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Thema: Nikotinsucht

  1. #1
    Hans Gast

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    Moin moin

    Ich lass euch nun mal wieder an einem der großen Dramen meines Lebens teilhaben *g*
    Mein mich gerade beschäftigendes Thema "Nikotinsucht".
    Ja ich bekenne hiermit öffentlich : Ich bin nikotinsüchtig, auf deutsch: ich bin Raucher( bäh).
    Nun bin ich zu meinem Glück keiner derjenigen Raucher die doch wirklich behaupten rauchen würde schmecken und/oder hätte andere positive Eigenschaften. Vielleicht ist es aber auch Pech, denn würde ich so denken und würde die Wahrheit erkennen (schmeckt nicht, macht krank, unkonzentriert, stinkt etc), wärs Aufhören vielleicht einfacher.
    Das ist mir alles klar, rauchen bringt überhaupt nichts positives.

    Wenn ich mich denn richtig einschätze dann rauche ich weil ich mal angefangen hab zu rauchen und eben rauche.
    Das ist glaub ich bei mir einfach nur automatisch, Gewohnheit. Die Gewohnheit wird natürlich am Laufen gehalten durch das Nikotin, wobei ich aber glaube
    das die körperliche Sucht und die körperlichen Entzugserscheinungen gar nicht schlimm sind. Ich hab schon ein paarmal in meinem Leben mit dem rauchen aufgehört und der körperliche Entzug war immer nur ein vernachlässigbarer pups.

    Gut meine erste Spur auf der Suche nach dem für mich passenden Schlüssel: Gewohnheit, Automatismus

    Für Anregungen, Hinweise etc bin ich wieder mal sehr dankbar und aufgeschlossen.
    Eier und Tomaten sind auch erlaubt. (Eier natürlich ungekocht, Tomaten weich)
    Steine nicht.

    Der Hans (ja, schon wieder der, *g*)

  2. #2
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    Standard

    Hallo Hans,

    Ich sehe nicht, wo das Problem liegt, dass du Raucher bist.
    Alles, was man über Rauchen schreibt, sagt, hört, ist halt so zu sagen negativ.
    Aber was ist negativ?

    Ich, selber, war überzeugte Raucherin und habe vor 8 jahren aufgehört, um nie wieder zu rauchen.
    Trotzalledem sind mir die Raucher sympathisch und ich finde, dass in unsere Geschellschaft, einen Sündenbock mehr gefunden wurde - die Raucher, um uns minderwertig zu machen.
    Rauche, wenn dir das gut tut, wenn du das magst...
    Wenn du dich nicht gut fühlst dann höre auf.
    Das kannst du mit links.
    Wenn du wirklich willst, nichts kann dich stoppen.

    Somit, frage dich, ob du aufhören willst. Wenn so ist, dann höre auf, wenn nicht, dann sei tolerant mir dir, und höre nicht, was die anderen sagen.
    Rauchen ist, meiner Meinung nach, nur dann schlecht, wenn man glaubt, das schlecht ist. So wie mit allen Sachen.
    Es wird uns tag täglich, das suggeriert.
    Ich kenne, ein paar alte Männer, die über 90 geworden sind, haben ihr ganzes Leben geraucht und haben damit überhaupt kein Problem.
    Anderseits kenne ein paar Leute, die nie geraucht haben und Lungenkrebs haben, oder sind sogar an Lungenkrebs gestorben.

    Ich persönlich, glaube, dass es immer davon abhängt, was für eine Einstellung du zu der Sache hast.
    Und wenn du aufhören willst, dann tu das.
    Aber,jetzt gleich - nicht morgen, nicht irgendwann, sondern jetzt, wo du vor dem computer sitzt und rauchst.
    Und das war deine letzte Tigarette, ein für alle mal.
    Aber nur wenn du willst.
    Es ist nicht schwer.
    Wenn du glaubst, dass es schwer ist, ist schwer.
    ist es aber nicht.

    Und ich spreche aus eigene Erfahrung.

    Alles Liebe zu dir
    Ra
    Alle großen Dinge werden mit leichten Herzen erreicht.
    RAMTHA

  3. #3
    Hans Gast

    Standard

    Hallo liebe gute Ra
    Das folgende habe ich geschrieben bevor ich deines gesehen habe. Habs deins jetzt erst überflogen, meld mich gleich nochmal dazu.

    Meine Raucherkarriere habe ich wie die meisten Raucher als zarter Jugendlicher begonnen. Es war cool, man war groß, gehörte dazu und tat was verbotenes. Toll, Kinder eben.
    Habe ich, wenn ich rauche, solche Gedanken noch heute? Klares nein. Wenn ich rauche habe ich gar keine Gedanken ans Rauchen und seine Gründe.
    Ich rauche in regelmäßigen Abständen, egal ob in Gesellschaft oder alleine.
    Kurz zu Nikotin: Nikotin geht sofort ins Blut, baut sich aber sofort auch wieder ab in ca 15min. Mit Nikotin beruhigt man die Entzugserscheinungen die man mit Nikotin hervorruft. Das ist Rauchen.
    (Wo hab ich nur meinen Schlüssel hingelegt?)
    Rauche ich eine gewisse Zeit nicht, bekomme ich zwanghafte Gedanken nach einer Zigarette. Erstaunlicherweise aber nicht wenn ich schlafe. Ich wache nicht alle halbe Stunde auf und rauche eine. Für mich ein klares Indiz das die Rauchsucht eigentlich eine reine Kopfsache ist und keine wirkliche körperliche Sucht. Bei wirklich spannenden und mich fazinierenden Betätigungen
    vergesse ich ebenfalls zu rauchen, aber je mehr Leerlauf, umso mehr rauche ich.
    Theorien übers Rauchen die ich mal gehört habe:
    Man raucht um sich selbst zu bestrafen, Selbstzerstörung. Hm, naja, ich mag mich sehr, liebe mich, da trifft dies wohl nicht auf mich zu.
    Man raucht um sich von anderen abzugrenzen, vor anderen zu schützen, Schutzschild. Klares Nein in meinem Falle. Deutliches Indiz, ich rauche auch und hauptsächlich alleine.
    Man raucht weil es schmeckt, entspannt, konzentration steigert etc. Klares nein, völliger Quatsch, das Gegenteil ist der Fall.

    Tja, Kopf, Gewohnheit, Automatismus.

    Ich glaub jetzt geh ich erstmal eine rauchen *g*

  4. #4
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    Standard

    hallo Hans,

    Danke für die Beschreibung , Gute*g* hmm nett..ob so ist? weiß ich nicht...

    Deine Raucherkarierre ist wirklich typisch und was du sonst erzählst, ist auch sehr interessant.
    Die viele Interpretationen, die beachte ich nicht, weil sie zu pauschal sind.
    ich glaube, dass du einfach aus Langeweille rauchst. Wir, alle, leiden, weinen, jammern etc, aus Langeweile.
    Als ich aufgehört habe zum Rauchen, wusste ich nicht, was ich mit meine viele Zeit, die ich für die Zigaretten gebraucht habe tun soll.
    Dann bin ich einfach spazieren gegangen, statt zu rauchen.
    Auch habe ich versucht, alles was mit der Zigarette verbunden ist - Kaffee, Alkohol, was auch immer zu vermeiden.
    Ich glaube, es geht einfach darum, den Tag neu zu gestallten...etwas ganz Neues zu tun...und so lange durchzuhalten, bis die Zigaretten vergessen sind...

    Es ist nur eine Meinung...
    Unverbindlich...
    Und man soll sowieso kein Rat folgen*g*

    Ich wünsche dir viel Kraft, Inspiration und Kreativität - für dein neuen Tag, ohne Zigaretten
    Alle großen Dinge werden mit leichten Herzen erreicht.
    RAMTHA

  5. #5
    Hans Gast

    Standard

    Hallo Ra
    Das folgende hab ich wieder vor dem Lesen deiner neuen Mitteilung geschrieben, hinke eindeutig hinterher. Klar bist du gut ( und schnell *gg*), ich meine was ich sage, schreibe.

    hallo liebe RA
    Was du da schreibst ist top, wirklich gut. Doch wie jeder gute Süchtige hätte ich da noch ein paar aber... *gg*
    Im Ernst. Ich weiß das ich ganz nah dran bin, das ich den Schlüssel fast greifen kann doch liegt noch ein dicker Nebel drauf.

    Ich selber bin kein überzeugter Raucher. Nie gewesen. Hab mal angefangen und rauche eben weil ich rauche. Was die Gesellschaft über Raucher oder Nichtraucher.... Sag ich erst mal nur Pups zu, interessiert mich nicht.
    Ob Raucher oder nicht, das ist für mich kein Kriterium mich so oder so zu verhalten.

    Ich beende meine Raucherkarriere nicht weil ich Angst um meine Gesundheit, Angst vor Krankheit hätte.
    Ich höre mit dem Rauchen auf weil es mir tatsächlich nicht bekommt. Kopfweh, Husten, verschleimter Hals, Kurzatmigkeit, zittrig, unwohl, unkonzentriert
    und und und. All das was jeder Raucher kennt, ob ers wahrhaben will oder nicht. Hätte das Rauchen keinerlei negativen Erscheinungen für mich
    würd ich nie ans Aufhören denken, würd halt weiterrauchen, ohne denken, bewußtlos. Erst das Unangenehme macht mir bewußt das ich rauche.

    Es ist also nicht Angst vor etwas, sondern reales unwohl fühlen und die Erkenntnis das Rauchen für mich persönlich keinerlei positiven Nutzen bringt
    und meine Lebensqualität erheblich einschränkt.

    Und wieder komme ich zu meiner Ahnung: Automatismus.
    Ich habe gut 30 Jahre lang tagtäglich mehrere Male eine gleiche Handlung vollführt. Geraucht. Ohne denken. Zigarette in den Mund, angezündet, Rauch ein und ausgeatmet.
    Habs grad mal überschlagen: 30 Jahre= ca 11000 Tage a' ca 15 zigaretten= 165 000 Mal die gleiche Handlung.
    War das jetzt eine überflüssige Handlung oder war das vielleicht der Ersatz für etwas anderes, Ersatz für einen Mangel?
    Das ist meine nächste Spur.

  6. #6
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    Hi Hans,

    Vielen Dank, du bist auch ganz nett:-), ehrlich und sympathisch...

    Das was du über Rauchen schreibst ist sehr, sehr ehrlich..
    Umso bewundere ich das sehr, weil im grundegenommen ist das eine Ehrlichkeit zu sich selber.

    Ich glaube wirklich, dass Rauchen einfach aus Langeweile und,wie du sagst, Automatismus passiert.
    Und wenn es dir nicht gut dabei geht, dann lass es.
    Ich kann dir nur sagen, seitdem ich aufgehört habe zum Rauchen, habe ich kein Kopfweh, kein Husten und die Sachen riechen nicht mehr:-)
    Es ist echt unagnenehm, wie der Aschenbechen nach kalten Zigaretten riecht.

    Was brauchst du noch um aufzuhören?
    Überlege dir, warum kannst du Rauchen nicht auf der Stelle auflegen.

    Wenn das der Fall ist, dann brauchst du das Rauchen für irgendetwas.
    Frage dich wöfür...
    Und frage dich auch, womit du dich belohnen kannst, wenn du nicht mehr rauchst.
    was gönnst du dir, statt Zigaretten?

    Viele Fragen...nicht wahr?
    Das Tao sagt: "die Frage ist wichtiger als die Antwort"...
    Frage dich, warum rauchst du überhaupt?

    Ich wünsche dir viel Erfolg...
    Alles Liebe und Umarmung....
    Ich fühle mit dir

    Ra
    Alle großen Dinge werden mit leichten Herzen erreicht.
    RAMTHA

  7. #7
    Hans Gast

    Standard

    AAh, Hahahahahahaha
    Ra du bist echt fix, hinke immer noch hinterher, muß herzlich lachen (nicht über Inhalte, das muß ich erst noch lesen.


    Hi RA
    Du hast recht. Langeweile. Wenn ich nicht rauche habe ich sehr viel mehr Energie, Tatendrang und weiß dann gar nicht wohin damit.
    Das macht mich dann wieder unruhig und nervös und fast sogar aggresiv, will sagen barsch, unwirsch,auffahrend, ungerecht.
    Hab ich nie gelernt mit meiner Energie umzugehen, sie zu nutzen?
    Danke, danke.
    Wunderbar heiße Spur.
    Hans
    Hab ich dich jetzt eingeholt, RA? mal schaun*g*

  8. #8
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    Hallo hans,

    Du hast mich jetzt wirklich eingeholt*g*..
    Wobei so schnell bin ich auch wieder nicht *g*

    Ich finde wunderbar, dass du, wenn du nicht rauchst mehr Energie has.t
    Stell dir vor, was du alles machen kannst, wenn du mehr Energie hast.

    Energie, das ist was wunderbares...
    Geh laufen, spazieren, reagiere dich ab...
    Und lasse auch deine Agressionen hoch kommen...deine Wut, deine Trauer...

    Das haben wir doch alle
    Wie so solltest du das mit dem RAuchen dich betäuben und ein anders Bild über dich haben..

    Und wenn du vollen Taten bist...mach es alles, was du dir wünscht...

    Sei doch agressiv...es ist nichts dabei...
    Nütze diese Energie für etwas Konstruktives...
    Geh tanzen, Baume reisen...Liebe machen...etc...alles Was man/frau mit der Energie machen kann...
    Ist doch toll...
    Freue dich darauf und geniesse...mehr Energie zu haben...

    Es geht deinem Körper auch beser,wenn er mehr Energie hat.....oder?

    Fülle dich mit dieser wunderbare Energie, fokussiere sie auf einem Ziel und das Ziel beginnt sich auf dich zu bewegen...

    Ich wünsche dir, dass du alle deine Ziele errechst...mit diese neue, wunderschöne, konstruktive Energie..

    Alles Liebe
    Ra
    Alle großen Dinge werden mit leichten Herzen erreicht.
    RAMTHA

  9. #9
    Hans Gast

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    Zwischenspiel:
    Ich beschäftige mich hier mit einer meiner persönlichen, für mich zu lösenden Angelegenheiten. Wer teil haben will kann dies gerne tun.
    Auf eigene Verantwortung. Ähnlichkeiten mit lebenden oder toten Personen sind möglich aber nicht beabsichtigt.
    Bekannte Nebenwirkungen: Jede Menge bis gar keine. Das Leben führt zum Tode. Im Zweifelsfalle fragen sie ihr Herz und ihren Verstand.
    (Selbst unangenehmes auflösen kann spaß machen)

  10. #10
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    Hallo Hans,

    Ich muss dich widersprechen...aus meiner Sicht...sind wir unsterblich...
    nicht nur seelisch, sondern auch körperlich....
    Was uns sterben lässt sind unsere eigene Muster, die den Körper kaputt machen.
    Der Körper ist für die Unsterblichkeit programmiert:
    Unserer Körper erneuert sich(jede seine Zelle), innerhalb vom 7 Jahren komplett. Wir haben ein Miittelhirn, das die Zukunft sehen kann,wenn wir es bentützen, um uns vor den Unfälle etc zu schützen.
    Und all das machen wir alles kaputt, weil wir immer die selben Gedanken haben und immer in unsere Vergangenheit leben...
    Ist das nicht seltsam, was wir uns selber antun?

    Und noch etwas dazu:
    Das Unangenehmes lösen, macht das meiste Spaß, weil es uns stärkt...

    Alles Liebe
    Ra
    Alle großen Dinge werden mit leichten Herzen erreicht.
    RAMTHA

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