Hallo meine lieben Kriegerinnen, Krieger und Wächter,
sicher hat der oder die eine oder andere von Euch schon mal verschiedene "religiöse Experimente" hinter sich gebracht, die ihm positive oder negative Erlebnisse beschert haben.
Bei mir war es zum Beispiel so, dass ich im Alter von knapp 20 Jahren an eine Gruppe von Studenten geraten bin, die sich "Die Navigatoren" nannten. Vielleicht habt Ihr von ihnen schon mal gehört; es handlt sich hauptsächlich um studenten und Azubis, die einen Weg einschlagen, der den freien evangelischen Kirchen (Baptisten) ähnlich ist. Die Truppe, die ich damals kennenlernte, war ein eigentlich recht fröhlicher Haufen aus Aachen, mit denen ich sehr gut klar kam und die mich sehr freundschaftlich direkt unter ihre Fittiche nahmen. Ich war damals sehr kapitalistisch und geldorientiert drauf und lernte von ihnen, dass es viel mehr und erstebenswerteres gibt, als nur Kohle zu scheffeln.
Leider haben wir uns nach ca. zwei Jahren wieder überworfen, weil die Leute meine Entscheidung, den Kriegsdienst zu verweigern, nicht akzeptieren wollten.
Das hat bei mir erst mal zu einem Bruch mit allem religiösen geführt, weil mich diese Haltung so schockiert hatte, dass ich glaubte, selbst die jungen Leute, die ein "gottgefälliges" Leben propagierten, mich nur verar***ten. Es hat einige Jahre gedauert, bis ich merkte, dass mir eine religiöse, ethische und moralische Heimat fehlte. Hier, bei Euch Kriegern, hoffe ich, diese Heimat nun gefunden zu haben. Eine Heimat ohne Zwänge und Dogmen.
Wie seht Ihr das?
Alles Gute Euch allen:
Shay
Einen lieben Gruß an alle:
Martin
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„Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher.“