dennoch leide ich immer mehr unter dieser Sehnsucht.
    Was passiert, wenn ich mich nach etwas sehne, was nicht existiert und niemals Realität sein wird? Werde ich dann ewig damit leben müssen?
    Ich kann und will dieses Gefühl nicht verdrängen oder ignorieren. Ich möchte es leben und dem Ruf folgen...

    Es ist so schön, bei euch zu sein!!!

    Blessed be!
    Lilliana

  9. #9
    Registriert seit
    06.04.2004
    Ort
    wien
    Beiträge
    154

    Standard

    Hallo Ihr alle,

    Der Weg ist schön und macht Spaß.
    Ich wünsche euch ein abendteuerreichen Weg, ohen Langeweille!
    Habe zwei, finde ich, nette Sprüche zum Thema Sehnsucht gefunden.


    Sehnsucht zum Licht ist des Lebens Gebot.

    Henrik Ibsen

    Nur die Sehnsucht macht reich.

    Ludwig Börne

    Alles Liebe und viel Licht
    RA
    Alle großen Dinge werden mit leichten Herzen erreicht.
    RAMTHA

  10. #10
    trollkata Gast

    Standard

    Hallo,

    wer den Tod akzeptiert,
    hat ein Leben gewonnen.

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer

Aktive Benutzer in diesem Thema: 1 (Registrierte Benutzer: 0, Gäste: 1)

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •