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Thema: Gedichte und Kurzgeschichten von Kriegern für Krieger

  1. #1
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    04.02.2006
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    Bavarian Kongo (Bayr. Wald)
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    194

    Standard Gedichte und Kurzgeschichten von Kriegern für Krieger

    Der Rat der Alten

    Warum achtet ihr nicht den Rat der Alten?

    Soviel an Weisheit das verloren geht,
    ungehört und ungeachtet verstummt, erlischt.

    Lichter im Dunkeln der Unwissenheit
    die der Sturm der Zeit eins ums andere verlöschen läßt.
    Und keiner der die letzte Flamme hütet.
    Die Zukunft schauen kannst du nur in der Vergangenheit.

    Offenheit und Toleranz-
    sind das nur Schlagwörter unserer Zeit?
    Ausgehöhlt, leer, bedeutungslos?
    Pseudonyme hinter denen wir uns verstecken?

    Was haben unsere Väter und Großväter doch für uns Sorge getragen, gearbeitet
    und sogar gekämpft für unseren Wohlstand und unsere Sicherheit
    weil sie wußten was Hunger bedeutet, wie es ist, kein Bett zu haben,
    das man sein eigen nennen kann.
    Für uns!

    Und wir hocken bequem in unserem Schlößchen,
    verwöhnt, verweichlicht, undankbar
    achten wir nichts von alledem und würden, anstelle es zu erhalten,
    am liebsten niederreißen, zerstören.
    Pochen lauthals wie verwöhnte Kinder auf unsere Rechte ohne auch nur im
    Geringsten daran zu denken, dass wir auch Pflichten haben.

    Sehn wir denn nicht,
    dass wir schon zu dem geworden sind, dass wir hassen?
    Aufstehen müssen wir.
    Wir müssen kennenlernen Hunger, Elend und Not um zu begreifen und wieder
    zu besseren Menschen zu werden.

    Nur durch Leiden lernt der Mensch.
    Nur so.

  2. #2
    stygis Gast

    Standard AW: Gedichte und Kurzgeschichten von Kriegern für Krieger

    Zum lernen habe ich hier irgendwo gelsen

    der edelste weg zu lernen ist durch nachdenken.
    der einfachste der durch nachmachen von anderen
    der schmerzlichtste ist der durch erfahrung...

  3. #3
    Registriert seit
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    Bavarian Kongo (Bayr. Wald)
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    194

    Standard AW: Gedichte und Kurzgeschichten von Kriegern für Krieger

    Der Stuhl

    Ich habe auf dem Stuhl des alten Geistermannes gesessen.

    Früher, als ich Kind war, da war da im Wald eine wunderschöne Lichtung mit einer herrlichen Blumenwiese voller Sonne und Wärme.
    Nur ein paar Meter entfernt stand da dieser alte Stuhl im Wald, im Schatten, unter den dunklen Tannen.
    Als Kind sah ich immer einen alten Mann mit Hut und braunem Anzug dort sitzen, schemenhaft.

    Er beobachtete mich die ganze Zeit über.
    Er passte auf mich auf und war trotzdem von einer angsterfüllenden Strenge umgeben. Schweigend, mit ruhigem Lächeln, einer Ruhe und Harmonie die sich kaum beschreiben lässt.

    Ich saß auf meiner Märchenwiese und spürte seinen Blick die ganze Zeit über.
    Ich hatte großen Respekt vor ihm und auch Angst, denn er hatte Macht.

    Nie hätte ich gewagt zu diesem Stuhl zu gehen, ihn zu berühren.
    Heute gehöre ich der Welt der Erwachsenen an, viele Jahre sind ins Land gegangen, doch noch immer steht der Stuhl dort am selben Ort von einer sonderbaren Magie umgeben. Und zum ersten Mal hatte ich den Mut mich auf diesen alten Stuhl zu setzen.

    Die Blumenwiese wurde vor einigen Jahren mit Bäumen bepflanzt, doch ich schloss die Augen und sah mich selbst als Kind dort auf meiner Wiese sitzen im Sonnenschein. Ein seltsames Gefühl.

    Ich spürte die Ruhe und Harmonie des alten Geistermannes und einen Teil dessen Macht mich durchströmen.
    Es war schön und traurig und ich verspürte große Einsamkeit.
    Doch mit dieser Einsamkeit werde ich leben müssen.
    Niemand wird sie je mit mir teilen.
    Aber es gibt Menschen die es mir erleichtern damit zu leben.
    Der Glaube an das Gute im Menschen. bewirkt das Gute

  4. #4
    stygis Gast

    Standard AW: Gedichte und Kurzgeschichten von Kriegern für Krieger

    Hallo!

    Aufstehen müssen wir.
    Wir müssen kennenlernen Hunger, Elend und Not um zu begreifen und wieder
    zu besseren Menschen zu werden.

    Nur durch Leiden lernt der Mensch.
    Nur so.
    [/QUOTE]

    Ich denke nicht das der Mensch nur durch leiden
    Lernt... was bitteschön soll ein Mongolides kind durch sein
    Leiden lernen.. In soll fällen kann man nicht sagen
    der Liebe gott will das so!

    Wenn du so denkst solltest du dir schleunigst ein
    selbstgeissel-set-besorgen und in einen orden a la opus dei eintreten!


    Grüsse

  5. #5
    IRoN Gast

    Standard AW: Gedichte und Kurzgeschichten von Kriegern für Krieger

    Zitat Zitat von stygis
    Ich denke nicht das der Mensch nur durch leiden
    Lernt... was bitteschön soll ein Mongolides kind durch sein
    Leiden lernen.. In soll fällen kann man nicht sagen
    der Liebe gott will das so!

    Wenn du so denkst solltest du dir schleunigst ein
    selbstgeissel-set-besorgen und in einen orden a la opus dei eintreten!
    Hallo Krieder des Lichts,

    dies ist mein erster Beitrag, ich habe Euch erst heute gefunden. Eigentlich wollte ich selber die Domain 'Krieder-des-Lichts.de' anmieten und ein eigenes Forum aufsetzen. Dann merkte ich das da ja schon eins ist Ok, damit habe ich weniger Arbeit und freue mich Euch endlich gefunden zu haben. Aber zu meiner Vorstellung komme ich später, erstmal möchte ich zu diesem etwas agressiv wirkenden Beitrag etwas schreiben.

    Ich teile die Aussage, das der Mensch nur durch Leid lernt. Allerdings muss man das auch aus der Perspektive des 'Gesamten' sehen.

    Ich glaube nicht das ein ein mongolides Kind leidet, da es nichts anderes kennen gelernt hat. Es ist von Geburt an so und somit ist der Zustand normal und wird nicht als Leid empfunden. In diesem Fall sind es die Eltern die leiden, dementsprechend sind es die Eltern die etwas lernen sollen.

    Ein Mensch der sich nicht über die Wiedergeburt der Seele bewusst ist, wird niemals verstehen können wie positiv sich das Prinzip des Leidens, auf unsere Seele auswirkt. Allerdings ist es eigentlich nicht das Leiden, das uns zum lernen zwingt, sondern unsere Selbstverurteilung.

    Wenn Eltern ein Kind schaffen das nicht der gesellschaftslichen Norm entspricht, ist das für die meisten ein Grund für Leid. Der Erfolgsdruck und der Druck immer die Gesellschaftlichen Vorgaben zu erfüllen ist unser aller Geisel.

    Irgendwann werde ich mir auch aussuchen als mongoloides Kind auf die Welt zu kommen und Eltern zu haben die mich lieben. Niemals den Zwängen und den Süchten der Gesellschaft ausgesetzt zu sein, einfach ein sorgenfreies Leben zu führen. Ich habe schon sehr viel mit solchen Kindern zu tun gehabt (viele Besuche im Behindertenhilfswerk) und diese liebenswürdigen, freundlichen und fröhlichen monogoloiden Kinder sind eine wahre Bereicherung für unser Leben in der Konsum- Sklavenwelt. Diese Kinder leiden nicht! Wir sind es die leiden!

    Aus diesem Grund wollte ich diese Lichtkrieger Seite aufsetzen. Ich will endlich aktiv etwas tun um eine größere Gruppe zu erreichen. Wir müssen uns darauf besinnen das wir uns selber verurteilen. Die Welt ist gut, friedlich und fair! Nur der Mensch mißbraucht sein Umfeld auf grauenvolle Weise und macht aus dem 'Garten Eden' die 'Hölle'.

    Wenn wir schaffen das das Bewusstsein der Menschen wieder gerade-zu-rücken, auf das wesentliche zu konzentrieren, dann hat unsere Welt eine überlebens Chance. Für diesen Prozess berufe ich mich auf die Legender der Hopi! Es ist ihre Lehre die mich an die Hand genommen hat. Ich fühle das sie das Zentrum unserer Weltenseele sind. Pauolo führt mit seinen 'Kriegern des Lichts' ihren Willen aus und vereint die 'alten schamanischen Seelen' die sich vor tausenden von Jahren dazu entschieden habe in unser Konsum- Sklavenwelt 'die sich am Rande des seelischen Ruins' befindet zu reinkarnieren, sich zu versammeln und zusammen für das Licht zu kämpfen. Es ist ein Teil des 'Großen Prozesses' den wir alle 'fühlen' können, den wir aber im gesamten einfach noch nicht erkennen können.

    Aber wir die 'Krieger des Lichts' wir sind alle in Teil davon und auch wenn wir uns verzweifelt fühlen, weil diese Welt von diesem unheimlich mächtigen schwarzen Kräften geführt wird, es ist unsere Aufgabe die Menschen in das Licht zu führen. Es ist unser Verantwortung. So sagen es die Hopi! Die echten Krieger des Lichts sind mit Ritualen der Hopi bereits vor tausenden von Jahren in unsere Welt gerufen worden, damit wir genau diesen Job erledigen.

    Jetzt müssen wir uns nur noch daran erinnen, wer wir wirklich sind und was genau zu tun ist. Ich habe mich teilweise erinnert und je mehr ich mich meiner Erinnerung anvertraue, je mehr Bilder kommen! Ich hoffe hier Leute zu finden, die ähnliches erfahren.

    'Krieger des Lichts' ich grüße Euch!

  6. #6
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    Standard AW: Gedichte und Kurzgeschichten von Kriegern für Krieger

    Wow!!
    Ein starker und sehr mutiger erster Beitrag. Endlich werden die Sachen die ich schreibe und geschrieben habe diskutiert und die Energie die ich in sie eingebracht habe kommt durch eure Meinungen zurück. Ich grüße dich recht herzlich neuer Krieger und freue mich schon auf weiteren regen Austausch mit dir. Dein Schreiben spricht mir aus der Seele und macht deutlich woran auch ich glaube. So hart es oft sein mag, das Leben hat doch immer recht und anstatt zu verbittern und zu resignieren müssen wir doch das beste draus machen und mit Selbstkasteiung hat das nun wirklich nichts zu tun. Das mit den Hopi interessiert mich näher. Habe mir vor ein paar Jahren in Mexiko ein Symbol der Hopi als Tattoo ausgesucht ohne näheres Hintergrundwissen derer Ideologien. Würde mich freuen mehr von dir darüber zu erfahren. Möge das Licht dich nun stets begleiten auf deinem, unserem geimeinsamen Weg.
    Der Glaube an das Gute im Menschen. bewirkt das Gute

  7. #7
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    Standard AW: Gedichte und Kurzgeschichten von Kriegern für Krieger

    Zitat Zitat von Sonja
    Der Rat der Alten

    Warum achtet ihr nicht den Rat der Alten?

    Soviel an Weisheit das verloren geht,
    ungehört und ungeachtet verstummt, erlischt.

    Lichter im Dunkeln der Unwissenheit
    die der Sturm der Zeit eins ums andere verlöschen läßt.
    Und keiner der die letzte Flamme hütet.
    Die Zukunft schauen kannst du nur in der Vergangenheit.

    Offenheit und Toleranz-
    sind das nur Schlagwörter unserer Zeit?
    Ausgehöhlt, leer, bedeutungslos?
    Pseudonyme hinter denen wir uns verstecken?

    Was haben unsere Väter und Großväter doch für uns Sorge getragen, gearbeitet
    und sogar gekämpft für unseren Wohlstand und unsere Sicherheit
    weil sie wußten was Hunger bedeutet, wie es ist, kein Bett zu haben,
    das man sein eigen nennen kann.
    Für uns!

    Und wir hocken bequem in unserem Schlößchen,
    verwöhnt, verweichlicht, undankbar
    achten wir nichts von alledem und würden, anstelle es zu erhalten,
    am liebsten niederreißen, zerstören.
    Pochen lauthals wie verwöhnte Kinder auf unsere Rechte ohne auch nur im
    Geringsten daran zu denken, dass wir auch Pflichten haben.

    Sehn wir denn nicht,
    dass wir schon zu dem geworden sind, dass wir hassen?
    Aufstehen müssen wir.
    Wir müssen kennenlernen Hunger, Elend und Not um zu begreifen und wieder
    zu besseren Menschen zu werden.

    Nur durch Leiden lernt der Mensch.
    Nur so.

    wie wahr wie wahr!

    wie alle großen Kulturen werden wir und unser dekantentes volk untergehen.
    nicht armut und not sind die großen gefahren für ein volk sondernder überfluß.
    "wenn man etwas hat und es nicht schätzen kann."


    Wir leben in einer "Diktatur der materiellen Befriedigung"

    "Gebt ihnen alles was sie haben wollen, und das Verlangen nach mehr!"
    Sei du selbst, steh zu dir, die Wahrheit wird gelebt und nicht doziert.
    Du bist was du warst und du wirst sein was du tust,
    BEGINNE DICH ZU LIEBEN und du findest was du suchst!

  8. #8
    IRoN Gast

    Standard AW: Gedichte und Kurzgeschichten von Kriegern für Krieger

    Zitat Zitat von Sonja
    Wow!!
    Das mit den Hopi interessiert mich näher. Habe mir vor ein paar Jahren in Mexiko ein Symbol der Hopi als Tattoo ausgesucht ohne näheres Hintergrundwissen derer Ideologien. Würde mich freuen mehr von dir darüber zu erfahren. Möge das Licht dich nun stets begleiten auf deinem, unserem geimeinsamen Weg.
    Danke Dir für das herzliche Willkommen

    Leider bin ich noch nicht so weit, das ich Dir mir Symbolen der Hopi helfen könnte. Ich arbeite mehr mit deren Geschichte(n) und Überlieferungen deren Medizinmänner bzw. Stammesführer. Die haben nämlich Infos von allen Welten. (Gesellschaften) 3 sind bis dato untergegangen, wir leben in der vierten sagen die, welche nun auch gerade sich selber zerstört. Die Hopi sind die inoffiziellen Schreiber der gesamten Menschheitsgeschichte. Es gibt einige sehr gute Bücher über sie z.B. das Werk 'The Book of the Hopi'. Die Infos die ich von den Hopis erhalten habe, haben alle meine kleinen Rätselbausteine die ich in den letzten 15 Jahren gesammelt habe, ergänzt. Es ist unglaublich, was die erzählen! Kann ich nur jedem empfehlen!

  9. #9
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    Standard AW: Gedichte und Kurzgeschichten von Kriegern für Krieger

    Danke für den interessanten Buchtip. Momentan muß ich mich noch durch drei andere Bücher lesen, die ich mir ausgeliehen und gekauft habe unter anderem durch den Wälzer von der Entstehung der Realität und das wird noch etwas dauern. Aber dies Buch der Hopi wäre eine gute Lektüre für meine nächste Mexiko-Reise insofern es nicht zu dick ist und in meinen Rucksack paßt
    Liebe Grüße, la locita
    Der Glaube an das Gute im Menschen. bewirkt das Gute

  10. #10
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    Standard AW: Gedichte und Kurzgeschichten von Kriegern für Krieger

    Das Ende der Zeiten

    Ich frage mich wie es weitergehen soll.
    Das Ende der Zeiten ist es angebrochen?

    Krieg herrscht seit dem Fall der Türme.
    Terror, Angst und Unsicherheit sind zu unseren alltäglichen Begleitern geworden.
    Wir versuchen weiterzuleben wie bisher und zu verdrängen dass die
    Zeiten der Unbekümmertheit vorbei sind.

    Die Zeit der Prüfungen ist hereingebrochen.
    Werden wir uns ändern und bestehen oder ereilt uns das jüngste Gericht
    wie ein Dieb in der Nacht?
    Schutzlos und unvorbereitet?
    Sind diejenigen von uns, die warnen und uns mahnen, nur Hysteriker,
    Endzeitpropheten, selbsternannte Apostel, die versuchen ihrem eigenen Leiden
    dadurch einen Sinn zu geben oder werden sie viele von uns retten.

    Lange schon habe ich diese apokalyptischen Visionen,
    doch nie waren sie der Realität so nahe wie jetzt.
    Und es geht vielen so,
    doch niemand wagt es sie auszusprechen diese düsteren Prognosen, besonders jetzt nicht, wo sie so nahe gerückt sind.
    Zu kontrollieren versuchen wir das Geschehen mit Gewalt, Schweigen und Ignoration um wie gewohnt sorglos, skrupellos und verwöhnt weiterleben zu können.

    Nachdenken sollten wir über all das was uns selbstverständlich geworden ist und darüber, dass sich dies schnell ändern kann,
    dass wir schnell für unsere Taten zur Rechenschaft gezogen werden können
    wie vorm Jüngsten Gericht
    und umkehren sollten wir
    zu einem besseren Menschsein,
    zur Wertschätzung des Lebens und der
    Wunder der Natur.

    (für 11.September)
    Der Glaube an das Gute im Menschen. bewirkt das Gute

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