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Thema: der Konflikt des Kriegers

  1. #1
    wolfsfrau Gast

    Standard der Konflikt des Kriegers

    Hallo!
    Finde die Handbuch-Definition von Krieger des Lichts (anhand von den Zitaten und Beiträgen, die ich bisher so gelesen hab) sehr poetisch und heroisch.

    Aber ich komm nicht um das Gefühl drum herum, dass sich die ganze Sache selbst widerspricht oder zumindest einige Fragen aufwirft.


    Es ist die Rede davon, sich selbst zu vertrauen, auf die innere Stimme zu hören, Intuitionen zu folgen und Träume wahr zu machen.
    Zu sein, wie man ist.
    Das Leben zu genießen.


    An anderer Stelle wird gesagt, man soll den Menschen im Alltag helfen, das Unrecht bekämpfen, die Wahrheit aussprechen.
    Besonders ins Grübeln gebracht hat mich die Sache mit der Liebe ...
    Wir müssen mit Herz und Seele und all unserer Kraft um die Liebe der anderen kämpfen, denn ohne Liebe sind wir nichts …
    (Da ich das Handbuch für den Krieger des Lichts noch nicht gelesen habe, würde es mich sehr interessieren, ob dort eine Definition von Liebe gegeben ist. Kann jemand helfen?)


    Hier gehen die Fragen los ...


    Was ist mit der Liebe zu uns selbst?
    Brauchen wir die Liebe anderer Menschen so sehr, dass wir bereit sind, uns dafür (oder für die Sache, um die wir kämpfen) zu verbiegen, zu vernachlässigen oder gar aufzugeben?
    Wenn wir ohne Liebe nichts sind, und deshalb mit allen Mitteln um die Liebe kämpfen, ist das dann nicht letztlich egoistisch?


    Überhaupt, das Leben zu genießen ist, finde ich, eher eine egoistische Tat. Klar, wenn ich auf einer Wiese sitze und Schokokuchen esse kann jemand neben mir sitzen, dem ich von dem Schokokuchen abgebe (und geteilte Freude ist ja doppelte Freude und so weiter). Trotzdem sitze ich auf der Wiese und esse Schokokuchen, weil ICH das toll finde. Und wenn die Person neben mir ein Stadtmensch auf Diät ist, dann hat er/sie Pech.
    Ich könnte natürlich aufspringen und mir Vorwürfe machen und mich verrückt machen, warum ich keine Diätcola eingepackt habe. Dann wärs aber mit meinem Frieden hinüber …


    Kann man als Krieger seinen Frieden finden? Und ist man dann noch ein Krieger?


    Wenn es darum geht, sich zwischen der Welt/anderen und sich selbst zu entscheiden (jetzt weniger im dramatischen, mehr im alltäglichen Sinne), für wen entscheidet sich ein Krieger des Lichts?

  2. #2
    Registriert seit
    06.04.2004
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    Wennigsen
    Beiträge
    754

    Standard AW: der Konflikt des Kriegers

    Hallo Wolfsfrau, schön das du hier bist.

    Es geht in aller erster Linie um die Lieben zu uns selbst, denke ich. Nur wenn wir uns selbst lieben, können wir ansich Liebe von anderen Annehmen. Eben genau dann müssen wir uns nicht verbiegen.

    Wir müssen mit Herz und Seele und all unserer Kraft um die Liebe der anderen kämpfen, denn ohne Liebe sind wir nichts …
    Ich sehe diesen Satz eher als eine Art Vorbildfunktion. Wenn wir selbst Lieben, wie du schon selbst geschrieben hast, werden wir Liebe erfahren. Unser Streben sollte die Entwicklung von Mitgefühl sein - und das kann schhon durchaus Kämpfe in uns Auslösen.

    Ich denke der Satz ist Mißverstanden, wenn wir auf biegen und brechnen Liebe uns erkaufen.

    Deine letzte Frage ist sehr gut. Sind wir noch Krieger, wenn wir den Frieden gefunden haben...? Hm, ich denke ja, denn wie schon oben erwähnt, hast du eine Vorbildfunktion in deinem Umfeld. Und du wirst immer wieder Anfeindungen erleben.
    Ich bin mir nicht sicher, ob wir noch auf der Welt wären, wenn wir den Frieden gefunden haben. Vielleicht ist damit unser Lern-/Entwicklungsprozess hier abgeschlossen.

    Warum sollte es egoistisch sein das Leben zu genießen? Beim Schokokuchenbeispiel liegt es in deiner eigenen Betrachtung, ob nun der andere darüber "sauer" ist. Das ist ja seine Sicht und hat letztendlich überhaupt nichts mit dir zu tun. Du tust niemanden weh damit. Alles was dich selbst und deinem empfinden betrifft ist nach meinem Erachten nicht egoistisch. Wenn wir zu unserem Wohl andere bestehlen (den schokokuchen einem anderen Wegnehmen), trägt es nicht zum empfinden von Mitgefühl oder Liebe bei, daher wäre das egoistisch und nicht förderlich für unser eigenes Wohlbefinden auf Dauer gesehen.

    Liebe Grüße

    Tobi
    Der Friede sei mit dir.
    Die Welle und das Meer sind eins

  3. #3
    wolfsfrau Gast

    Standard AW: der Konflikt des Kriegers

    gut, wahrscheinlich war egoistisch etwas zu drastisch ausgedrückt ...
    ich meinte nur, dass man es eben für sich selbst tut, und in dem moment in erster linie an sich denkt (und vielleicht an die person/en, mit denen man teilen will).

  4. #4
    Registriert seit
    06.04.2004
    Ort
    Wennigsen
    Beiträge
    754

    Standard AW: der Konflikt des Kriegers

    hm, ich kann daran nichts verwerfliches finden...
    Der Friede sei mit dir.
    Die Welle und das Meer sind eins

  5. #5
    Registriert seit
    08.05.2005
    Beiträge
    303

    Standard AW: der Konflikt des Kriegers

    Hallo,

    also ich kann erstmal aucn nichts verwerfliches daran finden das Leben oder Momente der Freude zu geniessen. Den einen macht SChokokuchen glücklich, den anderen was anderes. Wiur brauchen solche Momente, sie geben uns Ausgeglichenheit und Kraft. Erst wenn der Genuss des Lebens auf Kosten anderer geht, dann sieht es anders aus. Wenn der Nachbar auf der Wiese Diabetiker ist, dann ist das schade aber nicht Deine Schuld. Wenn Du das wusstest, hättest Du vielleicht vorgesorgt. Genuss ohne Gedankenlosigkeit aber auch ohne Reue. DAs LEben darf durchaus auch gut und zu geniessen sein.

    Zur Liebe. Das Streben nach Liebe hat ja zwei Seiten. Zum einen eben Liebe zu erfahren, als Liebender und als Geliebter. Zum anderen aber auch das Gefühl der Liebe im Grösseren Kontext, der alles umfassenden Liebe, wie AGAPE es beschreibt. Darum geht es bei Coellho immer wieder. Darum geht es dem Krieger des LIchts. Eine selbstlose nicht zweckgerichtete Liebe um der Liebe willen, nicht um selbst etwas zu erhalten. Dies ist es was nicht nur dem Christentum sondern vielen anderen Religionen zugrunde liegt. Hiewrnach zu streben, huerum zu kämpfen ist eben gerade nicht so leicht. Wer nimmt sein Gegenüber schon vorurteilsfrei, wertungsfrei, positiv an? Ob wir wollen oder noicht, wir stellen automatisch erstmal alles in einen wertenden Kontext, bewusst oder unbewusst. Dies zu überwinden ist tatsächlich Kampf. Bei mir war es ein langer Prozess, der immer noch andauert. Wichtig ist sich auf den Weg zu machen.

    Der Kampf istz also ein innerer und ein äusserer. Äusserlich wie Tobi beschrieben hat, z.B. indem man ein Beispiel abgibt, positiv ist, den Fremden anlächelt und freundlich empfängt....

    Ob man noch Krieger ist wenn man den Frieden gfeunden hat. Naja für mich ist das eher hypothetisch. Ich denke nicht, dass ich/wir diesen Zustand tatsächlich erreichtn. Naja Frieden mit sich selbst vieleicht. Trotzdem hört man nicht auf ein Krieger zu sein. Um im Bild zu bleiben, vielleicht legt man sein Schwert in den Schrank und bestellt das Feld aber man bleibt wachsam une bereit den Kampf wieder aufzunehmen wenn es nötig wird (den inneren oder den äusseren, denn Bequemlichkeit und Trägheit lassen gerne alte GEwohnheiten wieder aufleben). Darum eird der Krieger sein Schwert pflegen, es ölen und hin und wieder den Umgang mit ihm üben.

    Gruss
    vom
    Pilger
    - Et in Arcadia Ego -

  6. #6
    Registriert seit
    12.10.2009
    Ort
    Irgendwo im Ruhrgebiet
    Beiträge
    91

    Standard AW: der Konflikt des Kriegers

    ...Überhaupt, das Leben zu genießen ist, finde ich, eher eine egoistische Tat....
    Es ist eine hohe Kunst ein "wahrer" Egoist zu sein.

    Liebe deinen nächsten wie dich selbst, bedeutet auch das ich meinen nächsten nur so sehr lieben kann, wie ich mich liebe.

    Liebe ich einen anderen mehr als mich, hat derjenige das auch tatsächlich "verdient". Falls er es nicht verdient hat, liebe ich mich in wahrheit nicht selbst, sondern ziehe meine Energie aus jemand anderem.

    Das ich von Liebe abhängig bin gebe ich gerne zu. Ich brauche liebe wie Luft zum atmen. Ohne Liebe würde ich eingehen.

    Ein wahrer Egoist fühlt sich nur wohl wenn sich alle anderen in seinem Umkreis wohl fühlen, oder auf dem weg zum Wohl-fühlen sind. Dementsprechend wird er für sein eigenes Wohlergehen sorgen indem er für das wohlergehen aller sorgt.
    Ich bin Legasthenieker(<- klick). Rechtschreibfehler dürft ihr berichtigen oder behalten. Ich geb mein bestes, versprochen!

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