AW: Gedichte und Kurzgeschichten von Kriegern für Krieger

Zitat von
Sonja
Der Rat der Alten
Warum achtet ihr nicht den Rat der Alten?
Soviel an Weisheit das verloren geht,
ungehört und ungeachtet verstummt, erlischt.
Lichter im Dunkeln der Unwissenheit
die der Sturm der Zeit eins ums andere verlöschen läßt.
Und keiner der die letzte Flamme hütet.
Die Zukunft schauen kannst du nur in der Vergangenheit.
Offenheit und Toleranz-
sind das nur Schlagwörter unserer Zeit?
Ausgehöhlt, leer, bedeutungslos?
Pseudonyme hinter denen wir uns verstecken?
Was haben unsere Väter und Großväter doch für uns Sorge getragen, gearbeitet
und sogar gekämpft für unseren Wohlstand und unsere Sicherheit
weil sie wußten was Hunger bedeutet, wie es ist, kein Bett zu haben,
das man sein eigen nennen kann.
Für uns!
Und wir hocken bequem in unserem Schlößchen,
verwöhnt, verweichlicht, undankbar
achten wir nichts von alledem und würden, anstelle es zu erhalten,
am liebsten niederreißen, zerstören.
Pochen lauthals wie verwöhnte Kinder auf unsere Rechte ohne auch nur im
Geringsten daran zu denken, dass wir auch Pflichten haben.
Sehn wir denn nicht,
dass wir schon zu dem geworden sind, dass wir hassen?
Aufstehen müssen wir.
Wir müssen kennenlernen Hunger, Elend und Not um zu begreifen und wieder
zu besseren Menschen zu werden.
Nur durch Leiden lernt der Mensch.
Nur so.
wie wahr wie wahr!
wie alle großen Kulturen werden wir und unser dekantentes volk untergehen.
nicht armut und not sind die großen gefahren für ein volk sondernder überfluß.
"wenn man etwas hat und es nicht schätzen kann."
Wir leben in einer "Diktatur der materiellen Befriedigung"
"Gebt ihnen alles was sie haben wollen, und das Verlangen nach mehr!"
Sei du selbst, steh zu dir, die Wahrheit wird gelebt und nicht doziert.
Du bist was du warst und du wirst sein was du tust,
BEGINNE DICH ZU LIEBEN und du findest was du suchst!