Hallo Hans,
zu Deinem oben beschriebenen Problem fällt mir offen gesagt nicht sonderlich viel ein, nur ein Rat von einem Bekannten, den er mir in einer ähnlichen Situation gab: "Was immer Du tust, tu es mit Anstand und Würde!".
Ich hab vor einiger Zeit mal eine Weile als Arbeiter einer Zeitarbeitsfirma gearbeitet - als Kommissionierer (Zusammentragen von bestellten waren für ein großes Einzelhandelsunternehmen) bzw. als Hilfslulli in einer Stanzerei (8 Stunden am Tag Blechstreifen durch eine Stanze ziehen und Metallplättchen raustackern). Das waren beides Jobs, die katastrophal stupide waren und mich nun wirklich nicht ausfüllen konnten. Ich habe nur irgendwann gemerkt, dass es mich nicht weiter brachte, zuhause zu sitzen und eine Flappe zu ziehen, weil mich der Job nervte. Und dann kam eben der erwähnte Bekannte mit dem erwähnten Rat: "Was immer Du tust, tu es mit Anstand und Würde!". Du wirst lachen, selbst das dämliche Stanzen konnte ich immer noch als eine Herausforderung annehmen; ich habe angefangen, mich über den eigenen Rythmus, der sich in der Stanze wiederholte, zu freuen. Also kommissionierer konnte ich beobachten, wie sich mein Zahlengedächtnis ständig verbesserte, was mir half, meine Aufträge schneller abzuarbeiten und somit eine höhere Akkordprämie zu kassieren. Also, das war letztlich keine wirklich schlechte Zeit!
Eine schlechte Zeit ist jetzt da, wo ich seit einem halben Jahr arbeitslos bin... Aber ich habe die Hoffnung, dass sich auch dieser Zustand ändert...
Sei mir herzlich willkommen in dieser Runde!
Shay
Einen lieben Gruß an alle:
Martin
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„Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher.“