An alle Krieger,
es ist schön endlich auf ein paar Gleichgesinnte zu treffen. Ich hatte es in dieser Partygesellschaft schon fast aufgegeben und nicht mehr daran geglaubt, dass es noch Menschen gibt, die nicht nur für sich selbst, sondern für das Leben an sich kämpfen wollen. Trösten konnte mich dann nur Thomas D (der größte Krieger, den ich kenne): „du hast Millionen Legionen hinter dir“, „solang sich diese Welt noch dreht, werdet ihr meine Stimme hören und immer wieder Menschen treffen, die aufs Leben schwören“. Und auch wenn ich dieses Forum als einen Anfang wirklich mehr als schätzen kann, muss ich aber doch fragen: Und was weiter? Soll es nur bei diesem spirituellen Gedankenaustausch, diesem „wir wissen Bescheid und plaudern über die Welt“ bleiben (was nicht unbedingt schlecht ist, denn es gibt auch mir immer wieder Hoffnung und hilft mir in finsteren Zeiten, doch wirklich was bewegen tut es nicht) oder soll es mehr werden (Thomas D: „der Krieger erwacht, er wurde über Nacht zum Krieger gemacht, macht sich bereit, hat sich gedacht, wir haben die längste Zeit, Zeit mit Warten verbracht, Zeit mit Worten verbracht, es uns gemütlich gemacht“), dass wir unserer Verantwortung als „Aufgewachte“ gerecht werden und eine Mentalität, einen Gedanken verbreiten, der in der breiten Masse nicht auf Ablehnung stoßen wird (denn wie riesig sind die Umsätze von Büchern, die zum Beispiel „Glück“ thematisieren, und wie unzufrieden sind alle mit der derzeitigen Lage der Welt). Ok, das klingt alles sehr realitätsfremd und utopisch und könnte an meinem jungen Tatendrang liegen, aber ich glaube uns wurde eine Chance aber halt auch eine Verantwortung gegeben. Und falls ihr denkt, der will eine zentrale Bewegung anzetteln, liegt ihr falsch (ganz im Gegenteil: ist nicht jeder von uns froh an etwas Ursprünglichem und Gott sei dank noch nicht Vermarktetem und Floskalisiertem teilzuhaben), ich will lediglich, dass wir unser Potenzial nutzen (oder wie Thomas D es sagte: „und dennoch sagt er nicht komm mit mir, er fragt nach deinem Traum, fragt warum bist du hier?“) und nicht mit dem Wort „Krieger“ um uns werfen, denn aufgrund der semantischen Wortbedeutung würden sich zwar viel mehr dafür interessieren (denn letztendlich ist er mit Stärke, Kraft und Kampf verbunden), aber bei vielen würde der wahre Gedanke (Thomas D: „sie kämpfen für das Leben, Krieger sind deswegen hier“) verloren gehen. Ich denke da zum Beispiel nur an Rapper, die sich den Namen Bushido oder Warrior geben. Ein genaues Rezept hab ich an dieser Stelle auch noch nicht (deswegen wende ich mich auch an euch) und zum richtigen Kampf bin ich auch noch nicht bereit (dazu bin ich einfach noch zu unerfahren: und einen Krieger schickt man ja auch nicht in den Kampf, dem man noch nicht beigebracht hat mit dem Schwert zu kämpfen), doch eines kann ich sagen: es ist immer verbindend sich für die Probleme anderer zu öffnen und besonders ein Satz muss dabei eine zentrale Rolle spielen, da ich ihn persönlich erst einmal in meinem Leben wirklich ernst gemeint gehört habe... Spannung steigt...: „Bist du glücklich?“
Also ab an die Tastatur und Meinungen/Vorschläge äußern!
PS: Wie ihr schon gemerkt hab, hab ich öfters mal zu Zitaten von Thomas D gegriffen. Wer sich bisher nur an Coelho orientiert hat, dem kann ich nur zu Thomas D „Lektionen in Demut“ raten. Den meisten müsste er aber bekannt sein, da ich ihn auch schon hier im Forum gelesen habe!


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