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Thema: Aktuell: Wahl in den USA

  1. #1
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    Liebe Freunde, ich verfolge aus verschiedenen Gründen keine Nachrichten, aber in unserer Medienwelt kommt man kaum daran vorbei.

    Für viele ist es schwer zu verstehen, warum ich mich über die Medien aufrege und so werde ich oftmals als Ignorant beschimpft, wenn ich den Leute sage, dass sie doch bitte nicht auf die Medien hören sollten und lieber selbst nachdenken - weil ich es mehr als erschreckend finde, wie durch diese Meinungen, Hass und soviel negative Energie erzeugt wird.

    Ich finde aktuell wieder ein sehr schönes Beispiel, da ich gerade am Arbeiten bin und im Hintergrund das Radio läuft. Demnach sieht es im Moment (9:00) so aus, als würde Bush die Wahl gewinnen.

    Ich denke, alle hier im Forum haben bereits verstanden, dass Krieg "Schwachsinn" ist, wenn wir das mal so höflich nennen wollen. Durch die Medien wurde später (was ja mal löblich ist) auch propagiert, dass der Krieg falsch sei und man konnte viele "NYler" sehen, die ebenfalls "unserer Meinung" sind/waren. Ich kann mich erinnern, dass das immer wieder Thema war, dass die Amerikaner (das Volk) "eigentlich" auch keinen Krieg wollen.

    Welche Gedanken habt ihr, wenn nun Bush "knapp" wiedergewählt ist? Nach den Medien, zumindest wie ich es erlebt habe, sollte er gar keine Chance dazu gehabt haben, weil "alle" gegen ihn sind.

    Wer hat die Fäden in der Hand?
    Was steckt hinter dem Spiel?

    Euer Tobi
    Der Friede sei mit dir.
    Die Welle und das Meer sind eins

  2. #2
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    also mir war auch unverständlich, das die "schwarz-blaue" regierung in österreich wiedergewählt wurde, obwohl es sogar eine neuwahl gab und die österreicher anscheinend sehr unzufrieden waren

    hm...
    es ist kein moment, wie der moment des todes

  3. #3
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    Hi Tobi!
    Ich bin auch einer der keine Zeitungen liest und keine Nachrichten schaut aber man kommt nicht vorbei an dem thema! Aber ich kann dich trösten es ist egal wer von den beiden gewinnt!

    Da gibt es eine Folge von den Simpsons, Da wird Homer von ausserirdischen entführt und gefrag wer der herrscher auf dem planeten ist. gelernter amerikaner wie er ist sagt er natürlich: der präsident, schwuups ist er auch schon entführt, genauso wie sein gegenkandidat. die beiden ausserirdischen schlüpfen in die haut der präsidentschaftskandidaten.
    als homer (mit alkohol überschüttet) sich aus dem raumschiff befreien kann und die beiden bei einer wahlveranstaltung enttarnen will glaubt ihm keiner!
    aber die beiden ausserirdischen nehmen ihr masken vom kopf und gestehen ihre wahre idendität. dannsagen sie aber:
    trotzdem, nach eurem system müßt ihr einen von uns nehmen.

    ist es nicht immer so wir haben nur zwischen dem kleineren und dem größeren übeö zu wählen, das was man uns vorsetzt müssen wir nehmen. alle anderen kandidaten werden denunziert oder im schlimmsten fall sogar getötet!

    Hi Krieger!
    Es ist egal wer an der Regierung ist die Fäden ziehen andere!

    Da schwanken wir schon wieder zu den Verschörungstheorien ab!
    Sei du selbst, steh zu dir, die Wahrheit wird gelebt und nicht doziert.
    Du bist was du warst und du wirst sein was du tust,
    BEGINNE DICH ZU LIEBEN und du findest was du suchst!

  4. #4
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    Hi Dino!

    Hm, wie du es sagst... Verschwörung... manchmal kommt mir es vor, als wäre das alles nur eine prima Show - Wahlen und so weiter, Scheindemokratie - ein riesen Wirbel um die breite Maße zu kontrollieren. Das denke ich manchmal wirklich. Und ich denke, man sollte sich einfach um sein Leben kümmern, um seinen eigenen Wirkungskreis. Das ist es, was wirklich zählt in meinen Augen. Aber letztlich hast du recht, dass es völlig Wurst ist, wer gewinnt. Denn eben, andere planen. Ob 11. September eine Inszinierung war, oder das Resultat aus vorherigen Dingen können wir noch nicht sehen. Aber die "Antwort" darauf wird es auch geben, und sei es in 100 Jahren - alles was geschiet, geschiet aus Ursache und Wirkung. Es wäre schön, wenn das mehr Menschen begreifen würden - aber das ist icht im Sinne der "Fändenzieher", ich deke, dass es da primär um Macht/Kontrolle und -natürlich- Geld geht.
    Der Friede sei mit dir.
    Die Welle und das Meer sind eins

  5. #5
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    Hallo liebe Krieger!

    Nach längerem Müßiggang möchte ich mich auch mal wieder zu Wort melden, da dieses Thema wirklich interessant ist.

    Ich möchte gar nicht lange auf die Medien eingehen, denn sie geben uns keinen Aufschluss über das, was wirklich passiert. Tatsächlich ist auch das, was passiert wirklich passiert, für uns von nicht allzu großer Bedeutung.

    Bedeutung hat für uns, wie wir uns in Bezug dazu entscheiden. Welche Wahl wir treffen. Jeder Einzelne von uns. Diese Entscheidung sollten wir nicht anderen überlassen. Denn wir definieren uns über das, was wir in Bezug zu gewissen Umständen sind.

    Sehr viele Leute haben sich z.B. entschlossen, in Bezug auf die ständigen Terrorwarnungen in Angst und Sorge zu leben. Aus ihrer Angst heraus haben sie eine Wahl getroffen. Diese Wahl fiel auf Bush. Amerika ist eine Nation in Angst und möchte es anscheinend sein. Eben diese Erfahrung haben sie gewählt. Anders kann ich mir nicht erklären, dass Osamas Droh-Video, das zufällig fünf Tage vor der Wahl auftaucht, nicht auf helles Gelächter stößt. Es ist eine Farce, und sie wollen es nicht sehen. Kurz gesagt: Bush macht Angst und Angst wählt Bush.

    Aber es ist nicht an uns, die von anderen gewählten Erfahrungen oder eingeschlagenen Wege zu kritisieren. Vielmehr sollten wir unsere Perspektiven und Möglichkeiten vor Augen haben, die sich durch diese Situation ergeben. Das „alte Europa“ gewinnt – trotz all seiner Spießigkeit – für mich an Liebenswürdigkeit, Bewusstsein, Courage und nicht zuletzt Charakter. Das last uns feiern, denn es ist unsere Wahl. Und wir laden alle ein, mit uns zu feiern – ohne Ausnahme. Und wir sollten aufhören zu glauben, dass von allem, was uns gut tut, nicht genug vorhanden ist. Denn dadurch reduzieren wir unsere Wahrnehmung auf die Notwendigkeit zu überleben und laufen mit Scheuklappen durch eine wundervolle Welt.

    Von Herzen danken möchte ich dem Krieger, der diesen tollen Link unter dem Thread „mutter erde“ reingestellt hat. Er hat mir Mut gemacht und mir aus der Seele gesprochen.
    Danke!


    Steinwulk
    Zahme Vögel singen von Freiheit - wilde Vögel fliegen

  6. #6
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    Hallo an euch alle,

    Wunderbar, was ihr da schreibt.
    Ich sehe die geschichte auch so, wie Dino.

    Und auch dem, was du sagst Steinwulk stimme ich zu.
    Es liegt an uns, ganz persönlich, wofür, wie und entscheiden.

    Enscheiden wir uns für Licht und Liebe, es ist für uns Liecht und Liebe,
    entscheiden wir uns für Angst - es ist dann Angst.

    Wir allein, ganz individuell und persönlich, bestimmen unsere eigene Realität.

    Und sie kann schön sein.

    Lieber Krieger, danke für die "Mutter Erde".
    Wirklich großartig.

    Alles Liebe
    Ra
    Alle großen Dinge werden mit leichten Herzen erreicht.
    RAMTHA

  7. #7
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    schön das es dir gefällt RA
    es ist kein moment, wie der moment des todes

  8. #8
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    Die Wahrheit zur Online-Wahl:

    http://www.krieger-des-lichts.de/Voting.wmv


    Der Friede sei mit dir.
    Die Welle und das Meer sind eins

  9. #9
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    lol
    es ist kein moment, wie der moment des todes

  10. #10
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    Hallo,

    ich war gerade auf der Coelho - Seite.

    Und habe dort etwas Tolles gefunden. Es ist zwar jetzt nicht mehr so
    topaktuell - vielleicht kennen es auch schon die meisten von Euch - mich hat
    es jedoch sehr bewegt. Und da das Thema "Wahrnehmung" uns noch sehr in
    Erinnerung ist, möchte ich das, was ich dort gefunden habe, in diesen Thread
    kopieren. Viel Spass beim Lesen wünscht

    Herr Wulk







    Danke, Mr. President

    Von Paulo Coelho

    Danke, großer Staatsmann George W. Bush. Danke, daß Sie jedem gezeigt haben, welche Gefahr Saddam Hussein darstellt. Viele von uns hätten sonst womöglich vergessen, daß er chemische Waffen gegen sein eigenes Volk, gegen die Kurden und die Iraner eingesetzt hat. Hussein ist ein blutrünstiger Diktator und eine der augenfälligsten Verkörperungen des Bösen in der heutigen Welt.
    Aber nicht allein dafür wollte ich Ihnen danken. Während der ersten zwei Monate dieses Jahres 2003 haben Sie der Welt eine Reihe anderer, wichtiger Dinge gezeigt.
    Ich möchte mich daher in Anlehnung an ein Gedicht, das ich als Kind gelernt habe, bei Ihnen bedanken:

    Danke, daß Sie allen gezeigt haben, daß das türkische Volk und sein Parlament nicht käuflich sind, auch nicht für 26 Milliarden Dollar.

    Danke, daß Sie der Welt gezeigt haben, welch tiefe Kluft zwischen den Entscheidungen der Machthaber und den Wünschen des Volkes liegt.

    Danke, daß Sie uns vor Augen führen, daß weder José María Aznar noch Tony Blair ihren Wählern die geringste Achtung und Wertschätzung zeigen. Aznar bringt es fertig, darüber hinwegzusehen, daß 90% der Spanier gegen den Krieg sind, und Blair ist die größte Demonstration der vergangenen dreißig Jahre in England schlichtweg egal.

    Danke, daß Sie Tony Blair dazu gebracht haben, mit einem Dossier, das ein Plagiat einer Arbeit war, die ein Student zehn Jahre zuvor geschrieben hatte, vor das Britische Parlament zu treten und es als „vom Britischen Geheimdienst erbrachten schlagenden Beweis“ vorzustellen.

    Danke, daß sie Colin Powell gestatten, sich selber zum Narren zu machen, indem er dem UN-Sicherheitsrat Fotos vorlegt, die eine Woche später von Hans Blix, dem Chef der UN-Rüstungskontrollkommission zur Entwaffnung des Irak, öffentlich angefochten werden.

    Danke, daß Sie mit Ihrer Haltung dafür gesorgt haben, daß bei der UN-Vollversammlung der französische Außenminister, Dominique de Villepin, mit seiner Anti-Kriegsrede Applaus geerntet hat, was meines Wissens vorher nur einmal in der Geschichte der UNO, im Anschluß an eine Rede Nelson Mandelas, geschehen ist.

    Danke, daß Sie mit all ihren Bemühungen, den Krieg voranzutreiben, dazu beigetragen haben, daß die sonst untereinander zerstrittenen arabischen Nationen sich bei ihrem Treffen in Kairo in der letzten Februarwoche erstmals einstimmig gegen jedwede Invasion ausgesprochen haben.

    Danke, daß Sie mit Ihrer rhetorischen Behauptung, die UNO habe nun die Chance, ihre wahre Bedeutung zu zeigen, sogar die zögerlichsten Länder dazu gebracht haben, sich gegen jede Art von Angriff gegen den Irak auszusprechen.

    Danke, daß Sie mit Ihrer Außenpolitik den britischen Außenminister Jack Straw zu der Erklärung verleitet haben, im 21. Jahrhundert könne es Kriege geben, die sich moralisch rechtfertigen ließen, wodurch Straw seine ganze Glaubwürdigkeit verlor.

    Danke, daß Sie versucht haben, ein Europa auseinanderzudividieren, das für seine Vereinigung kämpft – es wird ihm als Warnung dienen.

    Danke, daß Sie geschafft haben, was nur wenigen in diesem Jahrhundert gelungen ist: Millionen Menschen auf allen Kontinenten im Kampf für dieselbe Idee zu vereinen, auch wenn diese Idee nicht Ihre ist.

    Danke, daß sie uns wieder fühlen lassen, daß unsere Worte, wenn sie vielleicht nicht gehört, so zumindest ausgesprochen wurden – das wird uns in Zukunft noch mehr Kraft geben.

    Danke, daß Sie uns mißachten, daß Sie alle marginalisieren, die sich gegen Ihre Entscheidung stellen, denn die Zukunft der Erde gehört den Ausgeschlossenen.
    Danke, denn ohne Sie hätten wir nicht erkannt, daß wir fähig sind, uns zu mobilisieren. Möglicherweise wird es uns diesmal nichts nützen, aber ganz sicher später einmal.

    Nun, da es keinen Weg zu geben scheint, die Trommeln des Krieges zum Schweigen zu bringen, möchte ich wie ein europäischer König einst zu seinem Invasoren sagen: „Möge dein Morgen schön sein, möge die Sonne auf den Rüstungen deiner Soldaten strahlen, denn noch am Nachmittag werde ich dich besiegen.“

    Danke, daß Sie uns - einer Armee anonymer Menschen, die wir die Straßen füllen, um einen Prozeß aufzuhalten, der bereits im Gange ist - erlauben zu erfahren, wie man sich fühlt, wenn man machtlos ist, und aus diesem Gefühl zu lernen und es zu verwandeln.

    Also, genießen Sie Ihren Morgen und welchen Ruhm er Ihnen auch immer bringen mag.

    Danke, daß Sie uns nicht zugehört und uns nicht ernst genommen haben. Doch Sie sollten wissen, daß wir Ihnen sehr wohl zugehört haben und Ihre Worte niemals vergessen werden.

    Danke, großer Staatsmann George W. Bush.
    Herzlichen Dank.



    Uebersetzung von Maralde Meyer-Minnemann
    Zahme Vögel singen von Freiheit - wilde Vögel fliegen

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