Hallo, Krieger des Lichts!
Es juckt in den Fingern. Seitdem ich dieses Forum entdeckt habe, denke ich darüber nach, Euch in einer für mich wichtigen Sache um Rat zu fragen. Dazu muss ich aber zuerst ein paar Zeilen aus einem Buch zitieren. Es ist das Buch „Gespräche mit Gott“ Teil 1 von N.D.Walsh, welches ich schon einmal erwähnt habe. Seite 121:
„Der Schöpfungsprozess beginnt mit einem Gedanken – einer Idee, Konzeption, Visualisierung. Alles, was ihr seht, war einst jemandes Idee. In eurer Welt existiert nichts, was nicht zunächst als reiner Gedanke vorhanden war.
Das gilt auch für das Universum.
Der Gedanke ist die erste Ebene der Schöpfung.
Als nächstes kommt das Wort. Alles, was ihr sagt, ist ein zum Ausdruck gebrachter Gedanke. Er ist schöpferisch und schickt schöpferische Energie ins Universum. Worte sind dynamischer (und somit könnten manche sagen, schöpferischer) als der Gedanke, weil sie eine andere Schwingungsebene haben. Sie brechen stärker ins Universum ein (verändern, beeinflussen es, wirken sich stärker aus).
Worte sind die zweite Ebene der Schöpfung.
Als nächstes kommt die Handlung.
Handlung sind in Bewegung befindliche Worte. Worte sind zum Ausdruck gebrachte Gedanken. Gedanken sind in Form gebrachte Ideen. Ideen sind zusammengebrachte Energien. Energien sind freigesetzte Kräfte. Kräfte sind existente Elemente. Elemente sind Partikel Gottes, Teile des Alles, der Stoff, aus dem alles besteht.“
Das ganze Buch läuft im Wesentlichen auf diese Argumentation hinaus. Wir gestalten uns also unsere Realität selbst. Unsere Realität ist also ein Spiegel unserer reinen Gedanken. Wenn ich die Welt schaue, und meine Gedanken damit vergleiche, so muss ich eingestehen: Da ist was dran!
Wohlgemerkt unserer reinen Gedanken. Das heißt nach meinem Verständnis:
Ein Gedanke, der aus Liebe geboren ist, sollte ausschließlich ein Gedanke aus Liebe sein.
Ein Gedanke, der aus Angst geboren ist, sollte ausschließlich ein Gedanke aus Angst sein (Es gibt – laut diesem Buch nur zwei Gefühle aus denen alle anderen hervorgehen: Angst oder Liebe).
Und wenn ich ehrlich bin: Die Anzahl meiner reinen Gedanken sind öfter Gedanken der Angst als die der Liebe.
Dafür schäme ich mich nicht; ich hadere auch nicht mit meinem Schicksal – es ist halt so! Und wahrscheinlich nicht nur bei mir, sondern bei den allermeisten Menschen.
Vor etwa einem halben Jahr hatte ich beim Laufen folgende Idee:
Wir alle haben – wenn auch nicht so oft – unsere Gedanken, die aus reiner Liebe sind. Die, die kribbeln. Die, die inspirieren. Die, die glücklich machen. Jetzt müssen sie nur noch gedacht werden! Ich nenne sie einfach „wunderbare Gedanken“ – ihr wisst schon, Peter Pan und so.
Und während ich lief, träumte ich davon, wunderbare Gedanken vermitteln zu können. Und an wunderbaren Gedanken teilhaben zu können. Als Medium das Internet. Eine homepage, die es allen ermöglicht, ihre wunderbarsten Gedanken allen anderen zur Verfügung zu stellen. Und die es allen ermöglicht, sich von den wunderbaren Gedanken anderer inspirieren zu lassen.
Jeder Gedanke sollte dort für eine gewisse Zeit präsent bleiben. Wirklich jeder, ohne Zensur. Meinetwegen auch „Steinwulk ist ein Arsch“. Aber ein Gedanke bleibt nur dann über diese Zeit hinaus präsent, wenn sich andere von ihm ebenfalls inspiriert fühlen.
Es ist bloße Spekulation, aber daraus könnte etwas unfassbar Schönes entstehen: Ein Exzerpt aller wunderbaren Gedanken. Hoffentlich nicht „Steinwulk ist ein Arsch“. Das würde mir zu denken geben.
Was glaubt ihr?
Ein grübelnder Steinwulk.
P.S.Noch vor dem Duschen habe ich mir folgendes reservieren lassen: www.ein-wunderbarer-Gedanke.de


Zitieren
