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Thema: Krieger des Lichts

  1. #1
    Registriert seit
    22.04.2004
    Ort
    Kerpen (Vulkaneifel)
    Beiträge
    533

    Standard

    Hallo zusammen,
    wie sieht es mit Euch aus - wie viel Krieger des Lichts seid Ihr? Ich meine damit: wie offen tragt Ihr Eure Haltung, wie sprecht Ihr darüber, wie fühlt Ihr Euch (selbstbewusst, zweifelnd, überzeugt, wackelig)?
    Welche Reaktionen schlagen Euch entgegen?
    Ich sag Euch, warum ich frage: Ich betrachte die Bezeichnung "Krieger des Lichts" zunächst als "Auszeichnung", weiter aber auch als Bürde und Aufgabe. Ich kann nicht guten Gewissens sagen, dass ich ein Krieger sei, vielmehr, dass ich danach strebe, einer zu werden. dabei geht es mir nicht darum, das Handbuch auswendig zu kennen, sondern mit mir selbst den guten Kampf zu führen, und den, das weiß ich, vergesse ich allzu gerne im Chaos des Alltags. Momentan habe ich wieder eine Schlacht mit mir aufgenommen: ich rauche seit vorgestern nicht mehr. Und wer einmal mit rauchen aufgehört hat, weiß, dass das durchaus ziemlich schwer ist. Ich selbst habe 14 Jahre geraucht und dabei 3x versucht, es sein zu lassen.
    Wie dem auch sei, ich bin ein zweifelnder Thomas, ich zweifle vor allem an mir und versuche mit mir zu kämpfen. Und Ihr?

    Freue mich auf Antworten!

    Ich grüße Euch:

    Shay
    Einen lieben Gruß an alle:

    Martin

    --
    Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher.

  2. #2
    karmah Gast

    Standard

    Hi Shay,
    ---Wie dem auch sei, ich bin ein zweifelnder Thomas, ich zweifle vor allem an mir und versuche mit mir zu kämpfen. Und Ihr?---
    Das ist schon ein Normalzustand bei mir, dass ich mich andauernd verwerfe. Und zwar meine Meinung über Dinge.
    Im Alltag bin ich momentan zu einem grossen Teil vorsichtig, ich kann nur Wahrnehmen wenn ich zuhöre und mich nicht zu sehr in den Vordergrund dränge.
    Es ist für mich nicht der passende Begriff zu sagen, ich sei ein "Krieger des Lichts". Ich kann das auch nur als passenster Begriff unter wenigen bezeichnen.Eben sich an den guten Weg zu halten, sich nicht runterziehen zu lassen von Menschen die sich keine Mühe geben wollen und das kraftvoll ausstrahlen-dagegen anzugehen ist schwierig und dem standzuhalten ebenso.
    Hinzu kommt, dass man oft ausgenutzt wird, in eine Falle tappt, weil man missverstanden wird.Ein Schweigen, was dazu gedacht ist, den anderen ernst zu nehmen usw. wird reflektiert als wäre man nicht ganz richtig im KOpf und so weiter.
    Also Verunsicherung kommt schon hoch bei mir, aber durch den KOntakt zu Freunden und meiner selbst, kann diese Verunsicherung aufgeklärt werden und ist daher eine Mahnung und nichts weiter.Eine Mahnung gefestigter zu werden, damit Schlenker vermieden werden können.
    Offen reden über Magie und so kann ich abraten.Zumindest in der Öffentlichkeit-da bleibe ich ganz sachlich.Nur zu Freunden spreche ich meine tiefen unausgeklügelten Theorien aus, weil ich deren Antworten und Meinungen schätze und sie mir guttuen, denn diese menschen kennen mich, erkennen mich, haben mich zu erkennen.Ein ineinander Eingreifen, was sehr viel Zeit braucht.
    Durch den philosophischen Begriff "Krieger des Lichts" kommen in mir auch die reinsten , aus der Kindheit entstammenden Phantasien hoch.Ich kann mir mit Metaphern besser den Stress abbauen, wenn ich mich zum Beispiel in einen Wald setze und mit mir selber im Gespräch bin, lasse ich die Bäume zu mir sprechen, versuche die Ausstrahlung der Bäume, ihre Gedanken so wahr zu nehmen wie nur möglich um meine eigenen zu beruhigen, zu klären.
    Metaphern wie Fackelträger in einer dunklen Zeit und viele mehr sind zu finden.Menschen die den Weltenschmerz auf den Schultern zu tragen scheinen-das überfordert sein zu korrieren und Stück für Stück seine Kraft anzuwenden, Erfahrungen mehrmals wiederholt auswerten bis sie nicht nur aus der eigenen menschlichen Subjektivtät erkannt sind, sondern so wahr und objektiv wie möglich sind-es ist multibel und doch nicht-ein andauerndes Zwiegespräch mit dem Weltengeist, dem Ursprung, dem Leben zur Unterstützung des Inneren Einsamen und Unreifen.
    Und es gibt eben auch nicht vorgeschriebene WEge, also jeder hat da denke ich seine inneren eigenen Wege-ein Zauberer sagte zu mir, dass ein Krieger immer verkleidet ist.Als Krankenschwester, als KFZler wie auch immer-manche wissen gar nichts von solch einer Art des Austauschs und doch sind sie Krieger des Lichts.
    Alles Liebe zu Dir und Deinem kleinen Mann!
    Karmah

  3. #3
    Registriert seit
    22.04.2004
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    Kerpen (Vulkaneifel)
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    533

    Standard

    Hallo Sylphe,

    diese kleine humorige Geschichte ist gut. Sie erinnert mich an etwas, das P.C. im Handbuch geschrieben hatte, nämlich an die zwei Arten des Betens. Und hier habe wir eindeutig die erste Art, nämlich quasi eine Warenbestellung. Schade, das ist leider die häufigste, selbst innerhalb der anerkannten Kirchen - die meisten Menschen glauben, Gott sei ein versandhandel und das Gebet die Bestellhotline. Und wenns dann nicht klappt, wird die RMA-Hotline angerufen, Gott wird beschimpft, was soll ich denn noch tun??? und die Leute glauben, dass Gott es schon liefern wird.
    Komisch, auf den Gedanken, dass man zu seinem Glück (und dem der anderen) selbst was tun muss, kommt wohl keiner. Dabei heißt es doch: Dein Wille geschehe! Ohne die Verantwortung für mein Tun abwälzen zu wollen, aber es geschieht doch nur das, was Gott will und zulässt. Warum er das tut, bleibt uns undurchsichtig, aber er hat seinen Grund.
    Naja. Meine Gedanken...

    Gruß: Shay
    Einen lieben Gruß an alle:

    Martin

    --
    Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher.

  4. #4
    Registriert seit
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    wien
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    154

    Standard

    Hallo ihr Lieben,

    Ihr seid echt toll!!
    Bis jetzt habe ich keine Zeit mir alle Beiträge anzulesen, und ich bin sehr begeistert von Euch.
    Es ist schön zu sehen, dass es so wunderbaren Menschen gibt. Es lohnt sich dann weiter zu leben und zu kämpfen.
    Rauchen ist mir auch bekannt. Ich habe vor 7 Jahren aufgehört und freue mich jeden Tag, dass ich nicht mehr rauche.
    Es ist keine leichte Sache anzuhören. Und es ist auch keine Schande eine Niederlage zu akzeptieren - Dafür gibt zwei Siege - sagt ein Krieger das Lichts.
    Aufstehen und weiter machen. Wenn wir als Kinder, nicht jedes Mal aufgestander wären, hätten wir heute nicht gehen können.
    Gratulation für den Mut zu versuchen aufzuhören. Ich glaube, man nimmt ein anderen Anlauf um weiter zu springen. Viel Kraft und Mut wünsche ich Euch.
    Ihr schafft das.

    Zum Thema Krieger des Lichts sehe ich so:Ein Krieger des Lichts ist ein Mensch. Jeder Mensch ist ein Krieger des Lichts, nur manche wissen das und manche wissen das nicht - und wollen momentan nichts davon wissen. Es ist O.K.
    Und das mit den Aufgaben sehe ich auch so wie du Shay. Es ist, so wie alles im Leben, nicht nur ein Privileg, sondern auch eine Pflicht.

    Freuen wir uns, dass wir das Licht und die Schönheit der Welt sehen können..

    Liebe, Licht, Leben
    Ra
    Alle großen Dinge werden mit leichten Herzen erreicht.
    RAMTHA

  5. #5
    Thorson Gast

    Standard

    Der Edle hat einen dauerenden Sinn in seinem Weg und so kommt die Welt zur fertigen Bildung.

    aus dem I Ging

  6. #6
    karmah Gast

    Standard

    Ja, ich denke auch, dass Gott uns schult. Wir wachsen und das nicht nur mit unserem Allgemeinwissen, L*
    Sylphe und ich unterhielten uns darüber, in wie fern verstorbene an unserer Seite sind, ob die Kraft (auch Erinnerung an diesen Menschen) die ein Mensch in einem hinterlässt, nur als Spiegelung weiterlebt, oder ob die Seele des Wesen immer mit einem ist und agiert-
    Und als ich so nachdachte und erzählte, dass ich nicht weiss ob wir uns wiedersehen nach dem Tod , aber daran fest glaube, sagte ich, dass dieses Wiederspühren wohl soviel Energie explodieren lassen müsste, weil man ja als Mensch eine Fassade halten kann, aber als reiner Geist, reine Kraft alles zugänglich ist, und man sich sozusagen dann umeinanderwirbeln befühlt und durch die Wahrheit solch eine Kraft zustande kommt, dass es einer Sternengeburt gleicht.Also solch eine Energie aufeinanderprallt und so viel Liebe und WAhrheit, Leben- hehe, das kann doch sein? woher kommt denn die kraft, die Sterne mache? Wer weiss?Es wäre ja nicht neues, die Legende von dem DRachen , der als Sternenbild weiterlebt, oder bei den alten Ägyptern, dass Pharaonen in Sternen leben, Isis etc.
    Auf alle Fälle bin ich, auch wenn ich Lebende Mencshen wie Tote vermisse, gelassen, weil sie immer da sind, immer bei mir-ich habe da einfach keinen Druck, Zeitdruck von wegen"ich hab höchstens so und soviele JAhre zu leben, ich muss denjenigen finden welcher..)Ich fühle mich vereint mit den Wesen, auch ohne mit ihnen körperlich in >KOntakt zu stehen.
    Alles Liebe an Euch !
    KArmah

  7. #7
    karmah Gast

    Standard

    :-)

  8. #8
    Registriert seit
    22.04.2004
    Ort
    Kerpen (Vulkaneifel)
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    533

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    @Sylphe

    Hmmm... Meditation.... Ich muss gestehen, dass ich in dieser Richtung reichlich erfahrungslos bin. Okay, Meditation im Sinne von autogenem Training habe ich vor Jahren schonmal mitgemacht, aber das hatte nun echt keinen spirituellen Hintergrund. Ich muss dazu sagen, dass ich mich in spirituellen Dingen auch ungerne fallenlasse, will heißen, mir fehlt da das Vertrauen zu mir unbekannten Menschen.Wie oft habe ich schon Berichte von Menschen gehört, die dabei umwerfende Erfahrungen gemacht haben. Nur kann ich nicht zu irgendwem hingehen und sagen: Lass uns meditieren!
    Mein Interesse an einer geistig-geistlichen Meditation ist groß, aber wo finde ich die dafür geeigneten Menschen?

    Vor sechs Jahren habe ich Bekannte in der Schweiz besucht, deren Morgengebet im Grunde eine tiefe Meditation ist. Ich habe es einmal mitgebracht, war aber von den Eindrücken, die diese Menschen und ihre Umgebung auf mich ausübten, so abgelenkt, dass ich quasi nichts zustande brachte.

    Zuhause alleine zu meditieren fällt mir sehr schwer, da meine Frau eigentlich immer irgendwie anwesend ist und zu solchen Dingen keinen rechten Zugang findet. Und mich still ins Schlafzimmer zu setzen um es endlich mal auszuprobieren, bringe ich auch nicht fertig, zu stark ist da ihre Gegenwart.

    Ist also etwas schwierig für mich, da einen sinnvollen Anfang zu finden.

    *lg* Shay
    Einen lieben Gruß an alle:

    Martin

    --
    Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit. Beim Universum bin ich mir aber noch nicht ganz sicher.

  9. #9
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    127

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    ich weiss nicht, ob das jetzt passend ist. aber ich denke, unsere sinn-suche, unsere spiritualität und unser "krieger des lichts-sein", sollte oder darf kein leistungssport sein.

    wir sind durch unsere umwelt (oder unseren zeitgeist) auf erfolg getrimmt. fragt mal meinen chef, der erklärts euch : ) lassen wir diesen erfolgsdruck nicht in unser "krieger des lichts-sein" einzug halten.

    liebe grüsse
    leo_roy
    .
    "es ist so gut das zu wissen, dass in uns drinnen einer ist, der alles weiss"

  10. #10
    Registriert seit
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    Kerpen (Vulkaneifel)
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    533

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    Hallo & Guten Morgen, Ihr Lieben!

    @ Sylphe: Au wei, Hexenschuss ist grausig, da kann ich Lieder von singen. Mit Ehepartner, Katze und Kind kann ich mir Hexenschuss eigentlich nicht leisten, aber ab und zu "gönne" ich mir dann doch einen. So alle 1-1 1/2 Jahre... Also, ich wünsche Dir von Herzen gute Besserung! Tu Dir einen Gefallen, gehe alles etwas langsamer an, dann hast Du länger Ruhe!

    @Leo_Roy: Moin Leo! Keine Sorge, Dein Beitrag war durchaus passend; nur sehe ich selbst bei dem Versuch zu meditieren keinen Leistungsdruck, sondern vielmehr die fehlende Ruhe. Zum Meditieren muss ich mich konzentrieren, ohne gehts nicht (sonst täte ich es abends auf dem Nachhauseweg auf der Autobahn ). Ich kann mich aber nicht konzentrieren, wenn ich die Anwesendheit meiner Frau im Hintergrund spüre, die solche Sachen (Meditation im Allgemeinen und sprituelles im besonderen) mit einem gewissen Misstrauen beobachtet. Da ist dann einfach Schluss mit meiner Konzentration und ich hock mich dann doch zu meiner Frau vor die verdammte Glotze (ab heute nicht mehr, ich werde mich aufs Fahrrad setzen und was für meine Figüre tun). Nee, gegen Leistungsdruck hab ich jahrelang erfolgreich gekämpft, der macht mir nix mehr

    *lg* Shay
    Einen lieben Gruß an alle:

    Martin

    --
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