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Thema: Christen und Christentum

  1. #1
    AlexxxElder Gast

    Standard

    Hallo erstmal!
    Bin ganz neu hier auf der Krieger-seite und auch erst vor wenigen Tagen auf das wunderbare "Handbuch" aufmerksam geworden.
    Ich bin Christ und verstecke mich auch nicht davor (und auch nicht dahinter :-)) soviel erst mal dazu.
    Nun weiss ich aber von vielen Leuten, welche ebenfalls Berührung mit diesem Buch haben und hatten, dass viele Christen (und auch Islamisten) ein Problem mit diesem haben und viele auch von einer Art Sekte sprechen.
    Nicht dass ich mich nun davon beeinflussen lassen möchte -wie gesagt, ich bin von dem was ich bisher "verschlungen" habe mehr als begeistert - mich würde aber schon interessieren, ob es noch weitere Christen hier im Forum gibt und wie diese zu dieser "Kombination" Christentum/Krieger des Lichts/Glaube-Allgemein stehen.
    Es ist auch nicht so, dass ich den Glauben an einem Oberbegriff (Christen, Islamisten, Juden, ...) festmachen möchte - mein bester Freund ist zum Beispiel Muslim, viele meiner Freunde sind Buddhisten - Gott ist Gott (egal wie ihr ihn/sie/es nennen wollt)!!!
    Wie gesagt, wollte als "Neuling" einfach mal andere Stimmen dazu hören.
    So jetzt aber erst mal genug.
    Freu´ mich schon auf viele Antworten.
    Greetz
    Alexxx

  2. #2
    Registriert seit
    06.04.2004
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    wien
    Beiträge
    154

    Standard

    Hallo Alexxx.

    Erstmal willkommen zu uns.
    Es ist sicher gegen keine Religion etwas zu sagen.
    Ich persönlich bin auch im Cristentum aufgewachsten und habe auch lange prktiziert. Ich glaube, so wie du auch, dass es wirklich egal ist, was für eine Religion einer hat, sondern auf die eigenen Werte kommt es darauf an.
    Der Gorr ist sicher der Selbe, egal, wie er heißt.

    Was bist du für ein Christ? Also ich meine Katolik, Baptist oder was auch immer.
    Natürlich, wenn du das nicht verraten willst, ist auch O.K.

    Ich wünsche dir alles Gute und Liebe und freue mich schon auf deine Beiträge.
    Alles Liebe
    RA
    Alle großen Dinge werden mit leichten Herzen erreicht.
    RAMTHA

  3. #3
    Suchender Gast

    Standard

    Hallo Alexxx,

    erstmal herzlich Willkommen

    Eine sehr gute Frage stellst Du da.
    Ich persönlich denke diese Leute die dieses Gedankengut und "Leben"
    in den Bereich (Schublade) Sekte versuchen zu stecken haben in
    wirklichkeit wohl Angst vor der Offenheit und Toleranz die bei den
    "Kriegern" herrscht. Bei den Kriegern wird niemand nach seiner
    Hautfarbe oder Religion gemessen, sondern freudig empfangen - da er
    bereit ist an sich zu arbeiten und für "Licht, Liebe und Harmonie"
    eintritt. Aber diese Antwort hast Du ja selbst schon gefunden
    Gott ist Gott (egal wie ihr ihn/sie/es nennen wollt)!!!
    Ausserdem denke ich geht es bei den Kriegern nicht unbedingt darum
    "einen" Gott zu finden, sondern im Prinzip den Einklang mit sich, der Natur
    und dem Leben an sich. Dafür kämpft er und ist zwangsläufig ein Krieger.
    Aber über dieses Thema könnte ich stundenlang "sinnieren"........

    Grüße
    Suchender

  4. #4
    Registriert seit
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    Wulkan
    Beiträge
    402

    Standard

    Lieber Alexxx,

    auch ich möchte Dich herzlich willkommen heißen, und alle anderen ebenso herzlich begrüßen.

    Vielleicht ist mir da was entgangen, aber bisher habe ich geglaubt, „Krieger des Lichts“ sei schlicht und einfach ein Buch. Ein gutes Buch zwar, sehr inspirierend und bisweilen auch das Bedürfnis nach Vertiefung weckend – aber letztendlich nur ein Buch.

    Und auch wenn dieses Buch einem genialen Verstand und eventuell auch einer großartigen Eingebung entsprungen sein dürfte, sehe ich Paulo Coelho als einen hervorragenden Schriftsteller und nicht als Religionsstifter. Und da vom religionsstiften bis zum ableben die Zeit nicht allzu lang währt, kann ich für Paulo nur hoffen, dass auch er sich als Schriftsteller sieht.

    Aber zum Thema: Die Frage ist einfach zu beantworten.

    Christus selbst hat gesagt: „Wer nicht gegen mich ist, ist für mich“ und das bedarf eigentlich keiner weiteren Worte.
    Natürlich gibt es christliche Lehrmeinungen, die dem widersprechen. Da hat zum Beispiel Christus gesagt: „Keiner kommt zum Vater, denn durch mich!“ Und die Kirchen sagen: Ihr kommt nicht zu Christus ohne uns. Weil nur wir den Durchblick haben, wir haben schließlich studiert. Und da kommt ihr daher, und wollt selbst entscheiden? Aber für mich ist es nun mal Fakt, dass unser Leben Entscheidung ist. Wir entscheiden uns, das zu sein, was wir sind.

    Eine Erklärung dazu:

    Nehmen wir einmal an, es gibt einen Gott.
    Nehmen wir an, er ist allmächtig.
    Somit muss er, wenn er kein Tyrann ist, auch „allverantwortlich“ sein.
    Und sollte er ein Tyrann sein, könnte er uns, bzw. mich mal.
    Wenn er also kein Tyrann ist, dann gibt es nur eine Möglichkeit, alles Leid dieser Welt zu verantworten:
    Es ist unsere eigene Entscheidung, sowohl im Kollektiv, als auch für uns selbst.

    Daraus folgt:

    Unser Leben ist Entscheidung – sowohl das Leben selbst, als auch dessen Inhalt.

    Und diese Entscheidung sollten wir keiner Institution überlassen. Man hat uns dazu gebracht, in allen wichtigen Fragen die Entscheidung anderen zu überlassen. Aber es sind Entscheidungen, die unser Leben betreffen. Man hat sie künstlich so kompliziert gestaltet, dass man uns glauben machen konnte, wir wären dazu nicht in der Lage. Aber unser Leben zu entscheiden ist nicht eine Frage der Bildung oder des Intellekts – es ist ausschließlich eine Frage unserer inneren Stimme, der Intuition. Oder glaubt ihr, nur Studierte haben die Worte von Jesus kapiert? Wenn ich das NT lese, habe ich nicht den Eindruck.

    Daher - lieber Alex und all die anderen und auch ich – lassen wir uns die Entscheidung nicht nehmen und entscheiden uns in diesem Fall selbst. Und in Zukunft so oft, wie es irgend geht.

    Dafür bete ich zu Gott, im Namen Jesu Christi. Und ich danke ihm dafür, dass er uns durch die Fähigkeit für uns selbst zu entscheiden die Möglichkeit geschaffen hat, uns selbst zu erfahren. Amen

    Seht auch dazu den Thread „eine Geschichte für Euch“ von Sylphe, der ich für diesen Beitrag noch einmal danken möchte.

    Ich mag Euch,

    Steinwulk
    Zahme Vögel singen von Freiheit - wilde Vögel fliegen

  5. #5
    Registriert seit
    06.04.2004
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    Beiträge
    154

    Standard

    Hallo ihr Lieben,

    Danke für diese tolle Antwort Steinwulk, wunderbar was du schreibst.
    Ich glaube, es ist nichts mehr dazu zu sagen.

    Es ist schön, dass es euch gibt.
    RA
    Alle großen Dinge werden mit leichten Herzen erreicht.
    RAMTHA

  6. #6
    Registriert seit
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    Ort
    Wulkan
    Beiträge
    402

    Standard

    Vielen Dank für Deine aufmunternden Worte, RA.

    Für ein paar Tage lass ich mir die Sonne auf den Bauch scheinen.

    Ich denk an Euch,

    Steinwulk
    Zahme Vögel singen von Freiheit - wilde Vögel fliegen

  7. #7
    mönch in der welt Gast

    Standard

    griaß eich!
    ICH BIN CHRIST! so jetzt wisstses alle, und das können doch alle wissen, ist doch was tolles. hab überhaupt kein problem das mit dem "krieger" zu verbinden, weil das doch im christentum schon drinsteckt. und das fantastische ist, dass man den krieger in allen religionen findet.sogar lete die sich als atheisten bezeichnen (als könnt das funktionieren) sind vom buch begeistert.
    mir kommt eh vor wenn man die großen religionen hernimmt und nur ihre kernaussagen betrachtet, stimmen diese kerne überein (bergpredigt z.b.)
    p.s.: ich kämpfe für den herrn der in mir wohnt, bin auf dem wegnzum licht, und ich bin ein krieger,

    kirche, jaaaaa hmmmm.: man braucht die kirche nicht um gott zu finden, gott kommt ja auch oft selbst zu den menschen und stupst sie an. ABER: die kirche kann ein instrument sein um leichteren zugang zu gott zu findden, eine instanz die einem helfen kann zu verstehn. kirche besteht aus uns, aus menschen, und menschen machen fehler, man kann nicht von etwas das in menschenhand liegt erwarten dass es fehlerfrei, heilig ist. wir sind alle auf dem weg zum licht und bis wir nicht im licht sind sind wir nicht eins, bis auf ein paar auserwählte, die gott berufen hat, sind wir einfach menschen.

    UND: ohne kirche keine eucharistie: der herr gegenwärtig in fleisch und blut, und wir dürfen das in einer messe gemeinsam feiern, und uns gemeinsam mit dem leib des herrn stärken.

    alles andere mach ich mir mit meinem herrn selbst aus, schließlich lässt sich ja gut mit ihm reden

    alles liebe
    euer mönch

  8. #8
    Registriert seit
    06.04.2004
    Ort
    Wennigsen
    Beiträge
    717

    Standard

    Hallo und willkommen AlexxxElder!

    Steinwulk hat eigentlich schon so alles gesagt, zumindest, wie es auch mein empfinden ist. Ich sehe das Buch auch nicht als für eine Glaubensrichtung geschriebene Lektüre. Es ist darin von Gott die rede, doch jeder darf diesen Begriff für mein Verständnis gegen einen anderen austauschen. Ich bin mehr oder minder streng katholisch aufgewachsen und finde aber seit langer Zeit mich eher im Zen-Buddhismus wieder. Wenn man "Gott" hört, ist der zweite Gedanke Kirche und manche sind strickt dagegen. Ganz so eng sehe ich es nicht, doch die Kirche ist schon eine politische Institution, an der viel Geld, Lügen und Blut klebt (in der Geschichte betrachtet). Daher kann ich die Reaktionen mancher nachvollziehen, wenn auch ich gute Seiten sehe, die ohne die Kirche nicht da wären - was mich auch nicht veranlaßt aus der Kirche auszutreten.

    Ich war schon lange nicht mehr in einer Kirche, doch früher bin ich hin und wieder gerne hin gegangen, da es ein Ort des Nachdenkens und der Ruhe für mich war. Für den Glauben braucht man das Gebäude Kirche im Prinzip nicht. Gott ist in allem und um ihn zu danken, um mit ihm zu lachen oder zu weinen, sich zu beklagen oder einfach nur zu sprechen, kann man das mit allem jederzeit tun.

    Liebe Grüße

    Tobi
    Der Friede sei mit dir.
    Die Welle und das Meer sind eins

  9. #9
    AlexxxElder Gast

    Standard

    Hallo Ihr Lieben!

    WOW! Ich bin überwältigt!

    Hätte nicht gedacht so freundlich empfangen zu werden (bin ich aus anderen Foren so nicht gewohnt) und vor allem gleich so viele (positive) Reaktionen auf mein erstes Posting zu bekommen.

    Habe eure Antworten auch schön regelmässig verfolgt - es aber erst heute geschafft mich selbst wieder zu melden.

    Eure Messages haben mir sehr gut getan und - ich will es nicht leugnen - auch weitergeholfen.

    Deshalb DANKE, DANKE, DANKE an euch alle.
    Es gibt hier tatsächlich noch mehr Leute die so "ticken" wie ich

    Bis bald mal wieder
    und alles Liebe!!!

    Alexxx

  10. #10
    Santiago1 Gast

    Standard

    Hallo Alexxx schön das du da bist,

    Religion???

    Wer hat sowas blos erfunden? Ich weis nicht ob es Gott Jesus oder Buddah ist,der mich nachts manchmal nicht schlafen lassen!
    Vor allem bin Ich das selbst glaube Ich...weil ich mir meine Gedanken mache...das macht mich zum Krieger des Lichts!!!
    Ich lese in der Biebel und beschäftige mich mit den Buddhismus doch ich suche mir nur das heraus womit ich etwas anfangen kann.
    Hier so ein Text mit dem Ich etwas anfangen konnte:
    An alle die sich keiner Religion zugehörigfühlen!
    Es giebt viele Menschen die keine Religion haben. Das ist ihr gutes Recht,und niemand kann sie zwingen, etwas daran zu ändern. Wichtig ist, daß ihr Leben einen Sinn hat,das heißt,daß sie in ihrem tiefsten Inneren glücklich sind..........
    Glücklicherweise muß man nicht unbedingt einer Religion angehören,um sich auf menschliche Weise zu verhalten - es reicht,Mensch zu sein!!!
    (Ratschläge des Herzens vom Dalai Lama)
    Solche Texte und viele aus dem Handbuch vom KDL sind für mich wichtig!
    Wenn du mit dir selbst nicht im einklang bist hilft auch kein GoTT !
    Das klingt jetzt villeicht ein wenig radikal aber so denk ich nun mal !!!
    Macht euer Ding,Santiago!!!

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