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Thema: Gott und die Regeln

  1. #1
    Julio C. Aranda B. Gast

    Standard

    Dieses Thema würde ich hier nähe betrachten!..
    das ist aus ein nachricht von wulk..
    ich denke nicht das was dagegen hat:

    STEINWULK:
    ich glaube nicht, dass uns Gott irgendwelche Regeln aufstellt.

    Aus folgenden Gründen:

    1. Wenn er sie aufstellen würde, würde er sie uns so darlegen, dass sie nicht ständig von Menschen erweiterbar oder veränderbar wären. Sie wären keine "Auslegungssache"

    2. Warum sollte er Regeln aufstellen, wo er uns doch mit einem freien Willen ausgestattet hat? Sollte uns dieser freie Wille nur zum Schaden sein, weil die einzige Möglichkeit, unseren freien Willen zu gebrauchen die wäre, sich Gott zu widersetzen. Damit hätte Gott uns zu Dressurpferdchen gemacht.

    3. Wenn es Regeln gäbe, und wir diese Regeln akzeptieren würden, dann würden wir Gott die Verantwortung für unser Leben geben. Wenn Gott allerdings die Verantwortung für all das Leid dieser Welt übernimmt, so muß ich als Beobachter sagen: Die, die Deine Regeln befolgen, bestrafst Du auch noch mit unsäglichem Leid.

    Sollte er vielleicht nicht für unser Leid verantwortlich sein?

    Aber er ist doch allmächtig!
    also ist er auch allverantwortlich!

    Wäre er es nicht, würde die Macht, die er ausübt
    nicht im Verhältnis zu seiner Bereitschaft stehen,
    Verantwortung zu übernehmen.
    Solche Leute nennt man Tyrannen!
    Wäre mein Gott ein Tyrann, könnte er mich mal.

    Ist er aber nicht!!!

    Seine Schöpfung ist viel großartiger, als dass sie es nötig hätte,
    sich auf ein paar Regeln zu stützen.

    Gott hat es nicht nötig, Regeln aufzustellen,
    von vornherein zu wissen, dass sie gebrochen werden,
    und dann zu bestrafen.

    So verhalten wir Menschen uns.
    Und nach diesem Ebenbild haben wir uns unseren Gott erschaffen.

    Das hat nichts mit Liebe zu tun. Gott ist ein Gott der Liebe!

    was denkt ihr darüber???

  2. #2
    Registriert seit
    12.07.2004
    Ort
    Wulkan
    Beiträge
    402

    Standard

    Hi Julio,

    hab nichts dagegen! Ist in Ordnung!

    Also, diskutieren wir darüber. Ich freu mich.


    Steini.
    Zahme Vögel singen von Freiheit - wilde Vögel fliegen

  3. #3
    Registriert seit
    15.11.2004
    Ort
    zwischen Fischerhude und Worpswede
    Beiträge
    77

    Standard

    die einzige regel / das einzige gesetz ist

    LIEBE (im sinne von agape)

    wie sich der einzelne dann gott / sich selbst / den anderen gegenüber verhält, das braucht nicht geregelt werden, weil es sich - wenn man seine verantwortung nicht an eine institution abgibt ...religion... - von selbst ergibt.

    in diesem sinne
    one love - damaris (deren name übrigens "geliebte" bedeutet...)
    Hält Dich das aus,
    Was Dich aufhält?
    Gehörst Du dazu
    Und wie hältst Du das aus?

  4. #4
    Registriert seit
    22.04.2004
    Ort
    Erftstadt, Germany
    Beiträge
    531

    Standard

    ...dem wäre nichts hinzuzufügen

    gruß an unsere allseits geliebte
    Einen lieben Gruß an alle:

    Martin

    --
    Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher.

  5. #5
    Registriert seit
    22.04.2004
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    Erftstadt, Germany
    Beiträge
    531

    Standard

    Julio C. Aranda B. postete

    Gott hat es nicht nötig, Regeln aufzustellen,
    von vornherein zu wissen, dass sie gebrochen werden,
    und dann zu bestrafen.
    Nun, Julio, ich glaube, dass wir es auf dem einen wie auf dem anderen Wege nicht mit einem strafenden Gott zu tun haben.
    Gott und sein Sohn lehrten uns die Nächstenliebe, die Geduld (...so halte ihm die andere Wange hin...) die Nachsicht und all solche wichtigen Dinge. Wie würde da eine Bestrafung hineinpassen? Jesus segnete die Hure und verfluchte den Ölbaum, weil der keine Früchte tragen wollte - ich stelle mir hier die Frage, wer denn da wichtiger war? Die Hure hat zu ihrer Zeit alles an Gesetzen gebrochen, was Ethik und Recht überhaupt kannten - Gott hätte sie durchaus mit Fug und Recht strafen können - und tat es nicht. Warum?
    Doch, Julio, Gott hat uns Regeln aufgestellt. Wohl wissend, dass wir sie brehcen werden. Diese Regeln finden wir unter der Überschrift "Die zehn Gebote". Jeder von uns bricht täglich mehrere dieser Gebote - aber das ist nicht wichtig, nicht entscheidend. Entscheidend ist, dass wir uns dessen bewusst sind und dass wir daraus lernen, dass wir daran arbeiten, uns weiterzuentwickeln.

    Unter diesen Voraussetzungen braucht es keine Bestrafung - ich behaupte sogar, eine göttliche Bestrafung wäre in diesem Sinne kontraproduktiv.

    So. Nun hab ich dem dann doch noch was hinzugefügt...

    Martin
    Einen lieben Gruß an alle:

    Martin

    --
    Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher.

  6. #6
    Julio C. Aranda B. Gast

    Standard

    Hola krieger
    ich verstehe nicht wie jemand wie du die die Bibel oft sittiert sagen kann das Gott nicht betraft hat,

    Was war deine meinung nach die sinflutt?
    oder die plagen die israel bekommen hat?

    Hasta pronto
    Julio

  7. #7
    Registriert seit
    08.05.2005
    Beiträge
    289

    Standard

    Moin Freunde,

    @ Julio, Du redest vom AT, dem "alten Bund". Shay redete aber vom "neuen Bund", den Gott mit den Menschen durch die Hingabe seines Sohnes geschlossen hat. Spätestens seit dem straft Gott den Menschen nicht mehr ab für seine Verfehlungen sondern Vergibt und steht bei. Gott gibt doch seinen Sohn gerade um den Menschen quasi zu erlösen. Dadurch und durch das Handeln Jesus zeigte Gott dem Menschen Vergebung und Nächstenliebe als Geschenk und Vorbild.
    Der Zürnende und strafende Gott ist also nur der Gott des alten Bundes.

    Grüße
    vom
    Pilger
    - Et in Arcadia Ego -

  8. #8
    Registriert seit
    15.11.2004
    Ort
    zwischen Fischerhude und Worpswede
    Beiträge
    77

    Standard

    Julio C. Aranda B. postete
    Hola krieger
    ich verstehe nicht wie jemand wie du die die Bibel oft sittiert sagen kann das Gott nicht betraft hat,

    Was war deine meinung nach die sinflutt?
    oder die plagen die israel bekommen hat?

    Hasta pronto
    Julio
    geschichten?!!

    zumindest sind es für mich geschichten, welche aus denen man was lernen kann.
    denn wenn ich sage, dass ich an einen gott glaube, dann ist das nicht der gott, der in der bibel dargestellt wird. dieses buch ist - so denke ich - lediglich ein hilfsmittel etwas zu erklären, es ist aber nicht die absolute erklärung oder wahrheit.

    damaris
    Hält Dich das aus,
    Was Dich aufhält?
    Gehörst Du dazu
    Und wie hältst Du das aus?

  9. #9
    Registriert seit
    08.05.2005
    Beiträge
    289

    Standard

    na ja, ein Bißchen Wahrheit steckt schon drinnen aber es kommt natürlich auf den Glauben und die Sichtweise an. Ausschließlich und letztendlich ist sie aber nicht denn das Feld des Glaubens und der Erkenntnis ist weit (klingt gut was?),

    angenehmen Tag Euch allen,
    Pilger
    - Et in Arcadia Ego -

  10. #10
    st.auer Gast

    Standard

    Ich befürchte, dass ihr dem Wesen 'Gott' menschliche Eigenschaften andichtet. Er hat seine Meinung nicht von ehemals rachsüchtig oder strafend in liebend und vergebend geändert. Wenn man schon an eine gewisse Person oder 'einen' Geist denken will, dann sollte man ihn nicht auf die existentielle, weltliche Ebene ziehen. Schließlich wird er ja als allmächtig und allwissend bezeichnet... Also ist es/er auch darüber im Klaren, was in Zukunft geschehen wird.
    Ein Versuch in solcherlei Gedankengänge - gerade über die Bibel - einzudringen wäre ein misslicher Ansatz.
    Man sollte Bedenken, wenn man von Allmacht und Allwissenheit ausgeht, dass die Welt für jeden einzelnen genau das bereit hält, was für ihn das Richtige ist. Vom Anbeginn der Zeit schon.
    Folglich ist die Welt in allen ihren hellen wie dunklen Seiten insgesamt aber perfekt. Ja, perfekt...
    Dieses Wesen kennt keine Emotionen, Gefühlsschwankungen oder ähnliches. Es tut immer das Richtige, zu jeder Zeit, für jeden.

    Hier zu ein Kernsatz von Kurt Tepperwein:
    Unsere Vorstellung und EInstellung verändert die Wirklichkeit jeder Situation in ihrer Qualität. Erst wenn wir unsere Vorstellung davon geschaffen haben, bildet sich um sie herum eine Welt, die wir als gegeben hinnehmen.

    Ich würde es Weltenseele nennen... und sie hält für jeden einen einzigartigen Weg bereit. Für jeden, der erkannt hat, dass Wahrheit ein Gefühl ist.

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